Music for Chameleons – Truman Capote

sabine30316

Mei kann ich brav schauen, wenn ich jemanden von einem Buch überzeugen will. Dieser Band mit Reportagen/Essays von Truman Capote hat mich wirklich vom Hocker gehauen. Man kann der schreiben. Jeder Satz passt. Peng. Kein Wort zu viel, kein Wort zu wenig. Kannte ihn bislang nur so richtig durch „Breakfast at Tiffany’s“ und habe das Biopic über ihn gesehen, aber jetzt habe ich Blut geleckt.

In den Essays/Reportagen, die er glaube ich vornehmlich für Zeitschriften wie den Esquire und den New Yorker geschrieben hat, ist richtig Tempo. Er kommt in fast allen Geschichten selbst vor und ich mag seine experimentelle Nutzung von Fakten und Story. „Handcarved Coffins“ ist die fesselnste Erzählung. Ein exzellenter, spannender Bericht über einen Serienkiller in einer Kleinstadt, der seinen potentiellen Opfern vorab handgeschnitzte kleine Särge schickt. Capote erzählt von seiner intensiven, seltsamen Beziehung zu dem den Fall bearbeitenden FBI Beamten, der wiederum eine Liebesbeziehung mit einer der potentiellen Opfer hat. Strange, aber gut.

Was für ein Cover im Übrigen. Wow. Das wird einen sehr prominenten Platz im Bücherregal bekommen das Buch.

“We all, sometimes, leave each other there under the skies, and we never understand why.”

“Strange where our passions carry us, floggingly pursue us, forcing upon us unwanted dreams, unwelcome destinies.”

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