Meine Woche

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Gesehen: „The Great Dictator“ (1940) von und mit Charlie Chaplin. Wow, dachte schon, dass der großartig sein wird, war aber noch mal besser. Unbedingt (wieder) sehen. Große Empfehlung.

Gehört: „Arch“ – Cold Cold Heart, „Assimilation“ – Ghost Island, „Neige Nuit“ – Sairen, „Initial Link“ – Artificial Waves, „Nothing compares 2 U“ – Prince, „No Harm“ – Editors, „Munich“ – Editors

Gelesen: How to think like a programmer, Junot Diaz on childhood trauma, How Laura Ingalls Wilder’s frontier vision of freedom survives in Trump’s USA, Hans Rosling on the world isn’t as horrific as you think, über die Freundschaft von Hannah Arendt und Mary McCarthy, Women Lawyers who campaigned for the right to vote

Getan: mit einer lieben Freundin ganz München abgelaufen, meine Development Dialogues beendet, Zug gefahren und im Biergarten gesessen, meinen Namen auf die Parker Solar Probe gepackt, das Editors Konzert besucht und den Taubenberg erklommen

Geplant: ins Theater und zum Nils Frahm Konzert gehen

Gegessen: Quiche mit Spinat und Feta

Getrunken: Biergarten-Bier

Gelacht: über diesen Hund, wie man Anrufe entgegennimmt und über diesen Shout-out

Geweint: fast wegen eines sehr schmerzenden Abszesses

Gefreut: über die coole Rettungsaktion der Pilotin Tammy Jo Shults

Geklickt: auf diesen Talk von Esther Perel

Gewünscht: diese kuschelige Balkon-Ecke, diese coole Wand und diesen Tisch

Gefunden: nix

Gekauft: Walt Disneys wunderbare Natur

Gestaunt: Differences in assessing jobs by Gender

Gedacht: Complaining is not a strategy. You have to work with the world as you find it, not as you would have it be (Jeff Bezos)

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2016 – Das Konzertjahr

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2016 war ein ganz gutes Konzertjahr. Kein wirklicher Ausfall dabei, ich kann mich nur schwer für ein Ranking entscheiden und lasse es daher. Hier meine Konzerte in diesem Jahr in alphabetischer Reihenfolge incl der jeweiligen Vorbands:

Und hier zum Abschluß noch meine Playlist 2016

David Bowie – Lazarus
Sia – Waving Goodbye
Russian Circles – Mota
Daughter – Doing the Right Thing
Massive Attack – The Spoils
Christine and the Queens – Tilted
Lea Porcelain – Warsaw Street
Archive – Bright Lights
Polica – Lime Habit
Trentemoller – Never Fade
Banks – 27 Hours
IAMX – Everything is Burning
Avec – Granny
Public Memory – Ringleader
The Kills – Heart of a Dog
Esben and the Witch – Sylvan
Get Well Soon – Marienbad
Austra – Utopia
Mono – Ely’s Heartbeat
Savages – Adore
Explosions in the Sky – Landing Cliffs
The Raveonettes – Run Mascara Run
Holy Esque – Rose
Garbage – Even Though our love is doomed
Skunk Anansie – Death to the Lovers
Warpaint – New Song
Pantha du Prince – The Winter Hymn
White Lies – Take it Out on Me
Johan Johannsson – Arrival
Aphex Twin – CHETAHT2
Swans – Finally Peace

Wie war euer musikalisches 2016 ? Haben wir Überschneidungen ? 2017 werde ich auf jeden Fall versuchen wieder häufiger in die Oper zu kommen.

Amphi 2016 – kranker Krach und Gothic Pogo

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Ich brauchte ein bisschen Abstand um mir vernünftig eine Meinung zum Amphi 2016 bilden zu können. Unser 7. Amphi in Folge fühlte sich etwas durchwachsen an. Locationwechsel weg vom Tanzbrunnen zur Lanxess Arena und zurück war das eine, die sich einschleichende Routine vielleicht das andere.

Der Samstag fiel für mich ziemlich ins Wasser und das nicht nur wegen des Wetters. Die elektronischen Bands die mich interessiert hätten spielten fast alle auf der Theater Stage und da war permanent ewiges Schlangestehen angesagt, so dass man nicht hineinkam oder erst wenn die Hälfte des Konzerts vorbei war. Daher auf dem Schiff ein bisschen „Lebanon Hanover“ und „Whispers in the Shadow“ gehört was beides ganz ok war, aber wirklich vom Hocker hat es mich nicht gehauen. Wir sind recht früh ins Hotel zurück und hofften auf den Sonntag.

Der zeigte sich dann auch von der besten Seite. Strahlende Sonne und keine Schlange an der Theater Stage, dem Electro-Frühstück stand damit nichts im Wege und bäm hatte ich mein absolutes Festival-Highlight: XOTOX

Wo zur Hölle waren die die ganze Zeit ? Warum habe ich die nicht früher entdeckt. Das ist so richtig kranker shit auf den ich ziemlich abgefahre. Kostprobe ?

Mechanische Unruhe:

oder Schwanengesang:

Da fliegen ein paar Gehörgänge raus und ein paar Gehirnzellen sterben, aber das lohnt sich. Electro-Stampf vom Feinsten.

Und zack war ich nach dieser schweißtreibenden Tanzeinlageschon weitestgehend versöhnt mit dem Amphi. Danach reflektierten wir mit den Schweizern „The Beauty of Gemini“ zu gitarrenlastigem Dark Wave über die dunklen Seiten des Lebens. Die wohnten übrigens im gleichen Hotel wie wir, genau wie die Jungs von Solitary Experiment.

Hier aber erst mal eine Kostprobe zu „The Beauty of Gemina“

Anschließend zog es uns wieder raus in die Sonne und wir sahen uns auf der Hauptbühne Solar Fake und Suicide Commando an. Zwei Bands die immer wieder gehen. Und wer bei Solar Svens Hüftschwung nicht neidisch wird, dem ist nicht zu helfen.

Solar Fake – „Not what I wanted“

Suicide Commando „God is in the Rain“

Den krönen Abschluß gab es dann mit den Editors, die ein wirklicher Knaller waren für das Amphi, den solche Hochkaräter gibt es da eher selten zu sehen. Herr Smith war überaus gut drauf und selbst rosafarbene Einhörner die ständig zu ihm auf die Bühne wanderten brachten ihn nicht aus dem Konzept.

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Editors „Papillon“:

Life is a Fear:

Meine Highlights waren Xotox und die Editors, der Sonntag hat vieles rausgerissen, aber noch schwanke ich, ob wir nächstes Jahr wieder fahren werden, oder ob eine Pause mal ganz gut tut…

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Meine Woche

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Foto: https://strassenfotografien.wordpress.com/2016/07/20/rust-and-graffiti/

Gesehen: „Leon der Profi“ von Luc Besson mit Jean Reno und Natalie Portman, die noch Eierschale hinterm Ohr hatte. Keine Ahnung warum ich den bislang noch nicht gesehen habe. Toller Film.

Gehört: „Stage 2“ – [x] – Rx, „Existence“ – Solitary Experiments, „Engel“ – Rammstein, „Munich“ – Editors, „The Dead Flag Blues“ – Godspeed You! Black Emporor, „SOS“ – Portishead

Gelesen: „Das Ende der Meritokratie„, über den Duisburger Bücherbus, wie man durch Waterstones  Bücher-Tweets die große Liebe findet,  was nach dem Zusammenbruch des Kapitalismus passiert, diesen Reisebericht über Alaska

Getan: wahnsinnig viele Meetings durchgeführt, den Bookclub besucht und zum Amphi Festival nach Köln gefahren

Geplant: endlich ein Geburtstagsgeschenk für die Bingereader-Gattin zu finden

Gegessen: sehr leckeres Bookclub-Curry

Getrunken: Kölsch

Gelacht: I’ve always assumed that ironing boards were surfboards that stopped pursuing their dreams and got real jobs

Geheult: über den Amoklauf in München, es hört einfach nicht auf

Gewünscht: diesen Stift, diesen Grill, diese Teller

Gefunden: nix

Gekauft: 1 CD und 1 Tshirt

Geklickt: „It’s simple“ von Adrian Cockcroft, Clay Shirky „Institutions vs Collaboration„, TED Radio Hour „What makes you you

Gewundert: wie nervig das Anstehen und Nicht reinkommen ins Theater auf dem Amphi-Festival war. Ich glaub wir brauchen jetzt mal eine Pause vom Amphi

Meine Woche

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Gesehen: „Freeheld“ mit Julianne Moore und Ellen Page. Beeindruckender Film, ohne Cleenex-Box hält man den aber nicht aus.

Enemy“ von Denis Villeneuve mit Jake Gyllenhaal. Spannende Verfilmung von Jose Saramagos Roman „Der Doppelgänger“. Tolle Atmosphäre.

Deep Web“ Dokumentation über die Silk Road im Dark Net. Sehr interessant. Unbedingt anschauen.

Gehört: „Killing in the Name of“ – Rage against the Machine, „Somebody else’s dream“ – In Strict Confidence, „Forgiveness“ – Editors, „Not Harmless“ – Laura Gibson, „Forget me not“ – Cocorosie

Gelesen: diese Liste mit inspirierenden Autorinnen, diesen Artikel über das Klonen und Orphan Black und diesen Artikel von Orhan Parmuk über Istanbul

Getan: Amsterdam unsicher gemacht, in Coffee Shops abgehangen, mit dem besten Team der Welt Party gemacht, einen Workshop durchgeführt, Boot gefahren und im Kino gefrühstückt

Gegessen: Kekse – dieses leckere Ofengemüse ist mir leider durch die Lappen gegangen

Getrunken: Heineken

Gefreut: nach einer Woche wieder zu Hause zu sein und sogar ein „Welcome back“-Geschenk bekommen zu haben, über einen Überraschungsgast und leckere Schoki im Briefkasten und über dieses Statement von Bruce Springsteen

Geärgert: nö – Fuck you, I won’t do what you tell me

Gelacht: über dieses Foto und über zwei Kollegen die ein Polizeiauto für ein Taxi hielten

Geplant: wieder zur Ruhe zu kommen, wieder mehr schreiben

Gewünscht: diesen kleinen Igel, diese Jacke, dieses Sideboard und dieses Outfit

Gekauft: so einiges was glücklich macht

Gefunden nix aber geschenkt bekommen: ein Champager-Badesalz und dieses Tshirt

Geklickt: auf dieses Video über schwarze Löcher und diesen TED Talk zu den Panama Papers

Gewundert: wie schön Amsterdam ist

2015 – The Year in Songs

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Über der Bücher-Top 10 brüte ich noch, die Songs waren einfacher. Die TOP 30 in alphabetical order 😉