Meine Woche

Foto: Ivana Bilz

Gesehen: Fear Streat 1994 (2021) von Leigh Janiak mit Kiana Madeira, Olivia Scott Welch und Benjamin Flores. Amerikanischer Teen Slasher Film mit coolem Soundtrack, die Geschichte selbst und die Umsetzung hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen. Kann man schauen, muss man aber nicht.

David Attenborough: A life on our planet (2020) von Alistair Fothergill. Großartige Doku die hoffentlich genug Menschen dazu aufrüttelt die Erderwärmung ernst zu nehmen und endlich die Natur in den Mittelpunkt zu stellen und nicht die Wirtschaft. Unbedingt anschauen.

Gehört: Smells like teen spirit – Malia J, Recoil, Ignite – Mono, Good Girls – Chvrches, Creep 2021 Rmx – Thom Yorke, Perpetual flame of Centralia – Lingua Ignota, Canopy – Lauge, Surrender – Birdy, After the bombs silence – Echo says Echo, So why not save the world – Pink turns Blue, A carefully controlled space – Soft Generator

Gelesen: Anna Sauerbrey on german politicans on autopilot, Leave the Billionaires in Space, Armin Laschet wird zum Problem für die CDU, Warum so viele im Altbau wohnen wollen, Luxury Surveillance, dieses Interview mit Ali Smith, E-Autos sind besser als ihr Ruf, The Making of „Carol

Getan: mit lieben Freunden getroffen, lecker gegessen und den großen orangenen Mond bewundert, mein Radl aus der Reparatur geholt, Geburstagsgeschenke besorgt und viel gelesen

Gegessen: Vegane Zucchinispaghetti mit Pfifferlingen

Gefreut: wie sehr einem Princess Charming den Glauben an die Menschheit zurückgeben kann 😉 und über den Mut tausender Menschen bei der LGBTQ+ Pride in Budapest

Geweint: nein

Geärgert: nein

Geklickt: auf diese 6-teilige Podcast Reihe „WTF happened to Ken Jebsen„, hier eine Sammlung von Medien die in Murakami-Büchern vorkommen

Gestaunt: über diese Cymatic/Resonanz Experimente, Riesige DNA-»Borg«-Strukturen verblüffen Wissenschaftler, Menschen können am Gesicht von Erkrankten ablesen, dass diese nicht gesund sind, in Finland werden die Geweihe von Rentieren mit Leuchtfarbe bemalt, Velella velella

Gelacht: People making fun with statues

Gewünscht: diesen aufblasbaren Pool, diese Fototapete, diese Boxhandschuhe

Gefunden: nix

Gekauft: alkoholfreien Gin

Gedacht: We really have to stop expecting the ultra-wealthy to also be benevolent philanthropists. They didn’t get rich because they’re inherently good or smart. And it’s a fallacy that billionaires are genius innovators. They’re not.

They’re billionaires because they got really good at a really bad game: late-stage capitalism. It’s a game you win by breaking laws, abusing the labor force, and manipulating governments. It’s a game that rewards venality, and it’s a game that values not having any values. Because no one earns a billion dollars. Billionaires exist because something went horribly wrong on our watch.
So our rage is misdirected. Our collective anger should be laser-focused on the people who built and maintain the system that allowed these flaccid Bond villains to thrive. //Sarah Stockdale

Erste Person Singular – Haruki Murakami

Murakami lesen ist immer irgendwie so: Buch auspacken, frischen Buchduft inhalieren, überall offline gehen, mit Buch in die Leseecke und mit jeder Seite, in die man tiefer in die Geschichte(n) eintaucht, merkt man, wie der Puls langsamer wird, wie der Blutdruck sich senkt und man sich wie nach langer Abwesenheit umgehend wieder wie zu Hause fühlt.

Das Buch enthält acht Kurzgeschichten, von denen ich eine bereits kannte, da sie vorab im New Yorker erschienen war. Es gibt wieder Frauen, die verschwinden, eine fiktive Bossa-Nova-Platte von Charlie Parker, sprechende Affen und einen Mann auf Sinnsuche.

Die Ich-Erzähler der acht Geschichten in „Erste Person Singular“ sind klassische Murakami-Erzähler, die uns in eine Welt aus nostalgischen Jugend- und Musikerinnerungen, vergangene Beziehungen und dem typischen reduzierten Mix aus Literatur, Musik und Philosophie entführen. Die Geschichten sind melancholisch, klug und einzig mit der Baseball Geschichte konnte ich wenig anfangen. Wie immer tänzelt Murakami geschickt auf der Grenze zwischen Fiktion und Realität, verschiebt Welten, lässt den Alltag rätselhaft und skurril erscheinen und oft fällt es mir schwer, in den jungen Protagonisten nicht den früheren Murakami zu sehen.

„Denk nach, sagte der alte Mann. Mach die Augen zu und denk noch mal gründlich nach. Denk an einen Kreis, der viele Mittelpunkte und keine Begrenzung hat. Wozu hast Du Deinen Verstand? Er ist dazu da, dir unverständliche Dinge verständlich zu machen. Du darfst nicht faul und nachlässig sein. Jetzt ist der entscheidende Zeitpunkt, an dem sich dein Herz und dein Hirn entwickeln“

Für mich kamen diese Kurzgeschichten gerade zur rechten Zeit. Das Arbeiten von zu Hause stört mich weniger, aber die unendlichen Stunden von anstrengenden Videocalls am Tag, sich noch immer in den Job hineinfinden müssen, der auch nach neun Monaten häufig noch mit unbekannten Prozessen, Netzwerken, Fragestellungen oder Programmen aufwartet und einem grundsätzlich hohen Tempo, was Deadlines und Termine angeht, hat eine ständige Unruhe in mir verursacht. Neben Yoga und Meditation ist Murakami stets das beste Mittel um mich zu ruhiger werden zu lassen, dem Hirn etwas Ruhe zu geben und mir erlaubt, mich vor der Realität ins atmosphärische Murakami-Land zu flüchten.

Bin nach wie vor für Murakami auf Rezept, aber auf mich hört ja keiner…

Ich danke dem Dumont Verlag für das Rezensionsexemplar.

Die Chroniken des Aufziehvogels – Haruki Murakami

Der Grund für die Neuauflage des Aufziehvogels war die Neuübersetzug der obersten Instanz in Murakami Fragen, der Übersetzerin Ursula Gräfe. Sie übersetzte das Werk direkt aus dem Japanischen, im Gegensatz zur früheren Ausgabe, die vom Japanischen ins Amerikanische und dann erst ins Deutsche übersetzt wurde.

Zu meiner großen Schande muss ich gestehen, dass ich üblicherweise nicht super sensibel bin, was Übersetzungen angeht. Habe schon im Bookclub des Öfteren erstaunt geschaut, wenn meine englischsprachigen Mitstreiterinnen überzeugt waren, ein Buch hätten ihnen gegebenenfalls besser oder schlechter gefallen und es würde an der Übersetzung liegen.

Wahrscheinlich sollte ich das als Literatur-Bloggerin nicht zugeben, aber ich lese Bücher zumeist ihrer Atmosphäre wegen und/oder auf der Suche nach Erkenntnisgewinn. Schöne Sprache nehme ich schon wahr und erfreue mich an ihr, aber allein der schönen Sprache wegen glaube ich würde ich ein Buch nicht lesen, wenn mir die Atmosphäre nicht gefällt, die Story mich nicht fesselt oder ich keinen wirklichen Erkenntnisgewinn habe.

Herr Buchrevier hatte einzelne Sätze aus der alten und der neuen Ausgabe miteinander verglichen und ja, im direkten Vergleich kann ich schon sagen, welche Version ich schöner finde, aber ich glaube nicht, dass es einen so großen Unterschied bei mir machen würde, wie gut ein Buch mir gefällt, wie das bei vielen anderen Menschen der Fall zu sein scheint.

Ich habe den Aufziehvogel wieder sehr gerne gelesen, hatte mein altes Exemplar leider nicht mehr, da es eine gebrauchte Taschenbuchausgabe war, die das mehrfache Lesen nicht überlebt hatte und sich in Einzelteile aufgelöst hatte.

Es ist nicht mein Lieblings-Murakami – auch beim nochmaligen lesen nicht – dafür sitzt er mir dann doch einen Ticken zu lange im Brunnen und ich bin noch immer genervt von den endlosen Kriegskapiteln, die ich (wieder) überblättert habe.

Der Titel des Buches „Die Chroniken des Aufziehvogels“ bezieht sich auf einen merkwürdigen Vogel, den nie jemand tatsächlich zu Gesicht bekommt und dessen Ruf irgendwie ein Überbringer schlechter Nachrichten zu sein scheint. Die Geschichte ist nicht einfach wiederzugeben. Man wird von Anfang an in eine Art hypnotischen Strudel hineingezogen, in dem sich das Suchen nach verschwundenen Katzen, Menschen und Gegenständen im Zentrum befindet.

Toru Okada, ein Mann in Tokio Anfang 30, hat keinen Job, keinerlei Ambitionen und eine Ehe, die langsam aber sicher zerbröselt. Als ihre Katze verschwindet, sucht er auf Anraten seiner Frau Hilfe bei dem merkwürdigen Geschwisterpaar Malta und Kreta Kano, die ihm ab da weder im echten Leben, noch im Traum,  von der Seite weichen.

Seine Frau verlässt ihn plötzlich und ohne jegliche Erklärung, er hängt viel mit einer pupertierenden Schulabbrecherin ab, die sich unaufhörlich mit dem Tod beschäftigt und die für eine Perückenfabrik arbeitet.

Toru versucht seine Frau zu finden, versucht, all die verschiedenen Sachen zu verstehen, die ihm in letzter Zeit so passiert sind und um besser nachdenken zu können, begibt er sich auf den Boden eines Brunnens in der Nachbarschaft. Dort unten in der absoluten Einsamkeit macht er bizarre Erfahrungen, die wirklich sind oder auch nicht. Er wird irgendwann von Kreta Kano gerettet und im Laufe der Geschichte verbringt Toru mehr und mehr Zeit im Hotel oder in einem mysteriösen Hotelzimmer, das vermutlich nur in seiner Phantasie existiert. Es wird immer schwieriger zu unterscheiden, was wirklich ist und was nicht.

Murakami versteht es meisterhaft Flashbacks, Träume, Zeitungsartikel, Internet Chats, Briefe und Berichte in seine Geschichte einzubauen.

Die Frauen in seinen Büchern sind immer die stärkeren, geheimnisvolleren, die regelmäßig verschwinden und auf deren Suche der meist recht antriebslose Protagonist gehen muss.

Murakami lesen und ganz besonders auch den Aufziehvogel ist, als würde man sich auf eine Achterbahnfahrt durch die Träume eines anderen Menschen bewegen. Das mag man oder eben auch nicht. Einige dieser Bilder lassen mich gar nicht mehr los. Einige sind wiederkehrende Motive seiner Bücher und ich bekomme die verwinkelten labyrinthartigen Hotelflure nicht mehr aus dem Kopf, den trockenen Brunnen, den Vogel in der merkwürdigen Gasse, die keinen Durchgang hat, der Rossini pfeifende Kellner, das Teenager-Mädchen beim ewigen Sonnenbad in den verwunschen anmutenden Gärten und leider vergesse ich auch das Hautabziehen am lebendigen Leib nicht mehr.

„Je beschränkter der geistige Horizont eines Mannes ist, desto mehr Macht kann er in einem Land gewinnen.“

Ich danke dem Dumont Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Meine Woche

Foto: Ben Pham / Unsplash

Gesehen: Short Term 12 (2013) von Destin Daniel Cretton mit Brie Larson. Berührender Film um eine Sozialarbeiterin bei der ein junges Mädchen schreckliche Erinnerungen auslöst.

Knives Out (2019) von Rian Johnson mit Ana de Armas, Jamie Lee Curtis und Daniel Craig. Wunderbar schräger Cluedo Krimi – hat mir Spaß gemacht.

Dead to Me (2019) von Liz Feldman mit Christina Applegate und Linda Cardellini. Schwarz-humorige Serie um zwei trauernde Frauen die sich durch eine Therapie-Gruppe besser kennenlernen und anfreunden. Nach der dritten Folge hat es geklickt gemacht, jetzt mag ich sie sehr.

Gehört: Lilo – Japanese House, Whole New Mess – Angel Olsen, That Feel – Tom Waits, Back to the Sky – Ólafur Arnalds, We are chaos – Marilyn Manson, Just because I can – Lissie, Smiling – Alanis Morissette, Mercy – Max Richter, American Cars – Annie, Vedrò con mio diletto (Vivaldi) – Romina Basso

Gelesen: How Angela Merkel’s great migrant gamble paid off, Your ‘Surge Capacity’ Is Depleted — It’s Why You Feel Awful, The Kingdom that failed – Haruki Murakami, Die Art Mitarbeitende zu führen hat sich geändert

Getan: viel gearbeitet, mit einer lieben Kollegin zum Lunch getroffen, meine Bücher sortiert und den Soziologie Kurs in der Zeit Akademie

Gegessen: Pasta mit Antipasti

Getrunken: viel Wasser und Kaffee

Gefreut: über gutes Feedback

Getrauert: zum Glück nicht

Geärgert: über meine falsch bestellte Books-that-matter-Box (mein Fehler)

Geklickt: auf Underwater Photography & Ocean Exploration, The History of Queer Coding,

Gestaunt: Drowing in plastic

Gelacht: das Abendmahl in Corona Zeiten

Gewünscht: dieses Outfit, diese Terrasse, dieses Radio

Gefunden: nix

Gekauft: nix

Gedacht: „It’s crazy how 1,000 people can compliment you and you’ll spend all day thinking about the one person who criticized you.“

Meine Woche

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Gesehen:  Hustlers (2019) von Lorene Scafaria mit Jennifer Lopez, Constance Wu uva. eine Gruppe gewiefter Strip-Club-Mitarbeiterinnen schließt sich zusammen, um den Spieß bei ihren Wall-Street-Kunden umzudrehen. Großartig. Basiert auf wahren Begebenheiten.

First Man (2018) von Damien Chazelle mit Ryan Gosling und Claire Foy. Bio-Pic über Neil Armstrong und die weltberühmte Mondlandung. Spannend und unterhaltsam.

Gehört: Hauschka live aus der Elbphilharmonie, First Man Soundtrack,  Multi Natural – Christina Vantzou, The Gardener – VLMV, Patrizia No. 3 – Johann Sebastian Bach / Hilary Hahn, Hello – Allie X

Gelesen: Mütter kritisieren ein Leben lang die Körper ihrer Töchter, Sophie Passmann zur Rolle der Veranstalter in der Lisa Eckhart Debatte, the devastating decline of a bright young coder, die Kurzgeschichte „With the Beatles“ von Haruki Murakami, diesen Artikel über Stanislaw Lem

Getan: im Watt gewandert, die kleine Nichte eingeschult, Hauschka live aus der Elbphilharmonie gehört, Uno im Garten gespielt und viel Zug gefahren

Gegessen: Nordseekrabben

Getrunken: Astra

Gefreut: über das Buchgeschenk von der lieben Schwiegermama

Geärgert: dass ich die Perseiden verpasst habe

Geklickt: auf dieses Interview mit Judith Butler, auf diese Liste von 15 Entdeckerinnen die man kennen sollte, Nadine Champions TED Talk „10 seconds of courage – Life lessons from a fighter“

Gestaunt: Sharkfest 2020

Gelacht: über den Twitter Thread „Introduce a male character like male screenwriters describe women characters“

Gewünscht: diesen Boxsack, diesen Schrank, dieses Bad

Gefunden: nix

Gekauft: Bücher, Zeitungen und ein St. Pauli T-Shirt

Gedacht: This is not your responsibility, but it is your problem // Cheryl Strayed

 

Meine Woche

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Gesehen: The Vast of the Night (2019) von Andrew Patterson mit Sierra McCormick und Jake Horowitz. Kleines atmosphärisches SciFi Indie-Juwel mit passendem Soundtrack, perfekt für laue Sommernächte.

Summer of ’84 (2018) von Francois Simard und Anouk Whissell. Retro Mystery-Horror, ein Mix aus Stranger Things und Stand by Me. Auch ein perfekter Sommerfilm und ebenfalls richtig gutem Soundtrack.

Ghost World (2001) von Terry Zwigoff mit Scarlett Johansson und Thora Birch. Zwei etwas skurile zynische Mädchen im Teenageralter versuchen herauszufinden, was sie nach dem Abitur mit ihrem Leben anfangen sollen. Hat mir gut gefallen.

Gehört: I Capuleti et I Montecchi – Anna Netrebko & Vesselina Kasaraova, The Vast of the Night – Erick Alexander & Jared Bulmer, Eutopia – Massive Attack, Summer of ’84 – Le Matos, The Cold Song – Klaus Nomi, Mercy – Max Richter, Healing is a Miracle – Julianna Barwick, My Sweet Lord – Nina Simone

Gelesen: Laurie Penny on Productivity is not working, über Space Age Möbel im Film, über häusliche Gewalt während der Pandemie, über die muslimische Boxerin Ramla Ali, den Text der Bachmann Preisträgerin Helga Schubert und diese Kurzgeschichte von Haruki Murakami, Hail the Maintainers, Neoliberalism – the ideology at the root of all our problems

Getan: der Bingereader Gattin bei der Prüfung die Daumen gedrückt, liebe Freunde getroffen und viel über New Work nachgedacht

Geplant: Geburtstagsgeschenke besorgen und mit meinem kaputten Knie zum Orthopäden gehen

Gegessen: Käse-Tomaten-Hörnchen und ein leckeres indisches Thali

Getrunken: auf die Prüfung mit einem 2015 Saint-Émilion Grand Cru angestossen

Gefreut: über sehr positives Feedback

Geärgert: nö

Geklickt: How A Girl From A Remote Nepali Village Became a World-Class Trail Runner, Arundhati Roy: “We Need a Reckoning”

Gestaunt: Jodie Comer reads a love letter from Vita Sackville-West to Virginia Woolf über diese mega gute Erklärung zu Quantenphysik von Drag Queen Amrou Al-Kadhi

Gelacht: über Pandas auf dem Spielplatz

Gewünscht: diese Küche, dieses XS-Klimagerät, dieses Puzzle, diesen Hoody

Gefunden: nix

Gekauft: nix

Gedacht: We tell people to follow their dreams, but you can only dream of what you can imagine, and depending on where you come from, your imagination can be quite limited // Trevor Noah

Meine Woche

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Gesehen: „Our House“ (2018) von Anthony Scott Burns mit Thomas Mann und Nicola Peltz. Haunted House Horror mit schönem Soundtrack.

Kubrick by Kubrick“ (2020) von Grégory Monro. Spannende Doku über das Leben und die Filme Stanley Kubricks.

Mapplethorpe“ (2018) von Ondi Timoner. Interessante Doku über den Kult-Fotografen, auf den ich durch Patti Smith‘ „Just Kids“ so richtig aufmerksam wurde.

Gehört: SOS – Portishead, How sweet the Moonlight – Jocelyn Pook,  Exhale – Jónsi, Scherza Infida (Händel) – Léa Desandre, Into the Black – Chromatics, I’m on fire – Bat for Lashes, Superstar – Sonic Youth

Gelesen: dieses Interview mit David Graeber, über den Humanismus in Star Trek, Ordnung hilft gegen Ohnmacht, This is not the apocalpyse you were looking for, dieses Interview mit Arundhati Roy, Prepare for the ultimate Gaslighting und dieses Interview zwischen Haruki Murakami und Mieko Kawakami

Getan: wieder endlos viele Teams, Zooms, FaceTime Meeings,

Geplant: einen Tag ins Büro gehen (juhuuuu)

Getrunken: den ersten Aperol Sprizz dieses Jahr im Hofgarten

Gefreut: über ein Zufallstreffen im Hofgarten und ein inspirierendes Telefonat

Geärgert: nö

Geweint: fast – vorm Buchladen der wider Erwarten zu war und ich Süchtige damit nicht an meinen Stoff kam. Aber ab Morgen wieder – wehe nicht!

Geklickt: auf die Bilder vom World Press Photo Contest und vom Lockdown in Tokyo

Gestaunt: über diese Qualle in den Kanälen Venedigs

Gelacht: über dieses Video, auch wenn ich weiß, dass es bearbeitet wurde 😉

Gewünscht: dieses Haus, diesen Spiegel der gleichzeitig Gym ist, dieses Outfit (ohne die schrecklichen Schuhe)

Gefunden: nix

Gekauft: ein paar leckere Sachen bei Dallmayer

Gedacht: The problem with gender is that it prescribes how we should be rather than recognizing how we are. Imagine how much happier we would be, how much freer to be our true individual selves, if we didn’t have the weight of gender expectations.
// Chimamanda Ngozi Adichie

Meine Woche

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Gesehen: „Burning“ (2018) von Lee Chang-dong mit Steven Yeun. Koreanische Verfilmung der Murakami Kurzgeschichte „Barn Burning„. Interessant fand es aber einen Ticken lang.

The Fall“ Britisch-Irische Krimiserie von Jakob Verbruggen um einen Serienkiller mit Gillian Anderson und unter anderem Archie Panjabi. Tolle Serie mit großartigen Protagonistinnen.

Gehört: „Breathe“ – Mono,  „Concerning the White Horse“ – Jozef Van Wissem & Jim Jarmusch, „Ill Wind“ – Radiohead,  „Expanses Remixes“ – The Green Kingdom, „Cruxificus“ – Antonio Lotti, „The Sense of Dust and Sheer“ – Treha Sektori, „The Big Chill“ – The Last Ambient Hero, „Black Noise“ – Harnes Kretzer

Gelesen: How Millenials became the burnout generation, Die Frau wird immer über den Mann erzählt, How Alan Turing deciphered shark skin, dieses Interview mit Judith Schalansky, Michelle Obama in conversation with Chimamanda Ngozi Adichie, what movies taught me about being a woman

Getan: Nicht die Lust der Täuschung gesehen stattdessen „Florenz und seine Maler“ und das Phantasy Filmfest besucht

Geplant: endlich die Christoph Niemann Ausstellung im Literaturhaus sehen und den Bookclub bekochen

Gegessen: sehr leckeren Flammkuchen bei lieben Freunden und feine Auberginen-Pide

Gefreut: über unseren Ausflug in die ESO Supernova in Garching, ein schönes Telefonat und über den Schnee

Geärgert: über die langen Schlangen bei der Ausstellung „Lust der Täuschung“

Geklickt:  auf den TED Talk von Cameron Russell „Looks aren’t everything“ und den von Kate Raworth „A healthy economy should be designed to thrive, not grow“

Gelacht: Unfriending – the early years

Gewünscht: dieses Haus, dieses Bild, diese Pflanzen-Bank

Gestaunt: a free little library in a 110 years old dead tree

Gekauft: Konzertkarten für Mono und „Postcards from the edge of the universe

Gefunden: Spiderman3, Gilgamesch und The Other Boleyn Girl im Bücherschrank

Gedacht: „Character — the willingness to accept responsibility for one’s own life — is the source from which self-respect springs,” Joan Didion

Book-a-Day Challenge – Day 13

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These stories are perfect for all part time insominiacs. So instead of tossing and turning from one side to the other, grab that neat little reading light and let one of these great authors soothe you slowly into Morpheus‘ arms.

Some of the stories are only two or three pages long, some nearly 20 pages. The stories themselves are arranged into specific categories within the book: “Stories to make you glad to be alive”, “Stories to send a shiver up your spine”, “Stories to read when everything is going wrong”…

An eclectic mix of writers from Haruki Murakami to Virginia Woolf presented in a beautiful hard back edition.

This also comes with a recommendation from our Reading Weekend our Bookclub went to recently, were we read a few of these stories at night in the kitchen by the fire.

Combine this with my collection of short stories for long nights and Ted Chiang’s „Stories of your Life

Meine Woche

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Gesehen: „The Haunting of Hill House“ (2018) von Mike Flanagan. Spannende, vielschichtige Adaption nach Shirley Jacksons gleichnamigem Roman. Sehr empfehlenswert. Theo ist natürlich ganz besonders klasse 😉

Poltergeist“ (1982) von Tobe Hooper. Mit diesem Horrorklassiker bin ich nicht 100% warm geworden, den hatte ich mir deutlich gruseliger vorgestellt.

The Cloverfield Paradox“ (2018) von Julius Onah. Der deutlichst schwächste Film aus dem Paradox Universum. Der Anfang war ok, dann wurde er immer dämlicher.

Gehört: „Naked Words/Sacred Mouth“ – Tides of Man, „Sky Flying By“ – (Re)Routed, Solopiano I und MMXV – Jonas Hain, Triple 666 – end.user, „Fragments of Scattered Whispers“ – Endless Melancholy

Gelesen: diesen Artikel über Kavanaugh und Emphatieverweigerung, why merging with computers could be a good thing, über diese Expedition zum Kilauea Vulkan, the monoculture of thought in Silicon Valley, dieses Interview mit Haruki Murakami und Darwin was a slacker and why you should be one too

Getan: mal einen ganzen Tag am Feiertag gefaulenzt und die Ausstellung „200 Frauen“ in der Alten Bayrischen Staatsbank besucht

Geplant: ein paar spannende Gespräche mit Software Entwicklern an der Uni Dortmund führen

Gegessen: diese Winter Minestrone

Getrunken: rheinhessischen Riesling

Gesorgt: nach dem Bruder jetzt ein Papa-Drama. Ich hätte dann jetzt mal gerne eine Pause – danke! 😦

Gefreut: dass ich meinen Papa aus der Notaufnahme wieder mit heim nehmen konnte, über unser Klassentreffen nach 100 Jahren

Geklickt:  auf diese Werbung mit Charlize Theron, auf diesen Vortrag von Michael Seemann zu digitalem Kapitalismus

Gewünscht: diese Deko, diese Pralinen, dieses Neon-Schild

Gekauft: Handcreme und Seife bei Aesop, diesen tollen Bildband und ein Geburtstagsgeschenk für den Opa

Gestaunt: über diesen fleischfressenden Schwamm in der Tiefsee

Gefunden: nix

Gedacht: Edit your mind regularly