Die Geheime Geschichte von Twin Peaks – Mark Frost

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Der Roman hat nicht einfach nur ein wunderbares Design,es führt den Leser tief in die Geschichte Twin Peaks‘ hinein. Kein Roman im klassischen Sinn, sondern eine Sammlung an Briefen, Dokumenten, Zeitungsauschnitten und Bildern. Ein bisschen Akte X meets Twin Peaks. Auf den ersten 100 Seiten ab und an etwas nachlässig, wenn es um absolute Detailgenauigkeit geht, aber die Atmosphäre ist einfach perfekt: zweideutig, düster, verwirrend. Man kann es einfach nicht aus der Hand legen. Die Fußnoten können den einen oder anderen gegebenenfalls etwas nerven, aber das „Ship of Theseus“ war mein bestes Trainingslager – ich habe sie alle gelesen und sie bringen nochmal deutliche Detailtiefe.

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Wer hofft, Antworten zu finden auf die offenen Fragen, der wird nicht enttäuscht, aber man muss aufmerksam sein, nichts überlesen. Es reicht keinesfalls, das Buch einfach hier und da aufzuschlagen und mal etwas drin zu stöbern. Man findet ab und an auch Antworten auf Sachen, die einem vorher überhaupt nicht klar waren, es lässt aber wiederum genug offen, um Lust auf die dritte Staffel zu machen.

„Die geheime Geschichte von Twin Peaks“ ist das umfangreichste, spannendste und liebevollste Denkmal, das einer Fernsehserie jemals gewidmet wurde. Ein Geschenk an die treuen Fans, die sich von der chaotischen 2. Staffel nicht abschrecken ließen, die ja mit einem fetten Cliffhanger endet.

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Als Riesen-Fan der ersten Stunde musste ich also unbedingt den gesamten Twin Peaks Kanon wiederbeleben, um so up-to-date wie nur möglich zu sein, wenn es 2017 weitergeht. Neben dem pflichtgemäßen „bingen“ der ersten und zweiten Staffel, dem Reclam 100-Seiter über Twin Peaks, habe ich auch das „Geheime Tagebuch der Laura Palmer“ rausgekramt und zum Schluss schaue ich mir noch den Prequel Film „Fire walk with me“ an.

„Die Geheime Geschichte von Twin Peaks“ hat mich ziemlich begeistert. Es ist ein FBI-Dossier, das am Tatort gefunden wurde und einem nicht näher genannten FBI Agenten aus der heutigen Zeit zugesteckt wird, der den Inhalt der Akte für seine Vorgesetzten zusammenfasst. Das Hauptziel des FBI Agenten ist es, den Autor des Dossiers ausfindig zu machen, der nur als „Der Archivist“ bekannt ist. Die Geheimnisse und Rätsel führen uns tiefer und tiefer in die Seele Twin Peaks hinein.

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Foto: NME

Die Dokumente umfassen Tagebucheinträge aus dem 19. Jahrhundert, persönliche Briefe der Einwohner Twin Peaks bis hin zu Reports der Air Force. Kein Buch für Leute, die die Serie nur einmal nebenher in den 90er Jahren gesehen haben, man muss schon einen gewissen Obsessionsgrad haben. Twin Peaks hatte und wird immer einen ganz speziellen Platz in meinem Herzen haben. Ganz egal was in der dritten Staffel passiert. The Fire walks with me – forever 😉

Erinnert mich an unseren West Highland-Way Walk in Schottland vor ein paar Jahren. Eine Station musste ich aufgrund von verstauchtem Knöchel mit dem Bus zurücklegen und wir kommen in einen Ort der von der ganzen Atmosphäre und den Wäldern außenrum wirklich aussah wie Twin Peaks. Habe ich auch so gesagt „Hier sieht es aus wie in Twin Peaks“ – ein paar Minuten später, als wir in dem einzigen Laden des Ortes stehen und wir zur Tür rein kommen, läuft da wirklich – Ehre, Schwöre – die Titelmelodie von Twin Peaks. Fand ich einen Hauch spooky 😉

Falls ihr also echte Fans der Serie in eurem Freundes- oder Bekanntenkreis habt, dann ist das hier das perfekte Weihnachtsgeschenk für sie.

Hier noch ein Interview mit Mark Frost, das er vor ein paar Tagen gegeben hat und ein Buchtrailer der wirklich Lust aufs Buch macht:

Ich danke dem Kiepenheuer & Witsch Verlag für das Rezensionsexemplar.

 

 

Twin Peaks – Gunther Reinhardt

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Die letzten Monate waren echte Rollercoaster Rides für jeden Twin Peaks Fan. Nach 25 Jahren voller Gerüchte, Ankündigungen, Dementi ist es dann tatsächlich passiert. Lynch und Frost verkünden hoch offiziell, dass es 2017 tatsächlich die langerwartete Forsetzung der Kultserie um Agent Cooper, die Log Lady, Laura Palmer und all die anderen unvergesslichen Charaktere geben wird. Wooohoooo 🙂

Reinhardt macht einen wirklich guten Job in der neuen Reclam 100 Seiten Reihe, Fans oder Neugierige mit der Twin Peaks Welt (wieder) vertraut zu machen. Es liest sich gut, gibt einen sehr guten Überblick und zeigt den nachhaltigen Einfluss der Serie auf die Popkultur. Er spricht über den Einfluss, den Lynchs cinematographische Vision auf die Serie hatte und wie sehr im Grunde sämtliche Serien die heutzutage laufen, auf Twin Peaks‘ Einfluss zurückzuführen sind. Wir haben uns mittlerweile an Erzählbögen gewöhnt, die über ganze Staffeln laufen, denken uns nicht mehr viel bei experimentellen Stories und abgefahrenen Kamerashots, doch als Twin Peaks Premiere hatte, waren das bahnbrechend neue Sachen und haben erst einmal die meisten Leute ziemlich verstört.

Als die Serie damals im Fernsehen lief, war ich noch viel zu jung, um die vielen Finessen, die stilistischen Aspekte wirklich zu durchdringen, aber das hier was ganz Besonderes passierte, das merkte ich und ich blieb eigentlich dem düster-mysteriösen im Fernsehen tief verbunden. Wären die X-Files ohne Twin Peaks möglich gewesen?

Es gibt wunderbare Infographiken, zum Beispiel „Die Einwohner von Twin Peaks“, eine Übersicht aller Sachen, die in den ersten beiden Staffeln gegessen und getrunken wurden oder die Karte von Twin Peaks mit allen Drehorten. Der Autor gibt den notwendigen Kontext, der den Einstieg in die kommende Staffel erleichtern wird und er weist Serien-Neulinge drauf hin, das es nur Sinn macht weiterzulesen, wenn man die Serie vorher gesehen hat oder wenn man sie noch einmal sehen möchte.

Genau das ist der Plan. Das ultimative Twin Peaks Wochenende mit beiden Staffeln und dem Film und was ich sonst noch so habe an Büchern und Devotionalien – mehr dazu hier demnächst auf diesem Kanal, wenn es heißt: „The Owls are not what they seem…“

OK, Twin Peaks Fan oder „Fans in the Making“ – dieses Büchlein ist die beste Vorbereitung auf ein ultimatives Twin Peaks Wochenende. Backt Cherrie Pie und Donuts, kocht Kaffee und los gehts, wir müssen schließlich wieder up-to-date sein, wenn es 2017 endlich weiter geht. And don’t forget: The Owls are not what they seem …

Ich danke dem Reclam Verlag für das Rezensionsexemplar.

Hirngymnastik – Genetik und Evolution

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Ich finde alles, was mit der Entstehung und Entwicklung des Lebens zu tun hat, unglaublich spannend. Schon lange beschäftigte mich daher die Frage, wie aus der Ursuppe die ersten Gene entstanden sind und wie im Laufe von Milliarden Jahren dann irgendwann so in den letzten 5 Minuten der Zeit der Mensch in seiner heutigen Form erschien.

Durch die komplette Entschlüsselung des Genoms, die unglaublich faszinierende CRISPR Cas-Methode und nicht zuletzt natürlich durch meine Lieblings-Science-Serie „Orphan Black“ wurde ich dazu animiert, mich eine Zeit lang deutlich intensiver mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Willkommen zum zweiten Teil der Hirngymnastik und los gehts:

Matt Ridley – Genome

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Matt Ridley ist meines Erachtens einer der besten Autoren im naturwissenschaftlichen Bereich. Das dieses Buch hier schon über 15 Jahre alt ist, merkt man ihm nicht an, es hat nichts an Aktualität, Anspruch und Bedeutsamkeit verloren. Habe es vor vielen Jahren mal gelesen und es wurde dringend Zeit für eine neue Runde. Ridley widmet jedes der 23 Kapitel einem spezifischen Gen, die an den 23 Chromosomen Paaren zu finden sind. Das Buch soll kein Buch über Krankheiten sein, dennoch sind insbesondere Erbkrankheiten ein wichtiges Thema des Buches. Die letzten Kapitel beschäftigen sich mit allgemeineren Themen wie genetischem Determinismus, Eugenik, Erbschaftslehre und der immer wieder spannenden Frage von Nature vs. Nurture. Sind wir und unsere Körper und unser Hirn in bestimmter Art und Weise vorprogrammiert für bestimmte Vorlieben?

“Imagine that the genome is a book.

There are twenty-three chapters, called CHROMOSOMES.
Each chapter contains several thousand stories, called GENES.
Each story is made up of paragraphs, called EXTONS, which are interrupted by advertisements called INTRONS.
Each paragraph is made up of words, called CODONS.
Each word is written in letters called BASES.” 

Das Buch gibt einen spannenden Einblick in die Geschichte der Menschheit, wie wir wurden, was wir sind. Das Humangenomprojekt hat unser komplettes Genom komplett entschlüsselt und es den Menschen erstmals ermöglicht, die Ursache von Krankheiten und mögliche Therapien zu entdecken und die Lebensqualität zu verbessern. Dieses Wissen, das durch die Genforschung entsteht, ist wichtig und notwendig, wie wir dieses Wissen dann später nutzen, ist eine komplett andere und ebenfalls sehr sehr wichtige Diskussion.

Ridley glaubt an den freien Willen und ist daher fest davon überzeugt, dass Vererbung nicht automatisch Unveränderlichkeit bedeutet. Du selbst und nicht Deine Gene kontrollieren Dein Leben.

“The fuel on which science runs is ignorance. Science is like a hungry furnace that must be fed logs from the forests of ignorance that surround us. In the process, the clearing we call knowledge expands, but the more it expands, the longer its perimeter and the more ignorance comes into view.”

Gregory E. Pence „What we talk about when talk about Clone Club“

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Als Mitglied im Clone Club und weltgrößter Fan der Science-SciFi-Klon-Serie „Orphan Black“ durfte dieses Buch natürlich nicht fehlen. Es ist aber nicht nur eine unbedingte Empfehlung für Fans der Serie, sondern für alle, die sich für Bioethik und Genetik interessieren.

Pence beschäftigt sich in seinem Buch mit Bioethik, einem Feld, das sich mit wissenschaftlichen und medizinischen Fragen beschäftigt. Wer die Serie kennt, wird sich vermutlich mit der Frage beschäftigt haben, wieviel Science steckt da wirklich drin und wie realistisch ist diese dargestellt. Was sind die moralischen und rechtlichen Implikationen, wenn wir über Klone nachdenken. „I am not your property“ war einer der Sätze, die sich mit der Frage beschäftigte, wem gehören DNA Patente? Dazu sollte man sich auch unbedingt einmal diesen TED Talk angucken:

https://www.ted.com/talks/tania_simoncelli_should_you_be_able_to_patent_a_human_gene

Wie ist es möglich, dass Klone, die dem gleichen Baukasten entspringen, so unterschiedlich sind mit Blick auf Aussehen, Verhalten und der Art und Weise zu denken? Pence beschäftigt sich mit den Themen Geschlechtsidentität, Fragen der sexuellen Orientierung mit Blick auf „Lifestyle Choices“, die in der Serie thematisiert werden und mit der Frage, was das Klonen mit der dunklen Geschichte der Eugenetik zu tun hat sowie mit psychologischen, rechtlichen und medizinischen Aspekten.

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Cosima: „You know your clones, we call each other sister.
Kendall: Call yourselves what you want. You’re just a bad copy of me. 
Cosima: We’re kind of over the whole bad copy thing. It’s way more accurate for us to call you older sister.“

Pence schafft es, die Wissenschaft hinter Orphan Black zugänglich zu machen und ich habe einiges gelernt bei der Lektüre. Beispielsweise war mir vorher nicht klar, dass eineiige Zwillinge sich genetisch ähnlicher sind als Klone. Durch Umwelteinflüsse und kleine Unterschiede in der Zusammensetzung der mitochondrialen Gene in der Eizelle, die den Nukleus des Klons beherbert, und unterschiedlich verlaufende Schwangerschaften sind der Grund dafür, dass Klone etwas unterschiedlicher sind als eineiige Zwillinge. Also, auch wenn Rachel und Cosima zum Beispiel 99% identisch sein mögen, ist die Übereinstimmung zwischen den Zwillingen Sarah und Helena denoch höher.
Der Autor macht Lust, sich mit den bioethischen Fragen zu beschäftigen, die Wissenschaft hinter der Serie zu ergründen und man merkt, dass er ebenfalls stolzes Mitglied im Clone Club ist und seine Begeisterung ist definitiv ansteckend.

 

Richard Dawkins – „The Selfish Gene“

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Richard Dawkins – The Selfish Gene

Noch ein Klassiker, dem man seine 30+ Jahre, die es auf dem Buckel hat nicht anmerkt. Dawkins Bücher sind sehr zugänglich, nicht nur durch die eingängige Sprache, sondern seine Art, komplizierte Dinge mit passenden Methaphern zu bestücken. Spieltheorie spielt eine große Rolle, wenn man Genetik verstehen will. In diesem Buch hat Dawkins auch den Begriff „Meme“ zum ersten Mal gebraucht, der selbst zur Meme wurde. Eine „Meme“ ist das kulturelle Pendant zum biologischen Gen. Meme versuchen, sich durch Verbreitung selbst zu erhalten und passen sich ebenfalls durch Mutationen an, wenn dies ihrer Selbsterhaltung zuträglich ist.

Hier einer meine Lieblings-TED Talks zum Thema Memen:

http://www.ted.com/talks/susan_blackmore_on_memes_and_temes

Dawkins beschäftigt sich im Buch unermüdlich mit dem Gegensatz zwischen dem Egoismus der Gene, der notwendig ist zum Überleben, und dem Altruismus der gleichzeitig ein großer Teil unserer Menschlichkeit ist. Wie erklärt sich Altruismus? Dawkins findet sich im Buch oft in der Rolle des Störenfriedes und Spaßverderbers, denn immer wenn wir glauben, dass der Mensch tief drinnen doch echt ein gutes Wesen ist, zeigt er uns wieder und wieder, dass positives Verhalten von unseren Genen gesteuert wird und denen am Ende immer zu Gute kommt.

“Let us try to teach generosity and altruism, because we are born selfish. Let us understand what our own selfish genes are up to, because we may then at least have the chance to upset their designs, something that no other species has ever aspired to do.”

Es ist ein absolut faszinierendes Buch das ich jedem empfehlen würde der sich für Genetik, Evolution und Soziologie interessiert. Es macht Spaß zu lesen, ist nicht schwierig und man lernt permanent mehr über sich und unseren Ursprung.

“In the beginning was simplicity.” 

Dawkins erfährt in letzter Zeit viel Ablehnung, da er einer der entschiedensten und offensivsten Atheisten ist und das vielen nicht passt. Religiöse Leute lesen seine Bücher wahrscheinlich ohnehin nicht, falls sie es tun, sollten sie allerdings tatsächlich ein etwas dickeres Fell haben, denn er fasst sie nicht mit Samthandschuhen an. Er ist ein leidenschaftlicher Anhänger von Darwins Evolutionstheorie und hat für Kreationisten absolut nichts übrig.

“The meme for blind faith secures its own perpetuation by the simple unconscious expedient of discouraging rational inquiry.” 

Solange man keine Chance hat, in Amerika Präsident zu werden, solange man nicht irgendeiner Religion angehört (und vermutlich in einer ganzen Reihe anderer Länder), solange sind bekennende und offensive Atheisten nötig.

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Charles Darwin – Hosts of Living Forms

Dieses kleine Büchlein war alles andere als leichte Kost. Habe mich ganz schön gequält, denn so sehr mich Darwins Ideen im Buch auch faszinieren, die Sprache musste ich erst einmal knacken, um an den Kern vorzudringen.

Er beschäftigt sich hier überwiegend mit der Unzulänglichkeit der Fossilien und wie identische Spezies teilweise über riesige zeitliche und räumliche Entfernungen existieren können, wie Fossilien entstehen und wie lang es braucht, bis Landmasse erodiert.

Ein Buch, das vermutlich etwas zugänglicher wird, wenn man ein bisschen was geraucht hat. Ansonsten ist Darwin im Original eher was für Fortgeschrittene.

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„I look at the natural geological record, as a history of the world imperfectly kept, and written in a changing dialect; of this history we possess the last volume alone, relating only to two or three countries. Of this volume, only here and there a short chapter has been preserved; and of each page, only here and there a few lines. Each word of the slowly-changing language, in which the history is supposed to be written, being more or less different in the interrupted succession of chapters, may represent the apparently abruptly changed forms of life, entombed in our constructive, but widely separated, formations.“

Neben den Büchern habe ich mich noch mit Hank Greens Crash Course Biology beschäftigt

und die Episode „The Evolutionary Epic“ in dem es um Evolution ging:

 

Beides wirklich empfehlenswert. Der nächte Teil der Hirngymnastik beschäftigt sich voraussichtlich mit Physik – tune in for more Fun with Facts 😉

Orange is the New Book Club

I really don’t think there is any other show on TV that features more (Binge)Readers and Books then Orange is the New Black.

Books play a vital role in that series and I can highly recommend that you jump on the wagon of this show and not just for great book recommendations but also for terrific acting in a series that features a lot of diversity and women from all walks of life.

The series came about when real life Piper published a biography based on her experiences in prison. She was incarcerated for money-laundering in connection with a romantic relationship she had with a women who was working in an international drug kartell. Her memoir provides the basis for the popular Netflix-series that features around WASPy Piper Chapman and her on-and-off-lover in prison Alex Vause.

Alex is my favourite character on the show (in case you have not noticed, as I’m very very subtle about this fact) she is not only hot as hell, she is also the biggest bookworm imaginable.

The Library plays a vital role in the show and when in season 3 bed bugs take over the prison and the pest controllers order the burning of all books they even have a funeral for the books and book nerd Alex Vause starts reading the Qumran out of desperation as it is the only book that escaped the fire.

 

The ultimate book return:

 

We see the inmates reading in their bunks all the times. They hang out out in the library and very often make pretty smart references to their well-read pasts. The  inmates at Litchfield seem to have read it all – so in case you plan to start an Orange Bookclub or need something to read over the summer here is a list of books that have so far appeared in the series (up to season 4) so come in and browse a bit in Litchfield’s library. I hope you find something you like:

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Gillian Flynn – Gone Girl
Ann Patchett – State of Wonder
Leah Vincent – Sin and Salvation After My Ultra-Orthodox Girlhood
Hanna Rosin – The End of Men
Adrianne Bryd – It’s sinful chocolate
Dana Reinhardt – We are the Goldens
John Green – The Fault in our stars
Lewis Carroll – Alice in Wonderland
Ian McEwan – Atonement
Stephen King – The Mist
Virgina Woolf – A Biography
Leo Tolstoy – Anna Karenina
Jeannette Walls – The Glass Castle
Jonathan Tropper – This is Where I Leave You
JK Rowling – Harry Potter and the Goblet of Fire
Jane Austen – Emma
Jane Austen – Pride & Prejudice
Kathryn Stockett – The Help
Victor Hugo – Les Misterables
Benjamin Hoff – The Tao of Pooh
Stephen King – Nightshift
Christopher McDougall – Born to Run
Elizabeth Gilbert – Eat Pray Love
David Benioff – City of Thieves
Meredith Zeitlin – Freshman Year & Other Unnatural Disasters
Alice Sebold – The Lovely Bones
Bill Watterson – The  Authoritative Calvin & Hobbes
Dubner & Levitt – Freakonomics
Donna Tartt – The Goldfinch
Roald Dahl – The BFG
Jonathan Franzen – Freedom
Jonathan Kellerman – Killer
George Bernard Shaw – Arms and the Man
A. A. Milne – Winnie the Pooh
Philip K. Dick – A scanner darkly
Karen Joy Fowler – We are all completely besides ourselves
Stieg Larsson – The Girl with the Dragon Tattoo
Nick Horny – Funny Girl
Budd Schulberg – What makes Buddy Run?
Janice Silverman Rebibo – My Beautiful Balooning Heart
David Crabb – Bad Kid
Andrew McCarthy – The Longest Way Home
Samuel R. Delany – Dhalgren
Bradberry & Grieves – Emotional Intelligence 2.0
Rainer Maria Rilke – Letters to a Young Poet
Chimanda Ngozi Adichie – Americana
Dale Carnegie – How to stop worrying and start living
Lawrence Wright  – Going clear. Scientology, Hollywood and the Prison of Belief
Anne Lamott – Bird by Bird
Patrick Rothfuss – The Wise Man’s Fear
William Shakespeare – Julius Ceasar
Marya Hornbacher – Wasted
Stephen King – It
JRR Tolkien – The Silmarillion
William Golding – Lord of the Flies
Alexander McCall Smith – The Forgotten Affairs of Youth
Herman Melville – Moby Dick
Harper Lee – To Kill a Mockingbird
Thomas Mann – The Magic Mountain
Michael Chabon – The Yiddish Policemen’s Union

Should I ever end up in prison (hey I mean you never know with the Erdogans, Trumps and Putins on the rise) I hope I get a job in the library and nobody will be using my books then for stepladders, that much is clear.

Need a little break from reading? I can of course highly recommend to sneak in some OITNB binge-watching – I wont tell anybody 😉

LOST! … in Books

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Every now and then I can get pretty lost (no pun intended) in a good TV series. It doesn’t happen that often because I’m quite reluctant to start a new series but sometimes we just hit if off. So what are the secret ingredients it takes to have me hooked?

Well a nice fat mystery in the middle certainly helps, so does of course well developed characters, a convincing story line and I won’t lie, some eye candy to fangirl about also a big plus. And somehow I noticed that quite a few of the series I fall for, feature books in them big time.

So I thought I might start a mini series on TV shows and compile some accompanying lists of books featured in them. Don from „Going to the Movies“ posted a recap of the LOST! series which kicked off my idea and here we go.

Welcome to LOST! … in Books. If you have never seen this series, you really should start watching it NOW. The pilot episode which broad

MARK PELLEGRINO, TERRY O'QUINN (BACKGROUND)
copyright of all pictures: ABC

casted in September 2004 still is one of the most exciting, nail-biting, glued-to-my-seat thing I’ve ever seen on TV. The series by JJ Abrahams had 6 seasons and ran until 2010.

It is a sci-fi/supernatural series that follows the survivors of the crash of a plane flying between Sydney and Los Angeles, on a mysterious tropical island somewhere in the South Pacific Ocean.

My favourite character in the show was Sawyer,  the selfish, laddish guy who had a searing nick name for pretty much anybody but who was quite the tender hearted avid reader once you got to know him who developed a romantic relationship with Kate which also proved a pretty good taste in women and not just literature.

Sawyer reads constantly. No book is safe from him on the island and for a while I was aiming to read all the books read by him during the series.

Kate on the other hand – meh not a great reader unfortunately. At least she was never seen with a book, but hey maybe she also read secretly whatever Sawyer recommended. But let’s add a picture of here just for good old fangirling times:

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The island was also home to a scientific research project „The DHARMA (Department of Heuristics And Research on Material Applications) Initiative’s general goal was to manipulate scientific laws in order to change any of the six factors of the Valenzetti Equation, a sequence that was believed to have some connection to the date marking the end of humanity, in hopes of delaying such a date.“ (from Lostpedia).

The initiative had secret stations on the island and pretty much all of them had libraries in them and in general there was a lot of reading going on on the island.

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On the one hand not surprising when you’ve survived a plane crash and are stuck on an island but on the other hand with fire monsters, creepy scientists and a serious shortage on provisions I was glad to see the nourishing and comforting effect literature had on our heroes.

One of the Dharma stations even had a bookclub !

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Lost! is the perfect series for friends of a good mystery filled with nerdy sci-fi/supernatural elements and a good portion of literature. There are countless references to authors and books, my list features only the books actually seen in the series. Either by any of the characters reading it or clearly seen on any of the bookshelves.

Richard Adams – Watership Down
Harriet Beecher Stowe – Uncle Tom’s Cabin
Ambroce Bierce – Occurance at Owl Creak Bridge
Judy Blume – Are you there God?
Paul Bowles – The Sheltering Sky
Ray Bradbury – Fahrenheit 451
Lewis Carroll – Alice in Wonderland
Adolfo Bioy Casares – The Invention of Morel
Carlos Castamede – A separate Reality
Agatha Christie – Evil under the Sun
Philip K Dick – Valis
Charles Dickens – Our Mutual Friend
Fjodor Dostojevski – Notes from the Underground
Fjordor Dostojevski – The Brothers Karamazov
Alex Haley – Hotel
Alex Haley – Roots
Stephen Hawkins – A Brief History of Time
Susan Isaacs – After all these Years
Henry James – The Turn of the Screw
James Joyce – Ulysses
Daniel Keyes – Flowers for Algernon
Soeren Kierkegaard – Fear and Trembling
Stephen King – Carrie
Madeleine L’Engle – A Wrinkle in Time
Vladimir Nabokov – Laughter in the Dark
Flann O’Brien – The Third Policeman
Flannery O’Connor – Everything that rises must converge
Walter Percy – Lancelot
Ayn Rand – The Fountainhead
Rick Romer – Visions of Astrology
JK Rowling – Harry Potter and the Prisoner of Azkabhan
Salman Rushdie – Haroun and the Sea of Stories
John Steinbeck – Of Mice and Men
Jules Verne – The Survivors of the Chancellor

Man I really loved this series. 4 8 15 16 23 42 was my password everywhere for a while (sorry, not anymore), I had a Lost Board on Pinterest and Lostpedia was homebase for some time. The DVD box makes a reunion always possible and maybe this winter is a  good time to watch the series again.

So – any Lost Friends out there ? Any books I have overlooked?

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Which „bookish“ TV Series would you like to see featured next?