Meine Woche

IMG_5989

Gesehen: „Locke“ von Steven Knight mit Tom Hardy. Hätte nie gedacht, dass ein Film der komplett während einer Autofahrt spielt so interessant sein könnte.

Das Leben der Anderen“ von Florian Henckel. Beeindruckender und deprimierender Film über den Stasi-Apparat in der DDR. Mit einem großartigen Ulrich Mühe.

Room in Rome“ – von Julio Medem. Melancholische Liebesgeschichte mit mehr Tiefgang als erwartet.

Betty Blue 37.2“ – von Jean-Jacques Beineix mit Beatrice Dalle. Geschichte einer durchgeknallten unglücklichen Liebe.

Gehört: „Sunday Morning“ – Velvet Underground & Nico, „Courtship II“ – Health, „Can’t handle me“ – Rein, „Shift of Dismay“ – Youth Code, „Düsseldorf“ – Teleman, „The Pop Kids“ – Pet Shop Boys, „Wolves of Winter“ – Biffy Clyro, „Cold to see clear“ – Nada Surf

Gelesen: diesen Artikel über die mysteriösen Bücherstapel in New York, diesen Spiegel-Artikel im Frauen im Film, wie AI gegen tötliche Krankheiten eingesetzt wird, über Hilary Mantels Schreibroutine, den Artikel „Sagt es einfach“ in der Zeit von Yascha Mounk – großartig.

Getan: meine vom Doc empfohlene Schlaf- und Walking-Kur brav befolgt, die Zauberberg Ausstellung im Literaturhaus besucht, die 100 Jahre Leica-Ausstellung „Augen Auf“ angesehen, Bücher ausgemistet (siehe Free Little Library), die Eisbach-Surfer bewundert

Gegessen: den ersten Spargel – sehr lecker 🙂

Getrunken: viel Pfefferminztee und Singapore Sling

Gefreut: habe bei der wunderbaren Amy von einfallsreich ein Buch gewonnen – jetzt lasse ich basteln 😉

Geärgert, nein eher erschrocken: über das Erdbeben in Japan

Gelacht: Art is not a crime unless you do it right

Geplant: die Banksy Ausstellung besuchen, ein Workshop Konzept zum Thema „Digitale Transformation“ erarbeiten und endlich auch ein Kapitel im „Unendlichen Spiel“ lesen

Gewünscht: dieses Bild von Isa Genzken, diesen Nachtschrank, dieses Outfit und diesen Lichtschalter

Gekauft: ein Mini-Gewächshaus, eine Lampe für meine Leseecke und Balkonkästen

Gefunden: den Podcast von Damian Barrs Literary Salon – unbedingt reinhören

Geklickt:auf dieses Video über den Space Elevator, diesen TED Talk zu Erfolgen in der Krebsbekämfpung, diesen TED Talk über Mega-Cities, diesen wie wir auf dem Mars überleben könnten und dieses Video über Hedonismus

Gewundert: wie gut Abstand für mich ist

Metronomy @Docks, Hamburg

Foto2

Metronomy verwandeln die Bühne mit ihrem Auftritt innerhalb von Sekunden in eine funky 70s Groove-Night. Im einheitlichen weißen Anzug geht es sofort los mit einem euphorischen, tanzwütigen Set, das einen in Bewegung brachte, egal ob man wollte oder nicht. Geradezu hypnotisch verzaubern sie das Publikum. Die beiden Keyboards wurden hinter weißen Verkleidungen versteckt, die das bunte Licht widerspiegeln.

Schon die grandiose Londoner Vorband „Teleman“ (ehemals Pete and the Pirates) haben richtig Stimmung gemacht und nachdem Metronomy losgelegt hatten, waren sie nicht mehr zu stoppen. Sie groovten zu ihrem eigenen Beat und zogen selbstbewusst und leichtfüßig über die Bühne.

Leadsinger Joseph Mount hüpfte regelmässig zwischen Bongos, Gitarre und Keyboards hin und her. Und jeder kam mit dem Singen mal dran. Selbst Drummerin Anna Prior, die einzige Dame der Kombo, wagte sich einmal nach vorne. Ein sexy Bass, eine flirrende Lightshow und ein Sänger, bei dem ich sogar die Falsetto-Ausflüge verziehen habe – das ist Metronomy in Action.

Foto1

Ich kannte ja vor Konzertbeginn nur ein paar Lieder, aber der Abend hat sich auf jeden Fall gelohnt. Es war ein guter Mix und von Radio Love, Love Letters, Reservoir und I’m Aquarius war alles dabei.

Die Band hatte Spaß und das Publikum auf jeden Fall auch. Breit grinsend hüpfte auch Bassist Olugbenga Adelekan über die Bühne, das konnte man bis zu unserem Platz am Absatz zur Bar erkennen. Ich habe ja noch ein paar Leute mitgeschleppt, die absolute Metronomy Novizen waren und die hatten auch richtig viel Spaß.

In meiner Hamburg-Zeit war ich oft im Docks – ein tolles Venue und ich freue mich schon auf meinen nächsten Konzert-Abend dort irgenwann 🙂

Docks

Foto: Hafenkultur Hamburg