Meine Woche

FullSizeRender

Gesehen: „Knight of Cups“ (2015) von Terrence Malick mit Christian Bale. Mehr ein Erlebnis als ein Film, in den man komplett eintauchen muss mit traumhaftem Soundtrack.

The Lobster“ (2015) von Yorgos Lanthimos mit Colin Farrell und Rachel Weisz. In einer dystopischen Gesellschaft werde Singles innerhalb von 45 Tagen einen Partner finden oder sie werden in ein Tier ihrer Wahl verwandelt. Richtig gut, wenn auch ziemlich abgedreht.

Amour Fou“ (2014) von Jessica Hausner. Film über die Liebe über die Liebe von Heinrich von Kleist und Henriette Vogel die gemeinsam Suizid begehen wollen. War ok.

Gehört: „Love“ – Lana del Ray, „And as the waters go“ – Big Brave, „The only way“ – Tricky, Cynthia Nixon reads Emily Dickinson, „La Mamma Morta“ – Anja Harteros

Gelesen: die TED-Sommer-Leseliste, First Editing of human embryos, die Kurzgeschichte „Snow, Grass, Apples“ von Neil Gaiman, ein Plädoyer für mehr Action Heldinnen, wie Patagonia die Welt retten will, Frithjof Bergmann über die Möglichkeiten das eigentliche Leben zu verpassen und was Mary Angelou taught me about paying it forward.

Getan: den ersten Hackathon besucht, mit Freunden lecker gegessen und Cocktails getrunken und ab Freitag abend das Sofa nicht mehr verlassen, lange mit meinem Bruder telefoniert

Geplant: in die Heimat reisen nächstes Wochenende

Gegessen: Pad Kra Pao und Sushi

Getrunken: Espressotini

Gelacht: I drink to make other people more interesting

Geärgert: nö

Gefreut: das ich vom International Literature Festival in Berlin als Live-Bloggerin eingeladen wurde und über ein ganz tolles Buch von der Schwiegermama

Gewünscht: diesen Whisky, diesen Toaster, dieses Arbeitszimmer

Geklickt: auf Freakonomics „Evolution Accelerated“, auf diese 5 Commencement Speeches von Frauen und auf New Yorks geheime Buchhandlung,

Gekauft: viel zu viele Bücher

Gefunden: die hoffentlich passenden Geburstagsgeschenke für die Bingereader-Gattin 🙂

Gewundert: über diesen riesigen Tintenfisch

Advertisements

Il Trovatore – Guiseppe Verdi

csm_FG_Il_trovatore_12_060a58b5d1

Foto: Bayerische Staatsoper

Mein erster Verdi hat mich Dienstag Abend in die Staatsoper gebracht und es war in vielerlei Hinsicht ein spannender Abend. „Il Trovatore“ ist ein dunkles Drama mit Liebe, Lust, sehr viel Leidenschaft, Rache und nicht zu vergessen – opulenter, atemberaubender Musik, die einen total mitreißt.

Es geht um die Feindschaft zwischen zwei Männern, die die gleiche Frau lieben und nicht wissen, dass sie Brüder sind. Es wird viel geliebt, viel gelitten, Rache gefordert und Achtung *Spoiler Alert* am Ende sind fast alle tot. Das Bühnenbild isr ein existenziell anmutendes Räderwerk, in dem das Schicksal unter die Räder kommt, das die Düsternis des Stoffes unterstreicht und das Elemente aus dem Clone Club EBM Schuppen mit den Feuerkreuzen des Ku-Klux-Klans auf seltsame Art verbindet. Es strahlt Endzeitstimmung aus – ich fand es phantastisch !

10991068_10152665578025823_3411527367774061178_n


10978486_10152665577970823_3130396341045964684_n

Noch beeindruckender als das Bühnenbild war aber auf jeden Fall Frau Harteros. Was für eine wuchtige Stimme und sie hat die Leonora richtig gut gespielt. Hin- und hergerissen zwischen Liebe und Verzweiflung, Aufopferung und Wut.

Nun mal Butter bei die Fische: ich bin jetzt nicht Libretto-Girl und als Händel und White Shirt Fan ist es zu Herrn Verdi schon ein Stück, aber mein Mut, mich mal ab und an mal der nicht ganz so fernen Vergangenheit zu widmen, hat sich absolut ausgezahlt.

Ich finde es im Übrigen auch immer spannend, wie das Orchester beim Applaus reagiert und welche Sänger freundlichen Beifall bekommen und welche ziemlich gedisst werden. Frau Harteros muss sehr beliebt sein, Yonghoon Lee dagegen irgendwas ausgefressen haben, gar keiner, der applaudiert ? Nun ja, wilde Spekulationen. Wir sind ja nicht bei Gossip Girl, wobei die beiden Violinistinnen, die sich immerzu umgedreht haben und auch was mitbekommen wollten vom Geschehen auf der Bühne und die ab und an den strafenden Blick geernet haben vom Maestro und dann heimlich gekichert haben, die haben mir auch gefallen 😉 Ja, ich hatte mal richtig gute Tickets und habe endlich mal alles sehen können – auf und vor der Bühne.

csm_FG_Il_trovatore_04_13aba52d72

Bild: Bayerische Staatsoper

Ich hatte das große Vergnügen, die Oper mit An von Thadieu’s opera rambling outlet zu sehen – die natürlich das Libretto vorher liest und die Aufführung bereits zum glaube vierten Mal gesehen hat – und war einfach nur beeindruckt. Sie weiß absolut alles über die Oper, Frau Harteros und ich habe enorm viel gelernt – it was a great pleasure 🙂 Eine wundervolle ausführliche Rezension von ihr findet ihr hier.

5488608710_b2a7f14798_b

„To copy the truth can be a good thing, but to invent the truth is better, much better“

Meine Woche

Foto (14)

Gesehen: Minority Report, Sci-Fi basierend auf einer Kurzgeschichte von Philip K Dick. Hat mir ganz gut gefallen.
Ansonsten Orphan Black 2. Staffel fertig gebinge-watched – und wieder Platz nehmen im Staffel 3 Wartesaal – mäh

Gehört: Nils Frahm „Says“ und beschlossen zum Konzert zu gehen, Verdi’s „Il Trovatore“ gesungen von der wunderbaren Anja Harteros, zur Einstimmung zur Oper am nächsten Dienstag.
Karin Park „Fryngies“ und „Shine“ – Vorfreude auf das Konzert im April und dann noch Archive „Kid Corner“ und „End of our Days“ nochmal Konzert-Einstimmung 🙂

Gelesen: Diesen Artikel von Ann Cotton zur „Freiheit vom Liberalismus“ – ich stimme nicht mit allem überein, aber absolut lesenwert!
Diese Interviews mit Joaquin Phoenix und Darren Aronofsky im Zeit Magazin zur Berlinale

Getan: Erfolgreich eine sich im Anmarsch befindende Erkältung bekämpft, einen Workshop gegeben, den Snack im Flugzeug verschlafen, den Samstagmorgen im Möbelhaus mental unbeschadet überstanden 😉

Gegessen: diesen leckeren Aufstrich sonst wenig Gescheites diese Woche

Getrunken: Dortmunder Bier und gestern einen leckeren Rioja

Gefreut:  aufs Ausschlafen heute

Geärgert: das ich Leipzig, Dubai und Berlin innerhalb einer Woche wohl nicht wirklich machen sollte und ich nun vielleicht wieder nicht zur Buchmesse nach Leipzig komme 😦

Gelacht: über meine Möbelhaus-Phobie

Geplant: meine Termine jetzt mal in den Griff zu bekommen oh und das Kismet mal zu testen

Gewünscht: dieses Shirt, diesen Stuhl  und ein weiteres Tattoo – das Design ist aber noch nicht fertig 😉

Gekauft: ein Kleiderschrank und einen Bademantel

Gefunden: ein gutes Zuhause für Mimi (nur die Übergabe/der Transport müssen noch klappen)

Geklickt: auf diese Seite mit den 50 besten ersten Sätzen und Toni Morrison hat ein neues Buch geschrieben – Stop everything 😉

Gewundert: das „Question Everything“ nicht für alle Leute gleich attraktiv ist