Meine Woche

Gesehen: „Easy Rider“ (1969) von und mit Dennis Hopper und Peter Fonda. Wunderschöne Landschaftsbilder, tolles Road-Movie.

Andrei Rublev“ (1966) von Andrei Tarkovsky. Definitiv ein guter Film, bin aber nicht wirklich reingekommen und fand ihn etwas lang.

Diverse SciFi-Kurzfilme: „Afronauts“ (2014) von Frances Bodomo, „Negative Space“ (2017) von Ru Kuwahata / Max Porter, „Corrections“ (2019) von Nick Tucker und Alpha Squadron (2018) von Michael Lukk Litvak

Gehört: „Glory Box“ – Portishead, „Fuck it I love you & The Greatest“ – Lana del Rey, „Slow Riot for New Zero Kanada“ – Godspeed You! Black Emperor!, „Blackworld Blues“ – Force Feeding Love, „Tumült“ – Spuce Trap, „Satellite“ – Cehryl,

Gelesen: „In man it’s Parkinson in women it’s hysteria“, How Portishead defined the 90s, Just buy the f*** latte, How employees shaped strategy at the New York Public Library, The female patrons who shaped art history, Chasing the pink, Hong Kongs fight for life

Getan: eine Woche lang keine Termine gehabt – juhu. Daher viel gelesen und geschrieben

Geplant: eine Lesung besuchen

Gegessen: eine grüne Asiabowl und ein türkisches Frühstück

Gefreut: über das musikalische Überraschungspaket von Kiwi, den L-Word Trailer und das Äthiopien es geschafft hat in 12 Stunden 350 Mio Bäume zu pflanzen

Geweint: nein

Geklickt: auf die wunderschönen Fotos von Fabien Michenet und Miss Aniela und die spannende Debatte zwischen Mary Beard und Boris Johnson

Gelacht: über diese eleganten Vögel

Gestaunt: über diese riesige Qualle vor Cornwall, Our Solar System to scale

Gewünscht: dieses kleine Cottage, diese Lunchboxen, diese Solar-Jacke

Gefunden: einen Marlene-Dietrich-Bildband

Gekauft: noch ein Nachzügler Geburtstagsgeschenk

Gedacht: „Now every time I witness a strong person I want to know:
What did you conquer in your story? Mountains to not rise without earthquakes“ (Katherine MacKenett)

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Athen by the Book

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Nach mehreren Besuchen in Griechenland stand endlich auch Athen auf dem Programm und die Stadt hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen.

Über das Tourist Office kann man Stadtführungen mit einheimischen Nachbarschafts-Tourguides buchen und wir hatten mit unserer Stadtführerin richtig Glück. Katarina war so enthusiastisch und wusste unglaublich viel über die Geschichte und die Mythologie und ich glaube, hätte ich nicht für einen Call gegen 5 im Hotel sein müssen, wir würden noch immer mit ihr durch die Stadt laufen und keine Ecke unentdeckt lassen.

 

Leider weigerte sie sich standhaft, von uns ein Trinkgeld zu nehmen, sie sind sehr stolz, die Frauen in Athen 🙂

Ich konnte natürlich nicht ohne entsprechende Lektüre nach Athen reisen und um die Akropolis entsprechend würdigen zu können, packte ich Mary Beards „Partheon“ ein. Unser Aufstieg bei gefühlten 40 Grad im Schatten mit 10000 anderen Touristen ließ nicht viel Feierlichkeit aufkommen, aber interessant war es auf der Akropolis auf jeden Fall und man hat natürlich auch eine großartige Aussicht.

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Mary Beard nimmt uns in dem Buch auf die fast 2500 Jahre lange Geschichte mit, die das weltberühmte Gebäude hinter sich hat. In einem Wettstreit um die Vorherrschaft in Athen rangen Athene und Poseidon um die Gunst der Athener, die zu diesem Zeitpunkt natürlich noch keine Athener waren. Poseidon versprach Wasser, Athene Oliven und wir wissen, wie die Stadtbewohner sich entschieden.

Zur Ehre ihrer Schutzpatronin bauten die Athener der Göttin Athene den Parthenon mit einer über 10m hohen Statue der Göttin, von der leider kein Stückchen mehr übrig ist. Die Römer übernahmen später den Tempel und ehrten darin ihre eigenen Götter und nur wenig später verwandelten die Christen den Tempel in eine Kirche.

Während des Ottomanischen Reiches wurde das Gebäude in eine Moschee verwandelt und dummerweise lagerten sie dort ihr Schießpulver. Als die Venetianer die Akropolis befeuerten, um die Türken aus Athen zu befreien, gingen Teile davon in die Luft und zerlegten den Tempel zu großen Teilen. Als nächster kam Lord Elgin und „rettete“ die Trümmer und den wunderschönen Marmor-Fries und brachte ihn nach London, wo wir ihn heute im Britischen Museum bewundern können.

Durch das Buch wurde mir klar, dass ein Gebäude nur dann so lange existieren kann wie zB der Parthenon, wenn es in Gebrauch ist. Man sollte sich also eher freuen, dass die Christen und die Muslime den Tempel für ihre Zwecke nutzten, denn wäre der Parthenon schon deutlich früher eine Ruine gewesen, wäre heute wahrscheinlich überhaupt nichts mehr da.

„For to study the Parthenon is to be brought face to face with the very fragility of our grip on the Greek and Roman world, and with the challenges that are involved in even the simplest attempts to describe it, let alone explain or make sense of it.

The Parthenon in other words, offers an object lesson in those tantalizing processes of investigation, deduction, empathy, reconstruction and sheer guesswork that must be the hallmarks of any study of classics and the classical past.“

 

Besonders gut gefallen hat mir Zeus‘ Tempel und das Hadrianstor. Der Tempel wurde ca 680 BC zu Ehren des Göttervaters errichtet und seine 16 übrig gebliebenen Säulen korinthischen Stils lassen ahnen, wie beeindruckend dieser Tempel einst aussah. Er war einer der größten Tempel des antiken Griechenlands.

Das Hadrianstor wurde im Jahr 132 Kaiser Hadrian gewidmet. Es war kein Stadttor sondern ein Ehrenmonument. Hadrian hatte die Stadt wesentlich vergrößern und neue Viertel erbauen lassen. Es gibt zwei Inschriften auf der Seite zur Altstadt: „Dies ist Athen, einst Theseus Stadt“ und auf der anderen Seite „Dies ist Hadrians, nicht Theseus’ Stadt“.

Ein Buch das ebenfalls auf keiner Griechenland-Reise fehlen darf, ist die großartige Neuerzählung des Trojanischen Krieges aus weiblicher Sicht von Natalie Haynes.

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Die Geschichte von der Belagerung Trojas war nie nur die Geschichte von einer oder zwei Frauen, Haynes gibt allen Frauen in der Geschichte eine Stimme.

Als Creusa mitten in der Nacht erwacht, steht Troja in Flammen. Zehn endlose Jahre des Krieges und der Belagerung durch die Griechen gehen in Troja in dieser Nacht zu Ende. Die Griechen haben durch eine List gewonnen und in den nächsten Stunden wird sich das Leben, wie Creusa es kannte, in Asche verwandeln…

Die schrecklichen Konsequenzen des Falls der Stadt Troja erstrecken sich vom Berg Olympus bis zum Berg Ida, über griechische Inseln und über den Ozean hinweg. Die Geschichten der Frauen erzählen vom Krieg, von den Schrecken der anschließenden Sklaverei und auch davon, wie dieser schreckliche Krieg überhaupt anfing.

„A Thousand Ships“ gibt den Frauen, Mädchen und Göttinnen eine Stimme, die für so lange Zeit still waren. Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen – große Empfehlung.

Wer etwas Zeit mitbringt, sollte sich in Athen unbedingt mit dem Shuttle-Bus zum neuen großen Kulturzentrum SNFCC bringen lassen. Dort finden eine ganze Reihe kultureller Veranstaltungen statt, die Architektur der Gebäude ist beeindruckend und auch wer kein griechisch lesen kann, sollte unbedingt einen Abstecher in die dortige Bibliothek machen, die ist umwerfend.

 

Athen ist eine aufregende, pulsierende Stadt, die sehr viel mehr zu bieten hat als nur die Akropolis, die man sich aber auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

Ganz lieben Dank noch einmal an Katarina, unsere tolle Stadtführerin und für den nächsten Besuch in der Stadt haben wir auch noch ein paar Sachen offen gelassen, die wir uns dann anschauen wollen.

So – hab ich euch jetzt Lust auf Griechenland gemacht? Dann kommt einfach mit, wenn ich euch in ein paar Tagen mit nach Naxos nehme.

 

#Women in Science (8) Mary Beard

„The aim of Classics is not only to discover or uncover the ancient world. Its aim is also to define and debate our relationship to that world“

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Ich mag die „Very Short Introduction“-Serie sehr gerne, diese Ausgabe habe ich mir explizit wegen der Co-Autorin Mary Beard geholt, eine der führenden Historikerinnen, die einen wunderbar trockenen Humor besitzt. In dieser Ausgabe war jetzt nicht unbedingt viel Platz für ihren Humor, aber mir hat die Herangehensweise hier sehr gefallen. Die Beschreibung eines griechischen Tempels, den sie aus ganz unterschiedlichen Richtungen beleuchtet um nicht nur dessen Geschichte herauszuarbeiten, sondern die Entwicklung der Altertumswissenschaften selbst mit Ausflügen in die Mythologie, antike Religionen, Reisen in der Antike, Erdkunde, Philosophie und die Literatur.

Mary Beard ist Professorin of Classics an der Universität Cambrige, Fellow am Newnham College und der Royal Academy of Arts und Professorin für antike Literatur. Sie ist Redakteurin für die Classics beim Times Literary Supplement und betreibt nebenher noch recht regelmäßig einen Blog namens „A Don’s Life“. Durch ihre regelmäßigen Auftritte in den Medien und ihre gelegentlich etwas kontroversen Aussagen ist sie mittlerweile die wohl bekannteste britische Altertumswissenschaftlerin.

Ihr ist wichtig, dass antike Quellen als Dokumente der Meinungen und Überzegungen ihrer jeweiligen Autoren zu werten sind und nicht als zuverlässige Quellen für die Ereignisse die sie beschreiben. Ein Gedanke, dem ich mich tatsächlich gut anschließen kann.

Diese „Very Short Introduction“ ist eine eloquente und fesselnde Reise in die Welt der Antike. Aber anstatt zum x-ten Mal den Peleponnesischen Krieg zwischen den Griechen und den Persern hoch- und runterzubeten, oder Athen als Geburtsstätte der Demokratie oder ähnliche Meilensteine der Antike zu beleuchten, fokussiert sie sich auf ein ganz bestimmtes Objekt. Auf die Ruinen eines antiken griechischen Tempels: den Tempel des Apollo in Bassae in Arkadia.

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Der Tempel agiert als Landkarte die Beard und Henderson die Möglichkeit gibt die Altertumsforschung aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Die Leser werden zu Touristen und Beard und Henderson sind die informativen Tour Guides.

“When we look, for example, at the Parthenon for the first time, we look at it already knowing that generations of architects chose precisely that style of building for the museums, town-halls, and banks of most of our major cities.” 

Die Fragen, die die Altertumsforschung stellt zielen nicht einfach nur darauf ab, Licht in das Dunkel der Antike zu bringen, es geht auch darum unsere Beziehung zu dieser antiken Welt zu definieren.

So ein kurzes Büchlein kann natürlich nicht alles abdecken und das versucht es auch gar nicht unbedingt. Es ist sehr gut geschrieben und macht Lust sich wieder einmal intensiver mit griechischer und römischer Geschichte auseinander zu setzen. Die Altertumsforschung ist ein Fachgebiet, dass so tief wie die Menschheitsgeschichte ist und was Altertumsforschung tatsächlich bedeutet muss stets und ständig neu austariert und erkundet werden.

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Foto: Wikipedia

Et in Arcadia Ego“ – Auch ich war in Arkadien. Noch nicht, aber nach der Lektüre dieses Buches möchte ich wahnsinnig gerne einmal die Ruinen in Griechenland ansehen, idealerweise mit der Hörbuch-Ausgabe. Dann steige ich mit Mary Beard in eine Zeitmaschine und sehe mir den Tempel an so wie er ursprünglich einmal war mit bunt bemalten Säulen und voller Leben.

Auf deutsch erschien das Büchlein unter dem Titel „Kleine Einführung in die Altertumswissenschaft“ im J. B. Metzler Verlag.

Hat einer von Euch den Tempel bzw seine Ruinen schon einmal besichtigt? Oder die Fresken im Britischen Museum in London?

Frauenleserin Blogparade

 

Schuld sind Frau Schiefgelesen und Frau Buchpost. Ganz klar. Sie haben mich zur Teilnahme an dieser großartigen Blogparade animiert und mich noch dazu auf den sehr spannenden Blog „Frauenleserin“ aufmerksam gemacht, der mir bislang durch die Lappen gegangen war. Also auf zum Bekenntnis ablegen:

 

  • Wie hoch ist Deine „Frauenquote“? Wieviele Bücher hast Du in diesem Jahr gelesen und/oder rezensiert? Wieviele davon wurden von Autorinnen verfasst?Ich habe erstaunliche 110 Bücher gelesen in diesem Jahr, soviele wie noch nie. Keine Ahnung wie ich das geschafft habe, ich fürchte nach wie vor den Preis zahlt der nächtliche Schlaf.Von den 110 Büchern habe ich laut meiner Goodreads Analyse nur 41 Bücher von Autorinnen gelesen, das kann und soll definitiv im nächsten Jahr besser werden. Aber die meisten meiner Lesehighlights waren Bücher von Autorinnen:
    – Siri Hustvedt „A Woman looking at men looking at women
    – Mary Beard „Women and Power
    – Tara Westover „Befreit
    – ML Rio „If we were Villains
    – Chimamanda Ngozi Adiechie – A Feminist Manifesto
    – Ottessa Moshfegh „Eileen
    – Sibylle Anderl „Das Universum und ich“
    – Lily King „Euphoria“
    – Yaa Gyasi „Homecoming
    – Elizabeth Gilbert „Das Wesen der Dinge und der Liebe

  • Welches Buch einer Autorin ist Dein diesjähriges Lesehighlight? (Warum?)Finde es sehr schwer eines rauszupicken, aber wenn ich unbedingt wählen müsste dann wäre es wohl Siri Hustvedts Buch „A Woman looking at men looking at women„. Ich lerne durch ihre Bücher so viel und liebe ihre Art zu schreiben, wie sie es schafft Wissenschaft und Kultur so mühelos miteinander zu vereinen. Sie ist eine begnadete Brückenbauerin und es gibt wenige Menschen neben denen ich lieber einmal bei einer Dinnerparty sitzen möchte.
  • Welche Autorin hast Du in diesem Jahr für Dich entdeckt und was macht Sie für Dich so besonders?Ich bin da wahrscheinlich etwas spät auf der Party erschienen, aber ich habe tatsächlich erst dieses Jahr Mary Beard und Chimamanda Ngozi Adichie entdeckt und kann mir ein Leseleben ohne sie jetzt gar nicht mehr vorstellen. Ihre Wucht und Präzision Dinge auszudrücken, die mir irgendwie im Kopf rumgehen ich aber im Leben nicht so auf Papier bringen könnte. Das sie die Dinge beim Namen nennen, nicht um den heißen Brei rumreden und enthusiastisch für ihre Themen brennen.OK  – meine Traum Dinnerparty besteht aus Siri Hustvedt, Chimamanda Ngozi Adichie, Ursula LeGuin und Mary Beard 🙂
  • Welche  weibliche Lebensgeschichte bzw. Biografie hat Dich in diesem Jahr besonders beeindruckt (und warum?)Tara Westovers „Befreit“ ganz klar und ohne großartig nachdenken zu müssen. Ich fand es so bewundernswert wie sie ihren Weg gemacht hat. Es aus einem derart fundamentalistischen bildungsfernen Umfeld bis nach Cambridge zu schaffen ist schon eine immense Leistung. Von der Dame könnte sich mein Schweinehund gelegentlich eine Scheibe abschneiden.
  • Welches Buch einer Autorin möchtest Du in 2019 unbedingt lesen?
    Ich glaube es wird Zeit Toni Morrisons „Beloved“ mal wieder zu lesen und außerdem endlich die „Beschreibung einer Krabbenwanderung“ von Karosh Taha und Washington Black von Esi Edugyan.

Eine umfassende Liste meiner liebsten Bücher 2018 wird es dieses Jahr nicht geben. Mein Entscheidungsmuskel ist erschlafft 😉

Ich wünsche Euch allen einen richtig guten Rutsch und ein wunderbares 2019!

Meine Woche

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Gesehen: „Gothic“ (1986) von Ken Russell mit Gabriel Byrne und Natasha Richardson. Fiebriger Horrorfilm um die Entstehung von Mary Shelley’s „Frankenstein“

Mary Beard – Meet the Romans“ (2017) 3 teilige BBC Dokumentation über das Leben der einfachen Römer. Super spannend, hab ich sehr gerne gesehen.

Castlevania“ 2. Staffel (2018) von Warren Ellis. Animationserie die auf dem japanischen Videospiel Castlevania beruht, in dem es um den Vampirjäger Trevor Belmont und die Zaubererin Sypha die gegen Draculas Armee kämpfen. Tolle Atmosphäre und ein großartiger Soundtrack.

Gehört: „The Haunting of Hill House“ + „Come Home“ – Newton Brothers, „Bloody Tears“ – Castlevania OST, „Volk“ – Tom Yorke, „Ways of Stillness“ – Vau, „Postcards“ – Endless Melancholy, „Tired Eyes“ – Coastlands, „Requiem“ – Guiseppe Verdi, „King Night“ – Salem

Gelesen: Post-Truth Germany, Daniel Ratcliffe and the art of the fact-check, Dozenten und Professoren erzählen was sie von ihren Studenten gelernt haben, why do we feel so busy, The Confidence Gap, Merkel and the revenge of the white boys club, The harder better stronger faster language of dieting

Getan: die Magnum Ausstellung in der Versicherungskammer Bayern angesehen, Guinness im Irish Pub getrunken und den Stoffmarkt in Freising besucht

Geplant: ein Workshop an der TU München

Gegessen: French Toast mit Beeren

Getrunken: Guinness

Gefreut: dass es meinem Papa nach dem heftigen Epilsepsie-Anfall wieder gut geht

Geklickt:  „Why do societies collapse“ – Jared Diamond, „The case for curiosity driven research“ – Suzie Sheehy, The End – In the praise of credits, Marlene Dietrich Blue Angel Screen Test

Gewünscht: ein Besuch in dieser Bar, diese Jacke, diese Vasen

Gestaunt: über diese Buch Cover der 50er Jahre

Gefunden: nix

Gedacht: “To be yourself in a world that is constantly trying to make you something else is the greatest accomplishment.” — Ralph Waldo Emerson

Meine Woche

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Gesehen: „Berlin Syndrome“ (2017) von Cate Shortland mit Teresa Palmer. Heftiger Psychothriller um eine australische Backpackerin in Berlin, nach dem man wahrscheinlich nie wieder einen One-Night-Stand haben will 😉

The Fog“ (1980) von John Carpenter mit Jamie Lee Curtis. Ich habe einfach eine Schwäche für Horror-Filme aus den 70er und 80ern – der hier macht viel Spaß.

The Glass Castle“ (2017) von Destin Cretton mit Brie Larson, Naomi Watts und Woody Harelson. Buch-Verfilmung die mich irgendwie so gar nicht gepackt hat.

Gehört: „Geh in die Stadt“ – Petula Clark, „Streets of Berlin“ – Bryony Marks, „Fragile“ – God is an Astronaut, „Helios Erebus“ – God is an Astronaut, „Beyond the Fields“ – Barst, „Crazy“ – Gnarls Barkley, „Music and Poetry of the Kesh“ – Ursula Le Guin, „Grid of Points“ – Grouper

Gelesen: Silicon Valley’s Tax-Avoiding, Job-Killing, Soul-Sucking Machine, Does having a day job make better art, from information to reputation age, wie viel Gewalt in Obst stecken kann

Getan: kurze aber schöne Radltour durch den englischen Garten, den Überraschungsbesuch der Schwiegermama organisiert, abgerockt auf dem God is an Astronaut Konzert, mit Freunden Pizza gegessen, im Nymphenburger Park spazieren gegangen und die Sonne genossen

Geplant: einen Workshop mit Studenten der TU München und den Literaturmix im Literaturhaus besuchen

Gegessen: Steckerlfisch und Spargelsuppe

Getrunken: versehentlich Radler

Gelacht: über Darth Vader und diesen Alt-Right Vollpfosten

Geärgert: wie viel über das dumme Geschwätz von Tellkamp geschrieben wurde und wie wenig im Gegensatz über die großartige Rede von Michael Köhlmeier

Gefreut: ich fahre zur Digital Bauhaus nach Weimar (zu Tante Masha winkt)

Geklickt: the 50 best reading nooks und auf diesen TED Talk „A Woman’s fury holds a lot of wisdom“ von Tracee Ellis Ross

Gewünscht: das ESO Planetarium besuchen, diesen Fahrradhelm, dieses Bild

Gefunden: die Transcendence DVD

Gekauft: nix

Gestaunt: über Mary Beard die einen Tag im British Museum als Guard arbeitete aber auch wie wenig in der Presse über die Unruhen in Puerto Rico zu lesen ist

Gedacht: Der Haß ist die Liebe die gescheitert ist (Sören Kierkegaard)

Meine Woche

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Gesehen: „Mute“ (2018) von Duncan Jones mit Alexander Skrasgard. Ich würde vermutlich auch die Ästhetik aus Blade Runner klauen, wenn ich mal einen Film mache, aber geklaute Noir Anleihen aus allen Filmen dieses Genres machen noch keinen richtigen Film. Das war nix.

Gehört: „Keep the streets empty for me“ – Fever Ray, „If I had a heart“ – Fever Ray, „Orthodox Tales“ – Andrew Sherwell,  „The Cause of Labour is the hope of the world“ – Johann Johansson, „Flume“ – Hundreds ft Wallis Bird, „Wonder Woman’s Wrath“ – Rupert Gregson-Williams, „Clara“ – Richard Luke

Gelesen: über den Niedergang des Uber-Chefs Travis Kalanick, the dangers of automating inequality, the female price of male pleasure, the real Burning Man, Margaret Atwood über die Renaissance der Geschichte der Dienerin, why the end of cash could be the end of freedom

Getan: meditiert, ein neues Leadership-Trainingsmodul konzipiert, das Fever Ray Konzert besucht, einen London-Trip gebucht und mit Freunden lecker japanisch gegegessen

Geplant: erfolgreiche Meetings in Dortmund

Gegessen: Gado Gado

Getrunken: japanisches Bier

Gelacht: yep das beschreibt mich 100%

Geärgert: das in letzter Zeit ständig zu kleine Hallen für Konzerte gebucht werden und man immer weniger sieht

Gefreut: über unseren kalten aber wunderschönen Winterspaziergang gestern bei blauem Himmel und strahlenden Sonnenschein

Geklickt: auf diesen TED Talk mit Futurist Stewart Brand, Naomi Aldermans Interview mit Ursula LeGuin

Gewünscht: diesen Handfeger, diesen Notizblock, diese Wasserpflanzen

Gefunden: im Bücherschrank: Hildegard Hamm-Brücher „Der Politiker und sein Gewissen“, Kierkegaards Briefe und Patrick Dixons „The Future of Almost Everything“

Gekauft: dieses Regal, dieses Tshirt und dieses Buch und dieses

Gestaunt: über diese japanischen Trucks

Gedacht: “You cannot easily fit women into a structure that is already coded as male; you have to change the structure.” (Mary Beard)