Meine Woche

vvv

Gesehen: „Colette“ (2018) von Wash Westmoreland mit Keira Knightley. Gelungenes Biopic über eine vielschichtige Autorin, von der ich bislang noch nichts wirklich gelesen habe.

The Ninth Gate“ (1999) von Roman Polanski mit Johnny Depp. Den wollte ich wirklich mögen. Ein Antiquar als Hauptdarsteller, jede Menge Bücher, aber das war echter komplett unausgegorener Käse mit Unmengen an Product Placements.

Gehört: „Bury a friend“ – Billy Eilish, „Heart to break“ and „Close your Eyes“ – Kim Petras, „Safe Me“ – Lacuna Coil, „Ghosteen“ – Nick Cave & The Seeds, „Ave Maria“ – Jessye Norman, „Avicii“ – Thees Ullmann, „Glissando for Bodies and Machines in Space“ – Christina Vantzou

Gelesen: Frauen im Rock’n’Roll,  Why lesbian films should be named as such, Why Capitalism is broken, Laura Lipman on diets, dieses Interview mit Jeanette Winterson, The next big reading platform may be Instagram, The oral history of Lilith Fair

Getan: im Regen geradelt, ein Abend auf der Wiesn verbracht und ein sehr schönes Dinner mit Freunden gehabt

Geplant: ein gutes Bootcamp durchführen

Gegessen: diesen glutenfreien Schokokuchen

Gefreut: über ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk und über unser neues mega bequemes Bett

Geweint: nein

Geklickt und gestaunt: London’s abandoned underground, ein Oktopus beim Träumen ?und beim Öffnen eines Glases und Lisa Simpson warnte schon vor etlichen Jahren vor dem Klimawandel

Gelacht: über dieses gehäkelte Alien-Kostüm

Gewünscht: dieses Regal, dieses Bild, dieses Bad

Gefunden: nix

Gekauft: nix

Gedacht: Herbst ist ein zweiter Frühling, wo jedes Blatt zur Blüte wird – Albert Camus

Werbeanzeigen

Meine Woche

IMG_2449

Gesehen: „La belle saison“ (2015) von Catherine Corsini. Delphine und Carole finden den Feminismus und die Liebe in den 1970ern in Paris und auf dem Land. Sehr schöner Film.

Drag me to Hell“ (2009) von Sam Raimi. Christine hat einen guten Job, einen netten Freund und eine strahlende Zukunft aber in drei Tagen wird sie in der Hölle landen. Solider Horror.

Gehört: „Move over“ – Janis Joplin, „Neu!“ – Neu!, „Tow’rs“ – Vanilla Pines, „17“ – Sharon van Etten, „Trackerplatz“ – 65daysofstatic, „Deranged for Rock & Roll – Chelsea Wolfe, „Death is not the end“ – Kylie Minogue, Nick Cave, Shane McGowan & Blixa Bargeld, „Warm Leatherette“ – Grace Jones

Gelesen: dieses Interview mit Linda Hamilton und dieses mit Margaret Atwood zu ihrem neuen Buch „The Testaments“, The tyranny of the ideal woman, How the prison economy works, why are there so many weird tech patents? A woman’s greatest enemy? A lack of time to herself

Getan: einen sehr schönen Abend mit Freunden in einer Weinbar verbracht, die lieben Schwiegereltern in Dortmund getroffen und den BVB gewinnen sehen und das Stadion angeschaut

Geplant: einen richtig guten Leadership Workshop durchführen und später noch lesen auf der Dachterrasse

Gegessen: Penne Arrabiata mit Walnuss-Parmesan

Gefreut: Orphan Black geht als Hörbuch/ebook weiter 🙂

Geweint: nein

Geklickt: auf diesen Bericht über den Tiefseeforscher Oliver Franklin-Wallis und auf Women you should know

Gelacht: I pay therefore I am

Gestaunt: über die tollen Bilder in der Saul Leiter Ausstellung in München

Gewünscht: diese Blumenampeln, diese Wohnung, dieses Haus

Gefunden: The scarlet Letter von Nathanial Hawthorne im Bücherschrank in Dortmund

Gekauft: nix

Gedacht: „Because you are a girl“ is never a reason for anything. Ever.“ – Chimamanda Ngozi Adichie

Meine Woche

461657f1b47908d0fea71d30d205b1f7

Gesehen: „Blade Runner 2049“ (2017) von Denis Villeneuve. Auch beim zweiten Mal wirklich klasse. Der Soundtrack ist ebenfalls großartig. Die Kurz-Filme „Black Out 2022„, „2036 Nexus Dawn“ und „2048 Nowhere to Run“ lohnen sich ebenfalls.

Tokyo Story“ (1953) von Yasujiro Ozu. Ein älteres Ehepaar besucht in der Stadt ihre Kinder, die wenig Zeit für sie haben. Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern bringt endlose Freude und endlosen Schmerz. Gilt zurecht als einer der besten Filme.

Gehört: „Blade Runner 2049 Soundtrack“ – Hans Zimmer & Benjamin Wallfisch, „Grönland“ – Glasbird, „I told you everything“ – Sharon van Etten, „Face the Fire“ – Boy Harshner, „Tokyo“ – White Lies, „You’ve got a friend“ – Lady Gaga, „Excavation“ – Cicely Irvine

Gelesen: dieses Interview mit Temple Grandin, The radical idea of a world without jobs, Australia 2050 – what life could be like after the failure of capitalism, diesen Artikel im New Yorker über das Erstarken der neuen Rechten in Deutschland, Nick Cave on the question if AI will ever write a good song

Getan: ein gutes Step Up Camp in Dortmund durchgeführt, Zug gefahren und mit Freunden lecker gefrühstückt

Geplant: das Massive Attack Konzert besuchen

Gegessen: Orientalisches Gemüse mit Pfannenfladenbrot

Gefreut: über das erfolgreiche Zusammenbasteln von Ikea-Möbeln

Geklickt:  auf die Kurzfilme „Merger“ und „Hyper-Reality“ über unsere mögliche Zukunft, auf den TED Talk von Greta Thuberg zum Klimawandel und auf den Webcomic „You should have asked“ woran Frauen so alles denken müssen

Gelacht: Am I adopted? 😉

Gewünscht: dieses Häuschen, diese Brotdose, dieses Auto

Gestaunt: Patti Smith liest aus Virginia Woolfes „The Waves

Gekauft: diesen Blumenständer, diesen Servierwagen, diese Regale

Gefunden: Jahrestage von Uwe Johnson im Bücherschrank

Gedacht: “Reading was my escape and my comfort, my consolation, my stimulant of choice: reading for the pure pleasure of it, for the beautiful stillness that surrounds you when you hear an author’s words reverberating in your head.” Paul Auster

 

Meine Woche

IMG_3496

Foto: https://www.instagram.com/dottie1310/

Gesehen: „I Origins“ (2014) von Mike Cahill mit Brit Marling. Sci-Fi Mystery um Wissenschaft gegen Glauben und die Evolution des Auges. Toller Soundtrack.

Gerald’s Game“ (2017) von Mike Flanagan. Stephen King Verfilmung und der für mich bislang schlechteste Film des Jahres. Er hat aber eine Menge gute Kritiken bekommen, also wahrscheinlich liegt es an mir but holy crap 😉

Gehört: „The Gypsie Faery Queen“ – Marianne Faithfull ft Nick Cave, „Suspiria“ – Tom Yorke, „Nothing gonna hurt you baby“ – Cigarettes after Sex,  Dead Can Dance, „Brittleroots“ – Med Gen, „Voices“ – Neon, „The Body and the Earth“ – thisquietarmy

Gelesen: A willigness to be bad, Drawing is the best way to learn, Skim reading is the new normal, The radical friendship of Lorraine Hansberry and James Baldwin, What does immersing yourself in a book do to your brain, Scientists growing Neanderthal brains to put into robots

Getan: einen gelungenen Workshop durchgeführt, Besuch von Freunden gehabt, den Bookclub besucht und erneut gegen die AFD protestiert

Geplant: ein größeres Meeting in Dortmund und die Uni-Ehrung der Bingereader-Gattin in Nürnberg

Gegessen: Aloo Gobi in „The Indian AFFaiiRR

Getrunken: einen Mai Tai im Hotel Anna

Gelacht: Being famous on Social Media is like being rich in Monopoly

Geärgert: über die Causa Maaßen

Gefreut: über den Anruf meiner Freundin in Singapur

Geklickt: auf diesen bezaubernden TED Talk von Catherine Mohr „How I became part sea urchin“ unbedingt gucken, der macht irgendwie glücklich

Gewünscht: diese „Science-Kunst“ von Rogan Brown, diese Notizbücher, dieses Schild

Gekauft: einen grauen Kapuzenmantel für den Herbst

Gestaunt: über die Ah-Shi-Sle-Pah Wilderness Study Area in New Mexico

Gefunden: wieder ein paar tolle Bücher im offenen Bücherschrank

Gedacht: It isn’t so much that geniuses make it look easy, it’s that they make it look so fast (Sarah Manguso)

Meine Woche

FullSizeRender

Gesehen: „I am not Your Negro“ (2016) von Raoul Peck. Faszinierendes wichtiges Biopic über James Baldwin. Unbedingt anschauen.

Personal Shopper“ (2016) von Olivier Assayas mit Kristen Stewart. Auch beim zweiten Schauen immer noch richtig gut. Tolle Atmosphäre, spannend und ein wunderschöner Soundtrack.

Doctor Strange“ (2016) von Scott Derrickson mit Benedict Cumberbatch. Intelligente Marvel-Verfilmung mit Humor.

Peggy Guggenheim: Art Addict“ (2015) von Lisa Immordino Vreeland. Biopic über die exzentrische Kunstsammlerin. Interessante aber teilweise etwas dröge Dokumentation.

Gehört: „Track of Time“ – Anna von Hausswolff, „Hiding Rivers“ – Diary of Dreams, „Music from before the Storm“ – Daughter, „Snow Wolf“ – Nick Cave & Warren Ellis, „Histós Lusis – Toàn,

Gelesen: über die geheimnisvolle Malerin des Okkulten Hilma af Klint, the Four Burners Theory, Productivity hacks to rule kindergarden like a Silicon Valley Boss ;), der Heiratsmarkt zahlt Frauen besser als der Arbeitsmarkt, Virginia Woolfs Essay „The Decay of Essay Writing“, diesen Artikel über Gertrude Stein

Getan: eine Arbeitswoche in zwei Tage gepresst mit vielen Meetings und Diskussionen, nach Berlin zum Internationalen Literaturfestival gereist und die wunderbare Elif Shafak und Arundhati Roy getroffen, Berlin unsicher gemacht und in der Alten Nationalgalerie die Bilder von Caspar David Friedrich bewundert.

Geplant: meinen Vortrag auf der Sticks’n’Stones nächste Woche vorbereiten und einen Leadership Workshop

Gegessen: Süsskartoffelsuppe mit Limetten und Erdnüssen

Getrunken: Himbeer-Gin Sprizzer

Gelacht: Told you so. Sincerely, Your Intuition

Geärgert: über das mögliche Ende von DACA

Gefreut: wieder zu Hause zu sein

Gewünscht: diese Körbe oder diesen Sack für die Schmutzwäsche, diese Stühle und diesen Tisch

Geklickt: auf den Kurzfilm „Chase“ von Páraic Mc Gloughlin und auf diesen TED Talk von Tomas Saraceno „Would you live in a floating bubble in the sky?“

Gekauft: diese Cupcakes, Berliner Brandstifter und Bücher

Gefunden: dieses Korkmännchen in Berlin

Gewundert: dass mittlerweile mehr Schriftsteller und Journalisten in der Türkei inhaftiert sind als in China 😦