Books & Booze

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Vielleicht nicht das Buch, das einem zu aller erst in den Kopf kommt, wenn man an sorgenloses Cocktailtrinken und Wochenendendspannung denkt. In Sylvia Plaths „Die Glasglocke“ trifft die junge Collegestudentin Esther Greenwood im Sommer 1953 aus der ländlichen Provinz in New York ein, nachdem sie einen Schreibwettbewerb bei einer Modezeitschrift gewonnen hat. Zusammen mit 11 anderen jungen Mädchen hat sie einen Monat lang Gelegenheit, in der Redaktion als Trainee zu arbeiten. Der Anfang – und der ist es sicherlich, der uns bei diesem Cocktail an das Buch denken lässt – liest sich wie der Vorläufer einer Sex and the City Episode. Es geht um Männer, Drinks, Mode und Sex. Doch Esther kann in dieser Glitzerwelt nicht bestehen und rutscht sukzessive in eine existentielle Depression. Es ist die Entzauberung eines Mythos und das Buch packt, ist zornig, tieftraurig und doch empfehle ich es immer, immer wieder und insbesondere mit einem tröstenden Cocktail in der Hand.

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Begebt Euch mit dem Himbeer-Gin Sprizzer auf eine Coktailparty im New York der 50er Jahre, doch vorsicht, was heiter beginnt, geht heftig weiter und zum Ende hin möchte man das Buch vielleicht eher mit einem starken Whisky in der Hand beenden. Hier die heutige Cocktailempfehlung der Münchner Küchenexperimente:

Für den Cocktail braucht ihr pro Glas:

4 cl Gin – wir haben Siegfried genommen

2 cl Himbeersirup

Soda

ein paar Himbeeren

Eiswürfel

Die Himbeeren etwas anstoßen, mit den übrigen Zutaten vermengen und shaken. Wenn man nicht die Hälfte gleich beim Öffnen des Shakers über den Boden verschüttet, bekommt man auch ein volles Glas raus.

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Welcome to Books & Booze

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Herzlich Willkommen meine Damen und Herren zur ersten Bloggerkooperation zwischen den Münchner Küchenexperimenten und Binge Reading & More.

Was uns verbindet? Ganz klar, die Liebe zu Büchern und guten Cocktails, die wir fortan jeden zweiten Freitag unter der Rubrik „Books & Booze“ gemeinsam mit Euch zelebrieren wollen.

Bücher und Alkohol – das ist eine ganz alte Liebe und wir versprechen die besten Kombinationen mit den geringsten Folgeschäden.

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Wer eignet sich besser zur Taufpatin einer solchen Rubrik als Dorothy Parker, the Godmother of Martinis? Sie nimmt mir nach wie vor etwas übel, dass ich sie ausgerechnet – versehentlich natürlich – mit Wasser ertränkt habe, aber sie ist zum Glück nicht nachtragend. Von daher gibt sie großmütig die Patin. Wir starten Books & Booze mit einer Martini-Variante dem „Cassis-Cranberry-Martini“ und empfehlen dazu die Lektüre „Noch ein Martini und ich liege unter dem Gastgeber“ von Michaela Karl.

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Für den Cocktail, besser gesagt 2, benötigt ihr:

8 cl Wodka

8 cl Cassislikör

4 cl Cranberrysaft

Saft einer halben kleinen Zitrone

Eiswürfel

Alles miteinander in einen Cocktailshaker geben, shake, shake, shake! Prost!