Meine Woche

Foto: Andre Benz

Gesehen: Full Circle (1977) von Richard Loncraine mit Mia Farrow. Großartiger sehr atmosphärischer Grusel um eine Frau die ihre kleine Tochter verliert und den Geistern verstorbener Kinder zu begegenen scheint.

Our Man in Havana (1959) von Carol Reed mit Alec Guinness und Maureen O’Hara. Buchgetreue Verfilmung des gleichnamigen Romans von Graham Greene. Daquiri trinken im stylischen Havana der 50er Jahre – wäre jetzt genau mein Ding. Toller Film.

My Days of Mercy (2017) von Tali Shalom-Ezer mit Elliot Page und Kate Mara. Liebesfilm um zwei Frauen die in der Frage um die Todesstrafe als Aktivistinnen auf gegnerischen Seite stehen.

The Sea of Trees (2015) von Gus van Sant mit Matthew McConaughey, Ken Watanabe und Naomi Watts. Zwei suizidale Männer treffen sich im Selbstmordwald in Japan und versuchen wieder hinauszufinden. Sehr schöner Soundtrack.

Gehört: Broken People – Kerry Muzzey, Houses of Worship – thisquietarmy, Californian Soil – London Grammar, Shut up and kiss me – Angel Olsen, One Day – Sharon Van Etten, Prelude 2 – Max Richter

Gelesen: Beyond Human-centric Design, Monika Bielskyte über indigene Stadtplanung, Paul Mason über das Ende des Neoliberalismus, Against loving your job, How Björk Helped Iceland Weather the Global Financial Crisis, The Most Unsafe Workplace’? Parliament, Australian Women Say, diesen Artikel über die Master Whisky Blenderin Caroline Martin, über die Dummheit und über synthetic media

Getan: sehr viele Büroräume besichtigt, unzählige MS Teams Meetings besucht, gelaufen und eine virtuelle Weltreise begonnen

Gegessen: Mungbohnen-Pfannkuchen auf dem Küchenboden sitzend 🙂

Gefreut: Neuseelands Finanzunternehmen müssen über Klimarisiken aufklären

Geweint: nein

Geärgert: nö

Geklickt: auf Stadtbegrünungspläne, auf Scandinavian Funkis, the light magic of squid

Gestaunt: The creation of part-human, part-monkey embryos, es gibt ein Asthetics Wiki, über den Boom der Lastenräder,

Gelacht: über Erfindungen die keiner braucht

Gewünscht: diese Laufjacke, so eine Dachterrasse, dieses Wohnzimmer

Gefunden: nix

Gekauft: Wein

Gedacht: Find out who you are and do it on purpose //Dolly Parton

Meine Woche

Gesehen: Amadeus (1984) von Miloš Forman mit Tom Hulce und F. Murray Abraham. Großartiger Film, den ich immer wieder sehen kann und natürlich wunderbarer Musik.

Don Giovanni (1979) von Joseph Losey mit Ruggero Raimondi und Kiri Te Kanawa. Die DVD war mein Weihnachtsgeschenk als Trost für die verpasste Opernvorstellung. Mozarts düsterste Oper – wirklich phantastisch verfilmt. Unbedingt ansehen!

The Lure (2015) von Agnieszka Smoczyńska. Polnischer Body-Horror – die Geschichte zweier Meerjungfrauen, die gerne mal menschliche Körperteile verspeisen. Ein sehr unterhaltsames Neon-Horror-Musical.

Despite the Falling Snow (2016) von Shamim Sarif. Puh – echt grottige Liebesschmonzette um einen russischen Spion. Das spannenste war der Schnee.

Das geheime Leben der Bäume (2020) von Jörg Adolph. Doku zum Weltbestseller von Peter Wohlleben. Das Buch ist deutlich informativer, aber die Zeitrafferaufnahmen waren klasse.

Gehört: The Valley – Emma Ruth Rundle, Glory Box – Beatsteaks, Whole Life – Perfume Genius, Fall from Grace – Paradise Lost, Nobody wants to party with us – Mrs Piss, Demon – War on Women, Whole new mess – Angel Olsen, Heather – Conan Gray, American Cars – Annie

Gelesen: Immobilien: Wer nichts erbt, geht oft leer aus, Cal Newport on the rise and fall of getting things done, Shayla Love on how to be bored, diesen Artikel über die 97jährige Gerda May, dieses Interview mit Jane Goodall

Getan: zu zweit Silvester gefeiert, die Songs 2020 zusammengestellt, 30 Tage Yoga mit Adriene gestartet, viel spazieren gegangen, gelesen und Filme geschaut

Gegessen: viel Gemüse mit dem Start des Veganuary

Getrunken: Champagner

Gefreut: über die erholsame Urlaubswoche

Geweint: nein

Geärgert: dass unsere Etepete Box jetzt zweimal nicht geliefert wurde

Geklickt: auf die besten Naturfotos 2020

Gestaunt: never touch anything that looks like Donald Trumps hair

Gelacht: I’m not buying a 2021 planner until I see a trailer

Gewünscht: diese Küche, dieses Baumhaus, diese Vitrine

Gefunden: Bücher im Bücherschrank

Gekauft: Wein

Gedacht: A foreign accent is a sign of bravery. — Amy Chua

Meine Woche

Foto: Ben Pham / Unsplash

Gesehen: Short Term 12 (2013) von Destin Daniel Cretton mit Brie Larson. Berührender Film um eine Sozialarbeiterin bei der ein junges Mädchen schreckliche Erinnerungen auslöst.

Knives Out (2019) von Rian Johnson mit Ana de Armas, Jamie Lee Curtis und Daniel Craig. Wunderbar schräger Cluedo Krimi – hat mir Spaß gemacht.

Dead to Me (2019) von Liz Feldman mit Christina Applegate und Linda Cardellini. Schwarz-humorige Serie um zwei trauernde Frauen die sich durch eine Therapie-Gruppe besser kennenlernen und anfreunden. Nach der dritten Folge hat es geklickt gemacht, jetzt mag ich sie sehr.

Gehört: Lilo – Japanese House, Whole New Mess – Angel Olsen, That Feel – Tom Waits, Back to the Sky – Ólafur Arnalds, We are chaos – Marilyn Manson, Just because I can – Lissie, Smiling – Alanis Morissette, Mercy – Max Richter, American Cars – Annie, Vedrò con mio diletto (Vivaldi) – Romina Basso

Gelesen: How Angela Merkel’s great migrant gamble paid off, Your ‘Surge Capacity’ Is Depleted — It’s Why You Feel Awful, The Kingdom that failed – Haruki Murakami, Die Art Mitarbeitende zu führen hat sich geändert

Getan: viel gearbeitet, mit einer lieben Kollegin zum Lunch getroffen, meine Bücher sortiert und den Soziologie Kurs in der Zeit Akademie

Gegessen: Pasta mit Antipasti

Getrunken: viel Wasser und Kaffee

Gefreut: über gutes Feedback

Getrauert: zum Glück nicht

Geärgert: über meine falsch bestellte Books-that-matter-Box (mein Fehler)

Geklickt: auf Underwater Photography & Ocean Exploration, The History of Queer Coding,

Gestaunt: Drowing in plastic

Gelacht: das Abendmahl in Corona Zeiten

Gewünscht: dieses Outfit, diese Terrasse, dieses Radio

Gefunden: nix

Gekauft: nix

Gedacht: „It’s crazy how 1,000 people can compliment you and you’ll spend all day thinking about the one person who criticized you.“

Meine Woche

75247417_2564215923646455_5802767753408413696_n

Foto: Stephanie Meier

Gesehen: „Portrait of a Lady on Fire“ (2019) von Céline Sciamma mit Noémie Merlant und Adèle Haenel. Wunderschöne Bilder, großartige Story – mein Lieblingsfilm 2019

Beyond the Black Rainbow“ (2010) von Panos Cosmatos. Würden David Lynch, Stanley Kubrick und Dario Argento ein Kind bekommen käme dieser Film raus. Großartig und abgefahren.

Smilla’s sense of Snow“ (1997) von Bille August mit Julia Ormond und Gabriel Byrne. Gelungene Literaturverfilmung und ein schöner Kopenhagen-Film.

Gehört: „L’Estate – Antonio Vivaldi, „La jeune fille en feu“ – Para One & Arthur Simonini, „Beyond the Black Rainbow“ Soundtrack, „Everything I wanted“ – Billy Eilish, „Lark“ – Angel Olsen, „Iluitec Rayless Sun“ – TXT Recordings, „Music for Mediations“ – Arkh Wagner, Johann Johannson live at KEXP

Gelesen: dieses Interview mit Phoebe Waller-Bridge, Michael Cabon bonding with his father over Mr. Spock, Intellektuelle Frauen um 1800, What the Berlin Wall and the Handmaid’s Tale taught me about time, how ICE picks its targets, the first fairy tales were critiques of patriarchy

Getan: Workshop durchgeführt, einen schönen Abend mit einer Freundin verbracht und das Bücherregal umgeräumt

Geplant: Yoga und Herbstspaziergänge

Gegessen: Linsenfrikadellen, koreanisches BBQ und Rote Beete in der Resi Huber

Gefreut: über #Autorinnenschuber

Geweint: nein

Geklickt: auf diese bezaubernde Auto-Werbung, auf dieses Gespräch zwischen Ruth Bader Ginsburg, Donna Leon und Joyce DiDonato, Nelly Bly makes the news,

Gestaunt: über diese bezaubernden Otter und to pay attention the brain uses filters not a spotlight

Geärgert: nein

Gelacht: yep

Gewünscht: diese Teedosen, diese Polaroidkamera, dieses Haus, dieses Bilderbuch

Gefunden: nix

Gekauft: nix

Gedacht: Now is the envy of the dead

Meine Woche

IMG_2895

Gesehen: „What keeps you alive“ (2018) von Colin Minihan mit Hannah Anderson und Brittany Allen. Wunderschöne Landschaft, ein einsamer See aber Lügen und düstere Geheimnisse vergiften das einjährige Jubiläum eines Frauenpaaares in einer Hütte in Kanada. Empfehlenswert.

Green Room“ (2015) von Jeremy Saulnier mit Anton Yelchin und Patrick Stewart. Eine Punkband wird von amerikanischen Neonazi in einem Raum festgehalten und sie versuchen irgendwie raus zu entkommen. Brutal aber richtig gut.

Gehört: „Heavenly“ – Cigarettes after Sex, „Wolf Totem“ – The Hu, „The Sandman“ – PJ Harvey, „Thunderstruck“ – 2Cellos, „Messias“ – Georg Friedrich Händel, „All Mirrors“ – Angel Olsen, „A hidden path“ – Jazzdefector, „You Shadow“ – Sharon Van Etten

Gelesen: Abandoning a cat von Haruki Murakami, diesen Artikel über Rachel Maddows, Why books won’t die, dieses Interview mit Kim Petras, Why are rich people so mean, Inside Aspen the retreat for the liberal elite, The economist Mariana Mazzucato has an idea how to fix capitalism

Getan: in der Sonne am Tegernsee spaziert, meinen nächsten Workshop vorbereitet und Händels Messias gehört und viel gelesen

Geplant: Kopenhagen unsicher machen

Gegessen: Räuchertofu mit Avocado-Mango-Salsa

Gefreut: den Husten losgeworden zu sein

Geweint: nein

Geklickt: auf dieses Interview mit Maggie Smith

Gestaunt: über diese phantastischen Bilder von den Färör Inseln, See what it’s like to fly on the back of an eagle

Geärgert: nein

Gelacht: Don’t try to hug me

Gewünscht: eines dieser Häuser, diese Post-Its, dieses Spiel, diesen Kalender aber als Notizbuch

Gefunden: nix

Gekauft: nix

Gedacht: „May you never be the reason why someone who loved to sing, doesn’t anymore. Or why someone who dressed so differently now wears standard clothing. Or why someone who spoke always of their dreams so wildly is now silent about them. May you never be the reason of someone giving up on a part of them because you were demotivating, non-appreciative or – even worse – sarcastic about it. (Shorouk Mostafa Ibrahim)