Metronomy @Docks, Hamburg

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Metronomy verwandeln die Bühne mit ihrem Auftritt innerhalb von Sekunden in eine funky 70s Groove-Night. Im einheitlichen weißen Anzug geht es sofort los mit einem euphorischen, tanzwütigen Set, das einen in Bewegung brachte, egal ob man wollte oder nicht. Geradezu hypnotisch verzaubern sie das Publikum. Die beiden Keyboards wurden hinter weißen Verkleidungen versteckt, die das bunte Licht widerspiegeln.

Schon die grandiose Londoner Vorband „Teleman“ (ehemals Pete and the Pirates) haben richtig Stimmung gemacht und nachdem Metronomy losgelegt hatten, waren sie nicht mehr zu stoppen. Sie groovten zu ihrem eigenen Beat und zogen selbstbewusst und leichtfüßig über die Bühne.

Leadsinger Joseph Mount hüpfte regelmässig zwischen Bongos, Gitarre und Keyboards hin und her. Und jeder kam mit dem Singen mal dran. Selbst Drummerin Anna Prior, die einzige Dame der Kombo, wagte sich einmal nach vorne. Ein sexy Bass, eine flirrende Lightshow und ein Sänger, bei dem ich sogar die Falsetto-Ausflüge verziehen habe – das ist Metronomy in Action.

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Ich kannte ja vor Konzertbeginn nur ein paar Lieder, aber der Abend hat sich auf jeden Fall gelohnt. Es war ein guter Mix und von Radio Love, Love Letters, Reservoir und I’m Aquarius war alles dabei.

Die Band hatte Spaß und das Publikum auf jeden Fall auch. Breit grinsend hüpfte auch Bassist Olugbenga Adelekan über die Bühne, das konnte man bis zu unserem Platz am Absatz zur Bar erkennen. Ich habe ja noch ein paar Leute mitgeschleppt, die absolute Metronomy Novizen waren und die hatten auch richtig viel Spaß.

In meiner Hamburg-Zeit war ich oft im Docks – ein tolles Venue und ich freue mich schon auf meinen nächsten Konzert-Abend dort irgenwann 🙂

Docks

Foto: Hafenkultur Hamburg

Meine Woche

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Gesehen: Nur ein Film diese Woche, war zuviel unterwegs, aber dafür ein grandioser: „25th Hour“ – kann den Film nur empfehlen und was für eine Besetzung!

Gehört: Meinen „Best of 2014“ Sampler – Bestellungen werden ab jetzt entgegengenommen 😉

Gelesen: Diesen eher ernüchternden Artikel in der Zeit zur Klima-Konferenz in Lima, diesen Blog zu den täglichen Ritualen berühmter Autoren, Künstler, interessanter Leute,  eine von unzähligen Best-of-2014-Listen die ich liebe, hier die Bücher 2014 vom Guardian.

Getan: einen richtig spannenden Workshop zu „Lean Change“ in Hamburg besucht, das Metronomy-Konzert, St. Pauli unsicher gemacht, mit Mrs Jones im Lehmitz bis nachts um 3 gefeiert und dann mit einen Weltraum-Kater versucht den Freitag zu überleben 😉

Gegessen: das Workshop-Catering war der Hammer. Hamburger – checkt mal Silberlöffel

Getrunken: Astra – puh, ich glaub das geht nie wieder

Gefreut: über Kinokarten für „Winter Sleep“ – den schauen wir nächste Woche – danke Diogenes! Und über meine „Verschämte Lektüre“ bei Sätze & Schätze 🙂

Geärgert: das anscheinend nicht jeder mit ansteigendem Alter auch vernünftig wird 😉

Gelacht: der sneezing Panda – es gibt einfach nix worüber ich stundenlang mehr lachen kann, egal wie alt das jetzt ist.

Geplant: alle Weihnachtspäckchen und Karten pünktlich zu verschicken

Gewünscht: diese Jacke und diese Sonnenbrille

Gekauft: neue St. Pauli Socken und 5kg Bücher

Gefunden: ein Weihnachtsbuch im Zug 🙂

Geklickt: all diese Library-Pubs in London muss ich besuchen, diesen TED-Talk und diesen 

Gewundert: wie schwer es in Hamburg ist ein Taxi zu bekommen

Meine Woche

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Gesehen: „Die letzte Metro“ ein leiser wunderbarer Film. Toll besetzt und Gerard Depardieu war tatsächlich mal ein ganz ansehnlicher Typ. „Little Miss Sunshine“ – gute low-budget Tragikomödie mit tollem Soundtrack und das legendäre Interview das Günter Gaus mit Hannah Arendt geführt hat. Brilliant!

Gehört: Metronomy – gehe im Dezember in Hamburg auf Konzert. Dieses und dieses. Und Bach – geht immer.

Gelesen: Falling Short – Schriftsteller reflektieren übers Versagen. Dieses Interview mit Karl Ove Knausgaard und diesen Aufschrei

Getan: eine Menge Coaching in dieser Woche, den Herbst Mix im Literaturhaus und eine Tag mit fetter Migräne im Bett verbracht. Wenn ich das irgendwann mal loswerden könnte, ich würde echt ne Menge dafür geben.

Gegessen: der Winter kann kommen – mit dieser Tomaten-Kichererbsen-Suppe kann nix mehr schief gehen. Die ist so simpel und so lecker – genial.

Getrunken: ganz viel Ingwertee

Gefreut: über ein Rilke-Gedicht, das mir schon seit Tagen nicht aus dem Kopf geht und das zum Bestellen eines Rilke-Gedichtbands geführt hat 😉 Und über eine fette Nebenkosten-Rückzahlung.

Geärgert: über ständig kaltes Wasser beim Duschen

Gelacht: über einen sehr entzückenden Pinguin

Geplant: der Besuch des Interpol-Konzerts im Januar in Köln nimmt Formen an.

Gewünscht: Nach dem Lottogewinn dann diese Jacke und irgendwann vielleicht tatsächlich dieses Radl

Gekauft: Bücher – zu viele.

Gefunden: einen nigelnagelneuen Kalligrafie-Federhalter auf der Straße – ob das ein Zeichen ist ? 😉

Geklickt: auf die Webseite des Autors Jean-Philippe Toussaint – die ist richtig gut gemacht.

Gewundert: das der Mauerfall schon 25 Jahre her ist. Jesses!

(diese Auflistung bei philuko gesehen für toll befunden und übernommen – hoffe, das ist ok).