Meine Woche

Gesehen: Freaks (2018) von Zach Lipovsky und Adam B. Stein mit Emilie Hirsch und Bruce Dern. Super-Hero Film der anderen Art und wirklich klasse. Hab großen Respekt vor der schauspielerischen Leistung der kleinen Emilie in diesem Film.

Meeks Cutoff (2010) von Kelly Reichardt mit Michelle Williams. Atmosphärischer Western mit wunderschönen Bildern und großartigen Frauenfiguren.

Pretend it’s a city (2021) von Martin Scorsese. Doku über die wundervolle Fran Lebowitz, die ich schon vorher toll fand – jetzt bin ich endgültig Fangirl und möchte umgehend nach New York, natürlich nicht als Touristin.

Gehört: A Crime – Sharon Van Etten, To the bin my friend, tonight we vacate earth – Mogwai, Making Time – Pauline Anna Strom, Wish Myself Away – Solar Fake, Love Songs for End Times – Ghost Twin, Pay your way in Pain – St. Vincent, See you Space Cowboy – thisquietarmy, The last man on earth – Wolf Alice, Oh My Love – Soko, O I End – Nils Frahm

Gelesen: 50 Jahre Sendung mit der Maus, Sascha Lobo zum Staatsversagen in der Pandemie, David Graeber: After the Pandemic, We Can’t Go Back to Sleep, Literature Should Be Taught Like Science, über dieses amerikanische Grundeinkommen-Experiment

Getan: viel spaziert, ein schönes Abendessen mit lieben Freundinnen, ein 2-tägiges Onboarding mit 20 Leuten komplett virtuell durchgeführt, Yoga gemacht und beim Frisör gewesen – ABENDS! DRAUSSEN!

Gegessen: Gerösteter Romanesco mit Mandel-Knoblauch-Butter und Parmesan

Getrunken: (zuviel) Wein

Gefreut: über die Maus in den Tagesthemen

Geweint: nein

Geärgert: über Legionellen in unserem Trinkwasser

Geklickt: auf dieses Interview mit Fran Lebowitz, Women don’t lie about rape, auf diese Filmdatenbank mit der man nach Objekten in Filmen suchen kann, auf die 50 schönsten Kinos der Welt, auf diese Liste mit den 10 Technologien die dieses Jahr eine wichtige Rolle spielen werden, auf „Today I learned„, Dolly Parton bekommt ihr eigenes Impfmittel gespritzt

Gestaunt: wie eine Seifenblase vereist, ein Cephalopod hat einen kognitiven Intelligenztest bestanden, Ikea hat jetzt auch Abbau-Anleitungen für ihre Möbel, Sevilla nutzt faule Orangen zur Energiegewinnung, über diese interaktive Meereskarte

Gelacht: I hate deadlines (genau so bin ich)

Gewünscht: diesen Wasserkocher, dieses Regal, dieses Homeoffice

Gefunden: jede Menge Bücher im Bücherschrank

Gekauft: ein Blumenabo und ein Abo des Harvard Business Review

Gedacht: You take people as far as they will go, not as far as you would like them to go. //Jeannette Rankin

Meine Woche

Gesehen: La Vérité (2019) von Hirokazu Kore-eda mit Juliette Binoche, Catherine Deneuve und Ethan Hawke. Das Wiedersehen zwischen der erfolgreichen Schauspiel Mutter die gerade ihre Memoiren veröffentlicht hat und ihrer Tochter wird schnell zur Konfrontation: Wahrheiten werden erzählt, Rechnungen beglichen, Liebschaften und Ressentiments gestanden. Hat mir gefallen.

Let the Corpses tan (2017) von Hélène Cattet und Bruno Forzani ist ein sehr spezieller Western/Krimi mit großartigen Korsika-Bildern. Die Geschichte war so lala, aber die Sonne, das Meer, diese wunderschöne Insel….

Gehört: Ritchie Sacramento – Mogwai, Ballade for a Blue Moon – Motion Sickness of Time Travel, Mirror – Imperative Reaction, Proud & Strong – Scarlet Dorn & Sven Friedrich, Rivers – Epica, Darwin’s Eden – A Projection, Lose your head – London Grammar, Don’t run from the fire – Minuit Machine, Al Sur – The Notwist, Dimension M2 – Stereolab, Song on the Beach – Arcade Fire

Gelesen: We need a new work culture, Elizabeth Kolbert on using CRISPR to save species from extinction, Frankreich hat einen „Reparatur-Index“ eingeführt, dieses Interview von 1984 mit Milan Kundera, A Tale Of Two Ecosystems: On Bandcamp, Spotify And The Wide-Open Future, diesen Artikel zu Outing im Schauspiel, über das Verschwinden der Literaturkritik im Öffentlich-Rechtlichen TV und the only strategy left for the Democrats

Getan: einen spannenden Zoom Call mit Hildegard Keller über Hannah Arendt, Yoga gemacht, viel spaziert und laufen gewesen

Gegessen: Octopus, Bohnen und Artischockenherzen von der Taverna Limani

Getrunken: viel Tee und diesen sehr leckeren Rotwein

Gefreut: dass ich wieder Spaß am Laufen habe

Geweint: nein

Geärgert: über Trumps Impeachment Freispruch

Geklickt: auf dieses herzerwärmende Video, 30 Photographs of the Most Beautiful Places in the World

Gestaunt: über Umberto Ecos Bibliothek, über James Joyces‘ Sexing mit seiner Frau, über das erste im Labor gezüchtete und 3-D gedruckte Steak und über diesen fast 10m langen riesigen Oktopus

Gelacht: Warum Zoom Meetings wie Seancen sind

Gewünscht: diese Wohnung, diese Schuhe, dieses Outfit

Gefunden: jede Menge tolle Bücher im Bücherschrank

Gekauft: Wein von einem Weingut mit meinem Nachnamen 🙂

Gedacht: „Nothing is more desirable than to be released from an affliction, but nothing is more frightening than to be divested of a crutch.“//James Baldwin

Meine Woche

Gesehen: Carol (2015) von Todd Haynes mit Cate Blanchett und Rooney Mara. Auch zum trillionsten Mal einfach der perfekte Weihnachtsfilm.

Luz (2018) von Tilman Singer mit Luana Velis. Film um Luz, eine junge Taxifahrerin, die von einem dämonisches Wesen verfolgt wird, das entschlossen ist, endlich der Frau nahe zu sein, die es liebt. Abgefahren und großartig.

George Orwell, Aldous Huxley 1984 oder schöne neue Welt (2020) von Philippe Calderon und Caroline Benarrosh. Doku über zwei Autoren die die wegweisenden Dystopien des 20. Jahrhunderts verfassten.

Gehört: Nils Frahm xmas Mix 2020, Silent Night – Sharon van Etten, Two Queens in a king size bed – Girl in Red, Soft Array – Simon Waskow, Dry Fantasy – Mogwai, Dvergmál -Sigur Rós, Swimming in Qualia – Steve Jansen, Lamentations – William Basinski, When summer turns to fall – Planning for Burial

Gelesen: Sweatpants Forever: How the Fashion Industry Collapsed, Other countries have social safety nets. The U.S. has women, What Megan Fox Taught Me About the Power of Subversive Girls, dieses Interview mit Kim Stanley Robinson

Getan: die ersten Urlaubstage genossen, viel spazieren gegangen, gekocht, mit der Familie und Freunden gezoomt, Päckchen ausgepackt und gelesen

Gegessen: Rinderbraten mit Rotkohl und Kartoffelknödel

Getrunken: Rotwein

Gefreut: über die Weihnachtspäckchen

Geweint: nein

Geärgert: über die Wolken die verhindert haben, dass ich das Beisammensein von Jupiter und Saturn beobachten konnte

Geschockt: wie knapp Clemency Burton-Hill Anfang des Jahres einer Gehirnblutung erlegen wäre (sie ist die wunderbare Autorin von „Ein Jahr voller Wunder“ und ich wünsche ihr schnelle gute Besserung!)

Geklickt: 5 Minutes That Will Make You Love Opera (nicht das ich da Nachhilfe bräuchte)

Gestaunt: über die Imbissbude die man in Pompeij gefunden hat

Gelacht: über mein erstes Zoom Meeting mit meinem Papa und ich jeden Morgen dieses Jahr

Gewünscht: dieses Schlafzimmer, diesen Ofen, diesen Boxsack

Gefunden: Bücher im Bücherschrank

Gekauft: Bruichladdich und eine Kaffeemühle

Gedacht: Let me never fall into the vulgar mistake of dreaming that I’m persecuted whenever I am contradicted // Ralph Waldo Emerson

Meine Woche

Gesehen: The Haunting of Bly Manor (2020) von Mike Flanagan. Kommt nicht ganz an Hill House dran, aber wieder eine sehr gelungene gruselige Horror-Serie passend zu Halloween.

I am not a serial killer (2016) von Billie O’Brien mit Max Records und Laura Fraser. Gelungene Verfilmung des gleichnamigen Buches – Serienkiller trifft Alien. Stellenweise war mir der echt zu krass, ist aber ein toller Film.

Pride and Prejudice and Zombies (2016) von Burr Steers mit Lily James und Sam Riley. Haben wir diesen Monat im Bookclub gelesen, die Verfilmung war durchaus unterhaltsam.

Das Geheimnis des 7. Weges (1982) von Karst van der Meulen. Habe die Serie als Kind geliebt und es war interessant sie als Erwachsene noch mal zu sehen. Hatte sie (natürlich) deutlich gruseliger in Erinnerung. War aber ein schönes Wiedersehen.

The Narrow World (2017) von Brent Bonacorso. Atmosphärischer SciFi Kurzfilm um einen Roboter der auf der Erde landet. Sehr sehr schön.

Gehört: Tebe poem – Sergei Rachmaninoff, Funny treats – Get well soon, Lifetime – Romy, Drift Ten – The Echelon Effect, Lesser Glasgow – Mogwai, Avatars – Diorama, Troi pièces – Nadia Boulanger

Gelesen: The haunted mind of Shirley Jackson, Warum die Fallzahlen trotz Maske so stark steigen, Hannah Arendt on why totalitarianism is rooted in loneliness, Me Too in Dänemark, The tenants who evicted their landlord, Unquiet spirits: the lost female ghost-story writers returning to haunt us

Getan: sehr viele Meetings und Interviews durchgeführt, den ersten Workshop in „Core Skills for Agility“ besucht, viel geradelt und spazieren gegangen

Gegessen: Rösti mit Paprikaquark

Getrunken: sehr viel Tee

Gefreut: über Buchpost

Getrauert: nein

Geärgert: über die steigenden Fallzahlen

Geklickt: Cynthia Nixon „Be a lady they said“, Hans Rosling „The magic washing machine“, Tova O’Briens erfrischend brutales Interview mit einem rechten neuseeländischen Politiker

Gestaunt: über den erdgroßen einsamen Wanderer, 9 Kurzfilme über die wundersamen Geheimnisse des Weltalls, Zen Brutalism und dieses Riesen-Gemüse

Gelacht: wie man mit Corona Leugnern umgeht

Gewünscht: dieser Konsolen-Tisch, diese Bettwäsche, diesen Power Tap

Gefunden: nix

Gekauft: Wein bei Mövenpick

Gedacht: “A country is considered the more civilised the more the wisdom and efficiency of its laws hinder a weak person from becoming too weak and a powerful one too powerful.” ― Primo Levi

Meine Woche

Santa.

Gesehen: „Lizzie“ (2018) von Craig Mcneill mit Kristen Stewart und Chloe Sevigny. Drama um den Mordfall der auf wahren Tatsachen beruht und Ende des 19. Jahrhunderts in den USA für Furore sorgte.

Sleepy Hollow“ (1999) von Tim Burton mit Johnny Depp und Christina Ricci. Wunderbar düster atmosphärische Verfilmung der Washington Irving Kurzgeschichte.

Love Actually“ (2003) von Richard Curtis. Weihnachtsfilmklassiker mit tollen London Bildern aber arg abgestandenem Frauenbild.

We summoned a demon“ (2017) von Chris McInroy. Horror-Kurzfilm mit viel Atmosphäre, viel Blut und einem großartigen Dämonen.

Gehört: „Christmas Steps“ + „Christmas Song“ – Mogwai, „It came upon a midnight clear“ – Ella Fitzgerald, „White Christmas“ – Bright Eyes, „Have yourself a merry little Christmas“ – She & Him, xmas Mix 2018 – Nils Frahm, „Blue Christmas“ – Elvis, „7 O’clock News / Silent Night“ – Simon & Garfunkel, „Christmas (Baby please come home“ – Darlene, „Please come home for Christmas“ – Charles Brown

Gelesen: Why Reykjavik is the number one destination for book lovers, The best facts I learned from books in 2018, Ruth Bader Ginsburg über Mythen des Älterwerdens, Hannah Gadsby meets Roxanne Gay, Japan is working on a true sharing economy, Targeted advertising is ruining the internet und warum sind offensichtliche Lügen in der Politik so erfolgreich

Getan: Teamdinner, Geburtstagsfeier und Bookclub besucht und auf einer Beerdigung gewesen

Geplant: wunderbar entspannte Weihnachten feiern nur zu zweit

Gegessen: Afghanisch im Banyam Nages

Getrunken: Rotwein

Gefreut: über wunderschöne Weihnachtspäckchen

Geärgert: über die Löcher in meiner Batman Hose 😦

Geklickt:  auf die Belletristik Bestseller der letzten 100 Jahre

Gelacht: über Miley Cyrus‘ neue Version von „Santa Baby“ und dieses  Strickgrafitti zu Ruth Bader Ginsburg

Gewünscht: dieses Klamotten-Abo, diese Sessel, diese Pavillons

Gestaunt: über die Gewinner Fotos der Astronomie Fotografen 2018

Gefunden: nix

Gedacht: “Society Grows Great When Older People Plant Trees Under Whose Shade They Shall Never Sit.”

Meine Woche

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Foto: https://www.instagram.com/tigramgros/

Gesehen: „Nosferatu“ (1979) von Werner Herzog mit Klaus Kinski. Sehr schöne Bilder und etwas gruseliger als erwartet, auch wenn Nosferatu stellenweise schon a bisserl unfreiwillig komisch ist. Ganz toller Soundtrack.

Fright Night“ (1985) von Tom Holland. Teenie-Horror der überraschend gut ist, auch gruseliger als erwartet und richtig gut.

Shin Godzilla“ (2016) von Hideaki Anno. Ich liebe Godzilla einfach und dieser hier ist auch noch eine herrliche Persiflage auf die japanische Bürokratie.

Gehört: „Bruder des Schattens“ – Popol Vuh, „Tristan und Isolde“ – Richard Wagner, „Resurface“ – end.user, „Wiseblood“ – Zola Jesus, „Stranded not Lost“ – VLMV, „Your Life“ – Andrea Gibson, „Enthralled by the Wind of Loneliness“ – Raison d’Etre, „Donuts“ – Mogwai

Gelesen: Selim Özdogan über die immer schmaler werdenden Pfade in die Literatur, Margarete Stokowski über gruselige Zeiten, dieses Interview mit dem Ökonomen Francis Fukuyama, dieses Interview mit Elizabeth Gilbert, The Reading Brain in the digital age, Lob des Lesens, The gay love story of the Moomins and Tove Jansson, Female code breakers who unmasked soviet spies, dieses Interview mit Fotografin Inge Feltrinelli und Neil deGrasse Tyson zu den Gefahren von Space Forces und Kriegen im Weltraum

Getan: einen Flug noch bekommen, den ich nach allen Gesetzen der Physik hätte verpassen sollen und einen Workshop in Dortmund gegeben

Geplant: das nächste Step Up Camp erfolgreich durchführen

Gegessen: Ramen

Gelacht: Straight teeth in under 60 seconds

Geärgert: über die falsch ausgeschilderte S1 die dann nicht zum Flughafen sondern nach Freising fuhr und dass ich an unserem Female Hackathon nicht teilnehmen konnte

Gefreut: auf das Yoga Retreat, dass wir an der Nordsee gebucht haben und über die Überraschungspost vom Hanser Verlag

Geklickt: bei dieser Frau kann Ikea einpacken – unglaublich, Relax Breathe and Let Go

Gewünscht: diesen Kleiderschrank, dieses Outfit (ohne die Schuhe), diesen Balkon

Gekauft: Bücher

Gestaunt: über diese chinesische Stadt, die einen künstlichen Mond erschaffen will

Gefunden: nix

Gedacht: Your assumptions are your windows on the world. Scrub them off every once in a while, or the light won’t come in (Isaac Asimov)

Meine Woche

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Foto: Eduardo Kobra

Gesehen: „L’Avenir“ (2016) von Mia Hansen-Løve mit Isabelle Huppert. Wunderschöner Film um eine Philosophie-Lehrerin die mit ihrer plötzlichen totalen Freiheit zurecht kommen muss.

Welt am Draht“ (1973) von Rainer-Werner Fassbinder mit Klaus Löwitsch und Barbara Valentin. Abgefahrene Sci-Fi mit viel Ästhetik und einem Thema das an die Matrix erinnert und als „The 13th Floor“ noch einmal verfilmt wurde. Lang aber sehenswert.

The Good Time Girls“ (2017) Kurzfilm von Courtney Hoffman. Sehr heftiger feministischer Western mit der grandiosen Laura Dern. Vorsicht blutig.

Don’t breathe“ (2016) von Fede Alvarez. Horrorfilm um einen Einbruch der richtig schief geht. Super intens, heftig und ich habe in der Tat fast den ganzen Film lang nicht geatmet. Unbedingt anschauen, wenn ihr euch traut.

Gehört: „The Unspoiled“ – Esben and the Witch, „She makes president“ – Sophie Hunger, „We’re not done“ – Mogwai, „Kiss Me“ – Sixpence non the Richer, „Up against Me“ – LP, „Tier“ – Tristan Brusch, „Oh my love“ – Louise Gold, „Schüsse in die Luft“ – Kraftklub

Gelesen: diese neue Kurzgeschichte von Haruki Murakami, diesen Artikel über Buckminster Fuller, diesen Artikel über die tollen Bibliotheken in Kanada, hier noch mal eine verständliche Erklärung zu Blockchain, when female artists stop being seen as muses und Sylvia Plath on female rage

Getan: den HNO Arzt aufgesucht, einen Confluence Workshop besucht und sehr lecker im Nana gegessen

Geplant: Birgit in Augsburg besuchen :), Don Quijote in der Glyptothek und Purcell im Müllerschen Volksbad

Gegessen: Kritharaki Taco Bowl

Getrunken: viel Tee

Gelacht: über dieses Foto

Geärgert: über die Nazi Vollidioten

Gefreut: großer Respekt für Dunja Hayalis Arbeit in Chemnitz

Geklickt: auf diesen TED Talk von Burcin Mutlu-Pakdil zu bislang unbekannten Galaxie-Formen und auf diese Literatur-Hotels

Gewünscht: diesen umgebauten Bus, dieses Outfit, diesen Korb, diese Schale von Setsuko Nagasawa

Gekauft: nix

Gestaunt: über diese Luftaufnahmen von Tempeln in Myanmar, wie Spinnen es schaffen 100 von km zu fliegen und über diesen riesigen Kalmar

Gefunden: ein vermisstes Buch im Keller

Gefragt: soll ich einen Kurs machen „Hieroglyphen lesen für Anfänger“ im Ägyptischen Museum? Lust hätte ich schon …

Gedacht: „But if thought corrupts language, language can also corrupt thought.“
(George Orwell)

Mogwai + Sacred Paws @ Backstage Werk

Ich hätte es wieder mal nicht besser sagen können. Wir hatten einen wunderbaren Abend mit Mogwai.

KULTURFORUM

Bei Mogwai hat man hinsichtlich Vorprogramm in den vergangenen Jahren Etliches an Überraschungen erlebt, Elektronik-Experimental-Frickler, die mit ihrer Klangkunst so gar nichts mit dem klassischen Postrock zu tun haben wollten, beim letzten oder vorletzen Mal einen schwergewichtigen, durchtätowierten Schotten, den man rein optisch im Death-Metal-Lager verortet hätte, der sich jedoch völlig unerwartet als versierter Könner in Sachen Flamenco-Akustik-Gitarre erwies, auf der aktuellen Tour nun das Duo Sacred Paws als Anheizer, ortsansässig in Glasgow, unter Vertrag beim Label Rock Action, damit hatte es sich auch schon in puncto Gemeinsamkeiten mit dem Hauptact des Abends.
Sympathische Ausstrahlung hatten sie, die beiden Mädels, am energetischen, vom Bewegungsdrang getriebenen Bühnengebaren gab es auch nichts zu beanstanden, ihr Instrumentarium beherrschten sie durchaus passabel, und doch mochte der Funke auf Teile des Publikums nicht überspringen mit dem flotten Indie-/Afrobeat-Groove und dem austauschbaren „Oh-Ooooh-Oooooooh“-Hurra-Singsang der beiden jungen Musikerinnen, die sich von Stück eins bis gefühlt Stück…

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Meine Woche

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Gesehen: „Joan Didion – The Center will not hold“ (2017) von Griffin Dunne. Biopic über eine großartige Autorin. Unbedingt anschauen, ist absolut sehenswert.

Nocturnal Animals“ (2016) von Tom Ford mit Amy Adams und Jake Gyllenhaal. Beklemmender Film mit wunderbaren Bildern.

Halloween“ (1978) von John Carpenter mit Jamie Lee Curtis. So viel besser als ich dachte, da kann sich so mancher Horrorfilm heute eine Menge abschauen.

Gehört: „Take me somewhere nice“ – Mogwai, „Coolverine“ – Mogwai, „Mesa“ – Cayatana, „Thinning“ – Snail Mail, „This Corrosion corroded“ – Andrew Liles, „Discourse on Lightning“ – Moljebka Pvlse, „Gil-Estel“ – Thangorodrim, „Blood & Chalk“ – EMA

Gelesen: über die massenhafte Opioide-Abhängigkeit in den USA, über diesen Buchladen den man in Schottland mieten kann, über den ersten Roboter der eine Staatsangehörigkeit bekam sowie die Überlegungen Roboter als „elektronische Personen“ zu führen, how the superrich have founded a new class of intellectuals, über die verschwindenden Insekten und über Istanbuls Bibliotheken als sichere Häfen in unruhige Zeiten

Getan: Mogwai live gesehen, viel gelaufen, einen Barkeeper Kurs besucht, ein belgisches Dinner genossen mit Gästen aus den verschiedensten Ländern und spannende Unterhaltungen geführt

Geplant: eine Lesung besuchen und Freunde unter die Haube bringen

Gegessen: salziges Guiness-Karamel Shortbread und sehr leckere belgische Hackbällchen

Getrunken: belgisches Trappistenbier

Gelacht: For all who think they might have a bad day

Geärgert: über meine kaputte Fahrradbremse

Gewein: bye bye Lovefilm und bye bye Octavia

Gefreut: über ein email von Mr Raven, viel Zeit mit guten Freunden verbracht zu haben und endlich wieder mit dem sporteln begonnen zu haben

Geklickt: auf die Liste mit den 100 Büchern die man 2017 gelesen haben sollte, diesen Ted Talk über den Bau eines Tempels und diesen TED Talk darüber was eigentlich problematisch ist mit Blick auf TED

Gewünscht: dieses Neonlicht, diese Leselampen, dieses Tablett

Gefunden: nix

Gestaunt: über diese wunderschönen Fotos bedrohter Tierarten

Meine Woche

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Gesehen: „Paterson“ (2016) von Jim Jarmusch mit Adam Driver. Wunderschöner poetischer Film um einen dichtenden Busfahrer. Unbedingt anschauen. Der Soundtrack war auch phantastisch.

Synecdoche, New York“ (2008) von Charlie Kaufman mit Philip Seymour Hoffman. Ich mochte „Being John Malkovich“ so gerne, finde Hoffman klasse, also dachte das muss gut werden, aber dann bin ich irgendwie nicht reingekommen in den Film. Schade.

Frantic“ (1999) von Roman Polanski. Thriller mit Harrison Ford der in Paris spielt, den man also wunderbar an einem Paris-Wochenende schauen kann. Unterhaltsam.

Gehört: „Exhumed“ – Zola Jesus, Woolverine – Mogwai, „Little Heart“ – Hundreds, „Shadow of the Sun“ – Moonduo, „Christine“ – Christine & The Queens, „For Marlon“ – SoKo, „First Love never dies“ – SoKo, „Comme les Enfants“ – Coeur de Pirate, „Arrival – Soundtrack“

Gelesen: über einen Speedometer for AI, über Ian McEwans verzauberten Garten, diesen Artikel über Solarpunk, Hilary Mantels Artikel über Lady Di, dieses Interview mit Jim Jarmusch, diesen Artikel über „Paterson and the myth of the solitary artist“

Getan: ewig auf Trinkwasserhygiene-Fachleute gewartet, IKEA gestürmt und ein wunderbares Paris-Wochenende erlebt mit einem Seine Riverside Walk mit „Paris Walks„, phantastisch gegessen und getrunken und viel vorgelesen

Geplant: Literature Festival in Berlin

Gegessen: ein phantastisches Mittagessen im „Le Camondo

Getrunken: Sancerre

Gelacht: über die Twitter-Lieblinge von Madame Vorspeisenplatte

Geärgert: dass der TGV eine halbe Stunde früher als geplant abfuhr und ich davon 30min vorher informiert wurde, Hinfahrt daher verpasst und es wurde alles etwas chaotisch und zwei Stunden später

Gefreut: über das wunderbare Wochenende

Gewünscht: diesen Print, diese Lampe, diese Kommode

Geklickt: auf diesen Blade Runner Short Film der zeigt was 2036 passiert ist, und auf das Video von Etta Candy die über Wonder Woman nachdenkt

Gekauft: diese Lampe, diese Gläser, Tee bei Marriage, Schokolade von Patrick Roger

Gefunden: einen Berg Schulbücher in der Papiermülltonne in Paris

Gewundert: das französische Schulkinder alle 6 Wochen zwei Wochen Ferien haben plus Sommerferien und dass ich glaube ich fast die einzige Bloggerin bin, die vergessen hat sich für den Bloggeraward anzumelden