Meine Woche

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Gesehen: „The Handmaid’s Tale“ (2017) Grandiose Serien-Verfilmung von Margaret Atwoods gleichnamigem Buch mit Elizabeth Moss, Samira Wiley und Joseph Fiennes. Düster, beeindruckende Bilder, jeder Emmy ist hier wirklich verdient.

Solaris“ (2002) von Steven Soderbergh mit George Clooney und Viola Davis. Verfilmung von Stanislaw Lems gleichnamigem Roman. Wenn er auch nicht ganz an die russische Verfilmung aus dem Jahr 1972 rankommt, unbedingt sehenswert.

Gehört: „If you really love nothing“ – Interpol, „Lucid Intrusion“ – Ajna, „Violence“ – Skaen, „Islands“ – Frida Sundemo, „Die Unendlichkeit“ – Tocotronic, First Sleep – Cliff Martinez, „Unconquered“ – thisquietarmy

Gelesen: über den Rausschmiss von Barbara Laugwitz, das Geschäft mit Fake News, How to start a Book club, the paradox of Karl Popper, diesen Artikel über Katherine Johnson aus Hidden Figures

Getan: mit Michael Ondaatje Geburtstag gefeiert, ein spannendes literarisches Dinner im Walter & Benjamin und Dublin unsicher gemacht

Geplant: ein richtig gutes Bootcamp durchführen

Gegessen: unglaublich gutes koreanisches BBQ im Arisu in Dublin

Getrunken: Guinness und Jameson Black Barrel

Gelacht: über irish jokes

Geärgert: das die Literary Pub Tour ausgebucht war

Gefreut: über die tolle Zeit in Dublin

Geklickt: Everything we know about addiction is wrong und auf dieses Interview mit Aldous Huxley

Gewünscht: eigentlich alles aus dem Shop der Science Gallery

Gekauft: Bücher und Whisky

Gestaunt: über die Bibliothek im Trinity College – so wunderschön und über Ally Sherlock wir haben sie zufällig gestern auf der Straße singen hören (ohne zu wissen wer sie ist) mein Video ist nix daher schaut euch mal das an – unglaublich

Gefunden: nix

Gedacht: Youth is a wonderful thing. What a crime to waste it on children (George Bernard Shaw))

Interpol @Palladium Köln

INTERPOL-band-pressefoto-2014-PIAS-2-Interpol Pressefoto

Wenn man für ein Konzert extra nach Köln fliegt, dann legt man automatisch die Latte etwas höher. Für Interpol mußte das aber sein, da sie sich aus unerfindlichen Gründen entschlossen hatten, nicht in München zu spielen, ich sie unbedingt sehen wollte und mich diese ständigen Auflösungsgerüchte nervös genug gemacht hatten zu entscheiden, verrückt oder nicht, da fliegen wir hin.

Wir konnten noch zwei Freunde von der Genialität dieser Idee überzeugen und somit standen 4 Münchner und 2 weitere aus dem Ruhrpott angereiste Freunde dann irgendwann erwartungsfroh im Kölner Palladium. Meine persönliche Freude war noch immens gestiegen, als ich mich erinnerte, dass ja die wunderbare Band „Health“ als Support dabei war. Die Noise-Band aus Los Angeles hatte ich vor Jahren schon einmal als Vorband zu Pavement gesehen und war hin und weg. Die würde ich zu gerne einmal einen ganzen Abend lang sehen.

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Health Pressefoto

Health ist allerdings gewöhnungsbedürftig. Ein Konzertrezensent hat es wunderbar beschrieben: wer Yoga mag und lange Strandspaziergänge und grundsätzlich auf die Balance zwischen Körper und Geist achtet. „Well then GET THE HELL OUT! RUN! Bands like this feed on the blood of innocents, DON’T BE FOOLED BY THE NAME! HEALTH, for the uninitiated, is the musical equivalent of being hit by a car. If said car were being driven by the ghost of a former choir boy, two deranged mechanical engineers, and a drum machine.“

So – aber jetzt mal zum eigentlichen Grund unseres Köln-Besuchs. Interpol. Das Konzert war klasse, aber wahnsinnig kurz. Die Herren in schwarz, vor ein paar Jahren noch immer wieder gern mit Joy Divison und The Cure verglichen, haben zumindest für mich letztes Jahr überraschend eine neue Platte rausgehauen, die unglaublich gut ist.

Und Interpol spielt so ziemlich alles, was der Zuschauer sich wünschen kann. Es fängt an mit „Say Hello to the Angels“, wir bekommen NYC, Evil, Slow Hands, das Heinrich Manouvre hab ich vielleicht vermisst, aber grundsätzlich war fast alles da, was mein Interpol-Herz begehrte.

Die Stimmung – ja also die war ok würde ich sagen, aber ganz 100% ist der Funke glaube ich nicht übergesprungen. Das war alles astrein gespielt, die Location ist nicht schlecht, wenn auch der Klang nicht wirklich toll ist, aber nein, ganz wollte er nicht überspringen der Funke. Ich weiß nicht genau woran es lag. Trotzdem war es einfach ein wirklich gutes Konzert, ich habe nicht eine Sekunde bereut dort gewesen zu sein, würde wieder hingehen und das einzige, was ich unbedingt ändern muß, ich brauche mal eine gescheite Kamera mit der man auf Konzerten auch Bilder machen kann. Das ist schwierig mit dem iPhone, da muss ich mir mal was einfallen lassen.

 

Meine Woche

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Gesehen: „Only Lovers left alive“ – wow! Was für ein Film, was für ein Soundtrack. Der hat das Zeug einer meiner absoluten Lieblingsfilme zu werden.
Welcome to the Rileys“ mit Kristen Stewart, die wieder zeigt, das sie nicht nur hübsch aussehen kann.

Gehört: SQÜRL & Madeline Follin „Funnel of Love„, Yasmine Hamdan „Hal“ und viel Interpol zB dieses

Gelesen: dieses Interview mit Björk zu ihrem neuen Album, diesen Artikel über Beziehungen und diesen Artikel über Karriere-Verweigerer

Getan: Freunde getroffen, eine schöne neue Bar ausprobiert, ein Abschieds- und Willkommens-Team Dinner, im Bookclub disktuiert, zum Konzert nach Köln geflogen

Gegessen: sehr leckere Grünkohl-Minestrone

Getrunken: einen Vinum Vincentinum vom Christopherus Hof – sehr lecker!

Gefreut:  auf das tolle Konzert und die wunderbare Gesellschaft

Geärgert: protect me from what I want oder will ich wirklich wissen, was ich wissen will?!?

Gelacht: über 19 verschiedene Versionen von „Total Eclipse of my Heart“ – grandios und über diese wundervolle Nachricht, die uns zu Ronaldo erreichte

Geplant: ich sollte mehr schlafen – bleibt! Und wieder 2 MBTI-Workshops nächste Woche

Gewünscht: diesen Hoody und dieses Bücherregal

Gekauft: Tulpen

Gefunden: einen schönen Gedicht-Band in der Klenzestrasse

Geklickt: auf den Artikel „The Secret history of same-sex marriage“ – interessant.

Gewundert: über die wunderbare Welt der Reisekostenrichtlinien – wow!

Meine Woche

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Gesehen: „Sagan“ – großartiger Film, macht große Lust (wieder) Francoise Sagan zu lesen!

Gehört: Darkside – dieses und dieses. Interpol „Everything is wrong„. Und die live-Übertragung aus der Bayerischen Staatsoper „Die Sache Makropulos“ von Janacek. Öhm ja das war eher gewöhnungsbedürftig für mich, aber das Bühnenbild war klasse und die gesangliche Performance astrein. Nur nicht ganz meine Oper.

Gelesen: zwei Artikel in der Zeit die kontrovers aber sehr lesenswert sind. Thomas Glavinic „Macht sie doch zu Märtyrern“ und „Der Verlust am Ende der Welt“ von Roman Ehrlich.

Getan: Workshop Wahnsinn, eine Lesung von Donna Leon besucht, St. Paulis DFB-Aus betrauert und gestern auf dem Balkon in der Sonne gesessen.

Gegessen: Frau Wonnies Karottensalat mit gerösteten Pistazien und Granatapfel-Vinaigrette – unglaublich lecker! Kann euch das Rezept nur empfehlen! Außerdem noch ein sehr gutes Okra-Schoten-Curry im indischen Lokal, lecker aber leider nicht scharf genug.

Getrunken: Kingfisher Bier

Gefreut: war ein wahnsinnig toller Tag zum Radln heute – so kann der November bleiben 😉 Und darüber das jemandem ein Satz den ich vor ein paar Jahren gesagt habe, tatsächlich geholfen hat.

Geärgert: wenn ich schon maaaaal plane und dann zack fallen die ins Wasser *aaargh*

Gelacht: Why was 8 afraid of 7 ? Because 789 😉 Aber am meisten darüber wieviel Spaß Donna Leon selbst beim Witze erzählen hatte.

Geplant: den Besuch vom Herrn Papa im Dezember, den wir leider verschieben mussten, weil die olle Bandscheibe muckt.

Gewünscht: ein Bild von Billy und Hells, die sind fast alle toll, dieses zB oder dieses .

Gekauft: nüscht glaub ich – doch! Blumen 🙂

Gefunden: einen tollen Blumenladen auf dem Weg zur Arbeit

Geklickt: Auf Sunday Routine, weil ich es spannend finde in anderer Menschen Leben reingucken zu können

Gewundert: wie populär Halloween auf einmal geworden ist

(diese Auflistung bei philuko gesehen für toll befunden und übernommen – hoffe, das ist ok).