Nicht die Photographien sind das Grauen, sondern das, was sie zeigen: „Multicultural graveyard“

Meine Sprachlosigkeit und Trauer findet hier Ausdruck. Ein wichtiger Artikel, ich wünschte solche Texte und Bilder würden tatsächlich Herzen und Hirne öffnen können, aber vermutlich lesen die es nicht die es lesen und verstehen müssten. Trotzdem …

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3 Kommentare zu “Nicht die Photographien sind das Grauen, sondern das, was sie zeigen: „Multicultural graveyard“

  1. Ja, ein guter Text.
    Allerdings werden ihn nur die lesen – wie du schon sagst – welche ihn eigentlich nicht nötig haben.
    Mit den Bildern ist es doch genau so: Jene, welche in irgend einer Form mitempfinden, leiden unsäglich unter den Bildern. Aber diese Leute wissen eh schon wie grausam das Ganze ist. Für manche andere (viele?) ist es doch nur ein neuer Kick für noch mehr Grausamkeit und Hass. Warum präsentiert sich die I-Kopfabhacker so gewalttätig? Diese Leute wissen, dass sie genau so noch mehr Zulauf bekommen. Manchmal denke ich mir, durch solche Bilder wird irgendwie ein Wettlauf der photographierbaren Grausamkeiten initiiert. Auf der anderen Seit werden seit dem Krimkrieg solche Photos teilweise wie Pornographie gehandelt. Es hat sich nichts verändert, es besteht ein Bedarf, jenseits von Empathie. Und das Bild des ertrunkenen Jungen ist spätestens dann Makulatur, wenn der Einzelne in seiner Freiheit und seinem Streben nach vermeintlichen Wohlstand eingeschränkt wird. Aber vielleicht helfen die Bilder doch, denn einen oder anderen auf die Seite der Menschlichkeit zu ziehen. Hoffen wir es.
    Etwas persönliches dazu: ich vermeide solche Bilder wo es nur geht, sie bereiten mir Qualen.
    LG Erich
    Ja, ein guter Text.
    Allerdings werden ihn nur die lesen – wie du schon sagst – welche ihn eigentlich nicht nötig haben.
    Mit den Bildern ist es doch genau so: Jene, welche in irgend einer Form mitempfinden, leiden unsäglich unter den Bildern. Aber diese Leute wissen eh schon wie grausam das Ganze ist. Für manche andere (viele?) ist es doch nur ein neuer Kick für noch mehr Grausamkeit und Hass. Warum präsentiert sich die I-Kopfabhacker so gewalttätig? Diese Leute wissen, dass sie genau so noch mehr Zulauf bekommen. Manchmal denke ich mir, durch solche Bilder wird irgendwie ein Wettlauf der photographierbaren Grausamkeiten initiiert. Auf der anderen Seit werden seit dem Krimkrieg solche Photos teilweise wie Pornographie gehandelt. Es hat sich nichts verändert, es besteht ein Bedarf, jenseits von Empathie. Und das Bild des ertrunkenen Jungen ist spätestens dann Makulatur, wenn der Einzelne in seiner Freiheit und seinem Streben nach vermeintlichen Wohlstand eingeschränkt wird. Aber vielleicht helfen die Bilder doch, denn einen oder anderen auf die Seite der Menschlichkeit zu ziehen. Hoffen wir es.
    Etwas persönliches dazu: ich vermeide solche Bilder wo es nur geht, sie – und auch die Unfähigkeit etwas zu ändern – bereiten mir Qualen,
    LG Erich

    • sorry die Kommentare hängen aneinander, ich kann den doppelten leider nicht löschen 😦

      Danke für deinen Kommentar und deine differenzierte Sichtweise. Ich werde denke noch weiter nach. Schönen Abend noch Erich!

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