Meine Woche

Gesehen: Call me by your name (2017) von Luca Guadagnino mit Timothée Chalamet und Arnie Hammer. Immer noch einer der schönsten Sommer-Liebe-ComingofAge-Filme ever. Und ich möchte unbedingt bei Gewitter und Stromausfall aus Klassikern vorgelesen bekommen.

The Tenth Man (1988) von Jack Gold mit Anthony Hopkins und Kristin Scott-Thomas. Solide Verfilmung des gleichnamigen Romans von Graham Greene.

A Classical Horror Story (2021) von Roberto de Feo und Paolo Strippoli mit Matilda Anna Ingrid Lutz. Fing ganz unterhaltsam an, wurde aber mit der Zeit irgendwie immer nerviger. Die Hauptdarstellerin fand ich gut, den Film echt mittelmäßig.

Gehört: Zion hört die Wächter singen – Johann Sebastian Bach, Mistress Violet – Violet Chachki & Allie X, Like I used to – Sharon Van Etten & Angel Olsen, Nothing else matters – Phoebe Bridgers, Yoko Ono – The Jesus & Mary Chain, Cosmic Dancer – The Kills, Symphonie No 40 – Wolfgang Amadeus Mozart

Gelesen: Darum dürfen wir die Pflege auch nach Corona nicht vergessen, Siri Hustvedt on the weaponization of free speech, Hätten sich Ökonomen nicht eingemischt wären wir bei der Klimakrise 20 Jahre weiter, warum ihr Bio Einkauf nicht die Welt rettet, Frauen im Jemen – die Bürde mädchenhaft auszusehen

Getan: eine Kollegin nach 8 Monaten das erste Mal getroffen und gemeinsam gegessen und Wein getrunken, viel auf dem Balkon gesessen, unzählige nervenaufreibende Gespräche und Nachrichten mit dem Bruder geführt, mit lieben Freunden getroffen und den Balkon abgeerntet

Gegessen: sehr leckeres Curry im Madam Chutney und Spaghetti Aglio e olio im Stemmerhof

Gefreut: über unseren geplanten Trip mit dem Nachtzug nach Venedig und die neu installierte Jalousie im Wohnzimmer

Geweint: über die verdammten Taliban in Afghanistan

Geärgert: siehe oben

Geklickt: auf die Poetry-App Wayfinder, die besten Orte zum Sternegucken

Gestaunt: Toilette erzeugt Strom aus Exkrementen, die neuesten UNESCO Weltkulturerbe Orte, Massive hawk wasp carries off spider twice its size

Gelacht: über Söder in Impflaune

Gewünscht: diesen Anzug, dieses Haus, diesen Kleiderschrank

Gefunden: nix

Gekauft: weiße Tshirts, Unnerbüxen und Radlerhose

Gedacht: Asking for feedback creates a critic. Asking for advice creates a partner.

Meine Woche

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Gesehen: „The Silence of the Lambs“ (1991) von Jonathan Demme mit Jodie Foster und Anthony Hopkins. Hab den vorher noch nie gesehen, puh heftig, der ist nix für schwache Nerven. Großartig.

Let me in“ (2010) von Matt Reeves. Halloween mag ich es gruselig, daher hab ich mir das Remake des schwedischen Originals „So finster die Nacht“ (2008) angesehen. Auch nicht schlecht, aber das Original gefiel mir besser. Ich liebe Vampir-Filme…

Mansfield Park“ (1999) von Patricia Rozema mit Frances O’Connor. Sehr gelungener Kostümfilm basierend auf Jane Austens Roman, was sonst nicht so mein Genre ist. Der gefiel mir sehr, obwohl oder gerade (?) weil er sich nicht sklavisch ans Buch gehalten hat? Sehr empfehlenswert.

Gehört: „Cheap and Cheerful“ – The Kills, „Everything will be alright“ – The Killers, „Der Hund von Baskerville“ – Cindy & Bert, „Postcard from 1952“ – Explosions in the Sky, „Iron Lung“ – Black Marble, „Hazel“ – Aethenor (liebe Grüße an den besten musikalischen Spürhund Gerhard 🙂 )

Gelesen: nochmal ein Blick auf den Brexit von der NYR, wie man eine interessante Unterhaltung über Geld führt, AI doch eine Bedrohung ?, was Maria Popova aus 10 Jahren Brainpickings gelernt hat, diese Antwort eines Vaters auf die Notwendigkeit Erlaubnis zu erteilen um  „Fahrenheit 451“ zu lesen, diesen Artikel über den Einfluß selbstfahrender Autos auf die amerikanische Kultur in Zukunft und Laurie Pennys Artikel über die Angst vor einer feministischen Zukunft

Getan: einen tollen Abend auf dem Kills Konzert gehabt, einen schönen Abend mit einer Freundin im Melchers verbracht, mich intensiv mit der Zukunft der Arbeit beschäftigt,  viel Zeit in der Bibliothek verbracht und bei einem schönen Abendessen mit Freunden die neue Musikanlage geplant.

Geplant: einen Halloween-Grusel-Filmabend, ein Kurz-Besuch im Dortmund Office, und das Placebo Konzert besuchen

Gegessen: Kartoffelsuppe mit gerösteten Champions

Getrunken: japanischen Whisky

Gelacht: Stranger This meets Peanuts und das in meiner ZEIT die ich freundlicherweise kostenlos nochmal zugeschickt bekam, wieder keine Literaturbeilage drin war – sehr kurios

Geärgert: das meine Musikanlage ausgerechnet jetzt kaputt geht

Gefreut: auf meinen Twin Peaks Marathon inklusive wunderschönem Bildband

Gewünscht: dieses Mini-Haus, diese Hot Dogs an Halloween,  diese WLAN Stereo Cubes

Geklickt: auf die großartige Rede von Carolin Emcke, auf dieses Gespräch zwischen Margaret Atwood und Ian McEwan zu Veränderungen und dieses Interview mit Sascha Lobo

Gekauft: diesen Couch-Tisch, dieses Tablett und diese Gläser

Gefunden: ein Portemonnaie an der Bushaltestelle und dem Besitzer zurückgegeben

Gewundert: Kürbis auf der Pizza ? börks