Day 10 Book-a-Day Challenge: Turned into a good Movie

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There were actually quite a few contestants up for that one. Not easy to choose but at this time last year we to the cinema to see „Carol“ and were quite blown away. The actors, the colors – what a wonderful adaptation. I had read the book before again so was actually pretty up to date and I loved the movie so much.

If you are interested in reading more about the book you can find my review here:

https://bingereader.org/2016/03/03/carol-patricia-highsmith/

Other books that were turned into pretty good movies were  „Der Vorleser„, „Never let me go„, „Atonement“ or „The English Patient“ to name just a few. For a very recent one I would nominate „Arrival“ but here I only heart that it is a very good adaptation of Ted Chiang’s novel as I have not read it myself yet.

I’m wrecking my brain for terrible adaptations, there definitely are some, but it looks like I managed to completely erase them from my brain.

Which film adaptation did you love and were there any that you truly hated ?

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Carol – Patricia Highsmith

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Gibt es ein Talent zum Glücklich sein? Darüber habe ich die Tage diskutiert, ich glaube es fast und falls dem so sein sollte, fürchte ich, Frau Highsmith war nicht übermässig mit diesem Talent ausgestattet. Wofür ihre Leser aber vielleicht sogar etwas dankbar sein sollten, denn so wenig schön das für sie selbst gewesen sein mag, vielleicht war genau das der Antrieb für ihre grandiosen Romane und Kurzgeschichten. Mein liebster Roman von ihr aus ganz persönlichen Gründen ist „Carol“ oder wie er auch heißt „The Price of Salt“.

Habe vor einer Weile schon bei Sätze & Schätze „Verschämte Lektüren“ über meine Beziehung zu dem Roman geschrieben und die Verfilmung, die kürzlich in die Kinos kam, hat mich dazu gebracht, den Roman nach langer Zeit noch einmal zu lesen, dies Mal in Englisch. Achtung Spoiler Alert. Dieses ist keine Rezension für Menschen, die das Buch oder den Film bislang nicht gesehen haben.

Der Roman ist rauher und kantiger als die Verfilmung. Es dauerte, bis ich mich den Protagonistinnen wirklich genähert hatte, sie waren oft anstrengend und ich wollte sie mehr als einmal schütteln. Highsmith lässt uns teilhaben an einer wundervollen bittersüßen Liebesgeschichte. Sie hat die komplizierten schmerzhaften Momente des Liebens und Geliebtwerdens, der Sehnsucht und der Ängste so gut verstanden, diese emotionale Ehrlichkeit in ihre ihr so eigenen einfache Sprache zu übersetzen. Sie ist eine scharfe Beobachterin, die ihre Protagonistinnen liebevoll begleitet, die kleinen Momente, die sehnsüchtigen Blicke, die Angst davor, entdeckt zu werden oder die Aufregung vor dem ersten Treffen ….

“I feel I stand in a desert with my hands outstretched, and you are raining down upon me.”

Die Idee für den Roman „The Price of Salt“ kam Patricia Highsmith kurz nach Veröffentlichung ihres ersten Romanes „Strangers on a Train“. Sie hatte zu der Zeit noch wenig Geld und arbeitete daher neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin in einem Kaufhaus als Sales Assistant. Dort traf sie eines Tages eine Kundin in einem Pelzmantel. Die Frau faszinierte sie so sehr, dass durch diese kurze Begegnung die Idee zum Roman geboren war. Innerhalb kürzester Zeit schrieb sie den Roman herunter, während sie mit Fieber das Bett hüten musste.

Inwieweit das Fieber eine Rolle spielte, weiß ich nicht, aber der Roman hat etwas von einem Fiebertraum und ich war von der ersten Seite an geködert, konnte das Buch nicht mehr weglegen und habe damals bei der ersten Lektüre glaube ich eine ganze Nacht durchgelesen, ich mußte einfach wissen, wie der Roman endet und lange sah es nicht sonderlich gut aus. Therese und Carol machen es einem nicht immer einfach, sie zu mögen, aber  die ganze verführerische 50er Jahre Szenerie, die Mode, der oh so seltene „lesbian chic“, die zahllosen Martinis und Highballs, die Zigaretten, all das machen den Roman zu einem wunderbaren Juwel.

“It would be Carol, in a thousand cities, a thousand houses, in foreign lands where they would go together, in heaven and in hell.”

Schade, dass der Roman so lange einfach nur unter „lesbian romance“ einsortiert war, denn meines Erachtens steckt so viel mehr in diesem Buch. Es ist eine dunkle, oft melancholische Geschichte einer Befreiung, deren Charaktere sich mit einer Intensität umkreisen wie Raubtiere kurz vor dem Angriff. Es ist die Geschichte zweier Frauen auf einem Road Trip durch Amerika. Ein Roadtrip, der mich sehr an Nabokovs „Lolita“ erinnert hat, nur ohne die phädophilen Aspekte. Einige Leute bemängeln das fehlende Tempo im Buch, mir hat diese Langsamkeit eigentlich gerade gefallen. Dieser Road Trip in den 50ern im Hinterland Amerikas ist eine gute Metapher für die Beziehung zwischen Therese und Carol. Für das langsame Herantasten, die fehlende Orientierung und die Unsicherheit, wo sie landen werden.

“But there was not a moment when she did not see Carol in her mind, and all she saw, she seemed to see through Carol. That evening, the dark flat streets of New York, the tomorrow of work, the milk bottle dropped and broken in her sink, became unimportant. She flung herself on her bed and drew a line with a pencil on a piece of paper. And another line, carefully, and another. A world was born around her, like a bright forest with a million shimmering leaves.”

Im Nachwort des Romans schieb Patricia Highsmith, dass sie stets versuchte Labels zu vermeiden, die amerikanischen Verleger hingegen ganz verliebt seien in Labels. Ihre Verleger wollten ihr das Label „Crime Writer“ unhängen, sie lehnten das Manuskript von Carol mehrfach ab und bedrängten sie stattdessen, lieber einen weiteren Thriller zu schreiben. Highsmith wollte diesen Roman aber veröffentlicht sehen, sie publizierte ihn unter einem Pseudonym in einem anderen Verlag.

Wenn man überlegt, dass das auch durchaus das Ende ihrer Schriftstellerkarriere hätte sein können, die zu dem Zeitpunkt ja noch nicht einmal richtig begonnen hatte, war das ein durchaus mutiger Schritt. Für mich ist das großartige an diesem Roman auch nicht nur die wunderschöne Liebesgeschichte, sondern auch das Hinterfragen von Ehe und Familie und sie lässt Carol und Therese sehr konkret der Frage nachgehen, welchen Preis sie bereit sind zu zahlen, um ein eigenständiges Leben führen zu können, nach ihrem Gusto. Als wir das Buch im Lesekreis des Literaturhauses diskutierten, kam auch wieder die Frage nach dem alternativen Titel „The Price of Salt“ auf, ich denke er bezieht sich auf dieses Zitat:

„In the middle of the block, she opened the door of a coffee shop, but they were playing one of the songs she had heard with Carol everywhere, and she let the door close and walked on. The music lived, but the world was dead. And the song would die one day, she thought, but how would the world come back to life? How would its salt come back?“

Daher gefällt mir der Titel “The Price of Salt” fast noch besser als “Carol”.

Die Verfilmung fand ich im übrigen grandios, wie eine Filter-Nachbearbeitung des Buches. Es gibt ja viele Menschen, die mit den Instagram-Filtern nichts anfangen können, die es pur und realistisch wollen, ich bin ein Filter-Fan. Denn durch die Bearbeitung entsprechen die Fotos den Bildern in meinem Kopf, geben meinen Emotionen Ausdruck und das kann und muss sich nicht unbedingt mit der Realität decken.  So habe ich das auch bei der Verfilmung empfunden.  Die Oscar Pleite fand ich schon sehr schade. Rooney Mara zumindest hätte den Oscar als beste Nebendarstellerin (warum eigentlich Nebendarstellerin???) verdient, wenn schon sonst nichts.

Bekommt das Buch halt den Oscar und ich nen Martini – phhhh.

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Das Buch ist auf deutsch unter dem Titel „Carol oder Salz und sein Preis“ im Diogenes Verlag erschienen.

Meine Woche

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Gesehen: „Le Mépris“ von Jean-Luc Godard mit Brigitte Bardot und Michel Piccoli. Interessanter Film, tolle Architektur – insbesondere die Casa Malaparte.

Matrix“ von Lana und Andy Wachowski. Ist und bleibt einer meiner Lieblingsfilme. Cyberpunk vom Feinsten.

Big Bang Theory“ – Staffel 8 auch schon wieder durch und nun wieder ewig warten. meh.

Gehört: Caroline Af Ugglas – En del av mitt hjärta, Tubbe – Mess, The Angels of Light – How I loved you, Tara Jane O’Neil – Elemental Finding, Slint – Washer, William Basinski – Cascade, Thee Silver Mt Zion – Piphany Rambler, Massive Attack & Tricky – Take it there, Ulver – Son of Man

Gelesen: diesen Artikel in Vanity Fair über Joan Didion, diesen Artikel über Bücherregale, über die täglichen Rituale von Schriftstellern und Künstlern, über Rare Book Shops in New York

Getan: im Literaturhaus „Carol“ von Patricia Highsmith diskutiert, Testosteron-Alphamännchen in Schach gehalten, eine tolle Party besucht und viel die Kettlebell geschwungen

Gegessen: diese leckeren Scones und Pommes Schranke im Bergwolf

Getrunken: Duke Gin

Gefreut: über das positive Feedback zum neuen Blog „Working Future Working“ und über die Location für unser Teamevent: Amsterdam

Geärgert: über dämliche Machtspiele

Gelacht: I like the sound you make when you shut up

Geplant: Paris im März

Gewünscht: diesen Röhrenverstärker, diesen Wecker, diese Bar für zu Hause, diese Küche

Gekauft: mein Zugticket nach Paris

Gefunden: nix

Geklickt: auf diese interaktive Hieronymus Bosch Tour, auf diesen TED Talk zu DNA Veränderungsmöglichkeiten durch CRISPR-CAS9, und auf diesen zu AI, auf Stephen Colberts Gespräch mit Kermit und auf diesen Passwort-Generator

Gewundert: wieviel aus der Matrix eigentlich bereits Wirklichkeit geworden ist

Meine Woche

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Gesehen: „Orlando“ die Verfilmung von Virginia Woolfes Roman von Sally Potter mit Tilda Swinton – toller Film mit wunderschönen Bildern.

Terminator 2“ von James Cameron. Ja immer noch Herr Schwarzenegger aber den Film fand ich richtig klasse

Gehört: Cluster „21.32„, Tangerine Dream – Live at Reims Cathedral, Death in Vegas – Dirge, Can – Vitamin C, The Caretaker – An empty bliss beyond this world

danke noch mal an Gerhard vom Kulturforum für die Introduction to Krautrock 🙂

Gelesen: diesen Artikel von Alain de Botton über „Wu Wei„, Martha Nussbaum on „Human Dignity„, über Unternehmen in denen der Chef gewählt wird, dieses Interview mit Emma Donoghue zu ihrer Oscar-Nominierung für Room und diese „Book Sharing Stories“ aus dem Guardian

Getan: einen heftigen Magen-Darm-Virus auskuriert, für 2016 reichts dann jetzt auch mit krank sein – danke!

She Past Away“ türkische Dark-Wave Band gestern abend im Katzenclub gesehen – tolle Musik, Live-Auftritte müssen sie aber noch a bisserl üben

Gegessen: Eichhörnchen-Kuchen (letzten Sonntag) danach nur noch Zwieback

Getrunken: Fenchel-Anis-Kümmel Tee

Gefreut: 4kg abgenommen

Geärgert: über die ausgebliebenen Oscar-Nominierungen für Carol

Gelacht: I thought you were straight? Some people think crocs are fashionable. We all make mistakes.

Geplant: Step Up Camp in Dortmund erfolgreich durchführen und Bookclub besuchen

Gewünscht: einen lamzac  hangout, diese Book Lovers „Must Haves„, dieses Tattoo und dieses Outfit

Gekauft: Tee

Gefunden: nix

Geklickt: auf diesen Artikel im New Yorker zum Einsatz von psychedelischen Drogen in der Medizin und auf diesen TED Talk von Ole Scheeren zu Architektur

Gewundert: jetzt auch noch Alan Rickman ? 😦

Meine Woche

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Foto: Banksy

Gesehen: “Carol“ von Todd Haynes mit Cate Blanchett und Rooney Mara – ein wundervoller Film. Absolut grandios und sehenswert. Unbedingt anschauen! Hier darf es gerne Oscars regnen. Hier meine diesbezügliche „Verschämte Lektüre“ bei Sätze & Schätze

Terminator“ von James Cameron – Schwarzenegger finde ich noch immer fürchterlich, aber der Film ist gut.

The China Syndrome“ – kritischer Atomkraft-Film aus den 70er Jahren mit Jane Fonda und Michael Douglas – spannend!

Gehört: Ólafur Arnalds – „Near Light„,  BEAK> – „Battery Point„,  Jacques Brel – Le prochaine amour, Miles – „Lebensform„, SoKo – „First Love never die

Gelesen: Margaret Atwood „We are double plus unfree„, „How Poverty changes Kids brains“, über diesen Typen der ein Jahr als David Bowie leben will, warum wir 1/3 unseres Lebens verschlafen, warum es so lange dauerte „Carol“ zu produzieren.

Getan: mit einer Freundin wild herumphilosophiert, mit Freunden 1% ihrer Plattensammlung durchgehört, viel zu wenig geschlafen, die nächsten 6 Kästchen am Adventskalender aufgemacht,  mir meine blöde OP-Wunde wieder aufgerissen und ne Entzündung eingefangen 😦

Gegessen: Zimtsterntorte

Getrunken: Weißwein aus Kampanien

Gefreut: über unsere Date-Night mit Dinner bei  Walter & Benjamin und anschließend Kino ❤
Über meine Darth Vader Tasse und ein tolles Buch-Geschenk

Geärgert: das ich das Geburtstagswochenende einer Freundin auf einer Hütte verpasse wegen der blöden entzündeten Wunde

Gelacht: You can’t make everyone happy. You are not Pizza. And this.

Geplant: Heilen

Gewünscht: dieses Shirt, diesen Plattenspieler, dieses Baumhaus

Gekauft: zwei Jeans und gefühlt eine Tonne Bücher bei Oxfam

Gefunden: bislang keinen slot im Kalender für Star Wars 😦

Geklickt: auf diesen wundervollen Film von Johnnie Walker, diese Kurzgeschichte von Philip K. Dick und die schönsten Buchcover 2015 laut New Yorker

Gewundert: über diesen TED Talk – krass

Verschämte Lektüren (16): Dramen unter Damen mit Lesegelage

Ganz lieben Dank an Birgit von Sätze und Schätze das ich bei Verschämte Lektüren mitmachen durfte 🙂

https://saetzeundschaetze.com/2014/12/12/verschamte-lekturen-patricia-highsmith/

Sabine zeigt sich auf ihrem Blog „Binge Reading & More“ als wahre Bücherverschlingerin. Die Lesegelage werden von ihr frech, fröhlich, frei, aber eben nicht fromm und brav präsentiert. Amüsierfaktor beim Lesen inklusive. Worauf ich ein wenig neidisch bin: Sie liest amerikanische und englische Literatur nicht nur im Original, sondern schreibt darüber auch in eloquentestem Englisch. Und das, obwohl sie in Bayern lebt – was da die Sprachpolizei der CSU wohl dazu zu sagen hätte?
Mit ihrem Beitrag zu #VerschämteLektüren bringt Sabine nochmals einen weiteren Gesichtspunkt in die ganze Reihe:
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„Also, meine gelegentliche heimliche Leidenschaft: Liebesschmonzetten und zwar – Dramen unter Damen. Da ist der Begriff coming-out doppelt treffend. Ist schon eine Weile her, aber schon der Kauf der Lektüre hatte es in sich, das Herumstreichen um die Bücherregale mit den gefährlich interessanten Titeln. Das Schauen, ob die Luft rein ist und dann, wenn keiner guckt: Buch schnappen, halb unter der Jacke versteckt zur Kasse schleppen, abwarten, bis niemand in der Nähe ist und dann zack Patricia Highsmith‘ „The Price of Salt /Carol“ auf die Theke geschuppst und inständig gehofft, die knallrote Rübe fällt nicht weiter auf, Kommentare und Blicke bleiben weg und die Tür kann im Stechschritt und ohne Hindernisse erreicht werden.
Jaaaa, das nenne ich doch dann mal Lektüre, die die Herzen höher schlagen lässt. „Carol“ war dann aber auch einfach wirklich wunderbar. Kein Krimi, wie man es sonst von Frau Highsmith gewohnt ist, sondern eine wunderbare Liebesgeschichte und dann auch noch – ganz unglaublich MIT Happy End!
Ganz und gar nicht selbstverständlich. Üblicherweise und lange Zeit endeten solche Romane damit, dass eine der Damen einen Mann heiratet und die andere daraufhin vom Dach springt oder Schlaftabletten nimmt oder ins Kloster geht. Da war das schon sehr fortschrittlich. Es war auf jeden Fall der Beginn einer gelegentlich heftig brennenden Schmonzetten-Leidenschaft und Frau Highsmith ist Schuld. So schaut`s aus.
Sag ich mir, wenn ich mal wieder auf jeglichen literarischen Vollwert-Gehalt pfeife und auf dem Sofa liegend einem Happy End entgegenfiebere.
Frau Highsmith hat den Roman in den 50ern unter dem Pseudonym Claire Morgan veröffentlicht und erst in den 1990er Jahren ist er unter ihrem Namen erschienen. Mein Carol-Exemplar hab ich natürlich noch immer, es darf jetzt auch ganz munter und offen im Regal herumstehen, aber den verräterischen Schutzumschlag, den hab ich damals gleich vor der Buchhandlung entsorgt.
Verfilmt wird er jetzt gerade, der Roman, mit Cate Blanchett und ich freue mich schon sehr auf den Kinoabend.
Hier noch ein Link zu meiner bislang einzigen Schmonzetten-Rezension auf meinem blog:  Landing – Emma Donoghue.

Sätze & Schätze

Sabine zeigt sich auf ihrem Blog „Binge Reading & More“ als wahre Bücherverschlingerin. Die Lesegelage werden von ihr frech, fröhlich, frei, aber eben nicht fromm und brav präsentiert. Amüsierfaktor beim Lesen inklusive. Worauf ich ein wenig neidisch bin: Sie liest amerikanische und englische Literatur nicht nur im Original, sondern schreibt darüber auch in eloquentestem Englisch. Und das, obwohl sie in Bayern lebt – was da die Sprachpolizei der CSU wohl dazu zu sagen hätte?
Mit ihrem Beitrag zu #VerschämteLektüren bringt Sabine nochmals einen weiteren Gesichtspunkt in die ganze Reihe:
price_of_salt-f„Also, meine gelegentliche heimliche Leidenschaft: Liebesschmonzetten und zwar – Dramen unter Damen. Da ist der Begriff coming-out doppelt treffend. Ist schon eine Weile her, aber schon der Kauf der Lektüre hatte es in sich, das Herumstreichen um die Bücherregale mit den gefährlich interessanten Titeln. Das Schauen, ob die Luft rein ist und dann, wenn keiner guckt: Buch schnappen, halb unter der…

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