Meine Woche

Gesehen: Bevor ich es vergesse in den Kammerspielen München nach dem Roman von Anne Pauly von und mit Wiebke Puls. Das war Schauspiel der Extraklasse. Ganz kleine Längen in der Mitte, insgesamt absolut sehenswert.

Am anderen Ende der Brücke (2002) von Hu Mei mit Nina Proll und Wang Zhiwen. Der Film basiert auf der wahren Lebensgeschichte einer Österreicherin. Gerne gesehen.

Gehört: The Swans, Jessica Moss

Gelesen: Jenny Erpenbeck über die Dinge die über Nacht verschwanden, diesen Artikel über Annie Lennox, The lives and loves of James Baldwin

Getan: Erkältung auskuriert, mit lieben Freund*innen gegessen, geschrieben, die Kammerspiele und ein Konzert besucht, im Amerikahaus Bücher getauscht

Gefreut: über positives Feedback und über Konzertkarten von einem lieben Freund

Geärgert: über DHL Boten die nie klingeln

Getrauert: nein

Gegessen: Pasta

Getrunken: Golden Biscuit Tea

Geklickt: auf diese Bilder von Lee Miller

Gestaunt: über die Buchmesse in den 60er Jahren

Gelacht: über die Werbung der Möbelaufzug Firma Böcker Agilo und We Are Not Fascists, and If You Call Us Fascists, We Will Arrest You

Geschockt: nein

Gewünscht: diese Tassen und dass sie bitte bitte endlich aufhören zu bohren im Haus

Geplant: wieder laufen und boxen gehen

Gefunden: Bücher

Gekauft: nix

Gedacht: The longer I live, the more deeply I learn that love — whether we call it friendship or family or romance — is the work of mirroring and magnifying each other’s light. //James Baldwin

Meine Woche

Gesehen: Godland (2022) von Hlynur Pálmason mit Elliott Crosset Hove und Vic Carmen Sonne. Isländisches Drama um einen dänischen Pfarrer der im 19. Jahrhundert eine Kirche ins Island bauen will. Unfassbar tolle Bilder.

Gehört: I remember I forget – Yasemine Hamdam, Symphonique – Zaho de Sagazan, Weltschmerz – Pictures from Nadira, Caroline – FKA Twigs & Venera

Gelesen: The Pushkin job: unmasking the thieves behind an international rare books heist, Antizionismus als Ersatzreligion, Ta-Nehisi Coates on Bridging Gaps vs. Drawing Lines

Getan: mit dem Bookclub beim Krimi Dinner einen Mordfall gelöst, eine Erkältung auskuriert, mit lieben Freundinnen gegessen, Radl von der Inspektion geholt und in der Sonne spazieren gegangen

Gefreut: über den Friedensnobelpreis für María Corína Machado

Geärgert: nö

Getrauert: um Diane Keaton

Gegessen: Geschmorte Lammschulter mit Kreuzkümmel und Minze

Getrunken: Six Rats

Geklickt: auf diese umwerfenden Fotos von Vögeln und eine Zeitreise mit IKEA Katalogen

Gestaunt: über fußballspielende Hummeln

Geschockt: nein

Gewünscht: diesen Schrank, diesen Whisky, diesen kleinen „Glow Buddy

Geplant: die Winterklamotten raussuchen

Gefunden: Bücher

Gekauft: eine Lesebrille

Gedacht: Seek elegance rather than luxury, refinement rather than fashion

Meine Woche

Gesehen: Amrum (2025) von Fatih Akin mit Jasper Billerbeck, Diane Krüger und Kian Köppke. Verfilmung von Hark Bohms gleichnamigen Roman mit sehr schönen Inselbildern.

Nosferatu (1922) von F. W. Murnau mit Max Schreck und Greta Schröder. Überraschend gruselig und sehr atmosphärisch. Hab ich sehr gemocht.

Gehört: Wird Herbst da draußen – Hildegard Knef, The witches take hold – Madeleine Cocolas, Scorcher – Dirty Knobs, All is violent, all is bright – God is an Astronaut

Gelesen: dieses Gespräch zwischen Yuval Noah Harari, Rory Stewart und Maria Ressa wie man ein gutes Leben führt in schwierigen Zeiten, There’s never been a worse time to be authentic at work

Getan: über 30 Stunden Zug gefahren ohne jegliche Verspätung

Gefreut: über Bücherpost

Geärgert: nö

Getrauert: um Jane Goodall und meine fast 10 Jahre alten Schuhe die nun endgültig kaputt sind

Gegessen: Fischbrötchen

Getrunken: Flensburger

Geklickt: How to be a good literary citizen

Gestaunt: über David Lynchs Haus

Geschockt: wie schnell jemand abbauen kann

Gewünscht: dieses Aquarium

Geplant: Rad zur Inspektion bringen

Gefunden: Bücher

Gekauft: eine Strickjacke, einen Wollpulli, neue Schuhe und einen Leuchtturm

Gedacht: Man kann sich Skepsis bewahren, ohne sich von ihr überwältigen zu lassen //Marlene Knobloch

Meine Woche

Gesehen: Jackie Brown (1997) von Quentin Tarantino mit Pam Grier, Samuel Jackson und Robert de Niro. Ich mag Pam Grier aber ich werde mit Gangsterfilmen irgendwie nicht warm.

Gehört: Oath – Mono, Farewell – AtonaLita, Bright lights and tired streets – Pictures from Nadira, Leaving the garden – Daina Dieva, In these dying times – Suzan Köcher’s Suprafon, Math Euqation – Austra

Gelesen: You Have Reached the End of Your Free-Trial Period of America, darüber wie Menschen nach dem Vulkanausbruch in Pompeij weiterlebten, How Spain put up wealth taxes – without chasing away the billionaires

Getan: Gelaufen, geschwommen, mit dem kleinen Neffen im Zoo gewesen, ein Haus gehütet, beim Optiker eine neue Lesebrille bestellt und mit lieben Freundinnen lecker gegessen

Gefreut: über Bücherpost

Geärgert: nö

Getrauert: um die Verstorbenen des Seilbahnunglückes in Lissabon

Gelacht: über dieses Schild

Gegessen: Pizza im Saletta

Getrunken: Tilmans

Geklickt: World Sepsis Day: What is the condition and its symptoms?

Gestaunt: Eels Shouldn’t Be Able To Exist…

Geschockt: nein

Gewünscht: dieses Indoor Gewächshaus, dieser Sessel, diese Regale

Geplant: Boxen gehen

Gefunden: nix

Gekauft: nix

Gedacht: You have to remember that it is impossible to commit a crime while reading a book
//John Waters

Meine Woche

Gesehen: Hotel (2004) von Jessica Hausner mit Franziska Weisz. Atmosphärischer Folk-Horror aus Österreich, schöne Bilder aber wenig gruselig.

Inspiration (1949) von Karel Zeman. Ganz bezaubernder poetischer Kurzfilm über die Tagträumereien eines Glasbläsers.

Gehört: Red Storm – Dorit Chrysler & Galina Ozeran, The whole woman – Anna von Hausswolff ft Iggy Popp, Vostok – 65daysofstatic, Obsession – Oliver Sim, die Fuck ICE Playlist von Rage against the machine

Gelesen: dieses Interview von Lea Ypi und Elif Shafak, How did Deutsche Bahn go off the rails?, die Moomins erobern Amerika, What is required to save our democracy?

Getan: das Poet*innenfest besucht und wunderbare Autor*innen und andere Buchverrückte getroffen, den Augenarzt besucht, gelaufen und beim Treffen der Adoptierten-Gruppe gewesen

Gefreut: über die Abschiedsworte von Robert Habeck (auch wenn ich ihn sehr vermissen werde)

Geärgert: nö

Getrauert: nein

Gelacht: über Penelope

Gegessen: sehr leckere griechische Tapas

Getrunken: Fränkischen Silvaner

Geklickt: Books recommended on the Ezra Klein show, Aubrey Plaza hanging out with Amy Poehler

Gestaunt: wie viel ich immer bei der Maus lerne – heute übers MRT

Geschockt: nein

Gewünscht: diese Kerze, mit dem Orient Express durch Italien fahren, diese Lese-Ecke

Geplant: mit dem kleinen Neffen in den Zoo gehen

Gefunden: eine Lederhose und Bücher

Gekauft: Bücher

Gedacht: nur wer keine geradeausherkunft hat wird eine neue heimat erzählen //Ulrike Draesner – penelopes sch()iff

Meine Woche

Gesehen: The Grand Budapest Hotel (2014) von Wes Anderson mit Ralph Fiennes, F. Murray Abraham und Saoirse Ronan. Bin gar nicht so ein großer Wes Anderson Fan, aber der Film hat mir sehr gefallen.

The Whale (2022) von Darren Aronofsky mit Brendan Fraser, Sadie Sink und Ty Simpkins. Film um einen stark übergewichtigen Literatur-Dozentin und die Beziehung zu seiner Tochter. Irgendwas hat mich gestört.

Gehört: Everybody scream – Florence & The Machine, Days of Dust – Molly Nilsson, Stars were falling – Angela Winter, Hildergard – Heinali & Andriana-Yaroslava Saienko, The whole woman – Anna von Hausswolff ft. Iggy Popp

Gelesen: über diese spannende Form des Zusammenlebens, Mieter sind zunehmend von Armut bedroht und über die kulinarische Welt von Pompeij

Getan: die alte Heimat besucht, mit lieben Freund*innen gegessen und getrunken, den Bookclub besucht, gelaufen und auf dem Balkon Tomaten geerntet

Gefreut: über schöne Briefkastenpost

Geärgert: über Julia Klöckner und ihre fragwürdigen Verbindungen

Getrauert: nein

Gelacht: über vergessene „Reading Glasses

Gegessen: Parmigiana, Pizza und Spundekäs

Getrunken: Wein

Geklickt: auf diese Food Timeline

Gestaunt: über diesen Orca

Geschockt: nein

Gewünscht: dieses Tshirt, dieses Regal, diesen Ventilator

Geplant: mal wieder zu boxen

Gefunden: nix

Gekauft: eine Postkarte

Gedacht: Summer afternoon – summer afternoon; to me those have always been the two most beautiful words in the English language //Henry James

Meine Woche

Gesehen: Moonstruck (1987) von Norman Jewison mit Cher und Nicolas Cage. Schöne altmodische Rom-Com, die verhältnismässig gut gealtert ist.

Burning Candles: The Life of Edna St. Vincent Millay (2008) von Robert A. Duncan. Doku über eine meiner Lieblings-Poetinnen. Wirklich interessant.

Die Hausmeisterin (1987) von Gabriela Zerhau mit Veronika Fitz, Helmut Fischer und Ilse Neubauer. Wunderbar nostalgische Zeitreise ins Haidhausen der 1980er Jahre. Mag ich sehr.

Gehört: Strange Things Happen – Alison Goldfrapp, The Realm – Loopgoat, Uder the ivy – Kate Bush, In Light – Nabihah Iqbal, Drift of the Jenny – Julianna Barwick, Langsam langsamer – Balbina

Gelesen: Kunst und Kultur in der Polykrise, The lives and loves of James Baldwin, über die verschlafene Verkehrswende

Getan: mit lieben Freund*innen gegessen und getrunken, gelaufen und geschwommen, auf die Lieferung der Spülmaschine gewartet und die Balkonmöbel geschruppt

Gefreut: über die neue Spülmaschine

Geärgert: dass eine liebe Verwandte sich in der Reha eine Lungenentzündung geholt hat

Getrauert: nein

Gelacht: über die Stick Library

Gegessen: Lauch Tarte und dreierlei Käsecremes

Getrunken: Wein

Geklickt: Tafel vs Erbschein. Zwei Leben in München

Gestaunt: über diese verrückten Gebäude und über miteinander spielende Wale und Delfine

Geschockt: nein

Gewünscht: dieses Poloshirt, dieses Buch, diesen Teller

Geplant: neue Gläser für meine Lesebrille besorgen (immer noch)

Gefunden: einen Blumentopf mit wildem Wein

Gekauft: nix

Gedacht: „Das Leben verliert seinen Sinn, wenn es keinerlei Zuversicht für Künftiges gibt“ //Vera King

Meine Woche

Gesehen: Nostalgia (2022) von Mario Martone mit Pierfrancesco Favino und Francesco di Levo. Ein Mann kehr nach 40 Jahren in seine Heimatstadt Neapel zurück mit schwerwiegenden Folgen. Schöner Film, ich mag Neapel als Protagonistin.

Mad Men (2007) Season 1 von Matthew Weiner mit Jon Hamm und Elisabeth Moss. Ikonische Serie die ich schon ewig schauen wollte. Liebe die 60s Ästhethik.

Gehört: Complete Mad Men Music Playlist, Bus back to Richmond – Lucy Dacus, The Subway – Chappell Roan

Gelesen: diesen Artikel über unterschiedliche Zeit Persönlichkeiten, der Epstein Skandal verständlich erklärt, dieses Interview mit Anne Rabe und die ZEIT Sonderausgabe „Hin und weg“

Getan: mit der lieben Schwiegermama gewandert und Radl gefahren und im Romans den Bingereader-Gattin Geburtstag gefeiert, laufen gegangen, gemalt und auf dem Balkon gegrillt

Gefreut: dass die Sonne endlich wieder da ist

Geärgert: dass unsere Spülmaschine jetzt endgültig kaputt ist

Getrauert: nein

Gelacht: über diesen – auf frischer Tat ertappten – Räuber

Gegessen: Mirabellen-Baiser-Kuchen

Getrunken: Radler

Geklickt: auf David Lynchs Gegenstände die versteigert werden

Gestaunt: über dieses in Australien entdeckte „Stick Insect

Geschockt: über die riesige Ringelnatter in der Isar

Gewünscht: diese Espadrillos, dieses Hemd, dieses Haus

Geplant: neue Gläser für meine Lesebrille besorgen (immer noch)

Gefunden: nix

Gekauft: einen Pullover

Gedacht: You think your pain and your heartbreak are unprecedented in the history of the world, but then you read. It was books that taught me that the things that tormented me most were the very things that connected me with all the people who were alive, who had ever been alive. //James Baldwin

Meine Woche

Gesehen: Der Himmel über Berlin (1987) von Wim Wenders mit Bruno Ganz, Solveig Dommartin und Otto Sander. Immer wenns regnet, hab ich Lust auf diesen Film…

Antlers (2021) von Scott Cooper mit Keri Russell, Jesse Plemons und Jeremy T. Thomas. Folk Horror aus Oregon, sehr atmosphärisch, mochte ich gern.

Robert Lemke – Wer bin ich (2025) Doku über einen der bekanntesten Quizmaster der Nachkriegszeit. Sehenswert.

Gehört: Kristen Stewart – Sassihiya, Whispers of the sea – ΠΑΝΘΕΟΝ, Timeless overture – thisquietarmy x Mothrspace, A dance with death – We lost the sea, R. I. P. B. M. – Planning for burial, Krigsgaldr – Heilung

Gelesen: dieses Interview mit Jamie Lee Curtis, The Quintessential Urban Design of Sesame Street

Getan: vom Regen durchnässte Klamotten aufgehängt, mit lieben Freundinnen gegessen, gelaufen, geräumt, Marmelade gekocht und viel Rad gefahren

Gefreut: über die vielen Tomaten auf dem Balkon die hoffentlich bald reif sind

Geärgert: über die Vollidioten die die Maus anzünden wollten

Getrauert: um die verunglückte Biathletin Laura Dahlmeier

Gelacht: über Balkonhörnchen

Gegessen: meine selbstgekochte Aprikosen Marmelade

Getrunken: Earl Grey Tee

Geklickt: auf diese hübschen Cottages

Gestaunt: wieviel das Bundesumweltministerium für die End- und Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle ausgibt

Gewünscht: diese Bluse, diese Zimmerlinde, diese Lampe

Geplant: neue Gläser für meine Lesebrille besorgen

Gefunden: 2 Tennisschläger (!)

Gekauft: nein

Gedacht: Dein nächstes Auto sollte ein E-Bike sein

Meine Woche

Gesehen: Sommer vorm Balkon (2005) von Andreas Dresen mit Inka Friedrich, Nadja Uhl und Andreas Schmidt. 2 Freundinnen, 1 Balkon und der Sommer davor. Nach dem Kinobesuch damals wurde „Guten Morgen Sonnenschein“ das Wecklied in der WG.

Gehört: Last One – Cerrone & Christine and the Queens, Easy Going – Laura Lucas, Perfectly – FKA twigs, Vandamál Ulfsins – Pascal Pinon

Gelesen: Wie gelingt ein würdevolles Leben in einer ungerechten Welt? Indien schafft Klimaziele fünf Jahre vor Plan, How Women Shaped Human Evolution Through Food Processing

Getan: Mephisto in den Kammerspielen gesehen (großartig!), die Adoptierten-Gruppe getroffen, mit lieben Freund*innen gegessen und geratscht, Übernachtungsbesuch begrüßt und einen Literatur-Spaziergang durch Schwabing gemacht

Gefreut: auf eine neue Star Trek Serie: Star Fleet Academy

Geärgert: über die Sturheit meines Bruders und das Absetzen der Late Show mit Stephen Colbert

Getrauert: um die wunderbare Poetin Andrea Gibson (When Death came to visit)

Gelacht: über diese South Park Episode

Gegessen: Lasagne

Getrunken: Wein

Geklickt: alles hilft der AFD und Jon Stewart Reacts to Colbert’s Cancellation

Gestaunt: Octopuses fall for the ‘rubber arm’ illusion, just like us und How Finding Wine Flavors Changes Your Brain For The Better

Gewünscht: Barbara Kingsolvers Garten, diese Tasche, diesen Mantel

Geplant: endlich mal wieder laufen gehen

Gefunden: nix

Gekauft: ein Abo für die Kammerspiele

Gedacht: Writing and reading decrease our sense of isolation. They deepen and widen and expand our sense of life: they feed the soul. When writers make us shake our heads with the exactness of their prose and their truths, and even make us laugh about ourselves or life, our buoyancy is restored. We are given a shot at dancing with, or at least clapping along with, the absurdity of life, instead of being squashed by it over and over again. It’s like singing on a boat during a terrible storm at sea. You can’t stop the raging storm, but singing can change the hearts and spirits of the people who are together on that ship. //Anne Lamott