Meine Woche

Foto: Masaaki Komori

Gesehen: Sputnik (2020) von Egor Abramenko. Russischer Horror-SciFi der mich so gar nicht vom Hocker gehauen und sich irgendwie selbst viel zu ernst genommen hat.

Gehört: If you have Ghosts – Chelsea Wolfe, The Red Violin – Elina Vähälä, Sunlight – Max Richter, Songs for an empty world – Cryo Chamber, For the Light – Lea Porcelain

Gelesen: Building a more honest internet, dieses Interview mit der Physikerin Sabine Hossenfelder, Fast Food Arbeiter sprechen über Burnout

Getan: mit lieben Freundinnen getroffen und lecker gegessen, den Babybauch einer guten Freundin bewundert, mit dem kleinen Neffen im Zoo gewesen, ein Meetingtag im Büro und letzte Geburtstagsgeschenke in der Stadt gekauft

Gegessen: jede Menge leckere selbstgemacht Tapas

Gefreut: über den entzückenden kleinen Neffen

Geweint: nein

Geärgert: nein

Geklickt: das Straßennetz römischer Straßen als U-Bahn Karte

Gestaunt: über das Radl-Wunder das Anna Kiesenhofer in Tokio geschafft hat

Gelacht: Eleanor Morton als schottischer TourGuide

Gewünscht: diese Wäscheständer, diesen Inside-Out Planter, diese Bibliothek

Gefunden: nix

Gekauft: ein Bilderbuch für den kleinen Neffen

Gedacht: “Women have served all these centuries as looking glasses possessing the magic and delicious power of reflecting the figure of man at twice its natural size.” //Virginia Woolf

Meine Woche

Gesehen: The Platform (2019) von Galder Gaztelu-Urrutia. Spanischer Sci-Fi Horror um eine Platform, ein geheimnisvolles Gefängnis mit einer unbekannten Anzahl von Ebenen und zwei Insassen, die einen unmenschlichen Kampf ums Überleben führen, der aber auch eine Chance auf Solidarität birgt. Fand ich gut.

Suicide Squad (2016) von David Ayer mit Margot Robbie, Will Smith, Viola Davis und Clara Delevigne. Superhero Film der auf der gleichnamigen DC-Comic Reihe beruht. Joah, kann man sehen, gibt bessere.

Angela Carter of Wolves and Women (2018) von Jude Ho. Ein düsterer Streifzug durch Angela Carters außergewöhnliches Leben mit seltenen Archiv- und Familienfotos und Beiträgen von Angelas Freunden, Familie, Studenten und Bewunderern.

Drum Wave (2018) von Natalie Erika James. Atmosphärischer Horror Short Film um eine junge Pianistin die mit ihrer Angst vor Mutterschaft konfrontiert wird, als sie in eine abgelegene Inselgemeinschaft mit bizarren Fruchtbarkeitsritualen einheiratet.

Gehört: Streichquartett in Es-Dur – Fanny Mendelssohn, Evigt Mörker – DEN SORTE DØD, Burial – God is an Astronaut, Dvergmál – Sigur Rós, Cities last Broadcast – Cryo Chamber, Fade Into You – Miley Cyrus, I know the End – Phoebe Bridgers, Chemtrails over the Country Club – Lana Del Rey, New World – Front Line Assembly

Gelesen: 185 Schauspielerinnen und Schauspieler haben sich im SZ-Magazin geoutet, Paramedics facing abuse in the Covid Crisis, How Nothingness became everything we wanted, dieses Interview mit Jodie Foster, Carolin Emcke zur Gefahr die in der Mitte der Gesellschaft lauert, wofür steht Alexej Nawalny, die AFD und der Verfassungsschutz

Getan: einen spannenden Zoom Call mit Benedict Wells, einen Geburtstags Zoom mit der Schwiegermama, seit langem mal wieder laufen gewesen, Yoga gemacht und allein und mit einer Freundin spazieren gegangen

Gegessen: Veganer Zitronenkuchen mit Pistazien

Getrunken: selbstgemachten Yogi-Tee

Gefreut: über tolles Feedback und wie hübsch der Februar aussieht

Geweint: nein

Geärgert: nein

Geklickt: auf diese Rede von Charlotte Knobloch, das Jahr 2020 als Episoden einer Endzeit-Serie, 10 ikonische Gebäude der amerikanischen Googie-Architektur

Gestaunt: der Mond in Echtzeit und in diesen Fotos, über diese Schneebilder, über diese schwebende Bedürfnisanstalt, über das Ulmer Nest – solarbetriebene Schlafzellen für Obdachlose und über diese wunderschönen Bilder von Nicolas Moegly

Gelacht: über diese Terminbürste

Gewünscht: in diesen Raum, dieses Notizbuch, diese Boxhandschuhe

Gefunden: nix

Gekauft: einen Wok

Gedacht: „Women have already decided abortion is legal“

Meine Woche

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Gesehen: Carol (2015) von Todd Haynes mit Cate Blanchett und Rooney Mara. Immer wieder großartig, egal wie oft ich den sehe.

Shoplifters (2018) von Hirokazu Kore-eda. Japanische Film um eine Gruppe von Außenseitern die loyal zusammenstehen und gemeinsam den täglichen Überlebenskampf meistern. Richtig gut.

Killing Eve Season 2 (2019) mit Sandra Oh und Jodie Comer von Phoebe Waller-Smith. Auch in der nächsten Staffel lieben sie sich und versuchen sich gegenseitig zu töten. Einfach gut.

Gehört: Delete Forever – Grimes, Camera’s Rolling – Agnes Obel, Carol Soundtrack, Dark Ambient of 2019 – Cryo Chamber, Beds are Burning – Amanda Palmer & Missy Higgins, Chernobyl – Hildur Gudnadottir, Burning the heather – Pet Shop Boys, Ball & Chain – Janis Joplin

Gelesen: Bewaffneter Arm der völkischen Bewegung, Is Patriarchy too big to fail? Enough leaning in, Arundhati Roy on fiction in the times of fake news, Cory Doctorow on cities that are not surveillance states, Italo Calvino on why read the classics, If they gave Oscars to books – the 2019 nominees

Getan: geboxt, Yoga gemacht, den Bookclub und liebe Freunde getroffen

Geplant: eine tolle Abschiedsparty in Dortmund

Gegessen: Kichererbsen-Spinat-Curry

Getrunken: Bergkräuter-Tee

Gefreut: über den regelmässigen Kontakt zu meinem Bruder

Geweint: Hanau 😦

Geklickt: South Yorkshire Fire & Rescue Video und Christina Koch on her return to earth

Gestaunt: First Ski Descent Of The World’s Fourth Highest Mountain

Geärgert: dämliche Hufeisen-Theorie Verfechter und Beschwichtigungen zu AFD und dem Anschlag in Hanau

Gelacht: The introvert butterfly

Gewünscht: diese Glättbürste, dieser Schrank, dieser Hoody

Gefunden: nix

Gekauft: nix

Gedacht: My candle burns at both ends; it will not last the night; but ah, my foes, and oh, my friends — it gives a lovely light! // Edna St. Vincent Millay