When God was a Rabbit – Sarah Winman

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“I divide my life into two parts. Not really a Before and After, more as if they are bookends, holding together flaccid years of empty musings, years of late adolescent or the twentysomething whose coat of adulthood simply does not fit.” 

In zwei Hälften teilt sich auch das Buch. Die erste fand ich grandios. Die Geschichte eines Geschwisterpaars, Elly und Joe, das die Welt mit ihren ganz eigenen Augen sieht und die eine sehr innige Verbindung haben. Sie wachsen in einer sehr liebenswerten, offenen, etwas exzentrischen Familie, die ich irre toll fand. So eine Familie hätte ich auch klasse gefunden. Allerdings fährt Sarah Winman von Anfang an schwere Geschütze auf in der Geschichte. Kindesmissbrauch, schwer vernachlässigte Kinder, 9/11, eine Menge schwerer Krankheiten, Entführung, Tod und auch viele Zufälle wie der Lotto-Gewinn des Vaters und das die große Liebe Joe’s nach Jahrzehnten auf genau der gleichen Party auftaucht in New York auf der auch Joe ist etc.

Ich habe auch eigentlich überhaupt nichts gegen eine Prise Magie in Büchern. Bin ja ein riesiger Murakami-Fan, hier war die Magie aber oft so beliebig irgendwie. Elly hat außer Jenny Penny keine Freunde und auch ihr Bruder ist eher ein „Loner“. Habe nicht verstanden warum eigentlich. Aber beide sind viel allein, haben auch später eigentlich nie wirkliche Beziehungen. Elly spricht als Kind daher häufig mit ihrem Kaninchen, dass sie Gott nennt und das sprechen kann.

Eine wunderbar exzentrische Familie, die coole Tante Nancy hat mir natürlich sehr gefallen, auch die Gäste und Familien-Zuwächse die ihnen später in Cornwall zugelaufen sind machen Spaß.

Nur die vielen vielen Erzählstränge die anfangen und im Nichts verlaufen, die Puzzleteile die nie einsortiert werden, die vielen Zufälle und magischen Ereignisse, die irgendwie merkwürdig in der Luft hängen bleiben, haben ein zwiespältiges Gefühl hinterlassen. Zwiegespalten wie das ganze Buch. 5 Sterne für die erste Hälfte, 2 Sterne für die Zweite.

Favourite Quotes:

„I wanted to be liked. But I was an outsider. And people didn’t miss outsiders.“

„I’m different. They tell me I’m different and I know I am, but only with them does it feel wrong.“

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