Konzertmarathon

Im November hatte ich mich konzerttechnisch dann endgültig komplett überladen. Übers Jahr immer mal wieder ein Ticket gekauft und dann festgestellt – hilfe 5 Konzerte in 4 Wochen – puh. Jedes davon hat sich gelohnt, ich hätte keines missen wollen, aber ich bin froh, dass ich jetzt erst mal nur eines im Dezember habe.

Angefangen hat der Wahnsinn mit The Kills, die in der Tonhalle eine ziemliche Show abgezogen haben. Das sich Alison Mosshart nur ein paar Tage später bei einem Konzert in Italien beim Abtanzen selbst die Nase mit ihrem Knie zertrümmert hat, hat mich nicht wirklich überrascht. Die Frau ist Dynamit.

Support war Georgia Die hat mich komplett überrascht. Sie sah in ihrem Strampelanzug etwas seltsam aus, aber was für eine irre Performance. Das Album musste umgehend mit.

Georgia – Be Ache

Die Setlist hatte es in sich:

  1. Heart of a Dog
  2. U. R. A. Fever
  3. Kissy Kissy
  4. Hard Habit to Break
  5. Impossible Tracks
  6. Black Balloon
  7. Doing it to Death
  8. Baby Says
  9. Dead Road 7
  10. Tape Song
  11. Echo Home
  12. Cheap and Cheerful
  13. Whirling Eye
  14. Pots and Pans
  15. Monkey 23

Weiter ging es mit der 20jährigen Geburtstagsparty von Placebo in der Olympiahalle. So große Konzerte sind eigentlich nicht meins, aber bei den Placebo Jungs mache ich da gerne mal eine Ausnahme. War ein schöner Abend. Erste Reihe auch noch und eine gute Mischung an bekanntem und etwas weniger bekanntem. War ein wirklich schöner Abend.

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  1. Pure Morning
  2. Loud like Love
  3. Jesus‘ Son
  4. Soulmates
  5. Special Needs
  6. Lazarus
  7. Too many friends
  8. Twenty Years
  9. I know
  10. Devil in the Details
  11. Space Monkey
  12. Exit Wounds
  13. Protect me from what I want
  14. Without you I’m nothing
  15. 36 Degrees
  16. Lady of the Flowers
  17. For what it’s worth
  18. Slave to the Wage
  19. Special K
  20. Song to say Goodbye
  21. The Bitter End

Bei Without you I’m nothing schaute auch David Bowie kurz vorbei 😦

Bei Placebo hatte ich auf ähnlich guten Support gehofft, die Buben von „Deaf Havana“ waren allerdings so gar nicht meins. Langweilig.

Allein Allein war ich dann ein paar Tage später bei Polica im Technikum. Die Show war klasse, der Abend schön, aber ich gehe einfach nicht so sehr gerne alleine auf Konzerte und auf dem Heimweg wurde ich auch noch nass bis auf die Knochen. Was das angeht ein gemischtes Erlebnis wofür aber weder Channy Leaneagh noch ihr Support Fog etwas können.

Hier die Setlist von Polica:

  1. Berlin
  2. Wedding
  3. Lime Habit
  4. Lately
  5. Dreams Go
  6. Great Regret
  7. Lay your cards out
  8. Warrior Lord
  9. Agree
  10. Spilling Lines
  11. Dark Star
  12. Someway
  13. Melting Block
  14. Baby Sucks
  15. Violent Games
  16. Kind
  17. Lose You

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Support war Fog – ein Künstler, den ich mir merken werde. Sehr spannende Performance, hier mit „Made to Follow

Ein paar Tage durchschnaufen und schon traf ich Gerhard beim mega lauten Swans Konzert mit der wunderbaren Anna von Hausswolff als Vorband.

Was für ein Erlebnis – bin froh, dass sie sich noch zurückgehalten haben die Swans-Jungs, denn die können wohl noch lauter und mehr wie Schamamenbeschwörung in indianischer Schwitzhütte, da wäre ich dann eventuell auch aus den Latschen gekippt. Ich dachte während des ganzen Abends so müssen sich Konzerte in den 60er/70er Jahren angefühlt haben 😉

Hier noch mal die perfekte Zusammenfassung des Abends über Gerhards Kulturforum:

https://bingereader.org/2016/11/15/swans-anna-von-hausswolff-hansa39-muenchen-2016-11-11/

Den Abschluß im November machten dann Archive in der Muffathalle. Ich habe die Band vor genau einem Jahr ebenfalls in der Muffathalle gesehen und war total überrascht wie unterschiedlich eine Band was Bühnenshow und Performance betrifft sein kann. Ein visuelles und klangliches Gewitter dass da auf uns einstürmte. Wahnsinn!

Die Vorband haben wir leider verpasst, weil wir zu lange im Irish Pub waren 😦 Leider kann ich nicht einmal mehr rausfinden wer sie gewesen wären. Hätte schon gerne mal reingehört.

Hier die Setlist des Abends:

  1. Driving in Nails
  2. Sell Out
  3. Stay Tribal
  4. The False Foundation
  5. Crushed
  6. Hatchet
  7. Kid Corner
  8. Pulse
  9. Splinters
  10. The Weight of the World
  11. Bullets
  12. Blue Faces
  13. Bright Lights
  14. (Unknown new song)
  15. You make me feel
  16. Feel it
  17. Controlling Crowds
  18. Again
    15181244_10153895321402161_8729623062503137198_nSo, jetzt ein paar Tage aufs Sofa und nur lesen oder an die Decke starren. Ich brauche eine Konzertpause 😉
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4 Kommentare zu “Konzertmarathon

  1. Pingback: 2016 – Das Konzertjahr | Binge Reading & More

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