Foto: Wikipedia Marieluise Fleißer bleibt! Nicht, weil sie besonders laut gewesen wäre, sondern weil sie ausgesprochen hat, wofür lange keine Sprache da war: das Leben von Frauen in der Provinz, die Enge der Verhältnisse, die Grausamkeit des Alltäglichen und das Schweigen als Überlebensform. Fleißer ist eine dieser Autorinnen, die mich schon sehr lange begleiten, auch... Continue Reading →
Stimmen die bleiben: Marie-Luise Kaschnitz
Marie Luise Kaschnitz gehört zu jenen Stimmen der deutschen Nachkriegsliteratur, die leise sprechen und doch lange nachhallen. Sie, die 1901 in Karlsruhe als Freiin Marie Luise von Holzing-Berstett geboren wurde, wuchs in einer Welt auf, die von Hierarchien und Distanz bestimmt war. Die Mutter – schön, eitel, unnahbar – ließ sich, wie sie später schrieb,... Continue Reading →
Stimmen die bleiben: Carry Brachvogel
Wer heute durch Schwabing geht, ahnt kaum, dass sich hier um 1900 Salons voller Debatten, Gedichte und Streitgespräche fanden. Einer der berühmtesten Treffpunkte lag in der Ludwigstraße, gleich beim Siegestor. Dort empfing Carry Brachvogel – Schriftstellerin, Netzwerkerin, Kämpferin für die Rechte von Frauen – die geistige Elite ihrer Zeit. Carry Brachvogel, geboren 1864, war Schriftstellerin,... Continue Reading →
Stimmen die bleiben: Anna Seghers
Neue Reihe auf dem Blog: Weibliche Stimmen die bleiben Manchmal bleiben einem Autorinnen ein Leben lang nah – ohne dass man es gleich merkt. Sie schleichen sich ins Herz über eine zufällig entdeckte Erzählung, ein biografisches Detail, ein Ton, der hängen bleibt. In dieser neuen Reihe möchte ich Schriftstellerinnen vorstellen, die mir viel bedeuten –... Continue Reading →