Meine Woche

Foto: Olivier Chatel

Gesehen: The Addiction (1995) von Abel Ferrara mit Lily Taylor. Kathleen, tagsüber Philosophie-Studentin, nachts Vampir – versucht mit Hilfe eines Vampir-Kollegen ihren Blutdurst in den Griff zu bekommen. Tolle Atmosphäre und irre schwarz-weiß New York Bilder.

Coded Bias (2020) von Shalini Kantayya. Doku über AI die mit den teilweise unbewussten Vorurteilen der Programmierer immer größere Macht im Alltag der Menschen erhält und Joy Buoloamwinis Kampf für eine Gesetzgebung zu kämpfen, die davor schützt.

Kiss me before it blows up (2020) von Shirel Peleg mit Moran Rosenblatt und Louise Wolfram. Deutsch-israelische lesbische Rom-Com, mit hübschen Israel Bildern. Die Story an sich war total vorhersehbar und der Film fühlte sich an wie eine deutsche Vorabend-Serie.

French Water (2021) Kurzfilm von Jim Jarmusch mit Charlotte Gainsbourg, Julianne Moore, Indya Moore und Chloe Sevigny. Der letzte Kellner und vier geheimnisvolle Freundinnen, die sich suchen in einer sich stets ändernden Location.

Gehört: Twin Flames – Karin Park & Lustmord, Bipolar – Dlina Volny, She walks in Beauty – Marianne Faithfull, Radiohead live at Coachella 2017, The Last Man on Earth – Wolf Alice, He Said She Said – Chvrches, I miss the band – Alanis Morissette, Better without you – Evanescene, Falling – Asaf Avidan Filament & Place – Innesti

Gelesen: über eine neue Generation die in Italien die Landwirtschaft verändert, die tragische Geschichte eines blinden Passagiers der vom Himmel fiel, Oliver Burkeman why you can’t really work more than 3-4 hours a day, Neil deGrasse Tyson Thinks Science Can Reign Supreme Again, dieses Interview über die großartige Marianne Faithfull, Es gibt Verbrechen gegen die Menschlichkeit – nun soll es auch Verbrechen gegen die Natur geben, Would you live with your boss 24/7? These people do, Zoom fatigue is worth for women

Getan: mit lieben Freundinnen getroffen, gelaufen, auf dem Balkon gesessen und einen Workshop zu „Diversity & Inclusion“ besucht

Gegessen: Chimichurri

Gefreut: über Annalena Baerbocks Kanzlerkandidatur, Mainz 05 ist Championsleaguesieger-Besieger und diesen wunderbaren Zimmerpflanzen-Guide

Geweint: nein

Geärgert: über die komplett unnötige „Alles dichtmachen“ Aktion und wofür Frauen sich rechtfertigen müssen

Geklickt: See a satellite tonight, the culture of whales, Mars sucks, NASA entwickelt Videospiel, um Meeresboden-Satellitenbilder von Gamern auswerten zu lassen, Should We Block the Sun? Scientists Say the Time Has Come to Study It

Gestaunt: The complete tree of life, über diese riesigen Hornissen und diesen neu entdeckten Tausendfüssler, in Japan wurde möglicherweise ein Wirkstoff entdeckt der Zähne nachwachsen läßt

Gelacht: über diesen Tweet und Scott Seiss beschimpft Kunden

Gewünscht: unseren Balkon gemütlich machen, diesen Wasserkocher, dieses Outfit (ohne Schal)

Gefunden: Fontanes Romane in einer wunderschönen Ausgabe

Gekauft: nix

Gedacht: To those accustomed to privilege, equality feels like oppression //Anonymus

Meine Woche

Gesehen: Rabid (2019) von Jen & Silvia Soska mit Laura Vandervoort. Kanadischer Body-Horror um eine junge Frau, die nach einem Unfall schrecklich entstellt ist und sich einer experimentellen Stammzellenbehandlung, unterzieht, die zu ungewollten Konsequenzen führt. Gelungenes Cronenberg Remake.

Das weiße Rauschen (2001) von Hans Weingartner mit Daniel Brühl. Lukas, ein junger schizophrener Mann, muss sich mit einer neuen Stadt, einer neuen Beziehung und der Paranoia in seinem Kopf auseinandersetzen.

Solid Geometry (2002) Kurzfilm von Denis Lawson mit Ewan McGregor. Das Weltbild eines erfolgreichen jungen Mannes wird auf den Kopf gestellt, als er die Tagebücher seines Ururgroßvaters erbt und beginnt, die darin enthaltenen mystischen geometrischen Theorien zu verfolgen. Basierend auf einer Kurzgeschichte von Ian McEwan. Muss man nicht gesehen haben.

Gehört: Waillee, Waillee – Dorothy Carter, Always on my mind – Willie Nelson, End of Sky – Hang Massive, I’ll probably be asleep – Hachiku, Surrender – Soho Rezanejad, Fade – God is an Astronaut

Gelesen: Do ‘elder Goths’ hold the secret to aging successfully? Die schreckliche Geschichte von Lisa Montgomery, die diese Woche in den USA hingerichtet wurde, Das Geschäftsmodell hinter Q-Anon, Why Dreaming is like taking LSD, Warum viele Menschen immer noch in die Büros gezwungen werden, wie CRISPR genutzt werden könnte, vom Aussterben bedrohte Tiere zu bewahren und Mely Kiyaks Kolumne zu Rechtsextremismus in Deutschland

Getan: viel geschlafen und wieder gesund geworden

Gegessen: diesen warmen Wintersalat und Raclette

Getrunken: Tee und Rotwein

Gefreut: über meinen negativen Corona-Test

Geweint: nein

Geärgert: nein

Geklickt: auf Arnold Schwarzeneggers Video – echt stark, 36000 Feet under the sea

Gestaunt: über die Bilder von Rachael Talibart und über die Bibliothek von Alanis Morissette

Gelacht: über Sarah Silverman: A Speck of Dust (2017) Amerikanische Stand-up-Comedian, Schauspielerin, Sängerin und Autorin. In ihrer Comedy verarbeitet sie gesellschaftliche Tabus und kontroverse Themen wie Rassismus, Sexismus, Politik und Religion.

Gewünscht: diesen Schnaps, diesen Kühlschrank, dieses Haus

Gefunden: nix

Gekauft: eine Yogamatte und FFP2 Masken

Gedacht: „Life is not always a matter of holding good cards, but sometimes playing a poor hand well.“ //Jack London

Meine Woche

Foto: Ben Pham / Unsplash

Gesehen: Short Term 12 (2013) von Destin Daniel Cretton mit Brie Larson. Berührender Film um eine Sozialarbeiterin bei der ein junges Mädchen schreckliche Erinnerungen auslöst.

Knives Out (2019) von Rian Johnson mit Ana de Armas, Jamie Lee Curtis und Daniel Craig. Wunderbar schräger Cluedo Krimi – hat mir Spaß gemacht.

Dead to Me (2019) von Liz Feldman mit Christina Applegate und Linda Cardellini. Schwarz-humorige Serie um zwei trauernde Frauen die sich durch eine Therapie-Gruppe besser kennenlernen und anfreunden. Nach der dritten Folge hat es geklickt gemacht, jetzt mag ich sie sehr.

Gehört: Lilo – Japanese House, Whole New Mess – Angel Olsen, That Feel – Tom Waits, Back to the Sky – Ólafur Arnalds, We are chaos – Marilyn Manson, Just because I can – Lissie, Smiling – Alanis Morissette, Mercy – Max Richter, American Cars – Annie, Vedrò con mio diletto (Vivaldi) – Romina Basso

Gelesen: How Angela Merkel’s great migrant gamble paid off, Your ‘Surge Capacity’ Is Depleted — It’s Why You Feel Awful, The Kingdom that failed – Haruki Murakami, Die Art Mitarbeitende zu führen hat sich geändert

Getan: viel gearbeitet, mit einer lieben Kollegin zum Lunch getroffen, meine Bücher sortiert und den Soziologie Kurs in der Zeit Akademie

Gegessen: Pasta mit Antipasti

Getrunken: viel Wasser und Kaffee

Gefreut: über gutes Feedback

Getrauert: zum Glück nicht

Geärgert: über meine falsch bestellte Books-that-matter-Box (mein Fehler)

Geklickt: auf Underwater Photography & Ocean Exploration, The History of Queer Coding,

Gestaunt: Drowing in plastic

Gelacht: das Abendmahl in Corona Zeiten

Gewünscht: dieses Outfit, diese Terrasse, dieses Radio

Gefunden: nix

Gekauft: nix

Gedacht: „It’s crazy how 1,000 people can compliment you and you’ll spend all day thinking about the one person who criticized you.“