Meine Woche

Gesehen: Peter Greenaway – Anatomy of a film maker (1991) von David Thompson. Interessante Doku über den Regisseur Peter Greenaway, der Regisseur einer meiner absoluten Lieblingsfilme (Prospero’s Books)

Mythos Amalfiküste (2023) von Sonja von Behrens. Eine Doku über die Amalfiküste an der ich in Gedanken wieder viel Zeit verbracht habe. Hat mir sehr gefallen – so schöne Bilder!

Cocktail (1988) von Roger Donaldson mit Tom Cruise, Elisabeth Shue und Bryan Brown. Wahh der war mal richtig schlecht. Gar nicht gut gealtert gibt aber gute Einblicke in den Kapitalismus der Reagan-Ära und die Heteronormativität der 80er Jahre.

Gehört: Go with the flow – Kitty Solaris, Long for Ruin – Joan as Policewoman, Petco – Cassandra Jenkins, Love Poem – Emiliana Torrini, A different light – Trentemøller & DiSa, Oath – Mono, Vanish – Iress

Gelesen: diese neue Kurzgeschichte von Haruki Murakami und sein Interview dazu, diesen Bericht von einer Zugreise von Finnland nach Freiburg, den Verfassungsentwurf für die DDR 1989/90, Ein Kind meiner Zeit von Constantin Seibt, Eva Illouz über die Linke die ihre Leitwerte verraten hat

Getan: Gelaufen, geboxt, Arztbesuche erledigt, mit lieben Freundinnen zu Mittag gegessen, die Bürgerversammlung unseres Stadtteils besucht und Fußball geschaut

Gefreut: über einen ganz lieben Brief, dass die Tories rausgekickt wurden und die neuen Wasserhähne im Bad

Geärgert: dass der Handelfmeter nicht gegeben wurde

Gelacht: Philomena Cunk „Pompeij“

Geweint: nein

Gegessen: Tacos und heute abend gibt es Sauerteig-Pizza

Getrunken: eine viel zu süße Pina Colada zum Film „Cocktail“

Geklickt: auf diese Liste mit Sommer Cocktails, auf diese Citywalks, auf das Interieur von Ripley

Gestaunt: über die Fotos von Mark Anthony Fox, über diese Insektenfotos, auf diese Bilder von Keita Morimoto

Gewünscht: diesen Wein-Dekanter, diesen Liegestuhl, dieser Loungesessel

Geplant: meine England Reiseberichten schreiben

Gefunden: ein paar Bücher im Bücherschrank

Gekauft: Boxhandschuhe

Gedacht: You cannot self-optimize yourself out of systemic problems

Meine Woche

Gesehen: Ripley (2024) von Steven Zaillian basierend auf Patricia Highsmith‘ „The Talented Mr. Ripley“ mit Andrew Scott, Dakota Fanning und Johnny Flynn. So schön und stylish, man möchte permanent das Bild stoppen, ausdrucken, an die Wand hängen und dann eine Reise an die Amalfi Küste buchen.

Summerland (2020) von Jessica Swale mit Gemma Arterton, Gugu Mbatha-Raw und Lucas Bond. Wunderschöner Film um eine Autorin die unfreiwillig einen evakuierten Jungen während des 2. Weltkriegs aufnimmt. Hat mich an Benjamin Myers‘ „The Offing“ erinnert.

Gehört: Whispers in the echo chamber – Chelsea Wolfe, Les estampes – thisquietarmy, I was riding my bike to work when I realized I had no job – The Ills, Knife Edge – Thom Yorke

Gelesen: Dieses letzte Interview mit Paul Auster sowie den Nachruf auf ihn, A Martini tour of New York City, The true cause of dread and anxiety, dieses Interview mit Brittney Griner, in ganz Europa werden Puschkin Ausgaben aus Bibliotheken gestohlen

Getan: sehr lecker mit lieben Freundinnen gefrühstückt, mit der lieben Schwiergermama geshoppt, Prima Facie im Theater geschaut und am Starnberger See gewandert

Gefreut: über die Sonne und die Feiertage im Mai

Geweint: um Paul Auster – RIP

Gelacht: über meinen Ritt auf dem Löwen

Geärgert: nö

Gegessen: Steckerlfisch

Getrunken: alkoholfreies Weißbier

Geklickt: auf die Skulpturen von Lauren Fensterstock, Radfahren in Utrecht,

Gestaunt: Teile der Herculaneum-Papyri sind entziffert

Gewünscht: diese Schuhe, diese Töpfe, diese Lampe

Geplant: körperliche Ertüchtigung

Gefunden: nix

Gekauft: Leinenhosen, einen Leinenblazer und ein Tshirt

Gedacht: „Mein Geist ist erschöpft von den Bemühungen, mir eine Meinung zu den öffentlichen Angelegenheiten zu bilden.“ //Mary Wollstonecraft