Meine Woche

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Gesehen: „Koyaanisqatsi“ (1982) von Godfrey Reggio. Ein visualisiertes Gedicht über die Ausnutzung der Natur durch den Menschen, wunderbar vertont von „We stood like Kings“ – Unbedingt ansehen, auch im Original in der Vertonung von Philip Glass großartig.

Amy“ (2015) von Asif Kapadia. Bedrückende aber gelungene Dokumentation über Amy Winehouse. Was für ein schrecklicher Verlust.

Gehört: „Rehab“ – Amy Winehouse, „Eldoradoris“ – We stood like Kings, „Stay“ – Cat Power, „Last Things Last“ – Rachel’s, „The Glass Arena“ – Sone Institute, „West Coast Escapism“ – Omni Gardens, „To you I give“ – Crippled Black Phoenix,

Gelesen: Growing up in the library, Tim Berners-Lee will das Internet reparieren, Männer wir müssen reden, Saudi Women who fought for the right to drive disappear, diesen Artikel von Rebecca Solnit über Christine Blasey Ford, über die Hans-Bremse und über faschistische Kampfsportgruppen

Getan: viel ausgeruht und versucht endlich wieder fit zu werden

Geplant: einen Workshop geben zum Thema „Mental Models“ und unser Literatur-Wochenende planen

Gegessen: Linsensalat mit gerösteten Karotten

Getrunken: Minze-Zitronen-Wasser und viel Tee

Gelacht: über Banksy

Geärgert: nee

Gefreut: über meine spannende „Books that Matter“ Box. The monthly Book Subscription Box to empower and inspire. So ein wunderbares Geburtstagsgeschenk 🙂 Erstes Buch war: „Washington Black“ von Esi Edugyan

Geklickt: auf die Eröffnungsrede von Chimamanda Ngozi Adichie, auf dieses Interview mit Paul Krugman

Gewünscht: dieses Regal, dieses Haus, diese Konferenz

Gekauft: viel Musik

Gestaunt: Women of the World Nomad Games

Gefunden: das Rezept meiner Oma für Hefeklöße

Gedacht: „We all love ourselves more than other people, but care about their opinions more than our own“ (Marcus Aurelius)

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Meine Woche

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Foto: https://www.instagram.com/dottie1310/

Gesehen: „The Duke of Burgundy“ (2014) von Peter Strickland. Poetisch-hypnotisches S/M-Liebes-Drama um zwei Fauen in einem sehr ungewöhnlichen Film mit tollem Soundtrack.

Sin City“ (2005) von Roberto Rodriguez/Frank Miller. Ästhetisch anspruchsvolle Comic-Verfilmung mit Starbesetzung. Brutal aber wirklich gut gemacht.

Barbarella“ (1968) von Roger Vadim mit Jane Fonda. Knallbunte LSD-Trip Space Opera mit dem kuscheligsten Raumschiff das ich je erlebt habe. Abgefahrener Kult-Film.

Gehört: „Requiem for the Duke of Burgundy“ – Cat’s Eyes, „Baby save me tonight“ – May, „After All“ – Sune Rose, „33 Eleven“ – We Stood Like Kings, „Plus tot“ – Alexandra Strélinski, „Ten Headed Beast“ – Hundreds, „End of the Road“ – Hot Wave

Gelesen: über die erschreckenden Formen der Fake News Paranoia, how Virginia Woolf’s „Orlando“ became a trans triumph, how the Octopus got its smarts und was passiert wenn man Oktopoden MDMA gibt,  wie die CSU den Anschluß verliert

Getan: ein leckeres Thai Dinner mit Freundinnen genossen, viel gelesen, gelernt und geschrieben und einen Workshop geplant

Geplant: Nicht zur Buchmesse nach Frankfurt fahren (heul)

Gegessen: Spinat-Ricotta-Pistazien Brotaufstrich

Getrunken: Rotwein und leckeres Minze-Zitronen-Wasser

Gelacht: über diesen Hund

Geärgert: über die Wahl zum Supreme Justice Court Brett Kavanagh

Gefreut: über die Nobelpreis-Gewinnerinnen Donna Strickland (Physik), Frances Arnold (Chemie) und Nadia Murad (Frieden)

Geklickt: auf Chimamanda Ngozi Adichies TED Talk „The danger of a single story“ und Liv Boerees TED Talk „3 lessons on decision-making from a poker champion“

Gewünscht: dieses Regal, dieses Bad, diesen Pool

Gekauft: die Zeit

Gestaunt: Hidden Details of the New York Public Library

Gefunden: nix

Gedacht: „My mind works in idleness. To do nothing is often my most profitable way“ (Virginia Woolf)

Meine Woche

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Gesehen: „The Discreet Charm of the Bourgeoisie“ (1972) von Luis Bunel. Etwas anstrengender aber interessanter Klassiker. Die Möbel und Muster überall waren der Knaller.

Death Bed – The Bed that Eats“ (1977) von George Barry. Völlig durchgeknallter psychedelischer Arthouse Horror um ein Menschen verspeisendes Bett. So abgedreht, dass der irgendwie schon wieder gut ist.

Gehört: „Dull Gret“ – Esben and the Witch,“Fever Dreams“ – Emma Ruth Rundle, „, „The Complete Landings“ – Richard Skelton, „Fragility“ and „Hiding„- An autumn for crippled children, „Heaven can wait“ – Khara, „Dancing and Blood“ – Low, „Far“ – The Soft Moon, „The White Rose“ – Imperial Black Unit

Gelesen: wieso es keinen Rechtsruck gibt, warum der Rechtspopulismus nicht auf der Straße entstand, über diesen Buchladen in Schottland den man in seinem Urlaub betreiben kann, ein Bildungskanon aus weiblicher Sicht, was in Städten passiert wenn wir dauerhaft 50 Grad C hätten,  A manifesto for renewing Liberalism, die Nachrufe auf bewundernswerte Frauen die die NYT nicht publizierte, wie Social Media die Gestaltung von Buchcovern beeinflußt,

Getan: 2 Tage Management-Offsite in Dortmund mit erstaunlich guten Ergebnissen, die Bingereader-Gattin für ihren Studienabschluß bejubelt und die Schwiegermama über die Wiesn begleitet

Geplant: viel lesen, lernen, schreiben

Gegessen: Gefüllte Tacos

Getrunken: Wiesn Bier

Gelacht: über diese Robbe

Geärgert: über das Verhalten von Supreme Justice Court Brett Kavanagh

Gefreut: über den sonnigen Herbst

Geklickt: auf diese Abschlußrede von Madeleine Albright  und auf den TED Talk „How we could teach our bodies to heal faster“ von Kaitlyn Sadtler

Gewünscht: diesen Oktopus Drachen, ein Wochenende im Aman Tokyo, diese Regale

Gekauft: Philosophie Bücher auf dem Isar Flohmarkt

Gestaunt: über den riesigen gerade entdeckten Dinosaurier Ledumahadi mafube

Gefunden: nix

Gedacht: „How well you take criticism depends less on the message and more on your relationship with the messenger. It’s surprisingly easy to hear a hard truth when it comes from someone who believes in your potential and cares about your success.” (Adam Grant)

Meine Woche

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Foto: https://www.instagram.com/dottie1310/

Gesehen: „I Origins“ (2014) von Mike Cahill mit Brit Marling. Sci-Fi Mystery um Wissenschaft gegen Glauben und die Evolution des Auges. Toller Soundtrack.

Gerald’s Game“ (2017) von Mike Flanagan. Stephen King Verfilmung und der für mich bislang schlechteste Film des Jahres. Er hat aber eine Menge gute Kritiken bekommen, also wahrscheinlich liegt es an mir but holy crap 😉

Gehört: „The Gypsie Faery Queen“ – Marianne Faithfull ft Nick Cave, „Suspiria“ – Tom Yorke, „Nothing gonna hurt you baby“ – Cigarettes after Sex,  Dead Can Dance, „Brittleroots“ – Med Gen, „Voices“ – Neon, „The Body and the Earth“ – thisquietarmy

Gelesen: A willigness to be bad, Drawing is the best way to learn, Skim reading is the new normal, The radical friendship of Lorraine Hansberry and James Baldwin, What does immersing yourself in a book do to your brain, Scientists growing Neanderthal brains to put into robots

Getan: einen gelungenen Workshop durchgeführt, Besuch von Freunden gehabt, den Bookclub besucht und erneut gegen die AFD protestiert

Geplant: ein größeres Meeting in Dortmund und die Uni-Ehrung der Bingereader-Gattin in Nürnberg

Gegessen: Aloo Gobi in „The Indian AFFaiiRR

Getrunken: einen Mai Tai im Hotel Anna

Gelacht: Being famous on Social Media is like being rich in Monopoly

Geärgert: über die Causa Maaßen

Gefreut: über den Anruf meiner Freundin in Singapur

Geklickt: auf diesen bezaubernden TED Talk von Catherine Mohr „How I became part sea urchin“ unbedingt gucken, der macht irgendwie glücklich

Gewünscht: diese „Science-Kunst“ von Rogan Brown, diese Notizbücher, dieses Schild

Gekauft: einen grauen Kapuzenmantel für den Herbst

Gestaunt: über die Ah-Shi-Sle-Pah Wilderness Study Area in New Mexico

Gefunden: wieder ein paar tolle Bücher im offenen Bücherschrank

Gedacht: It isn’t so much that geniuses make it look easy, it’s that they make it look so fast (Sarah Manguso)

Meine Woche

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Gesehen: „The Handmaid’s Tale“ (2017) Grandiose Serien-Verfilmung von Margaret Atwoods gleichnamigem Buch mit Elizabeth Moss, Samira Wiley und Joseph Fiennes. Düster, beeindruckende Bilder, jeder Emmy ist hier wirklich verdient.

Solaris“ (2002) von Steven Soderbergh mit George Clooney und Viola Davis. Verfilmung von Stanislaw Lems gleichnamigem Roman. Wenn er auch nicht ganz an die russische Verfilmung aus dem Jahr 1972 rankommt, unbedingt sehenswert.

Gehört: „If you really love nothing“ – Interpol, „Lucid Intrusion“ – Ajna, „Violence“ – Skaen, „Islands“ – Frida Sundemo, „Die Unendlichkeit“ – Tocotronic, First Sleep – Cliff Martinez, „Unconquered“ – thisquietarmy

Gelesen: über den Rausschmiss von Barbara Laugwitz, das Geschäft mit Fake News, How to start a Book club, the paradox of Karl Popper, diesen Artikel über Katherine Johnson aus Hidden Figures

Getan: mit Michael Ondaatje Geburtstag gefeiert, ein spannendes literarisches Dinner im Walter & Benjamin und Dublin unsicher gemacht

Geplant: ein richtig gutes Bootcamp durchführen

Gegessen: unglaublich gutes koreanisches BBQ im Arisu in Dublin

Getrunken: Guinness und Jameson Black Barrel

Gelacht: über irish jokes

Geärgert: das die Literary Pub Tour ausgebucht war

Gefreut: über die tolle Zeit in Dublin

Geklickt: Everything we know about addiction is wrong und auf dieses Interview mit Aldous Huxley

Gewünscht: eigentlich alles aus dem Shop der Science Gallery

Gekauft: Bücher und Whisky

Gestaunt: über die Bibliothek im Trinity College – so wunderschön und über Ally Sherlock wir haben sie zufällig gestern auf der Straße singen hören (ohne zu wissen wer sie ist) mein Video ist nix daher schaut euch mal das an – unglaublich

Gefunden: nix

Gedacht: Youth is a wonderful thing. What a crime to waste it on children (George Bernard Shaw))

Meine Woche

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Gesehen: „The Children Act“ (2017) von Richard Eyre mit der wunderbaren Emma Thompson. Gelungene Verfilmung des Romans von Ian McEwan.

The Nest of the Cuckoo Bird“ (1965) von Bert Williams. Charmantes grandios schlechtes Horror B-Movie. Kultfilm der lange als verschollen galt. Kann man kostenfrei auf der Seite byNWR sehen.

Gehört: „Ah, mio sor, schernito sen“ – Georg Friedrich Händel, „In Dharma“ – 42DE, „Plague Fort“ – Le temps du loup, „Thursday“ – Dronarivm, diesen Mix von Ryogo Yamamori, „Your best american girl“ – Mitski, „Under the same sky“ – The last ambient hero, „Meeting again“ – Max Richter, „The Nest of the cuckoo birds“ – Peggy Williams

Gelesen: Schon Mädchen glauben, dass sexuelle Belästigung normal ist, Lisa Brennan-Jobs Tochter vergibt ihrem Vater, Neil Gaiman: warum wir Bibliotheken brauchen, diesen Artikel über Jennifer Doudna und Crispr-Cas9, dieses Gespräch mit Emma Thompson und Ian McEwan, die Astronomin Jocelyn Bell spendet ihr Preisgeld in Millionenhöhe

Getan: Don Quijote in der Glyptothek gesehen, den geplanten Ausflug nach Kitzbühl aufgrund von Stau in Tegernsee beendet, gegen den Auftritt von Beatrix Storch in München protestiert und mit lieben Freunden zu Abend gegessen

Geplant: Michael Ondaatje im Literaturhaus sehen und nach Dublin fliegen

Gegessen: Ziegenkäse Tartes mit roter Beete

Getrunken: Tegernseer

Gelacht: It’s true that dogs are loyal friends, but cats don’t tell the police where you hide your drugs

Geärgert: über den ewigen Stau am Samstag

Gefreut: über den trotzdem schönen Ausflug nach Tegernsee

Geklickt: auf diese Coca-Cola Werbung, Elizabeth Gilbert on the difference between hobby, job, career and vocation, auf diesen TED Talk von Christoph Niemann und „Why Art thrives at Burning Man“ von Nora Atkinson

Gewünscht: diese Robot-Uhr, diese IKEA Lesezimmer, dieses Haus

Gekauft: mal wieder einen Spiegel

Gestaunt: über dieses Haus das um einen Baum herum gebaut wurde

Gefunden: nix

Gedacht: Die AFD nervt mehr als Wespen

Meine Woche

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Foto: Eduardo Kobra

Gesehen: „L’Avenir“ (2016) von Mia Hansen-Løve mit Isabelle Huppert. Wunderschöner Film um eine Philosophie-Lehrerin die mit ihrer plötzlichen totalen Freiheit zurecht kommen muss.

Welt am Draht“ (1973) von Rainer-Werner Fassbinder mit Klaus Löwitsch und Barbara Valentin. Abgefahrene Sci-Fi mit viel Ästhetik und einem Thema das an die Matrix erinnert und als „The 13th Floor“ noch einmal verfilmt wurde. Lang aber sehenswert.

The Good Time Girls“ (2017) Kurzfilm von Courtney Hoffman. Sehr heftiger feministischer Western mit der grandiosen Laura Dern. Vorsicht blutig.

Don’t breathe“ (2016) von Fede Alvarez. Horrorfilm um einen Einbruch der richtig schief geht. Super intens, heftig und ich habe in der Tat fast den ganzen Film lang nicht geatmet. Unbedingt anschauen, wenn ihr euch traut.

Gehört: „The Unspoiled“ – Esben and the Witch, „She makes president“ – Sophie Hunger, „We’re not done“ – Mogwai, „Kiss Me“ – Sixpence non the Richer, „Up against Me“ – LP, „Tier“ – Tristan Brusch, „Oh my love“ – Louise Gold, „Schüsse in die Luft“ – Kraftklub

Gelesen: diese neue Kurzgeschichte von Haruki Murakami, diesen Artikel über Buckminster Fuller, diesen Artikel über die tollen Bibliotheken in Kanada, hier noch mal eine verständliche Erklärung zu Blockchain, when female artists stop being seen as muses und Sylvia Plath on female rage

Getan: den HNO Arzt aufgesucht, einen Confluence Workshop besucht und sehr lecker im Nana gegessen

Geplant: Birgit in Augsburg besuchen :), Don Quijote in der Glyptothek und Purcell im Müllerschen Volksbad

Gegessen: Kritharaki Taco Bowl

Getrunken: viel Tee

Gelacht: über dieses Foto

Geärgert: über die Nazi Vollidioten

Gefreut: großer Respekt für Dunja Hayalis Arbeit in Chemnitz

Geklickt: auf diesen TED Talk von Burcin Mutlu-Pakdil zu bislang unbekannten Galaxie-Formen und auf diese Literatur-Hotels

Gewünscht: diesen umgebauten Bus, dieses Outfit, diesen Korb, diese Schale von Setsuko Nagasawa

Gekauft: nix

Gestaunt: über diese Luftaufnahmen von Tempeln in Myanmar, wie Spinnen es schaffen 100 von km zu fliegen und über diesen riesigen Kalmar

Gefunden: ein vermisstes Buch im Keller

Gefragt: soll ich einen Kurs machen „Hieroglyphen lesen für Anfänger“ im Ägyptischen Museum? Lust hätte ich schon …

Gedacht: „But if thought corrupts language, language can also corrupt thought.“
(George Orwell)