Meine Woche

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Gesehen: „Altered States“ (1980) von Ken Russell mit William Hurt. Wunderbar abgefahrener Body Horror, ein LSD Trip kann nicht abgefahrener sein. Unbedingt angucken.

Starship Troopers“ (1997) von Paul Verhoeven. Space Opera trifft Beverly Hills 90210. Schräg aber cool.

Gehört: „Release me“ – Evvol, „Fade“ – Lewis Capaldi, „Alone in Berlin“ – Kev Sheridan, „Hear me out“ – Tom VR, „13“ – Bolt, „Feral“ – La Bestia de Gevaudan, „Yield, heart. Yield! – EF, „Markland“ – Northumbria

Gelesen: Ich will zurück in meine Filterblase, Social Scalability: The most important idea in cryptocurrency, dieses Interview mit dem Architekten Rem Koolhaas

Getan: großartige Vorträge und Diskussionen bei der Digital Bauhaus in Weimar, eine wunderbare Privat-Stadtführung von Tante Masha bekommen ;), mit dem Papa Quedlinburg unsicher gemacht und an der LMU auf der Karrieremesse unseren Stand betreut.

Geplant: Familie treffen in Halle

Gegessen: Zucchini-Risotto mit frischen Erbsen und ansonsten zuviel Fleisch beim Grillen

Getrunken: Knuttenforz

Gelacht: über meinen Muskelkater vom rollkoffern

Geärgert: nö

Gefreut: dass sich mein Papa so über unseren gemeinsamen Quedlinburg-Besuch freut und über ein ganz tolles Women in SciFi Buchgeschenk

Geklickt: why Finland’s cities are heavens for library lovers

Gewünscht: heute nacht mal wieder richtig gut schlafen zu können

Gefunden: nix

Gekauft: einen Weimar-Bildband

Gestaunt: auf diesen Artikel über die Bibliothen der Welt

Gedacht: Es ist zweierlei, Verstand empfangen haben, und den Verstand, den man empfangen hat, auch anzuwenden gelernt haben. (Dorothea von Erxleben)

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Meine Woche

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Gesehen: „Departed“ von Martin Scorsese. Mit Jack Nicholson, Matt Damon und Leonardo Di Caprio hochkarätig besetzt. Spannend aber ich bin kein großer Mafia-Film-Fan.

Z – Anatomy eines politischen Mordes“ von Costa-Gravas mit Jean-Louis Trintignant und Yves Montand. Klassiker unter den Politthrillern. Sehenswert.

Razzia in Paris“ von Henri Decoin mit Jean Gabin. Schwarz-Weiss Krimi aus dem Jahr 1955 – perfektes Kino für verregnete Tage.

Gehört: „Purple Rain“ Cover von Amanda Palmer und Jherek Bischoff, „The Winterhymn“ – Pantha du Prince, „Ten Miles High“ – Roisin Murphy, „Drag Queen“ – The Strokes, „Everyday Everynight“ – Russian Red, „The Wilderness“ – Explosions in the Sky, „Sie mögen sich“ – Shaban & Käptn Peng

Gelesen: dieses Interview mit Annie Proulx, diesen Artikel über Neil de Grasse und Carl Sagan,

Getan: ein ganz wunderbares Abendessen genossen mit 10 phantastischen Frauen – ganz großes Danke noch einmal an Stepanini für diesen Abend und wer hätte gedacht, dass ich sie dann völlig überraschend auf der Digitial Bauhaus in Weimar gleich wiedertreffe :),

meinen Geburtstag gefeiert mit den Liebsten (auch wenn leider nicht alle konnten)

habe mir von Tante Masha die spannensten Weimarer Ecken zeigen lassen und zu dritt sind wir dann auf dem Konzert von „Käptn Peng & die Tentakel von Delphi“gelandet (Rezension folgt). Ganz lieben Dank nochmal – es war ganz wunderbar mit Euch 🙂

ansonsten wurde mir ordentlich das Hirn frittiert auf der Digital Bauhaus, bin noch immer völlig geflashed. Was für eine Woche

Gegessen: neben dem phantastischen Dinner bei Stepanini sehr leckere Gnocchi im 1900 und Austern (!) vom Bauhaus-Konferenz-Buffet

Getrunken: Ehringsdorfer

Gefreut: über die spannenden, warmherzigen, interessanten Menschen die ich allein in dieser Woche treffen wurde und über ganz tolle Geburtstagsgeschenke

Geärgert: vielleicht eher enttäuscht. Ein Vortrag war wirklich mehr als grottig und ich habe mich fremd geschämt

Gelacht: People who believe they know anything, are particularly annoying to those of us who do und über die Burger King Sauna

Geplant: die Rezensions-Rückstände abbauen, meinen „Working Future Working“ wiederbeleben, ein paar Kontakte möchte ich dringend pflegen und weiterhin noch Wunden lecken

Gewünscht: dieses Outfit, mal das Bauhaus in Dessau besuchen zu können, diese Kopfhörer

Gekauft: Postkarten

Gefunden: nix

Geklickt: auf diesen Talk zu „Capitalism and Moral Evolution

Meine Woche

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Gesehen: „Cabin in the Woods“ von Drew Goddard. Horrofilm mit parodistischen Elementen. Habe gemerkt, ich bin einfach kein großer Zombie-Fan. Vampire, Superhelden jederzeit, aber Zombies – da beschäftige ich mich immer zu viel mit dem vermuteten Mundgeruch 😉

Gehört: „Starchild“ Boys Noize ft Polica, „Heart of a Dog“ – The Kills, „Go Time“ – Digitalism, „Love me or leave me alone“ – Drangsal, „Alien Observer“ – Grouper

Gelesen: diesen Artikel über Mansplaining, diesen Artikel über Richard Dawkins‘ „The Selfish Gene“, dieses Interviev mit Judith Hermann und was man aus Star Treks geldloser Gesellschaft lernen kann

Getan: alle Kraft verbraucht in sehr vielen Meetings – jetzt brauche ich Abstand, auch zum Gesund werden.
Bookclub besucht und mich so gefreut, was für wunderbare Menschen ich kenne.
Den Balkon für den Sommer fit gemacht und zum ersten Mal draußen zu Abend gegessen.

Gegessen: Spargel-Kartoffelsalat mit Kapern und überhaupt viel Spargel

Getrunken: kalten Tee und frischgepressten Orangensaft mit Himbeeren

Gefreut: was für gute Freunde ich habe

Geärgert: das ich nicht cooler sein kann und das Loslassen mir so schwer fällt

Gelacht: über dieses Bild

Geplant: noch mehr Abstand bekommen, mich tiefer in WordPress reinfuchsen, viel lernen auf der Digital Bauhaus

Gewünscht: diese Lampe, diesen Hoody, diesen Schalter und diesen Kaffee

Gekauft: Blumen für den Balkon

Gefunden: mein MVV Ticket, das ich vor Monaten verloren hatte

Geklickt:auf On Being, ein Projekt das sich damit beschäftigt, was es bedeutet heute Mensch zu sein und wie wir leben wollen – spannend

Gewundert: das es so gut wie keine Streetart in Japan gibt

Meine Woche

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Gesehen: „A Girl walks home alone at Night“ – von Ana Lily Amirpour wundervoll atmosphärischer schwarz-weiß Vampirfilm aus dem Iran mit irre schönem Soundtrack.

Sufragette“ von Sarah Gavron. Unbedingt angucken, gut inszeniert und toll besetzt. Das Thema erscheint gleichzeitig so weit weg und aktueller denn je.

Surviving Picasso“ von James Ivory. Nachdem ich kürzlich über das Leben von Francoise Gilot las, mußte ich mir den Film natürlich anschauen. Hat mir gut gefallen.

Mad Max Fury Road“ von George Miller. Krasse Action mit einer überragenden Charlize Theron

Gehört: Radio Teheran „Gelaye„, Federale „Sarcophagus„Tim Hecker „Chimeras„, Shooter Jennings ft Marilyn Manson „Cat People„,  White Lies „Death

Gelesen: diesen Artikel im New Yorker über Patricia Highsmith, über diese Astronautinnen die sich auf eine Mars-Mission vorbereiten, über die Bücher die Obama geprägt haben, diesen Artikel über Bruce Lee und diesen Artikel über Atheismus

Getan: im Literaturhaus das Gespräch zwischen Miriam Meckel und Rebekka Reinhardt zur „Philosophie der Macht“ sehr interessiert verfolgt, eine Geburtstagsparty unter der Woche gefeiert und zuviel getanzt, im Bookclub über den Inhalt von Handtaschen diskutiert, spannende Unterhaltungen bei Paella und Rotwein geführt, ganz ganz viel mit Bonnie geknuddelt und erfolgreich eine schulische Auseinandersetzung begleitet

Gegessen: ein sehr leckeres Süßkartoffel-Papaya-Curry und Paella

Getrunken: zuviel

Gefreut: Bonnie ist wieder da für ein Wochenende 🙂

Geärgert: falsches Wort. Diese Bus-Plärrer haben mich sprachlos entsetzt gemacht

Gelacht: ich sag nur Noodling – googlen müsst ihr das selber

Geplant: zum Massive Attack Konzert zu gehen, in den Kammerspielen „Reichstheaterkammer“ anschauen und im Literaturhaus den Wintermix besuchen und meinen Artikel zu „Holacracy“ fertigstellen

Gewünscht: diese gemütliche Ecke, BB8, dieses Haus

Gekauft: ein Ticket für das Digital Bauhaus Summit

Gefunden: nix

Geklickt: auf diese Architektur Dokuserie, auf diesen Talk über Vincent van Gogh, auf diesen Artikel über ein Leben ohne Sachen, auf diese Library-Bars und diesen Ted Talk von Regina Hartley warum der ideale Kandidat ggf nicht unbedingt den tollsten CV haben muß – sollte jeder Recruiter/Personaler mal gesehen haben.

Gewundert: wie wenig ich diese Woche geschafft habe