Meine Woche

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Gesehen: „Suspiria“ (1977) und „Inferno“ (1980) von Dario Argento. Horror-Klassiker aus den 70er Jahren mit grandiosem Soundtrack (Suspiria). Absolut empfehlenswert. Muss man mal gesehen haben und schlafen kann man trotz des vielen Kunstblutes 😉

Snowpiercer“ (2013) von Bong Joon-ho mit Tilda Swinton und Chris Evans. Science-Fiction Film basierend auf dem französischen Comic Schneekreuzer). Richtig gut – unbedingt angucken!

Away from all the Suns“ (2013) von Isa Willinger. Dokumentation über die verfallenden Gebäude des Konstruktivismus und Futurismus in Moskau. Fand ich sehr interessant.

Gehört: „Suspiria Soundtrack“ – Goblin, „Love me like I’m not made of stone“ – Lykke Li, „Digging for Windows“ – Zack de la Rocha, „Hungry Face“ – Mogwai, „Polaroids“ – Diorama, „Love Theme for 1984“ – Teeth of the Sea

Gelesen: diesen Artikel im Guardian über mögliche Gefahren von A. I., was man von Star Trek über Leadership lernen kann, die BBC fragt sich „Are Britains best writers women?“ dieses Interview mit dem Stammzellen-Forscher Siddhartha Mukherjee,  diese Kolumne zur inneren Sicherheit und David Bowies Proust Fragebogen

Getan: das Museum Ägyptischer Kunst besucht, „Start-Stop-Continue“, mit Freunden den Spätsommer genossen im Stemmerhof, in der Bücherei gestöbert, an der Isar gelegen und gelesen und die Liste meiner Top 100 Filme des 21. Jahrhunderts erstellt. Puh

Geplant: Bookclub und TED Salon besuchen

Gegessen: Tomaten Chutney

Getrunken: kalten Pfefferminz Tee

Gelacht: wenn zwei Frauen gleichzeitig mit Schluckauf durch die Nacht radeln und die Zootiere erschrecken 😉

Geärgert: hmmmm glaub nicht

Gefreut: über die Hilfsbereitschaft einer Freundin aus London, den „Beweis“ das Konservative einen geringeren IQ haben – I knew it 😉 , elektronische Post aus Weimar und den Michelin-Stern für einen Straßenkoch aus Singapur

Gewünscht: den Communicatordiese aufblasbaren Möbel, diese Ecke – genau so, dieses Bild

Gekauft: Bücher – die Folio Society macht mich arm

Geklickt: auf dieses Gespräch zwischen Richard Dawkins und Neil de Grasse-Tyson, auf das Festival der gefährlichen Ideen und auf die 10 schönsten Bibliotheken der Welt

Gewundert: das eine Aloe Vera Sonnenbrand bekommen kann

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Meine Woche

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Gesehen: „Inception“ von Christopher Nolan. Einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Den kann ich immer wieder gucken.

Solaris“ von Andrei Tarkovsky. Russische Verfilmung von 1972, unbedingt anschauen. Phantastische Bilder.

Gehört: „Purple Rain“ von Prince, „Strassen“ von Ascii Disco, Diorama „Refugee„, Inception Time End Theme, „North Star“ – IAMX, The Tiger Lillies „Crack of Doom

Gelesen: dieses Interview mit Michael Maar über Nabokov, diesen Artikel der School of Life zu „Self Esteem“, dieses Interview mit Prince, wie man seinen Kleiderschrank organisieren sollte und diesen Artikel über Women in Tech

Getan: interessante Vorträge auf der Year of the Monkey Konferenz gehört, die Banksy Ausstellung bei 20,- Eintritt mehr oder weniger von aussen bewundert (wirkt aber auch nicht, gehört auf die Straße nicht in eine Galerie), einen Geburtstag nachgefeiert, sehr nette Menschen zum ersten Mal live bzw wiedergetroffen, die Leica Ausstellung noch einmal angeschaut, Bookclub besucht und eine Drone geflogen.

Gegessen: sehr leckere türkische Meze

Getrunken: Raki

Gefreut: über Rosen zum Weltbuchtag

Geärgert bzw getrauert: Prince 😦

Gelacht: Your father is so classless, he could be a Marxist Utopia

Geplant: einen Japan Bücherkoffer

Gewünscht: diese Lampe, diesen Sessel, diese Wanddeko

Gekauft: Comics, ein Buch zum Weltbuchtag und einen Pechkeks

Gefunden: nix

Geklickt: auf diesen Ted Talk zu Licht und Dunkelheit und diesen Ted Talk über Weisheit die man in Büchern finden kann und diesen Talk von Smiley Poswolsky zur „Quarter Life Crisis“

Gewundert: wie hölzern Consultants teilweise präsentieren

Amphi 2015 @Köln Lanxess Arena

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Unser jährlicher Amphi Besuch bedeutete für 2015 eine ziemliche Premiere, denn nix mehr Tanzbrunnen –  ab 2015 sollte es in der Lanxess Arena dunkelschwarz werden. Wir waren gespannt, eher sogar skeptisch-gespannt. Der Tanzbrunnen war als Venue zwar nicht ideal, aber den kannten wir und die Arena klang so riesig und da waren wir ein wenig besorgt – würde das das endgültige Aus für das Amphi bedeuten oder würde alles noch viel besser werden?

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Was nicht wirklich besser war, war das Wetter. Gleich der erste Tag ging massiv in die Hose. Orkanartige Stürme verhinderten jeglichen Außenbetrieb und die Organisatoren des Amphis haben wahre Wunder geleistet, um möglichst viele Auftritte nach drinnen zu verlagern, den Zeitplan umzubauen etc. und was soll ich sagen, es war in vielerlei Hinsicht ganz vorzüglich.

Da man aufgrund des Wetters weniger rumlaufen konnte und es nur eine Bühne gab, haben wir soviele Bands am Stück wie noch nie gesehen und sind nicht immer nur zu den vermeintlichen Leckerbissen von Bühne zu Bühne gehüpft. Dadurch habe ich eine Menge Bands kennengelernt, die ich sonst höchstwahrscheinlich verpasst hätte.

Am ersten Tag haben wir uns Chrom, Rabia Sorda, The Other, The Crüxshadows, [X]-RX, DAF, The Birthday Massacre und Agonoize angeschaut. 




Combichrist – Foto: be subjective

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The Crüxshadows – Foto: thecruxshadows.com

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Rabia Sorda und Agonoize waren meine Highlights, aber bis auf DAF hat mir eigentlich alles überraschend gut gefallen. „The Birthday Massacre“ hätte ich sonst womöglich verpasst. Und die haben ebenfalls richtig Laune gemacht.

Danach waren wir platt und sind taub und müde ins Bettchen gewankt, wir mußten schließlich am nächsten Morgen um 12.00 Uhr schon bei Diorama sein, die ihren verpassten Auftritt vom voherigen Tag nachholten. Am zweiten Tag hat sich das Amphi dann von der schönsten Seite gezeigt. Sonnig, warm, dunkel-düster – ein perfekter Tag bis auf die dämlichen Dreckswespen, die einen echt um den Verstand bringen konnten.

Am Tag 2 standen für uns Diorama, S.P.O.C.K., Combichrist, Oomph, Zeraphine und Diary of Dreams auf dem Programm.

Besonders gefreut hatte ich mich auf Combichrist, aber ich war an dem Tag nicht die einzige, die sich fragte, ob die Bandmitglieder von Aliens entführt seien. Statt fettem Elektro-Gehämmer waren da überwiegend Sturmgitarren am Start. Nicht schlecht, aber seltsam und ich wollte es elektronisch. Menno.

Alles in allem war es wieder ein wunderbares Festival – 2016 sind wir bestimmt auch wieder dabei. Ich kenn uns doch 😉

Hier noch ein Video mit Eindrücken vom Amphi in diesem Jahr:

Meine Woche

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Gesehen: Un long dimanche de fiançailles (Mathilde – eine große Liebe) – ich liebe die Filme von Jean-Pierre Jeunet mit der wunderbaren Audrey Tautou. 

Prisoners – sehr spannender amerikanischer Psycho-Thriller von Denis Villeneuve

Gehört:  Haujobb „Perfection„, Mia „Hungriges Herz„, Diary of Dreams „The Curse„, Diorama „Child of Entertainment„, Lily Allen „Hard out there

Gelesen: diesen Artikel über Holocracy, diesen Artikel über das Zeitungssterben und diesen Artikel warum Manager eigentlich überflüssig sind.

Getan: unendliche viele anstrengende Meetings überlebt, Dresden erkundet, ein Überraschungs-Mia Konzert gesehen, das Königstein Open Air mit Slave Republic, Diorama und Diary of Dreams

Gegessen: diesen leckeren Sommersalat

Getrunken: Feldschlösschen

Gefreut: in einer sehr provokanten Situation cool geblieben zu sein

Geärgert: über Testostoron-Ausbrüche – mein mental image diese Woche was meistens dieses

Gelacht: A banker, a worker and an immigrant are sitting at a table with 20 cookies. The banker takes 19 and warns the worker „Watch out, the immigrant is going to take your cookie away“

Geplant:ausruhen

Gewünscht: diesen Arbeitszimmer Look und diesen und dieses Shirt

Gekauft: nix

Geklickt: auf diesen Nasa-Blog und die Science-Porn Seite auf Twitter

Meine Woche

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Gesehen: 84 Charing Cross Road – die Verfilmung des Buches von Helene Hanffs – ein wundervoller Film nicht nur für Literaturliebhaber

Das Leben der Anderen – puh harter Tobak.

Orphan Black – Season 3 – endlich geht es weiter 🙂

Gehört: Diorama – The Girls, Rammstein – Links 2 3 4, Ascii Disko – Strassen,  VNV Nation – Rataliate, Roisin Murphy – Exploitation und diese konzertante Aufführung von Orpheus und Eurydice dirigiert von der wundervollen Laurence Equilbey

Gelesen: dieses Interview mit Ruth Rendell, diesen Artikel der sich mit der Frage beschäftigt, ob Salman Rushdie der Voltaire unserer Zeit ist und „What Power Really Means“ – Cheryl Strayed reads Adrienne Rich’s Homage to Marie Curie

Getan: einen Zeitmanagement Workshop gegeben, den Frühlingsmix im Literaturhaus genossen, Freunden beim Umzug geholfen und den darauf folgenden mega Muskelkater dann unvernünftigerweise mit all-Night-Clubbing versucht zu kurieren 😉 und leckere Cocktails getrunken mit liebem Besuch aus der Schweiz

Gegessen: diesen leckeren Pad Thai Salat

Getrunken: einen exzellenten klassischen Mojito im Hotel Anna

Gefreut:  über den zustande gekommenen Regaltausch und über den Sieg vom BVB

Geärgert: fällt mir nix ein

Gelacht: I’ve made it from the bed to the couch – there is no stopping me now 😉

Geplant: Dortmund und Berlin nächste Woche

Gewünscht: mein Parfum geht zur Neige, es muß Nachschub her und diese Säcke – so cool

Gekauft: nüscht glaub ich – doch! Das Buch beim Literaturmix.

Gefunden: einen Smithsonian im Flieger *freu*

Geklickt: auf diesen Artikel zum Thema New Work, diesen Artikel aus der NYT „Apple and the Self-Surveillance State“, diesen Beitrag über AirBnB Hosts in Japan

Gewundert: wie oft man beim Elfmeterschießen ausrutschen kann 😉