Menschenwerk – Han Kang

Als in den 1980er Jahren in Korea ein Studentenaufstand losbricht, wird dieser mittels einer unglaublichen Gewaltorgie niedergeschlagen. Die Studenten werden niedergeschossen, geschlagen und vom Militär nahezu gänzlich ausgerottet. Das Ereignis geht später als das Gwangju-Massaker in die Geschichte ein und ist tatsächlich eines der verstörensten und heftigsten Gewaltakte des an brutalen Gewaltakten nun wahrlich nicht armen 20. Jahrhunderts. Viele wurden einfach tot oder schwer verletzt in den Straßen liegen gelassen, der klägliche Rest wurde ins Gefängnis geworfen. Wer sich über das Ausmaß ein Bild machen will, kann auf YouTube Aufnahmen finden, man sollte allerdings hart im Nehmen sein.

Schon die Lektüre des Buches ist brutal und absolut kompromisslos, es beginnt mit der Beschreibung von krassen Gemetzteln und einer Blutorgie, die mich trotz entsprechender Vorwarnungen dennoch in seiner Härte unvorbereitet getroffen hat. Das Buch erzählt die Verheerung die das Massaker hinterlassen hat bei denen, die überlebt haben, in dem wir die Geschichte aus den unterschiedlichen Perspektiven der Protagonisten erzählt bekommen, was die eigentliche Brillianz des Buches ausmacht.

Hang Kang vermeidet es, über das Geschehnis selbst konkret zu berichten und beginnt ihre Geschichte mit den Leichenbergen, den ganzen Ozeanen aus Blut und der Beschreibung der toten Studenten, die niedergemetzelt wurden, als sie die Nationalhymne singend durch die Straßen marschierten und dann von den Soldaten ihrer eigenen Regierungen vernichtet wurden. Als sie sich in den Straßen versammelten, mit ihren Flaggen und ihrem Kampf für Demokratie, trafen sie auf die unbarmherzige Härte der südkoreanischen Diktatur.

„Was letztendlich ausschlaggebend für die Moral von größeren Gruppen ist, darüber weiß man noch noch nicht viel. Interessant ist jedoch, dass die ethischen Werte an Ort und Stelle der Geschehnisse einer Eigendynamik unterworfen sind, unabhängig von den üblichen Moralvorstellungen der einzelnen Individuen in der Gruppe. Unter dem Einfluss der Gruppe stehlen, vergewaltigen und töten manche. Andere entwickeln plötzlich einen ungewöhnlich starken Altruismus oder außerordentlichen Mut, zu dem sie normalerweise nie fähig wären. Nach Meinung des Autors handelt es sich bei der zweiten Kategorie nicht um besonders edle Menschen, die Gruppe fördert lediglich den Edelmut zutage, der in jedem Einzelnen steckt. Auch seien die Menschen aus der ersten Kategorie nicht besonders unmenschlich, denn auch bei ihnen bringt erst die Gruppe eine genetisch angelegte Gewaltbereitschaft zum Vorschein.“

Han Kang  beschreibt mit einzigartiger Sprache und Poesie die Verwüstung die dieses Ereignis in den Überlebenden angerichtet hat. Ihre verzweifelten Versuche, irgendwie danach ein halbwegs normales Leben zu führen. Nichts würde für diese Menschen jemals wieder sein wie vor dem Ereignis.

„Menschenwerk“ liest sich mehr wie lose miteinander verknüpfte Kurzgeschichten, die in der Leichenhalle beginnen, wo sich ein paar junge Menschen Tag und Nacht um die Identifizierung der Leichen kümmert. In der nächsten Geschichte dringen wir ins Bewußtsein eines gerade getöteten Jungen ein, der versucht zu verstehen, wo er jetzt hingehört, nachdem er getötet worden ist. In der nächsten Geschichte reisen wir 5 Jahre in die Zukunft und treffen auf Studenten, die das Massaker im Gefängnis und die schreckliche Folter, die sie über sich ergehen lassen mussten, überlebten. Schließlich zeigt Kang wie die Überlebenden auch 20 Jahre später noch unter dem Ereignis leiden und sie bei jedem Schritt verfolgt werden von dem Vermächtnis der Vergangenheit.

Ein Buch, das zeigt wie ein einziges Ereignis letztendlich das Gesicht einer ganzen Nation verändern kann. Wie schaffen es Menschen, sich weiterhin als Teil einer Gesellschaft zu sehen, die so derart bösartig mit ihnen umgegangen ist? Man verzagt im Angesicht des Terrors, zu dem Menschen oder auch die eigene Regierung fähig sind. Was wird aus diesen Menschen? Eine ganze Nation leidet und die Menschen sind verloren, desillusioniert, entfremdet und entwurzelt.

Was mir einzig fehlte bei diesem grandiosen Buch war vielleicht eine Stimme, die die Sicht der Männer beschreibt, die „nur Befehlen folgten“, die den Abzug drückten, weil man ihnen auftrug, das zu tun. Wie fühlten sie sich danach? Das war die Perspektive über die ich auch gerne etwas erfahren hätte.

Ich hätte nie geglaubt, dass man derart poetisch, knapp einfach grandios über solche Greueltaten schreiben kann. Das Buch ist gefühlsgeladen, bitter und stellenweise ziemlich bissig.

Auf dieses Buch muss man sich einlassen. Es ist nicht sehr dick, aber ich mußte es immer wieder einmal auf Seite legen. Ich habe selten ein derart raues, authentisches und mächtiges Buch gelesen. Ich war schon von „Die Vegetarierin“ überaus begeistert, ich habe mit Han Kang definitiv eine Autorin gefunden, die sich zu einer meiner Lieblingsautorinnen entwickelt.

Weitere spannende Besprechungen findet ihr zum Beispiel bei wissenstagebuch und letusreadsomebooks

Hier noch ein sehr interessantes Interview mit Han Kang:

http://www.thewhitereview.org/feature/interview-with-han-kang/

Ich danke dem Aufbau Verlag für das Rezensionsexmplar.

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2016 – Das Jahr in Büchern

Good riddance you motherf*** of a Year – hoffen wir das nächste wird besser. Meine Oma sagte immer 7 ist eine Glückszahl, von daher stehen die Chancen gut.

Happy new Year on a brick wall, street-art style

Ein Jahresrückblick ist ja immer eine gute Ausrede für eine weitere Liste und das ich die liebe hat man ja sicherlich schon gemerkt.

Meine Goodreads Bücher-Challenge hatte ich bewusst recht hoch gesteckt und zwar auf 110 Bücher. Habe ich nicht ganz geschafft, aber 107 ist trotzdem gut, sind aber auch einige Comics, Graphic Novels und recht dünne Bücher dabei. Geschrieben habe ich über nahzu jedes Buch das ich gelesen habe. Jetzt zum Ende hin ist es knapp geworden und daher werde ich eine Rezension zu diesen Büchern hier leider nicht mehr schaffen:

fullsizerender

Gefahren des Lesens“ ist ein großartiges Buch – das perfekte Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk für alle Leseratten, Bücherwürmer, Bibliophile und ähnliche Verrückte. Habe es mit großem Vergnügen auf der langen Zugfahrt in den hohen Norden gelesen – ganz ohne Vollrausch, versprochen. Unbedingt kaufen eines für euch und eines zum Verschenken.

superhelden

Dafür brauchts das hier nicht unbedingt. Hatte mich sehr drauf gefreut, ich mag die Reihe von Reclam eigentlich sehr. Nur hier wurde ich nicht warm. Es klang so bemüht intellektuell, ging so in Verteidigungshaltung. Wäre ich Herr Scheck hätte ich das jetzt in die Tonne geworfen, sorry.

Hier noch eine literarische Überraschung. Hatte das Buch nicht auf dem Schirm, aber die Bingereader-Gattin hat mir fast körperlich gedroht, wenn ich nicht sofort und auf der Stelle dieses Buch lese … Und es hat mir wirklich sehr gefallen. Spielt in der Kunstszene der 80er Jahre in New York und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Unbedingte Empfehlung für:

tuesday

 

OK – aber jetzt kommt sie wirklich die Liste. Versprochen. Habe meine Best Books 2016 ein bisserl nach Genre sortiert. Ist ja immer ganz schön schwierig die Auswahl zu treffen. So viele die ganz knapp nicht genannt werden konnten.

OK Top 12 Belletristik (eines für jeden Monat sozusagen) 😉

Kein Ranking – zufällige Anordnung wie auf dem Bild von oben links im Uhrzeigersinn, die Mitte zuletzt.

The Vegetarian – Han Kang
Unterleuten – Juli Zeh
In Cold Blood – Truman Capote
Die Toten – Christian Kracht
The Pursuit of Love – Nancy Mitford
Die geheime Geschichte von Twin Peaks – Mark Frost
Atlas Shrugged – Ayn Rand
Chocolates for Breakfeast – Pamela Moore
Der Hals der Giraffe – Judith Schalansky
The Ship of Theseus – JJ Abrams & Doug Dorst
Carol – Patricia Highsmith
The Interestings – Meg Wolitzer

Habe auch sehr viel Science Fiction und Sachbücher gelesen, daher hier jeweils die Top 5:

Sci-Fi:

The Handmaids Tale – Margaret Atwood
Station Eleven – Emily St. John Mandel
Idoru – William Gibson
What we talk about when we talk about Clone Club – Gregory Pence
Normal – Warren Ellis

und zum Abschluss die Top 5 der Sachbücher:

Hoffnung in der Dunkelheit – Rebecca Solnit
Sapiens A Brief History of Humankind – Yuval Noah Harari
Von Beruf Schriftsteller – Haruki Murakami
The Selfish Gene – Richard Dawkins
History of Western Philosophy – Bertrand Russell

Hier die Bücherlisten der geschätzen Kollegen, hoffe ich habe niemanden vergessen 🙂

Was sagt ihr zu meiner Auswahl ? Lob, Kritik – fehlt euch was oder gabs Überraschungen? Freue mich von Euch zu hören.
Morgen gibt es dann die Konzerte und Filme 2016 – juhuuu mehr Listen.

Ich wünsche Euch allen ein wunderbares 2017 – habt einen guten Rutsch und lasst es krachen 🙂

The Vegetarian – Han Kang

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Ich bin üblicherweise kein Fan von ellenlangen Rezensionen, die ähnlich wie Kino-Trailer nahezu alles verraten und man das Gefühl bekommt, den größten Teil der Story bereits zu kennen. Unser Dezember Bookclub Buch ist allerdings eines, bei dem es mir schwerfällt nicht zu spoilern, daher bitte ich spoiler-ängstliche Menschen um Vorsicht.

Bevor Yeong-hye von einem Alptraum geweckt wird und mitten in der Nacht beginnt, sämtliche Fleisch- und Fischvorräte aus dem Kühlschrank wegzuwerfen, führte sie mit ihrem Mann ein relativ unspektakuläres, geregeltes Leben. Die Träume mit heftigen Bildern von Blut und Brutalität quälen sie, sie beginnt, sich vor tierischen Produkten zu ekeln, kann selbst den Geruch ihres Mannes nicht ertragen, der weiterhin Fleisch isst.

“The feeling that she had never really lived in this world caught her by surprise. It was a fact. She had never lived. Even as a child, as far back as she could remember, she had done nothing but endure. She had believed in her own inherent goodness, her humanity, and lived accordingly, never causing anyone harm. Her devotion to doing things the right way had been unflagging, all her successes had depended on it, and she would have gone on like that indefinitely. She didn’t understand why, but faced with those decaying buildings and straggling grasses, she was nothing but a child who had never lived.”

Für ihre Familie und ihren Ehemann symbolisiert der Fleischverzicht einen Akt der Rebellion, der ihre Ehe aufs Spiel setzt und immer grotesker anmutende Folgen hervorbringt. Je mehr ihre Umwelt versucht, Yeong-heyes Willen zu brechen und sie zum Fleisch essen zu zwingen, desto mehr zieht sie sich ins sich selbst zurück.

Die Geschichte „The Vegetarian“ ist in vielerlei Hinsicht ungewöhnlich. Sie wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt, ohne die Protagonistin selber wirklich zu Wort kommen zu lassen. Ursprünglich wurden die drei Kapitel als einzelne unabhängige Kurzgeschichten veröffentlicht, die in dieser Novelle jetzt zusammengefasst wurden.

Yeong-hyes Entscheidung, vegetarisch zu Leben, führt zu heftigen Reaktionen. Ihre eigene Familie versucht sie mit Gewalt zum Fleisch essen zu bringen, ihr immer schon sehr liebloser Ehemann schreckt auch vor einer Vergewaltigung nicht zurück, um seinen Willen zu bekommen und auch ihr Schwager ist irgendwann vollkommen besessen von ihr und ihrem Geburtsmal.

Jegliches Ausbrechen aus der Norm wird von der koreanischen Gesellschaft umgehend bestraft. Die Arbeitskollegen und deren Gattinnen fallen wie Hyänen über Yeong-hye her für ihre Weigerung, Fleisch zu essen und keinen BH zu tragen.

Wer die Norm nicht verletzt und das Gesicht wahrt, kann so ziemlich machen, was er will. Der gewalttätige Vater oder auch der Ehemann von Yeong-hye werden nahezu selbstverständlich toleriert, was immer sie tut wird im Gegenzug als Staatsakt betrachtet, der umgehend bestraft werden muss.

Wirklich glücklich erscheint einem Yeong-hye eigentlich nur, als sie alleine in ihrer kleinen Wohnung lebt, nachdem ihr Ehemann sich von ihr getrennt hat. Endlich kann sie rumlaufen wie und essen was sie will,  sich nackt in die Sonne setzen und Photosynthese betreiben. Hält aber nicht lange, weil dann will wieder jemand was von ihr. Diesmal der Schwager, der sie malen und in der Folge auch mit ihr schlafen möchte.

Im Bookclub habe ich dann erfahren, dass das „Mongolian Birthmark“, auf deutsch „Mongolenfleck“, ein Geburtsmal ist, das 99% aller asiatischer Kinder haben und bei den meisten bis zur Pubertät wieder verschwindet. Wer mehr darüber wissen will, kann hier nachlesen.

Im dritten Teil dann die Sicht der Schwester, deren Motivation meines Erachtens in diesem Zitat am besten zur Geltung kommen:

“Though the ostensible reason for her not wanting Yeong-hye to be discharged, the reason that she gave the doctor, was this worry about a possible relapse, now she was able to admit to herself what had really been going on. She was no longer able to cope with all that her sister reminded her of. She’d been unable to forgive her for soaring alone over a boundary she herself could never bring herself to cross, unable to forgive that magnificent irresponsibility that had enabled Yeong-hye to shuck off social constraints and leave her behind, still a prisoner. And before Yeong-hye had broken those bars, she’d never even known they were there…”

In der streng reglementierten kollektivistischen Gesellschaft ist kein Platz für individuelle Bedürfnisse und jeder Hauch von Individualismus wird umgehend geächtet. Ich selbst war noch nicht in Korea, nach meinem Aufenthalt in Japan glaube ich allerdings, dass sich die beiden Gesellschaften sehr ähneln. Wenn man einige Zeit in Japan verbracht hat, wird einem noch einmal klarer, wie „anders“ Autoren wie Haruki Murakami, Banana Yoshimoto und wahrscheinlich auch Han Kang im Gegensatz zur breiten Bevölkerung sind.

Kein Wunder, dass es zunehmend schwieriger wird in solchen Gesellschaften geistig gesund zu bleiben. In Japan gibt es Gruppen, die sich regelmässig zum öffentlich begleiteten Weinen treffen, weil die Menschen in einer Gesellschaft, die Gefühlsregungen verpönt, verlernt haben mit ihren Emotionen umzugehen.

„The Vegetarian“ ist eine sinnliche beunruhigende Geschichte die surrealistisch an Kafka und Murakami erinnert. Die Emanzipation einer Frau, die einzig über mikroskopisch kleine Verweigerungen gelingt. Die sich weigert teilzuhaben und fast Bartleby-mässig „I would rather not“… jegliches Mitwirken verweigert.

Faszinierend fand ich auch die Geschichte hinter der Übersetzung von Han Kangs Novelle ins Englische. Der Man International Booker Prize ist der einzige Literaturpreis, der sowohl Autor als auch Übersetzer ehrt. Die Übersetzerin von „The Vegetarian“, die 29jährige  Deborah Smith, begann 2010 sich selbst koreanisch beizubringen, ohne eine großartige Verbindung zu Korea zu haben.

„I had no connection with Korean culture – I don’t think I had even met a Korean person – but I wanted to become a translator because it combined reading and writing and I wanted to learn a language.

„Korean seemed like a strangely obvious choice, because it is a language which practically nobody in this country studies or knows.“

Die 50,000 GBP Preisgeld teilen sich Autorin und Übersetzerin. Deborah Smith hat seitdem noch weitere Bücher aus dem Koreanischen übersetzt und kürzlich einen eigenen not-for-profit Verlag gegründet, der sich auf Asiatische und Afrikanische Literatur spezialisiert hat.

Hier ein kurzes Interview der Autorin und ihrer Übersetzerin:


“Why, is it such a bad thing to die?”

Der Wunsch, sterben zu wollen, erschien mir soviel normaler, als um jeden Preis und um jeder Norm willen weiterzuleben…

Ein dunkel poetisches Buch, das Lust macht, mehr von Han Kang zu lesen und überhaupt die koreanische Literatur besser kennenzulernen.

Das Buch wurde 2009 von einem Bekannten der Autorin in Korea verfilmt. Die Kritiken sind etwas durchwachsen, mir hat er ganz gut gefallen (inbesondere die 18+ Version):

Das Buch ist auf deutsch unter dem Titel „Die Vegetarierin“ im Aufbau Verlag erschienen.

Meine Woche

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Gesehen: „Vegetarian“ (2009) von Woo-Seong Lim. Koreanische Verfilmung des Romans der Booker-Prize Gewinnerin Han Kang.

Panic Room“ (2002) von David Fincher mit Jodie Foster und Kristen Stewart. Auch nach 15 Jahren immer noch ein großartiger Film.

Ginger & Rosa (2012) Coming of Age Drama im Schatten der Atombombe in der 50er Jahren von Sally Potter. Hab mich gefreut Annette Bening mal wieder zu sehen, wenn auch nur in einer Nebenrolle.

Gehört: „I feel love“ – Blondie, „Joga“ – Georgi Kay, „Running to the Sea“ – Röyksopp & Susanne Sundfor, „We weren’t made for these times“ – Nicolas Jaar, „The Spoils“ – Massive Attack ft Hope Sandoval, „Häxan“ – Dungen, „Midnight Black Earth“ – Bohren & The Club of Gore

Gelesen: Why limiting choice might be a good idea, Patti Smith über ihren Auftritt in Stockholm, Zadie Smith hat den Proust Fragebogen ausgefüllt, about these badass women you might not have heart about

Getan: Tollwood besucht – reicht aber, ich brauch jetzt mal ein paar Jahre Pause. Weihnachtsparty gefeiert bei uns, Bohren & the Club of Gore gesehen, die Ostkreuz Ausstellung besucht

Geplant: Star Wars Rogue anschauen und meinen Jahres-Sampler basteln

Gegessen: Kartoffel-Bohnen-Püree und Party-Chili

Getrunken: Flens

Gelacht: If I was meant to be controlled, I would have come with a remote

Geärgert: nope

Gefreut: das ich „Kafka am Strand“ endlich wiederhabe 🙂

Gewünscht: eine VR-Brille, diese Gläser, diesen Sessel, dieses Magazin

Geklickt: Neil Gaiman liest „The Raven„, auf dieses Gespräch zwischen Carolin Emcke und Seyla Benhabib

Gekauft: eine Lichtbox und Bücher – Oxfam ist mein Untergang

Gefunden: 1 € auf dem Parkplatz

Gewundert: wie voll es überall in der Stadt ist