Meine Woche

Gesehen: Ludwig II (1973) von Luchino Visconti mit Helmut Berger und Romy Schneider. Film über Ludwig II von seiner Krönung 1864 bis zu seinem Tod 1886. Fan Richard Wagners, von diesem verraten, in seine Cousine Sissi verliebt, von ihr verlassen, von seiner Homosexualität gequält, gleitet er nach und nach in den Wahnsinn.

 Farinelli (1994) von Gérard Corbiau. Biopic über das Leben und die Karriere des italienischen Opernsängers Farinelli, der als einer der größten Kastratensänger aller Zeiten gilt. Wunderschöne Musik, sehr schöne Bilder.

Gehört: Lascia Ch’io Pianga – Georg Friedrich Händel, Sonata duodecima – Isabella Leonarda, Granada – Marcel Khalife, Xerrox Canaux – Alva Noto, Obstacle – WhomadeWho, Don’t beat the girl out of my boy – Anna Calvi, Metal Guru – Nena, Better than this – Paloma Faith

Gelesen: diesen Artikel über Wolfgang Herrndorf, The future of film is on letterboxd, über die verschwundene Krypto-Queen Ruja Ignatova, Arbeiten nach Corona, The office will never be the same, KI ist oft simple Software

Getan: eine Präsentation während des Urlaubs gehalten dann entspannt, geschwommen, gelesen, geradelt, Yoga gemacht, meditiert und lecker gegessen im König Ludwig Hotel

Gegessen: diverse 5 Gänge Menüs

Getrunken: sehr leckere Rotweine und König Ludwig Weißbier

Gefreut: über den schönen Urlaub

Getrauert: um die letzte Existentialistin Juliette Greco

Geärgert: nein

Geklickt: auf dieses Interview mit dem Mathematiker Stephen Wolfram, Writers doing normal shit und auf An Ocean of Books

Gestaunt: Scientists baffled by orcas ramming sailing boats near Spain and Portugal über die Schönheit der friesischen Inseln

Gelacht: 2040: „Ich würde aber viel lieber Jura studieren…“ „Du übernimmst den YouTube Kanal deines Vaters und damit basta!“

Gewünscht: dieses Tshirt, diesen Kamin, diesen Schreibtisch

Gefunden: nix

Gekauft: Zeitungen

Gedacht: Courage doesn’t always roar. Sometimes courage is the quiet voice at the end of the day saying: „I’ll try again tomorrow.“ // Mary Anne Radmacher

Meine Woche

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Gesehen: „Death Watch“ (1980) von Bertrand Tavernier mit Romy Schneider und Harvey Keitel. Scifi Film in dem das Fernsehen den Alltag regiert. Beliebteste Sendung ist  Death Watch, da die Menschen nur noch selten mit dem Tod in Berührung kommen, sendet das Fernsehen als Knüller die letzten Wochen eines zum Tode Geweihten live. Hat mir sehr gut gefallen.

Modern Times“ (1936) von und mit Charlie Chaplin. Hätte nie gedacht, dass mich ein Chaplin-Stummfilm so derart begeistern könnte. Das ist soviel mehr als Slapstick. Grandios – unbedingt angucken.

Gehört: „Subterranean and eternal wind“ – Velvawhip, „These gloomy days“ – Endless Melancholy, „Hypnotism“ – Rhucle, „Golden Shiner“ – Michiru Aoyama, „Final Prayer“ – The Men

Gelesen: Hoffnung auf künftige Heilungsmöglichkeiten für Blindheit, The history of loneliness, Inside Facebook’s hellish 2 years, How to design a city for women,  Why Black Panther is a defining moment for Black America, The spiritual sisters of Simone de Beauvoir

Getan: jede Menge Meetings in Dortmund, viel Zug gefahren und gelesen und einen Workshop vorbereitet

Geplant: die nächste Arbeitswoche überstehen und dann ein paar hoffentlich sonnige Oster-Tage geniessen

Gegessen: viel Salat

Getrunken: Fritz Cola

Gelacht: What’s the difference between ignorance and apathy? Don’t know, don’t care.
Über diesen tollen Twitter Thread von Jo Lendle zur Buchmesse

Geärgert: über den Leihfahrrad-Wahnsinn in China

Gefreut: über die coolste H&M Werbung ever

Geklickt: Meet the first british women to go around the world on her motorbike, Book Towns are made for Book Lovers

Gewünscht: diese Kommode, diese Schreibtisch-Ecke, dieses Roll-Regal

Gefunden: nix

Gekauft: Philosophie-Zeitschriften

Gestaunt: der Star Trek Replikator ist so gut wie da

Gedacht: To help a friend in need is easy, but to give him your time is not always opportune. (Charlie Chaplin)