Meine Woche

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Gesehen: „Rogue One: A Star Wars Story“ (2016) von Gareth Edwards. Mir hat er gut gefallen und das Ende ist ein bisserl heartbraking. May the Force be with us in 2017

The One I love“ (2014) von Charlie McDowell mit Elizabeth Moss. Ein Film mit außergewöhnlichem Konzept, spannend und verwirrend. Fand ihn überraschend gut.

Der Filmamateur“ (1979) von Krzystof Kieslowski über einen einfachen Arbeiter dessen neues Hobby Filmen zur Obsession wird und ein bisher beschauliches beiges Leben auf den Kopf stellt.

Gehört: „One More Try“ – George Michael, „Future Politics“ – Austra, „Endless Party“ – Whispering Sons, „Char“ – Chrystal Castles, „Scattered Ashes“ – Minor Victories,

Gelesen: Nietzsches 10 Regeln fürs stilvolle Schreiben, Isaac Asimov erklärt wie man stets voller Ideen bleibt und Hunter S Thompson wie man seine Bestimmung findet. Scientific American überlegt wie man mit Leuten diskutieren kann, wenn Fakten allein nicht genügen, darüber wie uns der Islamismus und der Rechtsextremismus in die Zange nehmen und über die 10 größten wissenschaftlichen Erfolge 2016 und Toni Morrison erklärt was die Aufgabe des Künstlers ist in schwierigen Zeiten

Getan: die stillen Tage zwischen den Jahren genossen, viel ausgemistet und aufgearbeitet

Geplant: die Wohnung freiräumen für das erste Renovierungs-Wochenende

Gegessen: Raclette

Getrunken: einen sehr leckeren Hemingway und Champagner

Gelacht: über die Netflix Parodie von der 90. Geburtstag

Geärgert: Carrie Fisher und George Michael 😦

Gefreut: über Weihnachtspost von lieben Freunden – ich habe es dieses Mal nicht geschafft, aber ich melde mich in den nächsten Tagen bei euch – versprochen.

Gewünscht: diese Bettwäsche, dieses Bücherregal, diese Lampen

Geklickt: auf Dieter Nuhrs Audio-Feature, wie dieser Biohacker aus Äpfeln Ohren macht und auf diese Weltkarte die zeigt was jedes Land am besten kann

Gekauft: dieses Bild

Gefunden: nix

Gewundert: wie schlecht mein Burger im 35mm war

Meine Woche

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Gesehen: „Mystic River“ (2003) von Clint Eastwood mit Sean Penn. Verfilmung des Thrillers von Denis Lehane. Spannend.

Lost in Space“ (1998) Sci-Fi Bubblegum-Verfilmung der 60er Jahre Serie. Ich weiß der Film taugt nicht, aber die Farben und die wunderbare Mimi Rogers, aber ansonsten geb ich euch ja recht. Muss man nicht gucken.

Gehört: diesen Weihnachtsmix von Nils Frahm, „Denebula“ von Pictures from Nadira, „Por la Noche“ – Pictures from Nadira, „Tarts and Darts“ by Right Hand Left Hand; „Ich weiß nicht zu wem ich gehöre“ – Marlene Dietrich

Gelesen: über die mehr als 100,000 Japaner die jedes Jahr verschwinden, dieses spannende Interview mit Siri Hustvedt die sehr eloquent Kultur und Science  miteinander verbindet, über die größten wissenschaftlichen Entdeckungen 2016, über die Pinkifizierung der Kinderbücher, wie Teen Vogue Donald Trump das Fürchten lernte und Zadie Smith‘ Artikel über Optimismus und Verzweiflung

Getan: jede Menge Sachen im Büro noch vor Weihnachten erledigt, den Bookclub besucht, Leiter gegen CD-Player getauscht, sehr lange, früh aber entspannt Zug gefahren, mit Wunderkerzen den Weihnachtsmann gelotst und Geschenk ausgepackt

Geplant: (immer noch) Star Wars Rogue anschauen und meinen Jahres-Sampler fertig basteln

Gegessen: Kassler mit Rosenkohl und grünen Bohnen

Getrunken: Rotwein

Gelacht: Lego Batman wünscht frohe Weihnachten

Geärgert: wie voll es überall ist

Gefreut: über eine neue Star Wars Tasse

Gewünscht: diesen Stuhl, diesen Monitor-Ständer, dieses Tattoo

Geklickt: Achtung Alptraum-Gefahr: auf diese Tiefsee-Kreaturen, auf diesen TED Talk warum die Erde irgendwann wie Mars aussehen könnte, auf diesen Comic der Crispr erklärt.

Gekauft: Geschenke

Gefunden: nix

Gewundert: das ich auf einmal doch Rosenkohl mag

Meine Woche

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Gesehen: „Vegetarian“ (2009) von Woo-Seong Lim. Koreanische Verfilmung des Romans der Booker-Prize Gewinnerin Han Kang.

Panic Room“ (2002) von David Fincher mit Jodie Foster und Kristen Stewart. Auch nach 15 Jahren immer noch ein großartiger Film.

Ginger & Rosa (2012) Coming of Age Drama im Schatten der Atombombe in der 50er Jahren von Sally Potter. Hab mich gefreut Annette Bening mal wieder zu sehen, wenn auch nur in einer Nebenrolle.

Gehört: „I feel love“ – Blondie, „Joga“ – Georgi Kay, „Running to the Sea“ – Röyksopp & Susanne Sundfor, „We weren’t made for these times“ – Nicolas Jaar, „The Spoils“ – Massive Attack ft Hope Sandoval, „Häxan“ – Dungen, „Midnight Black Earth“ – Bohren & The Club of Gore

Gelesen: Why limiting choice might be a good idea, Patti Smith über ihren Auftritt in Stockholm, Zadie Smith hat den Proust Fragebogen ausgefüllt, about these badass women you might not have heart about

Getan: Tollwood besucht – reicht aber, ich brauch jetzt mal ein paar Jahre Pause. Weihnachtsparty gefeiert bei uns, Bohren & the Club of Gore gesehen, die Ostkreuz Ausstellung besucht

Geplant: Star Wars Rogue anschauen und meinen Jahres-Sampler basteln

Gegessen: Kartoffel-Bohnen-Püree und Party-Chili

Getrunken: Flens

Gelacht: If I was meant to be controlled, I would have come with a remote

Geärgert: nope

Gefreut: das ich „Kafka am Strand“ endlich wiederhabe 🙂

Gewünscht: eine VR-Brille, diese Gläser, diesen Sessel, dieses Magazin

Geklickt: Neil Gaiman liest „The Raven„, auf dieses Gespräch zwischen Carolin Emcke und Seyla Benhabib

Gekauft: eine Lichtbox und Bücher – Oxfam ist mein Untergang

Gefunden: 1 € auf dem Parkplatz

Gewundert: wie voll es überall in der Stadt ist

Meine Woche

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Gesehen: „Top of the Lake“ (2013) Season 1 von Jane Campion mit Elisabeth Moss. Spannende Krimi-Serie mit unglaublichen Bildern. Man will sofort und auf der Stelle nach Neuseeland. Die Serie wurde für einige Emmys nominiert und hat einiges an Auszeichnungen abgesahnt. Absolut zurecht. Unbedingt angucken.

The Neon Demon“ (2016) Stylisch-hypnotischer Psycho-Horror von Nicolas Winding Refn. Beauty is vicious. Das Ende fand ich ganz schön eklig, aber die grandiosen Bilder und der Sountrack machen das alle mal wett.

Symptoms“ (1974) Britischer Horror-Film von José Ramón Larraz. Der Film war eine Weile verschwunden gut das er wieder aufgetaucht und jetzt auf Blue Ray erhältlich ist. Wunderbarer Gothic Horror aus den 70ern.

Gehört: Lea Porcelain „Warsaw Street„, Moby – „Are you lost in the world like me„, Anna Netrebko „Padre Mio„, Vesselina Kasarova „J’ai perdu mon Eurydice„, Public Memory – „Heir„, The Cure – „It can never be the same„, Esben and the Witch – „Like a Drunkard Reels

Gelesen: diese Kurzgeschichte von China Miéville, enough of the white male rage narrative, diesen Kommentar im New Yorker von Chimamanda Ngozi Adichie, warum political correctness nicht das Problem ist, über diesen liberalen Professor den seine konservativen Studenten ängstigen, dieser Rant von Michael Seemann der mir einigermassen aus der Seele spricht und über Roboterfrauen die Angst davor haben fett auszusehen.

Getan: meinen ersten öffentlichen Vortrag gehalten „Freedom to Grow. Why Mindset is all that counts and what Freedom & Responsibility have to do with that“ – war ich nervös. Lief aber gut 🙂

Geplant: meine Weihnachtspost und -pakete verschicken, ein paar sehr wichtige Projekte vor Weihnachten abschließen, mein Rezensions-Backlog weiter abbauen

Gegessen: Piratenblech

Getrunken: Glühwein auf der Weihnachtsfeier

Gelacht: So who’s in charge here ? I need to know who to ignore.

Geärgert: das ich Depp die Packerl mit Schokolade im Adventskalender für die Liebste ans Fenster gehängt habe und die durch die Sonne a bisserl geschmolzen sind

Gefreut: das mein Vortrag so gut geklappt hat

Gewünscht: diesen BB8 Wecker, dieses Bild,  dieses Tattoo,

Geklickt: auf diesen Talk von Scott Smith  „The Futures of Future“ und auf diese Ubahnpläne mit Stationsnamen die auf die jeweilige Sehenswürdigkeit hinweisen

Gekauft: Bücher

Gefunden: nix

Gewundert: wieviel Adrenalin man so ausschütten kann

Meine Woche

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Gesehen: „Scanners“ (1981) von David Cronenberg. Sci-Fi/Horror mit explodierenden Köpfen und wirrer Story. Fand ihn ziemlich gut.

Back to the Future“ (1985) von Robert Zemeckis. Kult-Film der immer noch genauso cool ist wie beim ersten Mal. Im Universal Picture Themepark in Japan haben wir vor kurzem noch eine Zeitreise im ungebauten DeLorean hingelegt.

Days of Heaven“ (1978) von Terence Malick mit Richard Gere. Drama mit atemberaubend schönen Bildern, die über die etwas simple Dreiecksgeschichte locker hinwegsehen lassen.

Gehört: „In Euren abgefuckten Clubs“ – Kommando Elefant, „M.T.M.E.“ – Alexandra Savior, „New Song“ – Warpaint, „Tilted“ – Christine & The Queens, „Homecoming“ – Tiger Lou

Gelesen: diesen Artikel von Rebecca Solnit über Clinton, Laurie Penny schreibt über die „Fear of a Feminist Future“ der alt-right Bewegegung, „The examined life is the only one worth living“ die Philosophie hinter Star Trek, langsam geht es wieder los mit den Best Of 2016 Listen, hier Autoren wählen ihre Lieblingsbücher Teil 1 und 2, die Rechten gewinnen weil sie keine Skrupel haben

Getan: einen Lunch & Share-Talk in Dortmund gehalten, einen Tag lang mit Migräne flachgelegen, mit Freunden aus London die Münchner Weihnachtsmärkte unsicher gemacht, ein sehr feines Abendessen mit guten Gesprächen, Getränken und Musik mit Freunden genossen

Geplant: hoffentlich meinen ersten größeren Vortrag erfolgreich meistern und die Weihnachtsfeier geniessen, mehr schreiben

Gegessen: wunderbar frische selbstgebackene Bagel

Getrunken: Hemingway Special

Gelacht: The easy way vs my way – so true

Geärgert: das Selbstbestimmtheit des Individuums und dessen Verantwortung für sich selbst so oft abgelehnt wird

Gefreut: das ich bei „Mein Klassiker“ auf Birgits Sätze und Schätze mitmachen durfte und über den Literatur-Spiegel den mir eine Kollegin mitgebracht hat

Gewünscht: diese Lampe, diese Adventsdeko, diese Lightbox, diese Untersetzer

Geklickt: auf diesen Kalender 2017 zum Selbstdrucken, auf diese zauberhaften Matchbox-Messages, auf diesen Artikel über Pubs & Books, diese TED-Playlist warum unser Hirn oft so irrational ist

Gekauft: ein Tshirt, einen Hoody und das FAZ Quarterly Magazin

Gefunden: den neuesten Spiegel im Zug

Gewundert: wie nahezu stoisch ich schon die schrecklichsten Wahlergebnisse aus Österreich und Italien erwarte

Meine Woche

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Gesehen: „Arrival“ (2016) von Denis Villeneuve mit Amy Adams. Grandioser Sci-Fi über die Kontaktaufnahme mit Außerirdischen die auf der Erde gelandet sind. Wann verdankt die Welt schon mal einer Linguistin die Rettung ? Unbedingt angucken.

The Dark Knight Rises“ (2012) von Christopher Nolan. Mit Batmans Unterstützung gelingt auch ein Adventskalender den man nebenher bastelt. Guter Film, guter Kalender – woohoo.

„Brooklyn“ (2015) von John Crowley.  Gelungene Verfilmung des Romans von Colm Toibin, recht dicht am Buch. Sehenswert.

„Lore“ (2012) von Cate Shortland. When your life is a lie – who can you trust. Lore muss ihre Geschwister quer durch Deutschland in Sicherheit bringen, als ihre Nazi-Eltern verhaftet werden. Heftig. Großartige Leistung der Hauptdarstellerin Saskia Rosendahl

Gehört: „Bullets“ & „Dangervisit“ – Archive, „Redefine“ – Trentemoller, „Music is Math“ – Boards of Canada, „Heptapod B“ – Jóhan Jóhannson, „On the nature of daylight“ – Max Richter

Gelesen: Sieben ungelöste Rätsel des Internets, Was wenn Jobs nicht mehr die Lösung sind, Radikal hoffen, warum wir nicht einfach mit Trump auskommen sollten, über ein Austauschjahr in der US-Provinz, Living in Transition, warum ich kein „Maker“ bin, diese Kurzgeschichte von Paolo Bacigalupi und über die Astronautin Peggy Whitson

Getan: Freunde getroffen und ein tolles Haus bewundert, das Archive-Konzert besucht, einen Talk vorbereitet, im Kino gewesen und diesen Adventskalender für die Bingereader-Gattin gebastelt

Geplant: Meetings in Dortmund, meinen Talk fertig vorbereiten und dieses spannende Art Book Projekt zu unterstützen

Gegessen: Käsefondue

Getrunken: 18 Jahre alten Glenfiddich und Kirsch-Schorle

Gelacht: Nope can’t go to hell. Satan still has that restraining order against me.

Geärgert: nope

Gefreut: das mein Adventskalender so gut geworden ist, ich bin sonst eher unterbegabt was so etwas angeht und über meinen tanzenden Darth Vader

Gewünscht: dieses Regal, diese Lampe, diese Entscheidungshilfe

Geklickt: warum Mathematik das Geheimnis zum Verständnis der Welt ist, diesen Talk zu Innovation von Markus Andrezak und auf diese Comics die nur Bücherwürmer verstehen,

Gekauft: Konzertkarten für die Russian Circles und Trentemoller

Gefunden: Aimee und Jaguar an der Bushaltestelle – ich hab es schon, mag es jemand haben ?

Gewundert: über diese „Weapon of Mass Instruction“ 🙂

Meine Woche

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Gesehen:“The Theory of Everything“ (2014) von James Marsh. Biopic über das Leben von Stephen Hawkins. What a beautiful brain …

2 Tage in Paris“ (2007) von und mit Julie Delpy. RomCom die einige witzige Momente hat, aber nicht wirklich umwerfend war.

Borrowed Time“ (2015) grandioser animierter Short Film von Lou Hamou-Lhadj und Andrew Coats. Ein Film den die beiden gemeinsam in über 5 Jahre in ihrer Freizeit entwarfen.

Gehört: „First love never dies“ – Soko, „Everything is burning“ – IAMX, „Bones“ – Avec

Gelesen: What history tells us what may happen next with Brexit and Trump, Desillusionierung und Selbstdiagnose in Trumpland, Die Angst vor der weißen Wut, the real bubble is rural america, Science Fiction der Realismus des 21. Jahrhunderts, brauchen wir eine digitale Arbeiterbewegung ? oder eine komplett neue Wirtschaftsform? 16 Autoren beschreiben im New Yorker über Trumps Amerika und was die neue Normalität bedeutet. Warum keiner Trump so gut versteht wie Hannah Arendt und diesen Artikel zum Tode von Ilse Aichinger 

Getan: unser 10jähriges Jubiläum gefeiert, das Step Up Camp 2016 erfolgreich beendet, unseren US-Hub gefeiert, ein schönes Team Dinner gehabt, den Bookclub besucht, einen sehr inspirierenden Abend mit stepanini und tante Masha verbracht und den Adventskalender für die Bingereader-Gattin vorbereitet.

Geplant: ausruhen und schreiben

Gegessen: ich war jeden Abend essen diese Woche von Brasilianisch über Italienisch (sogar 2 x)bis hin zu Afghanisch. Lecker wars aber ich freue mich jetzt einfach mal auf ein Butterbrot und vielleicht bekomme ich auch wieder eine solch schöne Bento Box gebastelt

Getrunken: sehr leckeren Minze-Ingwer Tee

Gelacht: The first 40 years of childhood are always the hardest

Geärgert: das ich das Dinner mit den TED Speakern verpasst habe

Gefreut: das ich diese spannende aber super anstrengende Woche überstanden habe

Gewünscht: dieses Geschirr, diesen Weihnachtsschmuck, diese Grünpflanze

Geklickt: auf diese Dokumentation über H. R. Giger

Gekauft: dieses Notizbuch und 2 Bücher

Gefunden: nix

Gewundert: wie sehr man sich aufs heimische Sofa freuen kann