Meine Woche

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Gesehen: „I am not Your Negro“ (2016) von Raoul Peck. Faszinierendes wichtiges Biopic über James Baldwin. Unbedingt anschauen.

Personal Shopper“ (2016) von Olivier Assayas mit Kristen Stewart. Auch beim zweiten Schauen immer noch richtig gut. Tolle Atmosphäre, spannend und ein wunderschöner Soundtrack.

Doctor Strange“ (2016) von Scott Derrickson mit Benedict Cumberbatch. Intelligente Marvel-Verfilmung mit Humor.

Peggy Guggenheim: Art Addict“ (2015) von Lisa Immordino Vreeland. Biopic über die exzentrische Kunstsammlerin. Interessante aber teilweise etwas dröge Dokumentation.

Gehört: „Track of Time“ – Anna von Hausswolff, „Hiding Rivers“ – Diary of Dreams, „Music from before the Storm“ – Daughter, „Snow Wolf“ – Nick Cave & Warren Ellis, „Histós Lusis – Toàn,

Gelesen: über die geheimnisvolle Malerin des Okkulten Hilma af Klint, the Four Burners Theory, Productivity hacks to rule kindergarden like a Silicon Valley Boss ;), der Heiratsmarkt zahlt Frauen besser als der Arbeitsmarkt, Virginia Woolfs Essay „The Decay of Essay Writing“, diesen Artikel über Gertrude Stein

Getan: eine Arbeitswoche in zwei Tage gepresst mit vielen Meetings und Diskussionen, nach Berlin zum Internationalen Literaturfestival gereist und die wunderbare Elif Shafak und Arundhati Roy getroffen, Berlin unsicher gemacht und in der Alten Nationalgalerie die Bilder von Caspar David Friedrich bewundert.

Geplant: meinen Vortrag auf der Sticks’n’Stones nächste Woche vorbereiten und einen Leadership Workshop

Gegessen: Süsskartoffelsuppe mit Limetten und Erdnüssen

Getrunken: Himbeer-Gin Sprizzer

Gelacht: Told you so. Sincerely, Your Intuition

Geärgert: über das mögliche Ende von DACA

Gefreut: wieder zu Hause zu sein

Gewünscht: diese Körbe oder diesen Sack für die Schmutzwäsche, diese Stühle und diesen Tisch

Geklickt: auf den Kurzfilm „Chase“ von Páraic Mc Gloughlin und auf diesen TED Talk von Tomas Saraceno „Would you live in a floating bubble in the sky?“

Gekauft: diese Cupcakes, Berliner Brandstifter und Bücher

Gefunden: dieses Korkmännchen in Berlin

Gewundert: dass mittlerweile mehr Schriftsteller und Journalisten in der Türkei inhaftiert sind als in China 😦

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Meine Woche

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Gesehen: „Signs & Wonders“ abgedrehter Psychothriller mit Charlotte Rampling und Stellan Skarsgaard – verwirrend mit erstklassigem Soundtrack von Portisheads Adrian Utley. 

The Big Sleep“ Raymond Chandler Verfilmung mit Humphrey Bogart und Lauren Bacall – erstklassig. Ich könnte den immer wieder gucken, nur echt mit einem Glas schottischem Malt Whisky

Ghostbusters“ fast verschämt vergessen aufzuführen. Aber ich liebe ihn einfach immer noch. Der Film garantiert Ohrwurm.

Gehört:  Avec „Granny„, Editors „Life is a fear„,  Die Krupps „Battle Extreme„, Cold Cave „The Great Pan is Dead„, Light Asylum „Skull Fuct

Gelesen: diesen Artikel über 2 Obdachlose die in einer Unterführung eine Bücherei eröffnet haben, diesen Artikel im New Yorker von Oliver Sacks, diesen Artikel zu Peter Mays Lewis-Trilogy, der mir riesige Lust gemacht hat die Äußeren Hebriden mal wieder zu besuchen

Getan: Bücher und Hygieneartikel eingesammelt, mein Tattoo-Konzept mit Mara finalisiert – Stichtag ist der 26.9., mit Freunden in die Nacht gequatscht und den London Trip geplant und uns ganz ganz schweren Herzens von der kleinen Bonnie verabschiedet – fuck hat die uns das Herz geklaut 😦

Gegessen: Fake aber superleckere Fish & Chips

Getrunken: Spielerfrau in der Lehelbar

Gefreut: über Münchens Solidarität mit den Flüchtlingen und über mein Wichtelbuch „The Girl in the Spider Web“ und unser Dog-Sitting-DankeschönIMG_3690

Geärgert: über Orban und Seehofer und einige andere Idioten und das meine Ammoniten-Tasse im Büro weg zu sein scheint 😦

Gelacht: Oh Darling, go and buy a personality 😉

Geplant: das Responsive Org Treffen besuchen und endlich mal wieder ins Kino gehen

Gewünscht: dieses Haus, dieses Tattoo vielleicht auch noch ? und immer noch dieses Shirt

Gekauft: R. J. Palacio „Wonder“ zum verschenken und das neue Album von Diary of Dreams

Geklickt: immer wieder auf den Blog von stepanini – niemand bringt mich so schön zum nachdenken, und meine Freude darüber das sie ebenfalls ein Fan von Alain de Botton ist. Diesen Talk kann man gar nicht oft genug anhören.
Auf diese Ikea-Katalog Rezension und auf diese Seite mit den Ideen von Innovatoren aus ganz unterschiedlichen Disziplinen – spannend.
Gewundert: das ich jezt schon als Stammkundin im Tattoostudio gelte – hmmm 😉

Amphi 2015 @Köln Lanxess Arena

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Unser jährlicher Amphi Besuch bedeutete für 2015 eine ziemliche Premiere, denn nix mehr Tanzbrunnen –  ab 2015 sollte es in der Lanxess Arena dunkelschwarz werden. Wir waren gespannt, eher sogar skeptisch-gespannt. Der Tanzbrunnen war als Venue zwar nicht ideal, aber den kannten wir und die Arena klang so riesig und da waren wir ein wenig besorgt – würde das das endgültige Aus für das Amphi bedeuten oder würde alles noch viel besser werden?

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Was nicht wirklich besser war, war das Wetter. Gleich der erste Tag ging massiv in die Hose. Orkanartige Stürme verhinderten jeglichen Außenbetrieb und die Organisatoren des Amphis haben wahre Wunder geleistet, um möglichst viele Auftritte nach drinnen zu verlagern, den Zeitplan umzubauen etc. und was soll ich sagen, es war in vielerlei Hinsicht ganz vorzüglich.

Da man aufgrund des Wetters weniger rumlaufen konnte und es nur eine Bühne gab, haben wir soviele Bands am Stück wie noch nie gesehen und sind nicht immer nur zu den vermeintlichen Leckerbissen von Bühne zu Bühne gehüpft. Dadurch habe ich eine Menge Bands kennengelernt, die ich sonst höchstwahrscheinlich verpasst hätte.

Am ersten Tag haben wir uns Chrom, Rabia Sorda, The Other, The Crüxshadows, [X]-RX, DAF, The Birthday Massacre und Agonoize angeschaut. 


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combichrist be subjectiveCombichrist – Foto: be subjective

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Agonoize – Foto Wikipedia

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The Crüxshadows – Foto: thecruxshadows.com

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S.P.O.C.K. – Foto: Amphi-festival.de

Rabia Sorda und Agonoize waren meine Highlights, aber bis auf DAF hat mir eigentlich alles überraschend gut gefallen. „The Birthday Massacre“ hätte ich sonst womöglich verpasst. Und die haben ebenfalls richtig Laune gemacht.

Danach waren wir platt und sind taub und müde ins Bettchen gewankt, wir mußten schließlich am nächsten Morgen um 12.00 Uhr schon bei Diorama sein, die ihren verpassten Auftritt vom voherigen Tag nachholten. Am zweiten Tag hat sich das Amphi dann von der schönsten Seite gezeigt. Sonnig, warm, dunkel-düster – ein perfekter Tag bis auf die dämlichen Dreckswespen, die einen echt um den Verstand bringen konnten.

Am Tag 2 standen für uns Diorama, S.P.O.C.K., Combichrist, Oomph, Zeraphine und Diary of Dreams auf dem Programm.

Besonders gefreut hatte ich mich auf Combichrist, aber ich war an dem Tag nicht die einzige, die sich fragte, ob die Bandmitglieder von Aliens entführt seien. Statt fettem Elektro-Gehämmer waren da überwiegend Sturmgitarren am Start. Nicht schlecht, aber seltsam und ich wollte es elektronisch. Menno.

Alles in allem war es wieder ein wunderbares Festival – 2016 sind wir bestimmt auch wieder dabei. Ich kenn uns doch 😉

Hier noch ein Video mit Eindrücken vom Amphi in diesem Jahr:

Meine Woche

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Gesehen: Un long dimanche de fiançailles (Mathilde – eine große Liebe) – ich liebe die Filme von Jean-Pierre Jeunet mit der wunderbaren Audrey Tautou. 

Prisoners – sehr spannender amerikanischer Psycho-Thriller von Denis Villeneuve

Gehört:  Haujobb „Perfection„, Mia „Hungriges Herz„, Diary of Dreams „The Curse„, Diorama „Child of Entertainment„, Lily Allen „Hard out there

Gelesen: diesen Artikel über Holocracy, diesen Artikel über das Zeitungssterben und diesen Artikel warum Manager eigentlich überflüssig sind.

Getan: unendliche viele anstrengende Meetings überlebt, Dresden erkundet, ein Überraschungs-Mia Konzert gesehen, das Königstein Open Air mit Slave Republic, Diorama und Diary of Dreams

Gegessen: diesen leckeren Sommersalat

Getrunken: Feldschlösschen

Gefreut: in einer sehr provokanten Situation cool geblieben zu sein

Geärgert: über Testostoron-Ausbrüche – mein mental image diese Woche was meistens dieses

Gelacht: A banker, a worker and an immigrant are sitting at a table with 20 cookies. The banker takes 19 and warns the worker „Watch out, the immigrant is going to take your cookie away“

Geplant:ausruhen

Gewünscht: diesen Arbeitszimmer Look und diesen und dieses Shirt

Gekauft: nix

Geklickt: auf diesen Nasa-Blog und die Science-Porn Seite auf Twitter