Meine Woche

Santa.

Gesehen: „Lizzie“ (2018) von Craig Mcneill mit Kristen Stewart und Chloe Sevigny. Drama um den Mordfall der auf wahren Tatsachen beruht und Ende des 19. Jahrhunderts in den USA für Furore sorgte.

Sleepy Hollow“ (1999) von Tim Burton mit Johnny Depp und Christina Ricci. Wunderbar düster atmosphärische Verfilmung der Washington Irving Kurzgeschichte.

Love Actually“ (2003) von Richard Curtis. Weihnachtsfilmklassiker mit tollen London Bildern aber arg abgestandenem Frauenbild.

We summoned a demon“ (2017) von Chris McInroy. Horror-Kurzfilm mit viel Atmosphäre, viel Blut und einem großartigen Dämonen.

Gehört: „Christmas Steps“ + „Christmas Song“ – Mogwai, „It came upon a midnight clear“ – Ella Fitzgerald, „White Christmas“ – Bright Eyes, „Have yourself a merry little Christmas“ – She & Him, xmas Mix 2018 – Nils Frahm, „Blue Christmas“ – Elvis, „7 O’clock News / Silent Night“ – Simon & Garfunkel, „Christmas (Baby please come home“ – Darlene, „Please come home for Christmas“ – Charles Brown

Gelesen: Why Reykjavik is the number one destination for book lovers, The best facts I learned from books in 2018, Ruth Bader Ginsburg über Mythen des Älterwerdens, Hannah Gadsby meets Roxanne Gay, Japan is working on a true sharing economy, Targeted advertising is ruining the internet und warum sind offensichtliche Lügen in der Politik so erfolgreich

Getan: Teamdinner, Geburtstagsfeier und Bookclub besucht und auf einer Beerdigung gewesen

Geplant: wunderbar entspannte Weihnachten feiern nur zu zweit

Gegessen: Afghanisch im Banyam Nages

Getrunken: Rotwein

Gefreut: über wunderschöne Weihnachtspäckchen

Geärgert: über die Löcher in meiner Batman Hose 😦

Geklickt:  auf die Belletristik Bestseller der letzten 100 Jahre

Gelacht: über Miley Cyrus‘ neue Version von „Santa Baby“ und dieses  Strickgrafitti zu Ruth Bader Ginsburg

Gewünscht: dieses Klamotten-Abo, diese Sessel, diese Pavillons

Gestaunt: über die Gewinner Fotos der Astronomie Fotografen 2018

Gefunden: nix

Gedacht: “Society Grows Great When Older People Plant Trees Under Whose Shade They Shall Never Sit.”

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Meine Woche

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Foto: https://www.instagram.com/tigramgros/

Gesehen: „Nosferatu“ (1979) von Werner Herzog mit Klaus Kinski. Sehr schöne Bilder und etwas gruseliger als erwartet, auch wenn Nosferatu stellenweise schon a bisserl unfreiwillig komisch ist. Ganz toller Soundtrack.

Fright Night“ (1985) von Tom Holland. Teenie-Horror der überraschend gut ist, auch gruseliger als erwartet und richtig gut.

Shin Godzilla“ (2016) von Hideaki Anno. Ich liebe Godzilla einfach und dieser hier ist auch noch eine herrliche Persiflage auf die japanische Bürokratie.

Gehört: „Bruder des Schattens“ – Popol Vuh, „Tristan und Isolde“ – Richard Wagner, „Resurface“ – end.user, „Wiseblood“ – Zola Jesus, „Stranded not Lost“ – VLMV, „Your Life“ – Andrea Gibson, „Enthralled by the Wind of Loneliness“ – Raison d’Etre, „Donuts“ – Mogwai

Gelesen: Selim Özdogan über die immer schmaler werdenden Pfade in die Literatur, Margarete Stokowski über gruselige Zeiten, dieses Interview mit dem Ökonomen Francis Fukuyama, dieses Interview mit Elizabeth Gilbert, The Reading Brain in the digital age, Lob des Lesens, The gay love story of the Moomins and Tove Jansson, Female code breakers who unmasked soviet spies, dieses Interview mit Fotografin Inge Feltrinelli und Neil deGrasse Tyson zu den Gefahren von Space Forces und Kriegen im Weltraum

Getan: einen Flug noch bekommen, den ich nach allen Gesetzen der Physik hätte verpassen sollen und einen Workshop in Dortmund gegeben

Geplant: das nächste Step Up Camp erfolgreich durchführen

Gegessen: Ramen

Gelacht: Straight teeth in under 60 seconds

Geärgert: über die falsch ausgeschilderte S1 die dann nicht zum Flughafen sondern nach Freising fuhr und dass ich an unserem Female Hackathon nicht teilnehmen konnte

Gefreut: auf das Yoga Retreat, dass wir an der Nordsee gebucht haben und über die Überraschungspost vom Hanser Verlag

Geklickt: bei dieser Frau kann Ikea einpacken – unglaublich, Relax Breathe and Let Go

Gewünscht: diesen Kleiderschrank, dieses Outfit (ohne die Schuhe), diesen Balkon

Gekauft: Bücher

Gestaunt: über diese chinesische Stadt, die einen künstlichen Mond erschaffen will

Gefunden: nix

Gedacht: Your assumptions are your windows on the world. Scrub them off every once in a while, or the light won’t come in (Isaac Asimov)

Meine Woche

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Foto: Eduardo Kobra

Gesehen: „L’Avenir“ (2016) von Mia Hansen-Løve mit Isabelle Huppert. Wunderschöner Film um eine Philosophie-Lehrerin die mit ihrer plötzlichen totalen Freiheit zurecht kommen muss.

Welt am Draht“ (1973) von Rainer-Werner Fassbinder mit Klaus Löwitsch und Barbara Valentin. Abgefahrene Sci-Fi mit viel Ästhetik und einem Thema das an die Matrix erinnert und als „The 13th Floor“ noch einmal verfilmt wurde. Lang aber sehenswert.

The Good Time Girls“ (2017) Kurzfilm von Courtney Hoffman. Sehr heftiger feministischer Western mit der grandiosen Laura Dern. Vorsicht blutig.

Don’t breathe“ (2016) von Fede Alvarez. Horrorfilm um einen Einbruch der richtig schief geht. Super intens, heftig und ich habe in der Tat fast den ganzen Film lang nicht geatmet. Unbedingt anschauen, wenn ihr euch traut.

Gehört: „The Unspoiled“ – Esben and the Witch, „She makes president“ – Sophie Hunger, „We’re not done“ – Mogwai, „Kiss Me“ – Sixpence non the Richer, „Up against Me“ – LP, „Tier“ – Tristan Brusch, „Oh my love“ – Louise Gold, „Schüsse in die Luft“ – Kraftklub

Gelesen: diese neue Kurzgeschichte von Haruki Murakami, diesen Artikel über Buckminster Fuller, diesen Artikel über die tollen Bibliotheken in Kanada, hier noch mal eine verständliche Erklärung zu Blockchain, when female artists stop being seen as muses und Sylvia Plath on female rage

Getan: den HNO Arzt aufgesucht, einen Confluence Workshop besucht und sehr lecker im Nana gegessen

Geplant: Birgit in Augsburg besuchen :), Don Quijote in der Glyptothek und Purcell im Müllerschen Volksbad

Gegessen: Kritharaki Taco Bowl

Getrunken: viel Tee

Gelacht: über dieses Foto

Geärgert: über die Nazi Vollidioten

Gefreut: großer Respekt für Dunja Hayalis Arbeit in Chemnitz

Geklickt: auf diesen TED Talk von Burcin Mutlu-Pakdil zu bislang unbekannten Galaxie-Formen und auf diese Literatur-Hotels

Gewünscht: diesen umgebauten Bus, dieses Outfit, diesen Korb, diese Schale von Setsuko Nagasawa

Gekauft: nix

Gestaunt: über diese Luftaufnahmen von Tempeln in Myanmar, wie Spinnen es schaffen 100 von km zu fliegen und über diesen riesigen Kalmar

Gefunden: ein vermisstes Buch im Keller

Gefragt: soll ich einen Kurs machen „Hieroglyphen lesen für Anfänger“ im Ägyptischen Museum? Lust hätte ich schon …

Gedacht: „But if thought corrupts language, language can also corrupt thought.“
(George Orwell)

Mogwai + Sacred Paws @ Backstage Werk

Ich hätte es wieder mal nicht besser sagen können. Wir hatten einen wunderbaren Abend mit Mogwai.

KULTURFORUM

Bei Mogwai hat man hinsichtlich Vorprogramm in den vergangenen Jahren Etliches an Überraschungen erlebt, Elektronik-Experimental-Frickler, die mit ihrer Klangkunst so gar nichts mit dem klassischen Postrock zu tun haben wollten, beim letzten oder vorletzen Mal einen schwergewichtigen, durchtätowierten Schotten, den man rein optisch im Death-Metal-Lager verortet hätte, der sich jedoch völlig unerwartet als versierter Könner in Sachen Flamenco-Akustik-Gitarre erwies, auf der aktuellen Tour nun das Duo Sacred Paws als Anheizer, ortsansässig in Glasgow, unter Vertrag beim Label Rock Action, damit hatte es sich auch schon in puncto Gemeinsamkeiten mit dem Hauptact des Abends.
Sympathische Ausstrahlung hatten sie, die beiden Mädels, am energetischen, vom Bewegungsdrang getriebenen Bühnengebaren gab es auch nichts zu beanstanden, ihr Instrumentarium beherrschten sie durchaus passabel, und doch mochte der Funke auf Teile des Publikums nicht überspringen mit dem flotten Indie-/Afrobeat-Groove und dem austauschbaren „Oh-Ooooh-Oooooooh“-Hurra-Singsang der beiden jungen Musikerinnen, die sich von Stück eins bis gefühlt Stück…

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Meine Woche

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Gesehen: „Joan Didion – The Center will not hold“ (2017) von Griffin Dunne. Biopic über eine großartige Autorin. Unbedingt anschauen, ist absolut sehenswert.

Nocturnal Animals“ (2016) von Tom Ford mit Amy Adams und Jake Gyllenhaal. Beklemmender Film mit wunderbaren Bildern.

Halloween“ (1978) von John Carpenter mit Jamie Lee Curtis. So viel besser als ich dachte, da kann sich so mancher Horrorfilm heute eine Menge abschauen.

Gehört: „Take me somewhere nice“ – Mogwai, „Coolverine“ – Mogwai, „Mesa“ – Cayatana, „Thinning“ – Snail Mail, „This Corrosion corroded“ – Andrew Liles, „Discourse on Lightning“ – Moljebka Pvlse, „Gil-Estel“ – Thangorodrim, „Blood & Chalk“ – EMA

Gelesen: über die massenhafte Opioide-Abhängigkeit in den USA, über diesen Buchladen den man in Schottland mieten kann, über den ersten Roboter der eine Staatsangehörigkeit bekam sowie die Überlegungen Roboter als „elektronische Personen“ zu führen, how the superrich have founded a new class of intellectuals, über die verschwindenden Insekten und über Istanbuls Bibliotheken als sichere Häfen in unruhige Zeiten

Getan: Mogwai live gesehen, viel gelaufen, einen Barkeeper Kurs besucht, ein belgisches Dinner genossen mit Gästen aus den verschiedensten Ländern und spannende Unterhaltungen geführt

Geplant: eine Lesung besuchen und Freunde unter die Haube bringen

Gegessen: salziges Guiness-Karamel Shortbread und sehr leckere belgische Hackbällchen

Getrunken: belgisches Trappistenbier

Gelacht: For all who think they might have a bad day

Geärgert: über meine kaputte Fahrradbremse

Gewein: bye bye Lovefilm und bye bye Octavia

Gefreut: über ein email von Mr Raven, viel Zeit mit guten Freunden verbracht zu haben und endlich wieder mit dem sporteln begonnen zu haben

Geklickt: auf die Liste mit den 100 Büchern die man 2017 gelesen haben sollte, diesen Ted Talk über den Bau eines Tempels und diesen TED Talk darüber was eigentlich problematisch ist mit Blick auf TED

Gewünscht: dieses Neonlicht, diese Leselampen, dieses Tablett

Gefunden: nix

Gestaunt: über diese wunderschönen Fotos bedrohter Tierarten

Meine Woche

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Gesehen: „Paterson“ (2016) von Jim Jarmusch mit Adam Driver. Wunderschöner poetischer Film um einen dichtenden Busfahrer. Unbedingt anschauen. Der Soundtrack war auch phantastisch.

Synecdoche, New York“ (2008) von Charlie Kaufman mit Philip Seymour Hoffman. Ich mochte „Being John Malkovich“ so gerne, finde Hoffman klasse, also dachte das muss gut werden, aber dann bin ich irgendwie nicht reingekommen in den Film. Schade.

Frantic“ (1999) von Roman Polanski. Thriller mit Harrison Ford der in Paris spielt, den man also wunderbar an einem Paris-Wochenende schauen kann. Unterhaltsam.

Gehört: „Exhumed“ – Zola Jesus, Woolverine – Mogwai, „Little Heart“ – Hundreds, „Shadow of the Sun“ – Moonduo, „Christine“ – Christine & The Queens, „For Marlon“ – SoKo, „First Love never dies“ – SoKo, „Comme les Enfants“ – Coeur de Pirate, „Arrival – Soundtrack“

Gelesen: über einen Speedometer for AI, über Ian McEwans verzauberten Garten, diesen Artikel über Solarpunk, Hilary Mantels Artikel über Lady Di, dieses Interview mit Jim Jarmusch, diesen Artikel über „Paterson and the myth of the solitary artist“

Getan: ewig auf Trinkwasserhygiene-Fachleute gewartet, IKEA gestürmt und ein wunderbares Paris-Wochenende erlebt mit einem Seine Riverside Walk mit „Paris Walks„, phantastisch gegessen und getrunken und viel vorgelesen

Geplant: Literature Festival in Berlin

Gegessen: ein phantastisches Mittagessen im „Le Camondo

Getrunken: Sancerre

Gelacht: über die Twitter-Lieblinge von Madame Vorspeisenplatte

Geärgert: dass der TGV eine halbe Stunde früher als geplant abfuhr und ich davon 30min vorher informiert wurde, Hinfahrt daher verpasst und es wurde alles etwas chaotisch und zwei Stunden später

Gefreut: über das wunderbare Wochenende

Gewünscht: diesen Print, diese Lampe, diese Kommode

Geklickt: auf diesen Blade Runner Short Film der zeigt was 2036 passiert ist, und auf das Video von Etta Candy die über Wonder Woman nachdenkt

Gekauft: diese Lampe, diese Gläser, Tee bei Marriage, Schokolade von Patrick Roger

Gefunden: einen Berg Schulbücher in der Papiermülltonne in Paris

Gewundert: das französische Schulkinder alle 6 Wochen zwei Wochen Ferien haben plus Sommerferien und dass ich glaube ich fast die einzige Bloggerin bin, die vergessen hat sich für den Bloggeraward anzumelden

Meine Woche

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Foto: tigramgros

Gesehen: „Twin Peaks – Fire walk with me“ (1992) von David Lynch. Kurz bevor es mit der Serie weitergeht, musste ich den nochmal sehen. Zu unrecht kritisiert, ganz groß.

Below her mouth“ (2016) von April Mullen mit Erika Linder. Die Handlung war eher skizzenhaft, aber ziemlich hot…

The Silenced“ (2015) von Lee Hae-young. Mysteriös geheimnisvolle Vorgänge in einem Internat in Korea. Nicht ganz Horror, nicht ganz Psychothriller, aber durchaus sehenswert.

Toni Erdmann“ (2016) von Maren Ade. Ich hatte es schon befürchtet, das war nicht ganz mein Cup of tea, kann aber nachvollziehen, warum er so gehyped wurde.

Gehört:  „Colverine“ – Mogwai, „Pain“ – Boy Harsher, „Thorn in the Lions Paw“ – Sumac, „Century“ – Feist ft Jarvis Cocker, „Death in Rebirth“ – Mono, „Late Night“ – Odesza

Gelesen: dieses Interview mit Miriam Meckel, diesen Bericht über die re:publica (nächstes Jahr!) und „If it doesn’t suck it’s not worth doing“, dieses Interview mit Hilary Mantel

Getan: im Werkstatt Kino gewesen, die Ausstellungen „Manifesto“ in der Villa Stuck und die Peter Lindbergh Ausstellung in der Kunsthalle besucht, einen wunderbaren Bookclub-Abend erlebt und einen Abstecher auf den Hofflohmarkt Haidhausen gemacht

Geplant: ein Bild-Projekt verwirklichen

Gegessen: Tentakel Salat

Getrunken: einen leckeren Chardonnay aus Harxheim

Gelacht: When live gives you lemons, squeeze them in people eyes

Geärgert: es gibt keine schwarzen Freitag Taschen

Gefreut: Mainz 05 ist nicht abgestiegen

Gewünscht: diese Sneaker, diese Hose, diese Pflanze

Geklickt: auf BBC4s „Being bored: The importance of doing nothing“ und auf Panel-Diskussion zum Thema „Singularities

Gekauft: diese Lampe und Urzeitkrebse auf dem Flohmarkt

Gefunden: nix

Gewundert: über die Verwandlungskünste von Cate Blanchett bei Manifesto oh und kaum auf dem spannenden Weblog/Blog bei Frau Gröner erwähnt und zack 100 Leute mehr am Tag die gucken – krass