Meine Woche

461657f1b47908d0fea71d30d205b1f7

Gesehen: „Blade Runner 2049“ (2017) von Denis Villeneuve. Auch beim zweiten Mal wirklich klasse. Der Soundtrack ist ebenfalls großartig. Die Kurz-Filme „Black Out 2022„, „2036 Nexus Dawn“ und „2048 Nowhere to Run“ lohnen sich ebenfalls.

Tokyo Story“ (1953) von Yasujiro Ozu. Ein älteres Ehepaar besucht in der Stadt ihre Kinder, die wenig Zeit für sie haben. Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern bringt endlose Freude und endlosen Schmerz. Gilt zurecht als einer der besten Filme.

Gehört: „Blade Runner 2049 Soundtrack“ – Hans Zimmer & Benjamin Wallfisch, „Grönland“ – Glasbird, „I told you everything“ – Sharon van Etten, „Face the Fire“ – Boy Harshner, „Tokyo“ – White Lies, „You’ve got a friend“ – Lady Gaga, „Excavation“ – Cicely Irvine

Gelesen: dieses Interview mit Temple Grandin, The radical idea of a world without jobs, Australia 2050 – what life could be like after the failure of capitalism, diesen Artikel im New Yorker über das Erstarken der neuen Rechten in Deutschland, Nick Cave on the question if AI will ever write a good song

Getan: ein gutes Step Up Camp in Dortmund durchgeführt, Zug gefahren und mit Freunden lecker gefrühstückt

Geplant: das Massive Attack Konzert besuchen

Gegessen: Orientalisches Gemüse mit Pfannenfladenbrot

Gefreut: über das erfolgreiche Zusammenbasteln von Ikea-Möbeln

Geklickt:  auf die Kurzfilme „Merger“ und „Hyper-Reality“ über unsere mögliche Zukunft, auf den TED Talk von Greta Thuberg zum Klimawandel und auf den Webcomic „You should have asked“ woran Frauen so alles denken müssen

Gelacht: Am I adopted? 😉

Gewünscht: dieses Häuschen, diese Brotdose, dieses Auto

Gestaunt: Patti Smith liest aus Virginia Woolfes „The Waves

Gekauft: diesen Blumenständer, diesen Servierwagen, diese Regale

Gefunden: Jahrestage von Uwe Johnson im Bücherschrank

Gedacht: “Reading was my escape and my comfort, my consolation, my stimulant of choice: reading for the pure pleasure of it, for the beautiful stillness that surrounds you when you hear an author’s words reverberating in your head.” Paul Auster

 

Meine Woche

fullsizerender

Gesehen: „Sunshine Cleaning“ von Christine Jeffs mit Emily Blunt und der großartigen Amy Adams. Auch eher Tragikomödie um zwei Schwestern die aus Geldnöten als Tatort Reiniger arbeiten. Manchmal ziemlich eklig, aber der Film ist wirklich gut.

Frances Ha“ von Noah Baumbach mit Greta Gerwig. Schwarz-Weiß Comedy-Drama aus dem Jahr 2012. Sehenswert.

Monsieur Klein“ von Joseph Losey aus dem Jahr 1976 mit Alain Delon. Faszinierendes kafkaeskes Porträt eines Mitläufers in Frankreich während der NS-Zeit.

The Reflecting Skin“ von Philip Redley mit einem sehr jungen Viggo Mortensen. Hätte ich nicht mit einem „richtigen“ Vampirfilm gerechnet, hätte er mir wohl noch besser gefallen. Grandiose Bilder, die Story erinnert an David Lynch. Noch eine Empfehlung.

Les Revenants“ das französische Original der Mysterie-Serie „The Returned“ die ich zuerst sah. Bis zur 5. Folge waren die beiden fast identisch, danach gab es Unterschiede. Freue mich sehr auf die 2. Staffel, damit ich endlich weiß wie es weitergeht. Gibt es noch nicht auf Netflix, aber in der Bücherei.

Gehört: „The Turing Test“ – Ben Salisbury & Geoff Barrow, „Modern Love“ – David Bowie, „Get Lucky“ – Daughter, „Hey Girl“ – Lady Gaga & Florence Welch, „Can’t you tellCan’t you tell“ – Aimee Mann, „Next of Kin“ – Conor Oberst, „Sommertag“ – Gisbert zu Knyphausen

Gelesen: dieses Interview mit Don DeLillo, dieses Porträt der Crispr-Foscherin Emmanuelle Charpentier, dieses Gespräch zum Thema „Photography and the Art of Chance“,  über das was sehr optimistische Menschen anders machen, was wir in der Postmoderne über Fakten wissen sollten, über den Versuch Elon Musk zu verstehen

Getan: eine Küche gekauft (!), den Bookclub gehostet, ein schönes kleines Bloggertreffen im Fraunhofer besucht, danach noch mit einer guten Freundin bei spanischem Rotwein über Robert Walser gesprochen, die Konzepte meiner aktuellen Trainings überarbeitet, Mambo vermisst.

Geplant: Gisbert zu Knyphausen heute abend und The Kills nächste Woche sehen, eine Freundin in Berlin anrufen :), mehr schreiben

Gegessen: Apfel-Blaubeer-Crumble und Lachs in Blätterteig

Getrunken: Grüner Tee und spanischer Rotwein

Gelacht: In wine there is truth, in beer there is strenght, in water there is bacteria

Geärgert: „Euphoria“ wurde nicht gewählt für die Bücher die wir die nächsten Monate im Bookclub lesen 😦

Gefreut: über „Faserland“ im Briefkasten – danke Birgit :), der 10h-Küchenkauf-Marathon war erfolgreich und das Carolin Emcke den Friedenspreis gewonnen hat.

Gewünscht: diese Gläser, dieses Springseil, diese Rutsche fürs Büro,  diese Kommode

Gefunden: nix

Geklickt: auf diesen TED Talk zu unserem natürlich Schlaf-Rhythmus, Ingrid Burringtons Artikel über Facebook (oder eigentlich nahezu alle ihre Artikel für „The Atlantic“

Gewundert: wie teuer es ist eine Küche zu kaufen