Meine Woche

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Gesehen: „Stranger Things“ Season 2 beendet. Sooo sooo gut. Unbedingt anschauen, freue mich schon auf die nächste Staffel.

Edge of Tomorrow“ von Doug Liman mit Tom Cruise und Emily Blunt. Live, Die, Repeat – interessanter Zeitschleifen Sci-Fi.

Whisper“ Horror short Film von Julian Terry, danach möchte man Alexa definitiv aus dem Schlafzimmer werfen.

Gehört: „Melting Morning“ – Solar Ocean, „The Book of Wind“ – Aware, „Dying Giants“ – ASIWYFA, „Run for Cover“ – Killers

Gelesen: diesen Artikel von Patty McCord über „Radical Honesty„, „What Facebook did to American Democracy“, „what a 21st century police state looks like“, „Why Futurism has a cultural blindspot“, „the back-stories of 5 famous books„, „The 36 Questions that lead to Love„, „How should one read a book“ von Virginia Woolf

Getan: das Radl zur Reparatur gebracht, einen schönen Abend mit Freunden im Fugazi/Frenzy verbracht, bei Microsoft über „Future of Work“ diskutiert, zwei Freundinnen unter die Haube gebracht und sehr viel getanzt.

Geplant: den Bookclub besuchen und ein richtig gutes Bootcamp durchführen

Gegessen: Dreierlei Bohneneintopf und ein sehr leckeres spontan gebasteltes Essen aus Brokkoli, Linsen und Chorizo

Getrunken: jeden Tag einen Ingwershot

Gelacht: Would you like you if you met you?

Geärgert: dass mein Papa uns im Dezember nicht besuchen kommt

Gefreut: wir haben Esstisch und Stühle zusammengebaut bekommen ohne dass Scheidung drohte 😉

Geklickt: auf diesen Talk von Paul Graham Raven zu Transhumanismus, diesen TED Talk über die Rolle von Städten in der Zukunft und diesen TED Talk „We can hack our immune system to fight cancer“

Gewünscht: diese schwebende Küchengarderobe, dieses Bild (gesehen bei amy von einfallsreich), diese Vitrine

Gefunden: nix

Gestaunt: mit diesem Adler mit dem man über die Berge fliegt

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Books & Booze: Mrs Dalloway

„Language is Wine upon the Lips“

In „Mrs Dalloway“ schildert Virginia Woolf detailliert einen Tag im Leben von Clarissa Dalloway, einer Dame der High-Society in London nach dem ersten Weltkrieg. Die Geschichte beschäftigt sich mit Clarissas Vorbereitungen für eine Party, die sie am Abend geben wird. Mittels berühmt-berüchtigtem „Stream-of-Consciousness“ springt die Geschichte zwischen verschiedenen Zeitebenen in Clarissas Bewußtsein hin und her und zeichnet so ein Bild der Protagonistin und dem sozialen Gefüge zwischen den beiden Weltkriegen.

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Wie in Joyces „Ulysses“ spielt die Geschichte an einem einzigen Tag in der gleichen Stadt: London am 13. Juni 1923. Keine Ahnung, warum alle den 16. Juni in Dublin feiern und kein Mensch den 13. Juni 1923 in London. Dieser Artikel hier versucht das zu ändern. Ab jetzt meine Lieben, wisst ihr was ihr an dem Tag zu tun habt. Ab jetzt trinken wir an diesem Tag (und natürlich nicht nur dann) den speziell von Barkeeperin Wonnie von den Münchner Küchenexperimenten gemixten

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„Mrs Dalloway“:

Pro Glas:

  • 4 cl Gin (Feel Munich)
  • 2 cl Granatapfel-Sirup
  • 250 ml Tonic (z.B. einen unserer Lieblinge: das Fever Tree Mediterranean)
  • 1 Scheibe Gurke
  • 1 Scheibe Limone

2005 wurde Virginia Woolfs „Mrs Dalloway“ vom TIME Magazin zu einem der besten 100 englischsprachigen Romane gewählt die seit 1923 erschienen sind.

Books & Booze Logo

Wenn das kein Grund für einen eigenen Cocktail ist, dann weiß ich es auch nicht. Lest „Mrs Dalloway“ bis zum Juni nächstes Jahr habt ihr Zeit, dann frage ich euch ab 😉

Cheers my Dears

PS: Lust auf mehr Virginia Woolf? Hier gibt es eine Rezension zu „A Room of One’s Own“ und Jacob’s Room

Das Buch erschien auf deutsch unter dem gleichen Titel im Fischer Verlag.

Meine Woche

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Gesehen: „I am not Your Negro“ (2016) von Raoul Peck. Faszinierendes wichtiges Biopic über James Baldwin. Unbedingt anschauen.

Personal Shopper“ (2016) von Olivier Assayas mit Kristen Stewart. Auch beim zweiten Schauen immer noch richtig gut. Tolle Atmosphäre, spannend und ein wunderschöner Soundtrack.

Doctor Strange“ (2016) von Scott Derrickson mit Benedict Cumberbatch. Intelligente Marvel-Verfilmung mit Humor.

Peggy Guggenheim: Art Addict“ (2015) von Lisa Immordino Vreeland. Biopic über die exzentrische Kunstsammlerin. Interessante aber teilweise etwas dröge Dokumentation.

Gehört: „Track of Time“ – Anna von Hausswolff, „Hiding Rivers“ – Diary of Dreams, „Music from before the Storm“ – Daughter, „Snow Wolf“ – Nick Cave & Warren Ellis, „Histós Lusis – Toàn,

Gelesen: über die geheimnisvolle Malerin des Okkulten Hilma af Klint, the Four Burners Theory, Productivity hacks to rule kindergarden like a Silicon Valley Boss ;), der Heiratsmarkt zahlt Frauen besser als der Arbeitsmarkt, Virginia Woolfs Essay „The Decay of Essay Writing“, diesen Artikel über Gertrude Stein

Getan: eine Arbeitswoche in zwei Tage gepresst mit vielen Meetings und Diskussionen, nach Berlin zum Internationalen Literaturfestival gereist und die wunderbare Elif Shafak und Arundhati Roy getroffen, Berlin unsicher gemacht und in der Alten Nationalgalerie die Bilder von Caspar David Friedrich bewundert.

Geplant: meinen Vortrag auf der Sticks’n’Stones nächste Woche vorbereiten und einen Leadership Workshop

Gegessen: Süsskartoffelsuppe mit Limetten und Erdnüssen

Getrunken: Himbeer-Gin Sprizzer

Gelacht: Told you so. Sincerely, Your Intuition

Geärgert: über das mögliche Ende von DACA

Gefreut: wieder zu Hause zu sein

Gewünscht: diese Körbe oder diesen Sack für die Schmutzwäsche, diese Stühle und diesen Tisch

Geklickt: auf den Kurzfilm „Chase“ von Páraic Mc Gloughlin und auf diesen TED Talk von Tomas Saraceno „Would you live in a floating bubble in the sky?“

Gekauft: diese Cupcakes, Berliner Brandstifter und Bücher

Gefunden: dieses Korkmännchen in Berlin

Gewundert: dass mittlerweile mehr Schriftsteller und Journalisten in der Türkei inhaftiert sind als in China 😦

A Room of One’s Own – Virginia Woolf

“Lock up your libraries if you like; but there is no gate, no lock, no bolt that you can set upon the freedom of my mind.” 

Virginia Woolf

Virginia Woolfs Essay „A Room of One’s Own“ ist ein Herzensbuch, bei dem ich aus dem Unterstreichen nicht herausgekommen bin und auch bei wiederholtem Lesen verliert es nichts von seiner Faszination. Sie untersucht die Limitierungen von Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts und es hat meines Erachtens gar nichts an Aktualität und Wichtigkeit verloren.

“A woman must have money and a room of her own if she is to write fiction.” 

Virginia Woolf plädiert präzise und poetisch für die Freiheit der Frau, sie betont wie wichtig ein unabhängiges Einkommen und der titelgebende „eigene Raum“ sind, der die meisten Frauen davon abhält ihr literarisches Potential voll zu entfalten. Ihre Einsichten und die daraus resultierende Empörung ob dieser Tatsachen ist auch heute noch relevant und „A Room of One’s Own“ bleibt für mich eines der schönsten und treffendsten Analysen zur Rolle der Frau.

Wer Angst hat vor Virginia Woolf (um mal zu kalauern) und das sind leider gar nicht so wenige, dem lege ich dieses Büchlein ans Herz. Nirgendwo sonst zeigt sie so viel Humor, Herz und Klarheit wie hier und für mich war es damals die Einstiegsdroge, ich liebe ihre Bücher und finde es so schade, wie viele Menschen sie zitieren und grundsätzlich toll finden aber leider nicht lesen.

“One cannot think well, love well, sleep well, if one has not dined well.”

Ein Buch das ich wieder und wieder lese, gerade einmal 111 Seiten lang und jede Seite ist voller kostbarer Einsichten und man spürt die jahrelange Arbeit, ihre Gedanken, ihre Recherche, ihre Schlussfolgerungen und ihre Ansichten.

Dieser Essay ist eine Hommage an die unbekannten Heldinnen der Vergangenheit die vielleicht Gedichte, Lieder, Romane schrieben aber in die Anonymität gezwungen waren, einfach, weil es für Frauen unakzeptabel war zu schreiben. Wie furchtbar muss das sein, unbedingt schreiben zu wollen und nicht zu dürfen, nur, weil man dem “falschen” Geschlecht angehört und die Gesellschaft Frauen die geschlechtsspezifische Rolle der Mutter und Ehefrau aufgedrückt hat, aber kein Interesse daran hatte, Frauen den Zugang zu Bildung zu gewähren. Man spürt Virginia Woolfs Wut über dieses Ausgeschlossen sein und das gilt nicht nur für die Literatur, die für Frauen nicht zugänglich war.

Besonders spannend fand ich Woolfs Gedankenspiel was wäre, wenn Shakespeare eine ähnlich talentierte Schwester gehabt hätte, die ihr Talent nie hätte ausleben können, die ausgelacht worden wäre, hätte sie Interesse daran bekundet zu schreiben.

“Anon(ymus), who wrote so many poems without signing them, was often a woman.” 

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Jane Austen sieht Woolf ganz klar als sehr sehr clevere Autorin, da sie nie versuchte einen männlichen Stil zu kopieren, sondern sich sehr selbstbewusst für einen ganz eigenen Stil entschied. Sie konnte nur über einen sehr limitierten Ausschnitt ihrer Welt schreiben, denn sie hätte einfach nicht über Politik oder Kriege schreiben können, das waren Sphären die einer Frau einfach nicht zugänglich waren. Sie schrieb über das was sie sah und erlebte, während sie in den Ecken der Herrschaftshäuser saß und alles still beobachtete. Ich muss mich einfach mal wieder mit Jane Austen beschäftigen, ich habe sie immer ein wenig vernachlässigt.

“Women have sat indoors all these millions of years, so that by this time the very walls are permeated by their creative force, which has, indeed, so overcharged the capacity of bricks and mortar that it must needs harness itself to pens and brushes and business and politics.” 

Am Ende ihres Essays fordert sie Männer und Frauen auf zu schreiben, sie betont wie wichtig es ist die Limitierungen von Geschlechtsidentitäten hinter uns zu lassen und einen androgynen Geist zu entwickeln.

“It is fatal to be a man or woman pure and simple; one must be woman-manly or man-womanly.

“Anything may happen when womanhood has ceased to be a protected occupation.” 

“Women have served all these centuries as looking glasses possessing the magic and delicious power of reflecting the figure of man at twice its natural size.” 

 “The history of men’s opposition to women’s emancipation is more interesting perhaps than the story of that emancipation itself.” 

Ich bin überaus dankbar dafür, dass Virginia Woolf 500 Pfund im Jahr aus einer Erbschaft zur Verfügung standen (was heutzutage etwa 200,000 GBP entsprechen dürfte) und sie diesen wichtigen eigenen Raum hatte. Ohne wäre dieser wunderbare Essay und ihr Werk vielleicht gar nicht zustande gekommen. Ich habe Virginia Woolf als Teenager entdeckt, ihre Lektüre machte mich mutiger, neugieriger und vielleicht sogar ein bisschen klüger.

Dieser Essay sind 100 Seiten Anfeuerung voller Eleganz, Poesie und Wissen und ihr werdet die Lektüre nicht bereuen, versprochen.

Wem ich noch ein wenig mehr Lust auf Ms Woolf machen darf, der könnte hier weiterleiten, da findet ihr eine Besprechung zu ihrem Buch „Jacob’s Room“ und meinem Besuch in „Monks House“ wo sie zeitweise lebte.

Das Buch erschien auf deutsch unter dem Titel „Ein Zimmer für sich allein“ im Reclam Verlag.

Meine Woche

Import June 17 028

Gesehen: „The Babadook“ (2014) von Jennifer Kent. Eine alleinerziehende Mutter kämpft mit ihrem Sohn gegen den Babadook, der einem Buch entstieg. Puh, der war schon heftig gruselig aber wirklich gut.

Glen or Glenda“ (1953) von Ed Wood. Pseudo-Dokumentation über Transvestiten und wie man sie heilen kann (?), krasses Thema für die Zeit, sehr seltsamer Film.

Gehört: „No Horses“ – Garbage, „Soak“ – Zola Jesus, „Hemma“ – Surma, „Gängig“ – Dieter Möbius, „Sunrise through the dusty nebula“ – Hannah Peel, „Downfall“ – Tegh

Gelesen: Rebecca Solnits Artikel über die Einsamkeit von Donald Trump, short history of global living conditions, über das Vergessen in Zeiten des Internets, diesen Artikel über Virgina Woolfs Essay „On being Ill“ und warum Margaret Atwoods „The Handmaids“ Tale auch einen ökologischen Aspekt hat

Getan: die letzten Tage auf Kreta genossen, Freunde von uns unter die Haube gebracht, jede Menge Wäsche gewaschen und in der Bücherei gestöbert.

Geplant: den Rahm Contest zu gewinnen

Gegessen: selbstgebasteltes Müsli

Getrunken: Bramble

Gelacht: über eine Freundin die den Grenzbeamten auf Kreta überzeugen konnte, ohne ihren US-Pass nach Deutschland fliegen zu dürfen

Geärgert: dass ich beim Gewitter vergessen habe das Fenster zu schließen und mein SUB ertrunken ist

Gefreut: über die schöne Hochzeit

Gewünscht: dieses Regal, dieses Pflanzen-Labor, dieses Bild

Geklickt: Can Robots teach us to be more human, Disruptive Leadership und Evolution Accelerated

Gekauft: Olivenöl und Kreta-Souvenirs

Gefunden: endlich den Soundtrack zu „2049“

Gewundert: wie gerne ich die Babykätzchen eingepackt hätte

Meine Woche

Import June 17 303

Gesehen: „13th“ (2016) von Ava DuVernay. Tiefgehende Analyse des US Strafvollzugssystem und der systematischen ethischen Diskriminierung. Unbedingt ansehen, ist schockierend, heftig und macht echt wütend.

„Inherent Vice“ (2014) von Paul Thomas Anderson mit Joaquin Phoenix. Verfilmung von Thomas Pynthons Roman, der mir so viel besser gefallen hat als ich je vermutet hätte. Toller Soundtrack.

Eternal Sunshine of the Spotless Mind“ (2004) von Michel Gondry mit einem ausnahmsweise gar nicht nervenden Jim Carry und einer ganz wundervollen Kate Winslet. Abgefahren und wunderschön.

Gehört:  „Sacrifice & Bliss“ – Anno Birkin, „Vitamin C“ – Can, „Spooks“ – Johnny Greenwood, „Coolverine“ – Mogwai, „Smoke and Mirrors“ – Kikagaku Moyo, „Spinae“ – Duct Hearts, Ya tog rid pa’i gyer – Phurpa und die grandiose Vertonung von Virgina Woolfs Texten von Max Richter

Gelesen: Zadie Smiths‘ Ode an die Bibliomanie, wie Designer sich Science Fiction Welten vorstellen, Is Accelerationism a great or dangerous idea, warum Mercedes Lauenstein nicht mehr verreisen muss,

Getan: den Lendenwirbel wieder einrenken lassen (aua), einem Science Slam gelauscht, mich tränenreich von Bonnie verabschiedet, viel über Design und Websites erfahren

Geplant: Academy 2.0

Gegessen: Pizza Buffalina

Getrunken: Aperol Sprizz

Gelacht: über den Titel meiner Autobiografie

Geärgert: den ganzen Samstag auf eine Waschmaschine zu warten die bis 14.00 Uhr geliefert werden sollte und dann doch nicht kam

Gefreut: endlich keine Schmerzen mehr, über eine Book-Nerd Tasche mit 3 spannenden Büchern und Post aus dem Norden

Geheult: über den fürchterlichen Hochhaus-Brand in London

Gewünscht: dieses Bett-Shelfie, einen Bildband von HR Giger, dieses Arbeitszimmer

Geklickt: auf den Podcast von npr zur Verhandlung des Polizisten der im Juli 2016 einen schwarzen Jungen erschossen hat, auf dieses Interview mit Jennifer Doudna zu Evolution accelerated und Crispr-cas9

Gekauft: Musik

Gefunden: nix

Gewundert: über die unglaublich vielen coolen Tattoos in der Design & Creative Community

Kurzgeschichten für lange Nächte


Ich bin kein großer Kurzgeschichten-Fan, ich glaube das ist – wie bei Gedichten auch – so ein „aquired taste“ wie Rotwein, Whisky, Blauschimmel-Käse. Kurzgeschichten haben es nicht leicht bei mir, drohen immer mal wieder in die Ecke zu fliegen, wenn ich in die Geschichten nicht reinkomme (wie kürzlich beispielsweise bei George Saunders), daher wiegen die hier aufgelisteten für mich um so mehr, denn die haben mich in der Regel von der ersten Zeile nicht mehr losgelassen.

Eine liebe Freundin hat mir vor kurzem einen Kurzgeschichten Band zugeschickt: Victoria Hislops Sammlung mit Kurgeschichten von Frauen und zu meinem Entzücken fand ich dort meine Lieblingsgeschichte „The Lottery“ wieder, was mich auf den Gedanken brachte, meine Bibliothek zu durchforsten, um meine persönliche Sammlung aus den für mich besten Kurzgeschichten der Welt hier zu präsentieren.

Einige kann man im Internet finden, da habe ich den link ensprechend angehängt und bin jetzt sehr gespannt, ob Euch meine Sammlung gefällt, welche ihr davon kennt und vielleicht auch mögt oder eben auch nicht. Fehlt euch etwas? Freue mich sehr auf Eure Kommentare und etwaigen Ergänzungen. So long äh short 😉

Isaac Asimov – The Martian Way
Margaret Atwood – Torching the Dusties
Margaret Atwood – Death by Landscape
Margaret Atwood – The Martians claim Canada
Paul Auster – Augie Wren’s Christmas Story
James Baldwin – The Outing
Karen Blixen – The Monkey
Wolfgang Borchert – Nachts schlafen die Ratten doch
Jorge Luis Borges – Die Bibliothek von Babel
Octavia Butler – The Morning, and the evening and the night
TC Boyle – Dogology
Ray Bradbury – The Veldt
Ray Bradbury – A sound of Thunder
Ray Bradbury – The Million-Year Picnic
Albert Camus – The Artist at Work
Truman Capote – Handcarved Coffins
Truman Capote – Miriam
Raymond Carver – Neighbors
Angela Carter – The Bloody Chamber
Ted Chiang – Story of Your Life
Roald Dahl – Lamb to the Slaughter
Philip K Dick – The Golden Man
Philip K Dick – The Minority Report
Charles Dickens – The Signal-Man
Charles Dickens – A Christmas Carol
Denis Diderot – Gründe meinem alten Nachtrock nachzutrauern
Joan Didion – On Self-Respect
Emma Donoghue – Words for Things
Fjodor Dostojewski – Weihnachtsbaum und Hochzeit
Fjordor Dostojewski – Weiße Nächte
Arthur Conan Doyle – The Adventure of the Blue Carbuncle
Agatha Christie – The Witness for the Prosecution
Jennifer Egan – Safari
Harlan Ellison – I have no mouth and I must scream
Sheridan Le Fanu – Green Tea
William Faulkner – A Rose for Emily
F Scott Fitzgerald – The Curious Case of Benjamin Button
Gillian Flynn – The Grownup
EM Forster – The Machine Stops
Neil Gaiman – Der Fluch der Spindel
Neil Gaiman – Snow, Glass, Apples
Ursula LeGuin – Coming of Age in Karhide
Ursula LeGuin – The ones who walk away from Omelas
Graham Greene – The Third Man
Ernest Hemingway – The Snows of Kilimanjaro
Ernest Hemingway – A clean well-lighted place
O. Henry – The Robe of Peacej
Patricia Highsmith – The stuff of Madness
Aldous Huxley – Young Archimedes
Washington Irving – The Legend of Sleepy Hollow
Mary Gaitskill – The Other Place
Charlotte Perkins Gilman – The Yellow Wallpaper
Maria Dahvana Headley – See the Unseeable, Know the Unknowable
Judith Hermann – Kaltblau
Siri Hustvedt – Mr. Morning
Henry James – The Turn of the Screw
Shirley Jackson – The Lottery
Franz Kafka – Die Verwandlung
Franz Kafka – In der Strafkolonie
Stephen King – Rita Hayworth and Shawshank Redemption
Stephen King – Children of the Corn
Stephen King – The eerie aftermath of a mass exit
Stephen King – The Road Virus heads north
Heinrich Kleist – Die Marquise von O
Lautréamont – Die Gesänge des Maldoror
Stanislaw Lem – Test
Hengtee Lim – The Girl at the Bar
Jack London – The Red One
HP Lovecraft – Cool Air
HP Lovecraft – The Dunwich Horror
Guy de Maupassant – Der Horla
Herman Melville – Bartleby, the Scrivener
Laurie Moore – How to become a writer
Daphne Du Maurier – Don’t look back
Daphne Du Maurier – The Birds
Haruki Murakami – Kinos Bar
Haruki Murakami – Yesterday
Haruki Murakami – The Elephant Vanishes
Vladimir Nabokov – Terra Incognita
Joyce Carol Oates – Where are you going, where have you been?
Dorothy Parker – Sentiment, A Telephone Call
Sylvia Plath – Johnny Panic and the Bible of Dreams
Edgar Allan Poe – The Tell-Tale Heart
Edgar Allan Poe – The Pit and the Pendulum
Annie Proulx – Brokeback Mountain
Karen Russell – Vampires in the Lemon Grove
Karen Russell – Reeling for the Empire
JD Salinger – For Esme
JD Salinger –  A Perfect Day for a Banana-Fish
Oliver Sacks – Altered States
Jean-Paul Sartre – The Room
Jean-Paul Sartre – The Wall
Arthur Schnitzler – Traumnovelle
Ali Smith – Free Love
Robert Louis Stevenson – The Body Snatcher
Bram Stoker – Dracula’s Guest
Donna Tartt – The Ambush
James Tiptree Jr – And I awoke and found me here on the Cold Hill’s side
Mark Twain – Cannibalism in cars
Jules Verne – Der ewige Adam
Kurt Vonnegut – Harrison Bergeron
Kurt Vonnegut – The Drone King
HG Wells – Empire of the Ants
Jeanette Winterson – Days like this
Virginia Woolf – A mark on the wall
Richard Yates – Saying Goodbye to Sally
Banana Yoshimoto – Lizard
Stefan Zweig – Die Schachnovelle
Stefan Zweig – Brief einer Unbekannten