Gelächter im Dunkel – Vladimir Nabokov

Habe gerade ein wenig sehnsüchtig an das Amphi Festival vom letzten Jahr zurückgedacht, denn da schien die Sonne und gerade zeigt sich Köln nicht von seiner besten Seite. Aber vielleicht wird es ja. Und an den Nabokov mußte ich denken, den ich da gelesen habe. Deshalb hol ich den doch heute mal aus den Untiefen hervor. Schönes Wochenende allen und drückt mal die Däumchen, der olle Regen soll aufhören. Will ein sonniges Festival 😉

Binge Reading & More

nabokov

Selbst das schlechteste Buch von Nabokov ist wahrscheinlich noch immer um Klassen besser, als die besten manch anderer Autoren.  Womit ich auf keinen Fall sagen will, dass dieses Buch hier schlecht ist, nur eben nicht ganz so genial wie „Lolita“. Dieses schmale Bändchen hat es in sich. Die gesamte Geschichte wird im Grunde bereits im ersten Satz erzählt:

„Es war einmal ein Mann, der hieß Albinus und lebte in Berlin in Deutschland. Er war reich, angesehen und glücklich; eines Tages verließ er seine Frau um eines jungen Mädchens willen; er liebte, wurde nicht wiedergeliebt und endete im Unglück.

Eigentlich eine Geschichte wie man sie schon tausendfach gehört, gelesen und gesehen hat, aber WIE Nabokov das erzählt ist einfach genial. Die Geschichte „Gelächter im Dunkel“ gibt Einblick nehmen in die Weimarer Republik mit seinen Filmstars und Sternchen, Künstler und halbseidene Figuren, viele von ihnen in der Hoffnung den Weg nach oben zu finden.

Dieses kleine…

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2 Kommentare zu “Gelächter im Dunkel – Vladimir Nabokov

  1. Hab mir nach „Lolita“ vorgenommen, einfach mal strikt alles von ihm zu lesen. Auch „Gelächter im Dunkel“ steht hier bereits und wartet sehnsüchtig. „Maschenka“, „König Dame Bube“ und „Lushins Verteidigung“ wurden bereits inhaliert. Dabei gefiel vor allem die Geschichte um Lushin und „König Dame Bube“, meisterhaft, wie er darin einen Mordversuch beschreibt. Ansonsten bin ich vollkommen angetan von dem Herrn. Was er teils schildert, das kann ihm niemand nachmachen, diese psychologischen Vorgänge, Metaphorik, Ideen … Ansonsten sind Nabokov als Person und ihr Lebenslauf natürlich ebenso interessant. Wie man merkt, befinde ich mich gerade etwas in Nabokov-Manie. 😀

    • Kann ich gut nachvollziehen Deine Manie – ich habe auch so gut wie alles auf meine Wunschliste gepackt und bin mal gespannt, welches als nächstes von ihm ins Haus gerät. Und „Lolita“ muss eigentlich auch sehr bald einmal wiedergelesen werden. Mein absolutes Lieblingsbuch 🙂

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