Meine Woche

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Gesehen: „Okja“ (2017) von Bong Joon-ho mit Tilda Swinton. Ein mutiertes Riesenschwein und das kleine Mädchen das es aufgezogen hat geraten ins Kreuzfeuer von Tierschützern, Konzerngier und wissenschaftlicher Ethik. Sehr sehenswert.

La Chamade“ (1968) von Alain Cavalier mit Catherine Deneuve. Verfilmung von Francoise Sagans Roman. Sehr schöne Paris-Bildung und tolle 60s Klamotten, von der Handlung so joah.

Mr. Blue Footed Booby“ (2017) von Gino Imagino. Ganz zauberhafter Kurzfilm bei dem der Mond zur Sandwich-Füllung gerät.

Gehört: „Heroes“ – Motörhead, „Grain by Grain“ – Arto Lindsay, „Through bleak landscapes“ – Herbst9, „KK“ – XSI, „È Gelosia“ – Georg Friedrich Händel, „Standing Barefoot“ – I see rivers,

Gelesen: diesen Artikel über die Radium Girls, über Richard Feynmans Mentale Modelle, die tägliche Getränkeliste der Queen, warum das chinesische Schulsytem so erfolgreich ist,  was man über „Tentacle Porn“ wissen sollte

Getan: Musik und angeregte Gespräche in Hagen, einen Abstecher ins Dortmunder Büro gemacht, mit dem Papa und der Bingereader Gattin Geburtstag gefeiert, mit ein paar wunderbaren WOMEN das Niersteiner Weinfest besucht und die Kupferberg Sektkellerei besichtigt.

Geplant: nix – die ganze Woche nicht. Kommt mir sehr unheimlich vor 😉

Gegessen: sensationelles Sushi

Getrunken: Riesling und Grauburgunder vom Sternfelserhof in Nierstein

Gelacht: Entropy isn’t what it used to be

Geärgert: über das Bahn-Chaos auf der Hinreise

Gefreut: das die Geschenke gefallen haben

Gewünscht: dieses Outfit, dieses Regal, dieses Tattoo

Geklickt: warum Millennials die Bibliotheken am Leben halten, warum alte Bücher tatsächlich nach Schokolade und Kaffee riechen und auf den Artikel in dem Wissenschaftler die DNA von Beginn auf neu bauen um sie zu verändern und den TED Talk von Chiamanda Ngozi „Why we should all be feminists

Gekauft: saure Schoppe in der Büx

Gefunden: ein paar tolle Bücher in der free little library in Hechtsheim

Gewundert: über Kinsetsu ein Kurzfilm der per Makro-Fotografie und Effekten vorstellt wie Leben auf einem fremden Planeten aussehen könnte

Meine Woche

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Gesehen: „The Hunger“ (1983) von Tony Scott mit David Bowie und Catherine Deneuve. Wow – stylisch-erotischer Vampir Film mit tollem Dark Wave Soundtrack. Unbedingt angucken.

House“ (1977) von Nobuhiko Obayashi abgedrehter Horror-Experimentalfilm. Nicht unbedingt die beste Wahl, wenn man im Zug sitzt, der Sitznachbar bekam etwas Angst vor mir. Ist aber nicht gruselig, nur abgedreht und (kunst)blutig. Interessant.

Tallulah“ (2016) von Sian Heder mit Ellen Page. Indie-Tragikomödie um ein junges obdachloses Mädchen, das mehr oder weniger spontan ein Kind entführt. Sehenswert.

Gehört: „Bela Lugosi’s dead“ – Bauhaus, „Flower Duet“ – Lakme, „Music is Math“ – Boards of Canada, „Track of Time“ – Anna von Hausswolff, „Love is a Laserquest“ – Arctic Monkeys, „Burn me clean“ – Thought Forms, „Sylvain“ – Esben & The Witch

Gelesen: diesen Essay aus dem Economist zur Zukunft des Buches, über die erste gelungene DNA Sequenzierung im All, Michael Pollans Bericht über die Forschung an psychedelischen Drogen, warum Bücher die ultimativen Mentoren sind, über Margaret Atwoods erste Graphic Novel und Thomas Sattelbergers Analyse zur problematischen verbreiteten Selbstherrlichkeit mancher Führungsetagen

Getan: sehr viele intensive Meetings gehabt und danach einen Tag lang intensiv introvertiert gewesen, mein Weiterbildungskonzept überarbeitet, gegrillt und den Spätsommer genossen

Geplant: mehr schlafen und die Mathematik-Ausstellung im Ägyptischen Museum ansehen

Gegessen: sehr leckere Klebreisbällchen und den gebrannten Reis-Gemüsetopf im Banyan

Getrunken: Saigon Bier

Gelacht: Does anyone know which page of the bible explains how to turn water into wine? It’s for a party on Friday.

Geärgert: oh ja – über einen Fall von Unfähigkeit zur Selbstreflexion und krass mangelender Emphatie und das ich fürs Sunn o))) Konzert zu müde war

Gefreut: über viele gute Gespräche und wie gut die Stimmung wieder ist

Gewünscht: diesen Chip, dieses Armband, diesen Stuhl und diese Lampen

Gekauft: jede Menge Musik

Geklickt: auf diesen Talk von Elon Musk zum Klimawandel (sehr cool, kurz und knapp), David Lynch denkt darüber nach wo Kreativität herkommt und diesen TED Talk über die Notwendigkeit von mehr weiblichen Superhelden

Gewundert: das manche Menschen eher bereit sind (wissentlich oder zumindest stark vermutend) einem falschen Ziel zu folgen, das ihnen gegeben wird –  als keines zu bekommen oder sich selbst eines zu setzen.