Meine Woche

23 Nov_____

Gesehen: „The Wings of the Dove“ (1997) von Iain Softley mit Helena Bonham Carter. Wunderschöne Henry-James-Verfilmung, die große Lust auf Venedig macht.

Jeder für sich und Gott gegen alle“ (1974) von Werner Herzog. Verfilmung des Kasper Hauser Mythos mit großartigen Bildern und tollem Soundtrack.

The Omen“ (1976) von Richard Donner mit Gregory Peck. Ein kleiner Junge der vom Teufel besessen ist und seine Eltern ins Unglück stürzt. Danach möchte man eher keine Kinder haben 😉

Lady Blue Shanghai“ (2010) von David Lynch mit Marion Cottilard. 15 minütiger Dior-Kurzfilm in typisch wunderbarer Lynch-Manie.

Gehört: „Einsjäger & Siebenjäger“ – Popul Vuh, „Electric“ – Boy Harsher, „Fairge“ – Claire M Singer, „Valentine“ – Haim, „Black Gold“ – Editors, „Hurt my heart“ – White Lies

Gelesen: The feminist history of Shakespeare & Co, The history of women’s terrible pockets, Why do people hate vegans?, Big Tech’s terrible diversity rate visualized in Logos, diesen Artikel über David Bowies Bücher, diesen Artikel über den Film „Porträt einer jungen Frau in Flammen“, diese Kurzgeschichte von Diana Athill

Getan: ein mexikanisches Dinner gekocht

Geplant: eine Weinprobe und den Bookclub besuchen

Gegessen: Linsensalat mit Edamame

Gefreut: über eine Virginia Woolf Büchersendung

Geweint: nein

Geklickt: What it’s like to live on the International Space Station, auf dieses Interview mit Kristen Stewart und auf die Hörbuch Fortsetzung von Orphan Black – The next chapter

Gestaunt: This Illustrated Periodic Table Shows How We Regularly Interact With Each Element

Geärgert: nein

Gelacht: Women Trying To Politely End Conversations With Men In Western Art History

Gewünscht: diese Notizbücher, dieses Outfit, diese Tassen

Gefunden: nix

Gekauft: 2 Hosen, 1 Paar Schuhe, 1 kleiner Wal, Teller von Motel a Miio

Gedacht: It is never too late to be what you might have been – George Sand

Meine Woche

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Gesehen: „Baby Driver“ (2017) von Edgar Wright mit Ansel Elgort und Lily James. Rasantes Drama um einen jungen Fluchtfahrer mit tollem Soundtrack.

Jessica Jones“ Season 3 (2019) mit Kristen Ritter. Letzte Staffel um die trinkfeste Kick-ass Superheldin. Fraud or Hero?

Gehört: „Baby Driver Soundtrack“, „Silence“ – Black Polygons, „The Blackening“ – Michael Tanner, „Crossing“ – Seabuckthorn, „Frankenstein“ – Editors

Gelesen: Homophobie im Privaten und im Job, über Oktopoden auf Ecstasy, The man who invented bookselling, Scientists teleported quantum data into a diamond, dieses Interview mit Donna Haraway, Geoff Dyer on the poetry of Motels

Getan: den Antje Kustmann Verlag, die Space Night und die Firmen-Sommerparty besucht, ein sehr schönes Picknick an der Isar mit der Bruderfamilie der Bingereader-Gattin und mit der Nichte Steine in die Isar geworfen

Gegessen: einen Halloumi-Burger

Getrunken: Bacardi Oakheart

Gefreut: über den Familienbesuch

Geweint: über den Tod unseres Flieger-Opas 😦

Geklickt: auf diese Liste vom Guardian mit den 100 besten Urlaubsbüchern

Gestaunt: über die kunstvollen Flugformationen von Star-Schwärmen

Gewünscht: dieses Jurassic Park Lego-Set, diese Solar-Jacke, dieses Bad

Gefunden: Bücher im Bücherschrank

Gekauft: das Happy Reader Abo

Gedacht: And the day came when the risk to remain tight in a bud was more painful than the risk it took to blossom (Anais Nin)

Meine Woche

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Gesehen: „Atomic Blonde“ (2017) von David Leitch mit Charlize Theron. Was für ein Film! Tolle Atmosphäre, großartiger Soundtrack und Charlize Theron. 5 Sterne – Peng!

Stalker“ (1979) von Andrei Tarkovsky. Kam in Atomic Blonde vor der Film. Ausrede genug ihn nochmal zu sehen. Einer der besten Filme ever. Unbedingt ansehen.

Ma vie de Courgette“ (2016) von Claude Barras. Ein kleiner Haufen Knet bringt mich zum Heulen – unfassbar. Sehr berührend. Hat mir gut gefallen.

Gehört: „Atomic Blonde Soundtrack“, „Solaris Theme“ und „Meditation„- Edward Artemiev, „Stalker“ – Robert Rich & B Lustmord, „Red Moon“ – Foie Gras, „Mandrel Cantus“ – Jo Quail, „Ashes in Snow“ – Mono, „Gunnbjorn Field“ – Glasbird, „Barricades“ – Editors

Gelesen: Long hours have widened the gender gap, The rich kids revolution, Superhelden sind die neuen Socken, When did Pop Culture become homework? Who created Maslow’s iconic pyramid? Dieses Interview mit Stephen Greenblatt zu Macht und die Funktion von Fiktionen

Getan: ein tolles Mono Konzert besucht, um den Eibsee gewandert, mit Freunden lecker gegessen, Spontanbesuch bekommen

Geplant: Yoga machen

Gegessen: Kritharaki-Spargel-Salat und ein sehr leckeres Banh Mi

Gefreut: über die wunderschöne Wanderung am 1. Mai

Geärgert: über meinen Radlladen (immer noch)

Geklickt: auf das Video eines Schimpansen der Instagramvideos anschaut und auf die „All of Bach“ – Webseite der niederländischen Bach Society

Gelacht: über die zwei Frauen die einen homophoben Politiker photobomben

Gewünscht: diesen Reisebus, diese Sonnenbrille, dieses Haus

Gestaunt: über Buckelzirpen

Gefunden: wieder einige tolle Bücher im Bücherschrank

Gekauft: nix

Gedacht: Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewußtseins
– Marie von Ebner-Eschenbach

Meine Woche

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Gesehen: „The Great Dictator“ (1940) von und mit Charlie Chaplin. Wow, dachte schon, dass der großartig sein wird, war aber noch mal besser. Unbedingt (wieder) sehen. Große Empfehlung.

Gehört: „Arch“ – Cold Cold Heart, „Assimilation“ – Ghost Island, „Neige Nuit“ – Sairen, „Initial Link“ – Artificial Waves, „Nothing compares 2 U“ – Prince, „No Harm“ – Editors, „Munich“ – Editors

Gelesen: How to think like a programmer, Junot Diaz on childhood trauma, How Laura Ingalls Wilder’s frontier vision of freedom survives in Trump’s USA, Hans Rosling on the world isn’t as horrific as you think, über die Freundschaft von Hannah Arendt und Mary McCarthy, Women Lawyers who campaigned for the right to vote

Getan: mit einer lieben Freundin ganz München abgelaufen, meine Development Dialogues beendet, Zug gefahren und im Biergarten gesessen, meinen Namen auf die Parker Solar Probe gepackt, das Editors Konzert besucht und den Taubenberg erklommen

Geplant: ins Theater und zum Nils Frahm Konzert gehen

Gegessen: Quiche mit Spinat und Feta

Getrunken: Biergarten-Bier

Gelacht: über diesen Hund, wie man Anrufe entgegennimmt und über diesen Shout-out

Geweint: fast wegen eines sehr schmerzenden Abszesses

Gefreut: über die coole Rettungsaktion der Pilotin Tammy Jo Shults

Geklickt: auf diesen Talk von Esther Perel

Gewünscht: diese kuschelige Balkon-Ecke, diese coole Wand und diesen Tisch

Gefunden: nix

Gekauft: Walt Disneys wunderbare Natur

Gestaunt: Differences in assessing jobs by Gender

Gedacht: Complaining is not a strategy. You have to work with the world as you find it, not as you would have it be (Jeff Bezos)

2016 – Das Konzertjahr

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2016 war ein ganz gutes Konzertjahr. Kein wirklicher Ausfall dabei, ich kann mich nur schwer für ein Ranking entscheiden und lasse es daher. Hier meine Konzerte in diesem Jahr in alphabetischer Reihenfolge incl der jeweiligen Vorbands:

Und hier zum Abschluß noch meine Playlist 2016

David Bowie – Lazarus
Sia – Waving Goodbye
Russian Circles – Mota
Daughter – Doing the Right Thing
Massive Attack – The Spoils
Christine and the Queens – Tilted
Lea Porcelain – Warsaw Street
Archive – Bright Lights
Polica – Lime Habit
Trentemoller – Never Fade
Banks – 27 Hours
IAMX – Everything is Burning
Avec – Granny
Public Memory – Ringleader
The Kills – Heart of a Dog
Esben and the Witch – Sylvan
Get Well Soon – Marienbad
Austra – Utopia
Mono – Ely’s Heartbeat
Savages – Adore
Explosions in the Sky – Landing Cliffs
The Raveonettes – Run Mascara Run
Holy Esque – Rose
Garbage – Even Though our love is doomed
Skunk Anansie – Death to the Lovers
Warpaint – New Song
Pantha du Prince – The Winter Hymn
White Lies – Take it Out on Me
Johan Johannsson – Arrival
Aphex Twin – CHETAHT2
Swans – Finally Peace

Wie war euer musikalisches 2016 ? Haben wir Überschneidungen ? 2017 werde ich auf jeden Fall versuchen wieder häufiger in die Oper zu kommen.

Amphi 2016 – kranker Krach und Gothic Pogo

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Ich brauchte ein bisschen Abstand um mir vernünftig eine Meinung zum Amphi 2016 bilden zu können. Unser 7. Amphi in Folge fühlte sich etwas durchwachsen an. Locationwechsel weg vom Tanzbrunnen zur Lanxess Arena und zurück war das eine, die sich einschleichende Routine vielleicht das andere.

Der Samstag fiel für mich ziemlich ins Wasser und das nicht nur wegen des Wetters. Die elektronischen Bands die mich interessiert hätten spielten fast alle auf der Theater Stage und da war permanent ewiges Schlangestehen angesagt, so dass man nicht hineinkam oder erst wenn die Hälfte des Konzerts vorbei war. Daher auf dem Schiff ein bisschen „Lebanon Hanover“ und „Whispers in the Shadow“ gehört was beides ganz ok war, aber wirklich vom Hocker hat es mich nicht gehauen. Wir sind recht früh ins Hotel zurück und hofften auf den Sonntag.

Der zeigte sich dann auch von der besten Seite. Strahlende Sonne und keine Schlange an der Theater Stage, dem Electro-Frühstück stand damit nichts im Wege und bäm hatte ich mein absolutes Festival-Highlight: XOTOX

Wo zur Hölle waren die die ganze Zeit ? Warum habe ich die nicht früher entdeckt. Das ist so richtig kranker shit auf den ich ziemlich abgefahre. Kostprobe ?

Mechanische Unruhe:

oder Schwanengesang:

Da fliegen ein paar Gehörgänge raus und ein paar Gehirnzellen sterben, aber das lohnt sich. Electro-Stampf vom Feinsten.

Und zack war ich nach dieser schweißtreibenden Tanzeinlageschon weitestgehend versöhnt mit dem Amphi. Danach reflektierten wir mit den Schweizern „The Beauty of Gemini“ zu gitarrenlastigem Dark Wave über die dunklen Seiten des Lebens. Die wohnten übrigens im gleichen Hotel wie wir, genau wie die Jungs von Solitary Experiment.

Hier aber erst mal eine Kostprobe zu „The Beauty of Gemina“

Anschließend zog es uns wieder raus in die Sonne und wir sahen uns auf der Hauptbühne Solar Fake und Suicide Commando an. Zwei Bands die immer wieder gehen. Und wer bei Solar Svens Hüftschwung nicht neidisch wird, dem ist nicht zu helfen.

Solar Fake – „Not what I wanted“

Suicide Commando „God is in the Rain“

Den krönen Abschluß gab es dann mit den Editors, die ein wirklicher Knaller waren für das Amphi, den solche Hochkaräter gibt es da eher selten zu sehen. Herr Smith war überaus gut drauf und selbst rosafarbene Einhörner die ständig zu ihm auf die Bühne wanderten brachten ihn nicht aus dem Konzept.

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Editors „Papillon“:

Life is a Fear:

Meine Highlights waren Xotox und die Editors, der Sonntag hat vieles rausgerissen, aber noch schwanke ich, ob wir nächstes Jahr wieder fahren werden, oder ob eine Pause mal ganz gut tut…

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Meine Woche

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Foto: https://strassenfotografien.wordpress.com/2016/07/20/rust-and-graffiti/

Gesehen: „Leon der Profi“ von Luc Besson mit Jean Reno und Natalie Portman, die noch Eierschale hinterm Ohr hatte. Keine Ahnung warum ich den bislang noch nicht gesehen habe. Toller Film.

Gehört: „Stage 2“ – [x] – Rx, „Existence“ – Solitary Experiments, „Engel“ – Rammstein, „Munich“ – Editors, „The Dead Flag Blues“ – Godspeed You! Black Emporor, „SOS“ – Portishead

Gelesen: „Das Ende der Meritokratie„, über den Duisburger Bücherbus, wie man durch Waterstones  Bücher-Tweets die große Liebe findet,  was nach dem Zusammenbruch des Kapitalismus passiert, diesen Reisebericht über Alaska

Getan: wahnsinnig viele Meetings durchgeführt, den Bookclub besucht und zum Amphi Festival nach Köln gefahren

Geplant: endlich ein Geburtstagsgeschenk für die Bingereader-Gattin zu finden

Gegessen: sehr leckeres Bookclub-Curry

Getrunken: Kölsch

Gelacht: I’ve always assumed that ironing boards were surfboards that stopped pursuing their dreams and got real jobs

Geheult: über den Amoklauf in München, es hört einfach nicht auf

Gewünscht: diesen Stift, diesen Grill, diese Teller

Gefunden: nix

Gekauft: 1 CD und 1 Tshirt

Geklickt: „It’s simple“ von Adrian Cockcroft, Clay Shirky „Institutions vs Collaboration„, TED Radio Hour „What makes you you

Gewundert: wie nervig das Anstehen und Nicht reinkommen ins Theater auf dem Amphi-Festival war. Ich glaub wir brauchen jetzt mal eine Pause vom Amphi