Yasemine Hamdan @ Strom

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Yasmine Hamdan ist eine libanesische Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin, die aktuell in Paris lebt. Kennengelernt habe ich sie, wie wahrscheinlich viele andere, durch den Film „Only Lovers left alive“, der ihren Bekanntheitsgrad außerhalb der arabischen Welt immens steigerte.

Dort wird sie als Untergrund-Ikone gefeiert, ihre Stimme verbindet elegant und geheimnisvoll Akustikgitarren mit elektronischen Klängen und generiert eine fiebrig-schwüle erotische Atmosphäre in ihren Konzerten. Vielleicht ist das der Grun, warum die Konzerte in ihrer Heimatstadt Beirut erst ab 18 Jahren besucht werden dürfen.

Der Abend im Strom war allerdings etwas durchwachsen. Wehmütig berichteten die Freunde, die das Glück hatten sie vor einem Jahr schon in München zu sehen, von einem deutlich entspannteren Konzert aufgrund von Location und Stimmung von Yasemin Hamdan. Im letzten Jahr (im Ampere!) war sie laut Aussagen von Freunden deutlich gesprächiger und das Konzert ging auch länger als nur eine Stunde und ein bisschen.

Das Strom in München ist einfach keine gute Location meiner Ansicht nach. Man sieht eigentlich außer in der ersten Reihe fast nirgendwo etwas, es ist brüllend heiß, der Klang so la la und wäre nicht die gute MVV-Anbindung, es würde unweigerlich mit dem Zenith auf meiner Hasslocation Nummer 1 in München landen.

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Foto: Sabrina Qu

Aber genug gejammert, das Konzert selbst hat mir gefallen – da ich eh nix gesehen habe einfach Augen zu machen, zuhören und geniessen. Die Setlist habe ich nicht wirklich mitbekommen, da wir ständig nach einem Platz gesucht haben, wo wir sie zumindest sekundenweise mal sehen können.

Ein paar Lieblinge hat sie gespielt und mit denen verabschiede ich mich für heute und wünsche Euch viel Spaß beim Zuhören:

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Meine Woche

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Foto: von der wunderbaren Maggie, der ihr unter tigramgros auf Instagram folgen könnt

Gesehen: „Into the Forest“ (2015) von Patricia Rozema mit Ellen Page und Evan Rachel Wood, über zwei Schwestern die nach einer Apokalpyse im Wald ums überleben kämpfen. Mir gefiel die Atmosphäre, das Ende war doof.

Home“ (2017) Sci-Fi Short Film von Blake Cahoun über eine Außerirdische die nach Hause möchte. Short but great.

La demoiselle d’honneur“ (2004) von Claude Chabrol. Psychothriller um eine amour fou. Sehr französisch.

Gehört: „La Ba’den“ & „Assi“ – Yasemin Hamdan, „Captains of North“ – Emphasis, „Die 4 You“ – Perfum Genius, „You“ – Nils Frahm, „Where is the Revolution“ – Depeche Mode

Gelesen: dieses Interview mit David Lynch und auf dieses mit Peter Stamm, warum gutes Recruiting so schwierig ist

Getan: Women in Tech Ruhr Edition besucht, spannende Gespräche in Dortmund mit lieben Kollegen, viel Zug gefahren und in Dresden viel Spaß mit meinem Papa gehabt

Geplant: mehr schreiben

Gegessen: spanische Tapas

Getrunken: viel Wasser und einen sehr leckeren spanischen Rotwein

Gelacht: The oldest computer can be traced back to Adam and Eve. Surprise, Suprise – it was an Apple

Geärgert: nope glaube nicht

Gefreut: über das Wahlergebnis in Frankreich, das ich beim Rahm Leadership Contest ins Finale gekommen bin und über meine neuen Comix

Gewünscht: diese Boots, diese Vase, mal in diesem Hotel zu übernachten

Geklickt: den TED Talk „Design at the Intersection of technology and biology“ und auf dieses Gespräch mit Wilhelm Schmid „Braucht mein Leben ein Ziel“

Gekauft: eine BVB Tasse für die Bingereader Gattin

Gefunden: 51 Cent

Gewundert: das 1300 Leute in die Semper Oper passen