Meine Woche

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Gesehen: „Stranger Things“ Season 2 (2017) von den Duffer Brothers mit Wynona Ryder. Die absolut perfekte Serie für diese stürmisch-dunklen Herbstabende. Ich versuche gaaanz langsam zu gucken, damit sie möglichst lange hält.

Hush“ (2016) von Mike Flanagan. Solider Splatter um eine taube Frau die in ihrem abgeschiedenen Haus von einem durchgeknallten Typen gestalkt wird.

Gehört: „To the Moon and Back“ – Fever Ray, „Tearing“ – We deserve this, „Unter dem hellblauen Himmel“ – Gisbert zu Knyphausen, „First Day of My Life“ – Bright Eyes, „Mountains Die“ – Lea W Frey, „Stranger Things 2 Soundtrack“

Gelesen: dieses Gespräch von Deborah Feldman mit einer Neonazi-Austeigerin, how Evolution designed fear, diesen Artikel über eine von Hans Ulrich Obrist initiierte multidisziplinäre AI-Konferenz, dieses Interview das Björk mit sich führte, dieses Interview mit Silvia Bovenschen und why tech is starting to make me uneasy

Getan: geheiratet :), einen sehr spannenden Vortrag von Sybille Anderl über Astrophysik gehört, ein überraschend gutes Finance Meeting gehabt, Stunden im Möbelhaus verbracht, mit meinem Bruder telefoniert und auf dem Sofa eingemummelt gelesen und genetflixt

Geplant: einen Barkeeper Kurs besuchen und die Kategorien meines Blogs aufräumen

Gegessen: ganz schick Moules & Frites im Chez Fritz und Kürbis mit Leinöl

Getrunken: Sancerre

Gelacht: Yes the planet got destroyed but for a beautiful moment we created a lot of value for our shareholders

Geärgert: über eine kaputte Lampe

Gefreut: über die vielen Glückwünsche zur Hochzeit und das Geschenk der Kollegen – danke 🙂

Geklickt: auf dieses Literatur-Hotel, diesen TED Talk „How’ll earn money in a future without jobs“ und auf dieses süße Trick-or-Treat-Video

Gekauft: dieses Buch, diesen Esstisch und diese Stühle

Gewünscht: diese beleuchteten Tube-Vasen, diesen Teppich, diese Stranger Things-DVD Box

Gefunden: nix

Gestaunt: über die spider-tailed horned Viper

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2016 – Das Konzertjahr

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2016 war ein ganz gutes Konzertjahr. Kein wirklicher Ausfall dabei, ich kann mich nur schwer für ein Ranking entscheiden und lasse es daher. Hier meine Konzerte in diesem Jahr in alphabetischer Reihenfolge incl der jeweiligen Vorbands:

Und hier zum Abschluß noch meine Playlist 2016

David Bowie – Lazarus
Sia – Waving Goodbye
Russian Circles – Mota
Daughter – Doing the Right Thing
Massive Attack – The Spoils
Christine and the Queens – Tilted
Lea Porcelain – Warsaw Street
Archive – Bright Lights
Polica – Lime Habit
Trentemoller – Never Fade
Banks – 27 Hours
IAMX – Everything is Burning
Avec – Granny
Public Memory – Ringleader
The Kills – Heart of a Dog
Esben and the Witch – Sylvan
Get Well Soon – Marienbad
Austra – Utopia
Mono – Ely’s Heartbeat
Savages – Adore
Explosions in the Sky – Landing Cliffs
The Raveonettes – Run Mascara Run
Holy Esque – Rose
Garbage – Even Though our love is doomed
Skunk Anansie – Death to the Lovers
Warpaint – New Song
Pantha du Prince – The Winter Hymn
White Lies – Take it Out on Me
Johan Johannsson – Arrival
Aphex Twin – CHETAHT2
Swans – Finally Peace

Wie war euer musikalisches 2016 ? Haben wir Überschneidungen ? 2017 werde ich auf jeden Fall versuchen wieder häufiger in die Oper zu kommen.

Gisbert zu Knyphausen – MMA

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Das Mixed Munich Arts in der Katharina-von-Bora-Straße ist eines meiner liebsten Locations in München. Mit Akkustik kenne ich mich leider viel zu wenig aus, um hier ein fachmännisches Urteil abgeben zu können, ob das auch klanglich optimal ist, aber es hat Charme und die beiden Konzerte die ich dort bisher sah, haben mir ausgesprochen gut gefallen.

Die Konzerte sind immer eine Art Geheimtipp, auf jeden Fall muss man schnell sein, wenn dort ein Künstler auftreten will, den man sehen möchte, denn die Tickets sind schneller weg, als man es sich überlegen kann.

Bei Gisbert zu Knyphausen hat es mal wieder funktioniert. Mein zweites Konzert von ihm und er hat auch die überaus skeptische Bingereader-Gattin, die bislang eigentlich nur einen Song wirklich kannte und mochte, durchaus überzeugen können.

Nicht nur Gisbert kam sich vor wie in einer Kirche mit einem Publikum, das mucksmäuschenstill da saß und ihm gebannt lauschte, mir ging es auch so. Wären nicht in regelmässigem Abstand Bierflaschen umgefallen, man hätte wirklich denken können, man wohne dem Gottesdienst einer Untergrund-Kirche bei.

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Für Setlist mitschreiben war es leider zu dunkel und zu andächtig, schon das zweite Astra zu erwischen und sich durch die Reihen derer zu kämpfen, die keinen Sitzplatz ergattert hatten, erntete mir eine Menge empörter Blicke.

Spätestens seit seinem zweiten Album „Hurra! Hurra! So nicht.“ aus dem Jahr 2010 kann Gisbert zu Knyphausen sich einer treuen Fangemeinde sicher sein, die ungeduldig auf ein neues Solo-Album von ihm wartet. Er ist an vielen musikalischen Projekten beteiligt, führte jedes Jahr ein kleines, aber feines Festival das „Heimspiel“ auf dem heimischen Weingut durch.

Die Zusammenarbeit mit Kid Kopphausen war besonders fruchtbar, ich habe mich sehr gefreut, dass zu Knyphausen doch einiges vom gemeinsamen Album gespielt hat. Gisbert hat übrigens versprochen, es würde 2017 wieder ein neues Album geben von ihm, ein paar fertige und Lieder in Arbeit durften wir hören.

Alles in allem ein gelungener Abend und für alle die, nicht dabei sein konnten, hier ein paar Lieder, die gespielt wurden und mir besonders gefallen haben.

„Das Leichteste der Welt“

 

Sommertag

 

Kräne

So seltsam durch die Nacht

 

 

Meine Woche

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Gesehen: „Sunshine Cleaning“ von Christine Jeffs mit Emily Blunt und der großartigen Amy Adams. Auch eher Tragikomödie um zwei Schwestern die aus Geldnöten als Tatort Reiniger arbeiten. Manchmal ziemlich eklig, aber der Film ist wirklich gut.

Frances Ha“ von Noah Baumbach mit Greta Gerwig. Schwarz-Weiß Comedy-Drama aus dem Jahr 2012. Sehenswert.

Monsieur Klein“ von Joseph Losey aus dem Jahr 1976 mit Alain Delon. Faszinierendes kafkaeskes Porträt eines Mitläufers in Frankreich während der NS-Zeit.

The Reflecting Skin“ von Philip Redley mit einem sehr jungen Viggo Mortensen. Hätte ich nicht mit einem „richtigen“ Vampirfilm gerechnet, hätte er mir wohl noch besser gefallen. Grandiose Bilder, die Story erinnert an David Lynch. Noch eine Empfehlung.

Les Revenants“ das französische Original der Mysterie-Serie „The Returned“ die ich zuerst sah. Bis zur 5. Folge waren die beiden fast identisch, danach gab es Unterschiede. Freue mich sehr auf die 2. Staffel, damit ich endlich weiß wie es weitergeht. Gibt es noch nicht auf Netflix, aber in der Bücherei.

Gehört: „The Turing Test“ – Ben Salisbury & Geoff Barrow, „Modern Love“ – David Bowie, „Get Lucky“ – Daughter, „Hey Girl“ – Lady Gaga & Florence Welch, „Can’t you tellCan’t you tell“ – Aimee Mann, „Next of Kin“ – Conor Oberst, „Sommertag“ – Gisbert zu Knyphausen

Gelesen: dieses Interview mit Don DeLillo, dieses Porträt der Crispr-Foscherin Emmanuelle Charpentier, dieses Gespräch zum Thema „Photography and the Art of Chance“,  über das was sehr optimistische Menschen anders machen, was wir in der Postmoderne über Fakten wissen sollten, über den Versuch Elon Musk zu verstehen

Getan: eine Küche gekauft (!), den Bookclub gehostet, ein schönes kleines Bloggertreffen im Fraunhofer besucht, danach noch mit einer guten Freundin bei spanischem Rotwein über Robert Walser gesprochen, die Konzepte meiner aktuellen Trainings überarbeitet, Mambo vermisst.

Geplant: Gisbert zu Knyphausen heute abend und The Kills nächste Woche sehen, eine Freundin in Berlin anrufen :), mehr schreiben

Gegessen: Apfel-Blaubeer-Crumble und Lachs in Blätterteig

Getrunken: Grüner Tee und spanischer Rotwein

Gelacht: In wine there is truth, in beer there is strenght, in water there is bacteria

Geärgert: „Euphoria“ wurde nicht gewählt für die Bücher die wir die nächsten Monate im Bookclub lesen 😦

Gefreut: über „Faserland“ im Briefkasten – danke Birgit :), der 10h-Küchenkauf-Marathon war erfolgreich und das Carolin Emcke den Friedenspreis gewonnen hat.

Gewünscht: diese Gläser, dieses Springseil, diese Rutsche fürs Büro,  diese Kommode

Gefunden: nix

Geklickt: auf diesen TED Talk zu unserem natürlich Schlaf-Rhythmus, Ingrid Burringtons Artikel über Facebook (oder eigentlich nahezu alle ihre Artikel für „The Atlantic“

Gewundert: wie teuer es ist eine Küche zu kaufen