#WomeninSciFi (13) Corpus Delicti – Juli Zeh

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Masuko, die leidenschaftliche Leserin vom Literaturblog „Masuko13„, bringt uns nach dem Ausflug ins All letzte Woche mit Juli Zeh wieder zurück auf festen Boden. Und erstmals auch auf deutschen Boden, den man ja irgendwie weniger mit  SciFi und Dystopien verbindet.

Masukos Blog ist nur ein „halb-gefährlicher“ Ort für mich, denn wir haben richtig viele Überschneidungen, so dass ich die meisten von ihr besprochenen Bücher ohnehin gerade gelesen oder gekauft habe – aber wenn sie etwas mir Unbekanntes bespricht, landet es ziemlich garantiert auf meiner Wunschliste. Ich bin noch am überlegen, wer von uns beiden das größere Murakami-Fangirl ist, über die Beprechung einer seiner Romane bin ich auch auf ihrem Blog gelandet und seitdem fröhlich hängengeblieben.

Ich habe mich sehr gefreut, dass Masuko bei dem Projekt dabei ist – ich hoffe sehr auf ein Treffen irgendwann in Berlin bei einem japanischen Whisky oder ich lasse mich im Buchladen von Dir beraten. Jetzt Vorhang auf für Juli Zeh – die Grand Dame der deutschen Dystopie:

Warum ich vor wenigen Tagen Corpus Delicti gelesen habe, hat mehrere Gründe. An erster Stelle steht, dass du, Sabine, mich gefragt hast, ob ich für deine Serie Women in SciFi eine Rezension schreiben möchte. Außerdem schätze ich Juli Zeh wirklich sehr, ich liebe dystopische Romane und zusätzlich beschäftigt mich das Thema “Leben in einer Diktatur” gerade sehr.
Das liegt daran, dass ich vor einiger Zeit in der Berliner Gedenkstätte Hohenschön-hausen gewesen bin. Hier hat in den Zeiten der DDR die Stasi ihre Opfer verhört, gefoltert, schikaniert. Eiskalt wurde mir in den Kellern und Verhörzimmern. Das System der Überwachung in der DDR war flächendeckend und – bedenkt man die technisch begrenzten Mittel im Vergleich zu heute oder gar in naher Zukunft – erschreckend perfekt. Was, wenn es die Stasi heute immer noch gäbe?

Genau deshalb fand ich es so spannend, wie Juli Zeh einen solchen Unrechtsstaat der Zukunft beschreibt. Eindrucksvoll erzählt sie in Corpus Delicti, wie es sich anfühlt, unter ständiger Beobachtung und Überwachung zu stehen. In ihrem Roman gibt es keine Demokratie mehr. Das aktuelle Staats-System nennt sich die METHODE, ist allmächtig und ewig kontrollierend. Es dient dem “Wohle des Menschen”. Krankheiten sind ausgemerzt. Rauchen ist verboten. Gegessen, getrunken und geliebt wird nach vorgegebenen Standards. So sind Partnerschaften nur dann möglich, wenn bestimmte immunologische Kategorien erfüllt, Mann und Frau kompatibel sind. Sport gehört zum täglich zu absolvierenden Pensum. Um all dies kontrollieren zu können, trägt jeder Mensch einen in den Arm implantierten Chip. Verstösse gegen das System oder gar Versuche, es zu verlassen, werden sofort erfasst. Denn die Sensoren der METHODE sind überall. Subversive Elemente werden verfolgt und ausgeschaltet oder umgeschult. Konform gemacht.

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Gegen dieses System rebelliert Mia Holl. Sie ignoriert die täglichen Vorgaben auf dem Hometrainer. Sie raucht heimlich und immer in Gedanken an Moritz. Die Zigarette schmeckt nach seinem Lachen, seiner Lebenslust, seinem Freiheitsdrang. Moritz ist für Mia das Symbol der Freiheit, er hat ihr beigebracht, Dinge in Frage zu stellen, gegen die METHODE zu rebellieren. Er hat sie gelehrt, Grenzen zu überschreiten. Nicht nur psychische, nein auch echte. Da war der “unhygienische Wald”, durch den sie gern unkontrolliert liefen, um im nahen Fluss zu fischen, ein Feuer zu machen und die schuppigen verkohlten Fische dann zu verzehren. Kein Warnschild, nichts konnte sie bremsen:

Hier endet der nach Paragraph 17 Desinfektionsordnung kontrollierte Bereich. Verlassen des Hygienegebiets wird nach Paragraph 18 Desinfektionsordnung als Ordnungswidrigkeit zweiten Grades bestraft (S. 90).

Doch Moritz ist tot. Und Mia fordert Wiedergutmachung für ihren Bruder, der zu Unrecht verhaftet wurde, seine Unschuld nicht beweisen konnte und in seiner Zelle Selbstmord. begangen hat. Die METHODE zu bekämpfen jedoch, ist lebensgefährlich. Jeder Anti-Methodist gilt als Reaktionär, wird mundtot gemacht. Das bekommt schließlich auch Mia zu spüren.

Corpus Delicti ist so ein Roman, nach dessen Lektüre ich mich frage, wie gläsern ich selbst bereits bin und wie viel von meiner Individualität ich bereits verloren habe. Denn, egal ob Partnersuche nach Algorithmen oder Datenerfassung im Gesundheitssystem, die Kontrolle ist gegenwärtig. Fehlt nur noch der Chip im Oberarm und die entsprechenden Machtmechanismen, diesen zu missbrauchen? STOP! NEIN! Niemand kann das wollen. Wollen wir nicht viel lieber weiterhin unkontrolliert und frei leben, die Möglichkeit haben, Entscheidungen zu treffen – und seien sie noch so ungesund oder gefährlich?! Ich selbst glaube an das Chaos und an den Zufall, ich will den “unhygienischen Wald” und den ungewaschenen Apfel. Und natürlich will ich Kaffee, Bier und Wein.

 

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Day 16 A book that everyone hated and I liked

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OK – vielleicht nicht jeder, aber schon eine ganze Reihe Leute. Fast konnte man den Eindruck haben, wer „Unterleuten“ liebte, war schwer enttäuscht vom dystopischen „Kalte Herzen“. Mir haben beide Bücher gefallen.

 

Ein dystopischer Thriller der in der sehr nahen Zukunft spielt und erschreckend realistisch wirkt. Angela Merkel verliert die Wahlen und die „Bewegung Besorgter Bürger“ kurz BBB genannt gewinnt mehr und mehr Einfluß und stellt sogar die neue Kanzlerin Regula Freyer. Der BBB infiltriert nach und nach sämtliche demokratischen Bereiche und verschlankt den Staat auf ein Mimum, ganz und gar dem Effizienz-Gott huldigend und scheint dabei oberflächlich auch einige Gute Sachen zu schaffen: Das bedingungslose Grundeinkommen für alle ist da und garantiert einen einigermaßen ausreichenden Lebensstandard, die Terrororganisation Deash sinkt immer weiter in die Bedeutungslosigkeit und hat die Terrorangst weitestgehend vergessen lassen, der Krieg in Syrien ist beendet und sogar Israel und Palästina haben sich auf eine Zwei-Staaten-Lösung einigen können.

Und dennoch braut sich was zusammen in diesem Deutschland im Jahr 2025. Die Menschen haben keinerlei Prinzipien mehr und sind eigentlich nur noch zynisch. Politische Desillusioniertheit und eine gewisse Lethargie verbreiten sich. Jeder kümmert sich nur noch um sich selbst, das Gemeinwohl geht den Bach runter und mehr und mehr Leute wählen die Sicherheit und Waschmaschine statt Demokratie.

Britta Söldner lebt ein Doppelleben. Auf der einen Seite ist sie Ehefrau und Mutter in Braunschwein lebend mit Freunden und einem guten Leben. Mit ihrem Geschäftspartner Babak leitet sie eine sehr erfolgreiche psychiatrische Praxis „Die Brücke“ ein Zentrum für „Life-Coaching, Self-Managing, Ego-Polishing“, das sich auf die Heilung von Selbstmordkandidaten spezialisiert hat.

Tatsächlich heilen sie auch eine ganze Reihe von Menschen von ihren Selbstmordabsichten. Die die sich allerdings nicht heilen lassen, vermitteln sie sehr erfolgreich und lukrativ an unerschiedliche Terrororganisationen. Terror als saubere Business-Transaktion mit überschaubaren kalkulierbaren Risiken.
Alles läuft gut, bis eines Tages ein Konkurrent im Markt auftaucht und dann ist da noch das zunehmend schlechte Gewissen, dass Britta Söldner mehr und mehr zu quälen scheint.

Die Geschichte ist ein leidenschaftlicher Appell für unsere demokratischen Prinzipien zu kämpfen, es geht um die Sinnsuche im Leben und Juli Zeh gelingt es mühelos Gesellschaftskritik in einem cleveren psychologischen politischen Thriller zu einem spannenden brandaktuellen Buch zu verbinden.

Ein rasantes Leseerlebnis, das mich noch länger beschäftigen wird und definitiv zum Nachdenken anregt.

Bei Buchrevier findet sich eine weitere positive Besprechung, Masuko13 und Zeilensprünge waren nicht so angetan wie ich 😉

Hier ein spannendes Interview von Dennis Scheck mit Juli Zeh zu ihrem neuen Roman:

 

Ich danke dem Luchterhand Verlag für das Rezensionsexemplar.

 

2016 – Das Jahr in Büchern

Good riddance you motherf*** of a Year – hoffen wir das nächste wird besser. Meine Oma sagte immer 7 ist eine Glückszahl, von daher stehen die Chancen gut.

Happy new Year on a brick wall, street-art style

Ein Jahresrückblick ist ja immer eine gute Ausrede für eine weitere Liste und das ich die liebe hat man ja sicherlich schon gemerkt.

Meine Goodreads Bücher-Challenge hatte ich bewusst recht hoch gesteckt und zwar auf 110 Bücher. Habe ich nicht ganz geschafft, aber 107 ist trotzdem gut, sind aber auch einige Comics, Graphic Novels und recht dünne Bücher dabei. Geschrieben habe ich über nahzu jedes Buch das ich gelesen habe. Jetzt zum Ende hin ist es knapp geworden und daher werde ich eine Rezension zu diesen Büchern hier leider nicht mehr schaffen:

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Gefahren des Lesens“ ist ein großartiges Buch – das perfekte Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk für alle Leseratten, Bücherwürmer, Bibliophile und ähnliche Verrückte. Habe es mit großem Vergnügen auf der langen Zugfahrt in den hohen Norden gelesen – ganz ohne Vollrausch, versprochen. Unbedingt kaufen eines für euch und eines zum Verschenken.

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Dafür brauchts das hier nicht unbedingt. Hatte mich sehr drauf gefreut, ich mag die Reihe von Reclam eigentlich sehr. Nur hier wurde ich nicht warm. Es klang so bemüht intellektuell, ging so in Verteidigungshaltung. Wäre ich Herr Scheck hätte ich das jetzt in die Tonne geworfen, sorry.

Hier noch eine literarische Überraschung. Hatte das Buch nicht auf dem Schirm, aber die Bingereader-Gattin hat mir fast körperlich gedroht, wenn ich nicht sofort und auf der Stelle dieses Buch lese … Und es hat mir wirklich sehr gefallen. Spielt in der Kunstszene der 80er Jahre in New York und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Unbedingte Empfehlung für:

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OK – aber jetzt kommt sie wirklich die Liste. Versprochen. Habe meine Best Books 2016 ein bisserl nach Genre sortiert. Ist ja immer ganz schön schwierig die Auswahl zu treffen. So viele die ganz knapp nicht genannt werden konnten.

OK Top 12 Belletristik (eines für jeden Monat sozusagen) 😉

Kein Ranking – zufällige Anordnung wie auf dem Bild von oben links im Uhrzeigersinn, die Mitte zuletzt.

The Vegetarian – Han Kang
Unterleuten – Juli Zeh
In Cold Blood – Truman Capote
Die Toten – Christian Kracht
The Pursuit of Love – Nancy Mitford
Die geheime Geschichte von Twin Peaks – Mark Frost
Atlas Shrugged – Ayn Rand
Chocolates for Breakfeast – Pamela Moore
Der Hals der Giraffe – Judith Schalansky
The Ship of Theseus – JJ Abrams & Doug Dorst
Carol – Patricia Highsmith
The Interestings – Meg Wolitzer

Habe auch sehr viel Science Fiction und Sachbücher gelesen, daher hier jeweils die Top 5:

Sci-Fi:

The Handmaids Tale – Margaret Atwood
Station Eleven – Emily St. John Mandel
Idoru – William Gibson
What we talk about when we talk about Clone Club – Gregory Pence
Normal – Warren Ellis

und zum Abschluss die Top 5 der Sachbücher:

Hoffnung in der Dunkelheit – Rebecca Solnit
Sapiens A Brief History of Humankind – Yuval Noah Harari
Von Beruf Schriftsteller – Haruki Murakami
The Selfish Gene – Richard Dawkins
History of Western Philosophy – Bertrand Russell

Hier die Bücherlisten der geschätzen Kollegen, hoffe ich habe niemanden vergessen 🙂

Was sagt ihr zu meiner Auswahl ? Lob, Kritik – fehlt euch was oder gabs Überraschungen ? Freue mich von Euch zu hören.
Morgen gibt es dann die Konzerte und Filme 2016 – juhuuu mehr Listen.

Ich wünsche Euch allen ein wunderbares 2017 – habt einen guten Rutsch und lasst es krachen 🙂

Unterleuten – Juli Zeh

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Juli Zeh ist eine der wenigen deutschen Autoren, von denen ich jedes Buch lese und am liebsten gleich, wenn es vom Stapel läuft. Ein Roman über ein Dorf in der Provinz ist nun normalerweise nicht das, bei dem ich atemlos und vor Freude jauchzend zugreife, denn als arroganter Städter klingt das für mich in etwa so attraktiv wie tot überm Zaun hängen (sorry, not sorry). Aber gut, wenn Frau Zeh das zum Thema macht, dann eben auch Dorf, Provinz, Ornithologen, junge Mütter und Windräder.

„Die jungen Leute von heute besaßen erstaunliche Talente. Zum Beispiel ungeheure Effizienz bei vollständiger Abwesenheit von Humor.“

Und wer hat nicht selbst genügend Erfahrungen mit dysfunktionalen Beziehungen, mit Idealisten, die dann doch irgendwie auf die Dark side gewandert sind, mit anstrengenden Hipstern, mit den dauerpolitisierenden vermeintlichen Sieger- oder Verlierertypen.

Wer sich also mindestens einmal zu entsprechenden Erfahrungen bekennen muss, der wird wahrscheinlich einen Großteil von sich selbst und seinem Bekanntenkreis in dem Protagonisten-Reigen des Romanes wiederfinden.

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Ok, es macht vielleicht nicht immer unbedingt Spaß, den Spiegel vorgehalten zu bekommen und man sich sieht in seiner verknitterten, augenberingten Glorie, aber da muss man durch. Frau Zeh ist da unerbittlich, in Technicolor und 3D beleuchtet sie die Düsternis in der vermeintlichen Idylle des Dorfes „Unterleuten“. Windräder spalten ein ganzes Dorf, die zugezogenen Natur-Naivlinge wünschen sich unveränderte Naturschönheit, sie sind schließlich nicht aus der Stadt weggezogen um jetzt wieder mit dem Fluch des Fortschritts konfrontiert zu werden, die knorrigen Dörfler hoffen auf Geld und Zukunft für ihr Dorf und man fragt sich ständig während des Lesens, wo würde man selbst wohl stehen.

„Was ihn so gebannt zu hören ließ, war die Art, wie Frederick und Lina miteinander sprachen.  Die beiden gehörten zu einer fremden Spezies. Nichts an ihnen war gedämpft. Nichts an ihnen war unsicher, zurückhaltend, zweiflerisch oder bescheiden. Diese jungen Menschen, in Meilers Augen halbe Kinder, agierten als Repräsentanten eines neuen Jahrhunderts. Sie arbeiteten nicht mehr für Vorgesetzte. Sie kannten keine überheizten Büros, keine grauhaarigen Sekretärinnen und keine Telefone, die über Kabel mit der Wand verbunden waren. Sie kannten keine Abteilungen und deren Abteilungsleiter, keine kurzen und lange Dienstwege und auch nicht den Geruch von frisch gesaugten Teppichböden, der die Arme schwer, den Rücken krumm und die Schritte langsam machte. Sie waren selbständig, selbstsicher, selbstsüchtig, wandelnde Selfies, zwei dauerbewegte Selbstporträts. Wenn sich Meiler die neue Generation vorstellte, sah er eine Armee von jungen Leuten mit ausgestrecktem rechten Arm, nicht zum Führergruß, sondern um das eigene Gesicht mit dem Smartphone aufzunehmen.

Zeh versteht es, die Dynamiken dieses Mikrokosmos zu erfassen und jeder der Charaktere des Romans hat Substanz und ist glaubhaft, ganz egal welchen Hintergrund oder welches Alter eine Person hat. In keinem ihrer Romane hat Zeh mich so sehr an Franzen erinnert wie in diesem, in der Dichte, Länge und auch im Anspruch habe ich mich häufiger an „Freedom“ erinnert gefühlt. Zeh läßt uns durch ein Kaleidoskop schauen, jedes Mal wenn man glaubt erkannt zu haben, was Sache ist, gibt es eine neue überraschene Wendung.

Im Grund geht es auch in „Unterleuten“ um Freiheit, persönliche und gesellschaftliche, wie wir sie ausleben und die daraus entstehenden Konsequenzen.

Mir hat „Unterleuten“ trotz oder wegen der dörflichen Provinz sehr gut gefallen. Gut geschrieben, spannend, humorvoll auch wenn keine der Figuren einem wirklich ans Herz wächst und sie eigentlich alle mehr oder weniger bemitleidenswert sind. Ich freue mich schon jetzt auf ihr nächstes Buch.

Gewinner gibt es keine in diesem Roman, so ist es wohl das Leben in der Provinz und Juli Zeh muss das wissen, die ist schießlich vor ein paar Jahren ins Havelland gezogen. 

Hier noch eine weitere Rezension zu „Unterleuten“ von Brasch & Buch, der auch ein Interview mit Erfolgsguru Manfred Gortz geführt hat 😉

Vielen Dank an den Luchterhand Verlag für das Rezensionsexemplar.