Stockholm by the Book

Mit vielem habe ich in Stockholm gerechnet, aber nicht mit diesem perfekten fast schon sommerlichen Wetter, mit dem uns die schwedische Hauptstadt begrüßte. Das war die zweite schöne Überraschung nach der Lektüre des SZ Magazins bei der Anreise, in der tatsächlich ausgerechnet das Hotel vorgestellt wurde, in dem wir gebucht hatten. Das Story Hotel war auch in der Tat ein wunderbar zentral gelegener und insgesamt sehr schöner Ausgangspunkt für unseren Ausflug.

Unsere „must sees“ für Stockholm hat Wonnie hier wunderbar auf den Münchner Küchenexperimenten zusammengefasst – inklusive eines kulinarischen Rückblicks. Ich werde mich hier mit den literarischen Seiten dieser tollen Stadt beschäftigen.

Ein paar Impressionen will ich aber auch da lassen:

 

Literarisch gibt es einiges zu entdecken.  Allen voran natürlich Astrid Lindgren, die jahrelang in Stockholm lebte und dort 2002 verstarb. Ihre Wohnung in der Dalagatan 46 kann mit vorheriger Anmeldung besichtigt werden. Über die Ostertage waren leider alle Termine vergeben.

Eine Statue der Autorin findet sich vor dem Kindermuseum Junibacken, in dem sich eine Pippi Langstrumpf Ausstellung befindet.

 

Skandinavien ist ja bekanntermassen ein Thrillerland und es hätte sicherlich zig Möglichkeiten gegeben, den diversen Tatorten in der Stadt zu folgen. Vor vielen Jahren las ich mit Begeisterung die Sjöwall-Wahlöö Romane und ich bin sicher, es hätte einen entsprechenden Spaziergang dazu gegeben. Wir entschieden uns aber für die Lisbeth Salander Tour, bei der wir mit einem entspechenden Plan ausgerüstet durch Södermalm düsten und die Schauplätze der Millennium Reihe von Stieg Larsson unter die Lupe nahmen.

Von der Millennium Redaktion über die Wohnung von Mikael Blomqvist und Lisbeth Salander über deren Lieblingscafes erwanderten wir einen sehr interessanten und wunderschönen Teil Stockholms. Es gibt auch eine offizielle geführte Tour, die man zB hier buchen kann, wir entschieden uns aber, das ganze auf eigene Faust zu machen und ohne Gruppe im Schlepptau ist das finde ich auch deutlich netter. Abends im Hotel haben wir dann nochmal „The Girl who played with fire“ geschaut und uns wie Bolle gefreut, wenn wir Locations entdeckten, die wir tagsüber gefunden hatten.

Dieses hier ist garantiert Salanders Lieblingsbuchladen. Der war sehr cool und ganz in der Nähe ihrer Wohnung – also bin ganz sicher 😉

Ein Theaterbesuch im Kungliga Dramatiska Teatern, im Volksmund einfach Dramaten genannt wäre schon sehr schön gewesen, aber zum Einen waren wir nicht organisiert genug, uns im Vorfeld um Tickets zu kümmern und unser nicht vorhandenes Schwedisch wäre auch ein Problem gewesen. Das Theater ist ein wunderschöner Jugendstil-Bau und hat so manche berühmte Persönlichkeit hervorgebracht. Dort spielten neben Bibi Andersson und Max von Südow zB auch Ingrid Bergmann und Greta Garbo.

Hier findet man auch eine Büste des wohl berühmtesten schwedischen Dramatikers August Strindberg:

Natürlich bin ich nicht ohne entsprechende Reiselektüre nach Stockholm gefahren. Es war meines Erachtens dringend an der Zeit, ein Werk der schwedischen Nobelpreisträgerin Selma Lagerlöf zu lesen. Habe als Kind natürlich Nils Holgersson verschlungen, aber sonst kannte ich gar nichts von ihrem literarischen Werk. Ich habe mich für den Happy Reader Tipp „The saga of Gösta Berling“ entschieden. Ich mag die Penguin Klassikausgaben ganz besonders, da sie immer eine sehr gute Einführung in das jeweilige Werk bieten.

Der Roman liest sich eher wie eine lose Sammlung an Kurzgeschichten, die sich stets um den seines Priesteramtes enthobenen Gösta Berling drehen. Er spielt im Värmland in den 1820er Jahren und Gösta wird zum Anführer der Kavaliere auf Ekeby. Das abenteuerliche Leben dieser Kavaliere, ehemalige Offiziere und verarmte Adlige, die auf Gut Ekeby eine Freistatt gefunden haben und ihre Tage mit Liebesabenteuern, Musizieren, Kartenspielen und ähnlichen Vergnügungen verbringen, wird in zahlreichen recht selbständigen Kapiteln vorgestellt. Die Geschichte Gösta Berlings, der nach mancherlei Erlebnissen und Erfahrungen zu einem besseren Menschen geläutert wird, bildet hierbei die Rahmenhandlung für eine Reihe eher lose verknüpfter Episoden.

Die Kritik war nach Veröffentlichung des Romans zunächst eher negativ, dennoch wurde dieser Roman ihr Durchbruch und fand auch sehr prominente Verfechter wie beispielsweise Thomas Mann.

In Gösta Berling schlägt die Autorin viele Themen an, die sie ihr Leben lang begleiten werden: Die Landschaft, in der Gösta Berling spielt, ist auch der Schauplatz späterer Romane, die segenreiche Wirkung der Arbeit und der Sieg der Liebe ein ohnehin durchgehendes Thema bei Selma Lagerlöf.

In stilistischer Hinsicht blieb Gösta Berling allerdings ein Einzelgänger. Ihre nächsten Romane sind von einem deutlich schlichteren Stil gepräg, den sie im Laufe ihres Lebens immer weiter vereinfachte.

An unserem Abreisetag machten wir einen Ausflug in das Freilichtmuseum Skansen und ich fühlte mich dort die ganze Zeit in Selma Lagerlöfs Roman hineinversetzt:

Der magische Realismus in „Gösta Berling“ war nicht ganz meins, ich glaube ich würde sehr gerne noch mehr über Selma Lagerlöf lesen, bin aber nicht sicher, ob ich noch unbedingt weitere Romane von ihr lesen möchte. Ihr Leben war allerdings richtig spannend. „Gösta Berling“ wurde 1924 mit Greta Garbo verfilmt, die es sich auch nicht nehmen ließ, die Autorin privat zu besuchen, Frau Garbo war ein sehr großer Fan von Selma Lagerlöf.

Hier ein Ausschnitt aus dem Film:

Stockholm ist eine tolle Stadt, die wir zusammen mit den unglaublich symphatischen Menschen sehr lieb gewonnen haben. Es ist glücklicherweise auch nicht mehr ganz so teuer, wie bei meinem ersten Besuch dort vor einigen Jahren. Die paar Tage haben uns auf jeden Fall Appetit auf mehr Schweden gemacht, ich könnte mir gut vorstellen, mal so ein kleines rotes Häuschen zu mieten und Astrid Lingdrens Rat zu beherzigen:

„Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen.“

 

 

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Day 23 Book-a-Day Challenge: Favorite fictional Character

… and the winner is: Lisbeth Salander 🙂

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I would love to be a Hacker like her and the dragon tattoo is also cool. I prefer books where I can identify with somebody in the book. It doesn’t have to be the main protagonist and it is not so much that they need to be very similar to me, but something needs to resonate with me.

Either the way they think, the way they act or their ideas.

To learn more about Lisbeth I recommend Stig Larssons trilogy who died far too young a few years ago and the follow-up by David Lagercrantz „The Girl in the Spider Web“. You can find my review here:

https://bingereader.org/2015/10/01/the-girl-in-the-spiders-web-david-lagercrantz/

What is your favorite fictional character ?

The Girl in the Spider’s Web – David Lagercrantz

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”Shut up and listen,” she said.

Das war die Stelle, an der ich wusste, ahhh alles gut. Das ist meine Lisbeth. Wie wir sie kennen und lieben. Die Stieg Larsson Trilogie hat mich vor ein paar Jahren wirklich umgehauen und ziemlich süchtig gemacht. Als ich hörte, es gibt eine Fortsetzung, habe ich in etwa so reagiert:

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Als Fan von Stieg Larssons schrägem Ermittlerduo, der genialen Punk Hackerin Lisbeth Salander und ihrem Ermittlungspartner Mikael Blomkvist, dem investigativen Journalisten des Magazins Millenium, wird man absolut nicht enttäuscht von dieser Fortsetzung, die aufgrund von Larssons Herztod im Jahr 2004 vom schwedischen Journalisten David Lagercrantz weitergeschrieben wurde und es hätte ja durchaus auch ordentlich in die Hose gehen können.

In „The Girl in the Spider’s Web“ werden die beiden in den Fall des geheimnisvollen Informatikers Frans Balder verwickelt. Er ist ein Experte auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz, der in eine globale Verschwörung verstrickt wird, die von der schwedischen Geheimpolizei, über die russische Mafia und Industriespione aus dem Silicon Valley bis zur NSA reicht.

Lisbeth hackt wieder und nicht irgendwen, sondern als stolze Hackerin natürlich niemand geringeren als die NSA. Als gäbe es nichts einfacheres und als sei die NSA der Kegelverein von gegenüber, gleitet sie durch deren Abwehrsysteme wie ein Messer durch die Sahnetorte. Das hetzt ihr erwartungsgemäss die Höllenhunde der  NSA auf den Hals und der Roman nimmt ordentlich Fahrt auf.

Auch Balder gerät in das Fadenkreuz der NSA und einer zwielichtigen Firma namens Solifon, die an sein Computerprogramm heran wollen, das auf seiner Forschung zur künstlichen Intelligenz basiert. Balder ist alleinerziehender Vater, der sich um seinen kleinen autistischen Sohn mit Savant-Syndrom kümmert. Der kleine August ist ein mathematisches Genie und zusätzlich noch in der Lage, unglaublich präzise Zeichnungen anzufertigen, die eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen.

Erwartungsgemäß denkt man das Salander, die super-intelligente Hackerin/Problemlöserin in der Geschichte, alles auflösen wird, aber es ist dann tatsächlich August, der den entscheidenden Hinweis geben kann. Die Interaktion zwischen August und der wahrscheinlich selbst irgendwo auf dem autistischen Spektrum angesiedelten Lisbeth gehören zu den berührensten Momenten im Roman.

Salander und Blomkvist treffen lange nicht aufeinander. Zehn Jahre sind seit ihrem letzten Zusammentreffen vergangen und es dauert bis etwa zum Ende des ersten Drittel des Buches, bis es ein Aufeinandertreffen der beiden gibt. Im ersten Teil geht es um Mikael und sein Magazin „Millenium“, das er mitgegründet hat und das in Schwierigkeiten gerät. Er ist die Art Journalist, die einem wirklich Hoffnung für diesen Berufsstand gibt.

Lisbeth hat dann mit „Shut up and listen“  ihren Auftritt und das macht er dann auch der Herr Blomkvist. Lange bleibt es bei kurzen email-Sequenzen und Telefonaten und lange fragt man sich, ob sie überhaupt aufeinander treffen werden in der Geschichte.

David Lagercrantz versteht es meiner Ansicht nach ganz ausgezeichnet, sich in Stieg Larssons Charaktere hineinzuversetzen. Er erfasst ihre Verletzlichkeiten, ihren Widerwillen und ihre Müdigkeit. Beide wollen Gerechtigkeit, wenn auch aus unterschiedlichen Beweggründen. Salander aufgrund ihrer unbändigen Entschlossenheit, sich an denen zu rächen, die unterdrücken und missbrauchen. Typen, die es sexuell erregt, wenn sie Frauen oder Kinder schlagen, sollten hoffen, dass Salander niemals dahinter kommt, denn es könnte sonst schnell mit einem Stiefel am Hals oder einem Messer am Brustkorb enden und ihnen wird unweigerlich die Frage durch den Kopf gehen, wie zur Hölle ausgerechnet ein so zierliches Wesen ihnen das antun konnte.

Blomkvist dagegen kämpft für Gerechtigkeit, weil er einfach ein idealistischer Mensch ist, jemand der aus intrinsischen Motiven handelt und stets so, als hätte er nichts zu verlieren.  Das Millennium und sein Erfolg bei schönen Frauen entschädigen ihn für seinen Mut gelegentlich.

“we live in a twisted world where everything, both big and small, is subject to surveillance, and where anything worth money will always be exploited.”

“it’s always the wrong people who have the guilty conscience. Those who are really responsible for suffering in the world couldn’t care less. It’s the ones fighting for good who are consumed by remorse.”

Einige Kritiken beschweren sich über den Techie-Jargon im Buch und den vielen verschiedenen Hacker-Typen, die man nur schwer auseinanderhalten könnte, dies war für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Lagercrantz hat meiner Meinung nach alles gut erklärt, den Kontext dargelegt und man erfährt eine Menge über künstliche Intelligenz, Autismus, das Savant-Syndrom, White und Dark Hat Hacking und vieles mehr.

Hier ein link zu „White Hat Hacking for Beginners“ falls ihr auf den Geschmack gekommen seid 😉

“Money talks, bullshit walks.”

Habe das Buch in nur zwei Tagen verschlungen. Tolle Geschichte, gut geschrieben, Lisbeth ist einfach nur verdammt cool und ich bin weiterhin ein bisschen verliebt 😉
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Foto: Weheartit

Das Buch ist auf deutsch unter dem Titel „Verschwörung“ im Heyne Verlag erschienen.

How To Be A Heroine – Samantha Ellis

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What I learned from reading too much is, that at some stage the dog comes round and tries to get you out of the bathtub for a walk 😉

Samantha Ellis hat sich in ihrer literaturverliebten Biografie mit den Beziehungen und Verhältnissen beschäftigt die sie zu verschiedenen fiktiven Literaturheldinnen im Laufe ihres Lebens entwickelt hat. Ein Gespräch mit einer Freundin über „Wuthering Heights“ und „Jane Eyre“ bringt die Frage auf, ob die nicht eher die mutige Jane Eyre als feministisches Vorbild taugt, als die hitzköpfige freiheitsliebende Cathy Earnshaw die am Ende alle unglücklich macht.

Die Diskussion bringt Ellis zum Nachdenken und dazu ihre weiblichen literarischen Vorbilder genauer unter die Lupe zu nehmen und mit ihrer eigenen Entwicklung in Einklang zu bringen. Sie beschließt alle Bücher noch einmal zu lesen die sie geprägt haben und sich der mutigen Frage zu stellen, ob ihre literarischen Heldinnen standhalten können oder ob sie sie tatsächlich eigentlich auf Abwege geführt haben.

Das Ergebnis dieser Wiederentdeckungsreise sind sehr amüsante und oft auch sehr bewegende Erinnerungen. Mir gefiel dieser Mix aus Biografie und dem persönlichen Blick auf das Leben mit dem ihren Romanheldinnen.

Ellis wuchs in England als Teil einer Irakisch-Jüdischen Familie auf. Es gab jede Menge Erwartungshaltungen an sie, häuftig versucht sie der klaustrophobischen Enge des Familienclans zu entkommen. Ellis zieht oft ihre Romanheldinnen als Orientierungshilfe zu Rate. Ich denke lesen ist für die meisten nicht nur eine Form der Unterhaltung, sondern wir lesen um Geschichten zu finden die uns Wege aufzeigen wie wir leben können oder wollen.

Für Ellis beginnt die Reise mit Andersens kleiner Meerjungfrau, geht über Anne of Green Gables mit der sie ihre erste Enttäuschung erlebt, als sie feststellt, dass die kluge Anne das Schreiben aufgibt nachdem sie verheiratet ist.  Mit ihrer Teenagerzeit-Heldin Lizzy Bennet aus Austens „Pride and Prejudice“ teilt sie mit 12 Jahren die Hoffnung irgendwann vielleicht auch einmal einen Mann zu heiraten der ihr und ihrer Familie gefällt. Mit 17 ist es Scarlett O’Hara mit deren Hilfe sie den Mut aufbringt, ihre Eltern davon zu überzeugen sie in Cambridge studieren zu lassen.

“My parents wanted me to get a degree, but they wanted me to do it at home, where they could keep an eye on me, and send me on dates with their friends’ sons. They didn’t want me to risk my safety, health and reputation to go God-knew-where, and study God-knew-what.”

In Cambridge ist ihre Heldin dann natürlich Sylvia Plaths Esther Greenwood von der sie ziemlich besessen ist

“For a while I didn’t really see the city, just ran around recognising places she’d been.”

20 Jahre später glaubt sie nicht mehr, dass Plath das Leiden angepriesen hat, sondern dass sie den Versuch es zu bekämpfen bevorzugte, selbst wenn der Kampf (noch) nicht gewonnen werden kann.

Desweiteren beschäftigt sie sich noch mit den folgenden Damen:

Lucy Honeychurch
The Dolls (from the Valley)
Cathy Earnshaw
Flora Poste
Scheherazade

Samantha Ellis‘ biographische Reise an der Hand ihrer Romanheldinnen ist spannend und unterhaltsam. Einige kenne ich auch, ein paar wollte ich danach kennenlernen, um andere weiterhin einen Bogen machen. Während der Lektüre beginnt man sich zwangsläufig mit den eigenen literarischen Vorbildern zu beschäftigen.

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Foto: www.gleichartig.wordpress.com

Wer Lust auf eine solche Reise hat, vielleicht auch als Anstoß für seinen eigenen Trip, dem kann ich Samantha Ellis‘ Buch „How to be a Heroine“ nur ans Herz legen. Es macht riesige Lust sich mit seiner eigenen Lese-Biografie zu beschäftigen.

Wer würde auch heute noch Bestand haben und wem würde ich wohl in heutiger Facebook-Manier das „Like“ entziehen?

Hier ein paar meiner Heldinnen und Helden, ja ja wieder eine Liste und ganz sicher nicht komplett. Ich werde mit Sicherheit bei der einen oder anderen die Tage mal wieder reinlesen:

Johnny Trotz aus „Das fliegende Klassenzimmer“
Pippi Langstrumpf
George von den 5 Freunden
Die Rote Zora
Trixie Belden
Laura Ingalls aus „Little House on the Prairie“
„Scout“ Finch aus „To Kill a Mockingbird“
Jeannette aus „Oranges are not the only fruit“
Franny Glass aus „Franny and Zooey“
Esther Greenwood aus „The Bell Jar“
Lisbeth Salander aus „The Girl with the Dragon Tattoo“
Hermione Granger aus „Harry Potter“
Kafka Tamura aus „Kafka on the Shore“

Mehr fallen mir gerade nicht ein, aber da waren noch mehr, bin ganz sicher. Und ihr so ?