Meine Woche

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Gesehen: „The Handmaiden“ (2016) von Park Chan-wook. Großartige atmosphärische Liebesgeschichte nach Sarah Waters „Fingersmith“. Hat mir beim 2x noch besser gefallen.

The Salesman“ (2016) von Asghar Faradi. Iranischer Film um eine durch einen Einbruch traumatisierte Frau und die dramatischen Folgen, als der Ehemann den Täter findet.

Melaza“ (2012) von Carlos Lechuga. Kubanisches Drama um eine Familie die versucht dem wirtschaftlichen Abstieg zu entkommen.

Gehört: „Jupiter 4“ – Sharon van Etten, „Barricades“ – Editors, „Meditations“ – Temple of Saturn, „Rylan“ – The National, „Bombs Away“ – Charlotte Gainsbourgh, „Durdu Dünya“ – She Past Away, „Work It“ – Marie Davidson

Gelesen: Mary Oliver on attention is the beginning of devotion, the revival of the medieval guilds, Oliver Sacks on the machine stops, diese Interviews mit Women in Science, the mindfulness conspiracy

Getan: Naxos erkundet, viel geschwommen, gelesen, gekocht, gewandert und gelesen

Gegessen: Stangenbohnensalat mit Halloumi

Getrunken: Griechischen Wein

Gefreut: wie gut erholt wir wieder zu Hause angekommen sind

Geärgert: dass die deutschen Ladies leider nicht ins Halbfinale gekommen sind.

Geklickt: auf den TED Talk von Brittany Packnet: „How to build your confidence and spark it in others“

Gestaunt bzw etwas gegruselt haben uns die mega großen Spinnen nachts auf Naxos

Gewünscht: diesen Pool, diese Garderobe, diese Küchenregale

Gefunden: leider kein Naxos Eye

Gekauft: 2 Oktopus Tshirts

Gedacht: Denn ich ohne Bücher bin nicht ich (Christa Wolf)

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2016 – Das Konzertjahr

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2016 war ein ganz gutes Konzertjahr. Kein wirklicher Ausfall dabei, ich kann mich nur schwer für ein Ranking entscheiden und lasse es daher. Hier meine Konzerte in diesem Jahr in alphabetischer Reihenfolge incl der jeweiligen Vorbands:

Und hier zum Abschluß noch meine Playlist 2016

David Bowie – Lazarus
Sia – Waving Goodbye
Russian Circles – Mota
Daughter – Doing the Right Thing
Massive Attack – The Spoils
Christine and the Queens – Tilted
Lea Porcelain – Warsaw Street
Archive – Bright Lights
Polica – Lime Habit
Trentemoller – Never Fade
Banks – 27 Hours
IAMX – Everything is Burning
Avec – Granny
Public Memory – Ringleader
The Kills – Heart of a Dog
Esben and the Witch – Sylvan
Get Well Soon – Marienbad
Austra – Utopia
Mono – Ely’s Heartbeat
Savages – Adore
Explosions in the Sky – Landing Cliffs
The Raveonettes – Run Mascara Run
Holy Esque – Rose
Garbage – Even Though our love is doomed
Skunk Anansie – Death to the Lovers
Warpaint – New Song
Pantha du Prince – The Winter Hymn
White Lies – Take it Out on Me
Johan Johannsson – Arrival
Aphex Twin – CHETAHT2
Swans – Finally Peace

Wie war euer musikalisches 2016 ? Haben wir Überschneidungen ? 2017 werde ich auf jeden Fall versuchen wieder häufiger in die Oper zu kommen.

She Past Away – Katzenclub

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Foto: She Past Away Facebook Page

She Past Away ist eine türkische Post Punk, Dark Wave Band aus Bursa die es seit 2006 gibt. Mit ihrem 2012 erschienen Album „Belindri Gece“ wurden sie erstmals einem größeren Publikum bekannt. Ich habe sie zum ersten Mal auf dem Amphi Festival vor zwei Jahren in Köln gesehen und bei der Konzertankündigung für München mußte ich nicht lange nachdenken.

Ob es sich bei „She Past Away“ nun um einen Schreibfehler handelt und sie eigentlich „passed away“ meinten, oder ob es tatsächlich Absicht war, lässt sich nicht wirklich mehr nachvollziehen. Fremdsprachen sind allerdings nicht ihre Stärke. Schon für kürzeste Ansagen in Deutsch oder Englisch  musste eine Übersetzungssoftware her, aber egal, eine Band soll gute Musik machen und nicht mit Sprachkenntnissen glänzen.

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Und gute Musik machen sie. Sie klingen wie The Cure on Speed, erinnern gelegentlich an die Joy Division und die Herren Volkan Caner/Doruk Ozturkcan arbeiteten sich mit dunkel melodischen Synths, wummernden Bässen und Drumcomputer durch ihr Repertoire. Volkans tiefe Stimme erinnert auch immer mal wieder an „The Sisters of Mercy“.

Das Konzert selbst wirkte stellenweise etwas amateurhaft, aber dank Songs wie „Ruh“, „Ritüel“ oder auch „Kasvetli Kutlama“ verzeiht man allerlei.

„She Past Away“ sind ein erfrischender Neuzugang in der von Neuheiten nicht gerade verwöhnten Darkwave Szene.

Meine Woche

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Gesehen: „Orlando“ die Verfilmung von Virginia Woolfes Roman von Sally Potter mit Tilda Swinton – toller Film mit wunderschönen Bildern.

Terminator 2“ von James Cameron. Ja immer noch Herr Schwarzenegger aber den Film fand ich richtig klasse

Gehört: Cluster „21.32„, Tangerine Dream – Live at Reims Cathedral, Death in Vegas – Dirge, Can – Vitamin C, The Caretaker – An empty bliss beyond this world

danke noch mal an Gerhard vom Kulturforum für die Introduction to Krautrock 🙂

Gelesen: diesen Artikel von Alain de Botton über „Wu Wei„, Martha Nussbaum on „Human Dignity„, über Unternehmen in denen der Chef gewählt wird, dieses Interview mit Emma Donoghue zu ihrer Oscar-Nominierung für Room und diese „Book Sharing Stories“ aus dem Guardian

Getan: einen heftigen Magen-Darm-Virus auskuriert, für 2016 reichts dann jetzt auch mit krank sein – danke!

She Past Away“ türkische Dark-Wave Band gestern abend im Katzenclub gesehen – tolle Musik, Live-Auftritte müssen sie aber noch a bisserl üben

Gegessen: Eichhörnchen-Kuchen (letzten Sonntag) danach nur noch Zwieback

Getrunken: Fenchel-Anis-Kümmel Tee

Gefreut: 4kg abgenommen

Geärgert: über die ausgebliebenen Oscar-Nominierungen für Carol

Gelacht: I thought you were straight? Some people think crocs are fashionable. We all make mistakes.

Geplant: Step Up Camp in Dortmund erfolgreich durchführen und Bookclub besuchen

Gewünscht: einen lamzac  hangout, diese Book Lovers „Must Haves„, dieses Tattoo und dieses Outfit

Gekauft: Tee

Gefunden: nix

Geklickt: auf diesen Artikel im New Yorker zum Einsatz von psychedelischen Drogen in der Medizin und auf diesen TED Talk von Ole Scheeren zu Architektur

Gewundert: jetzt auch noch Alan Rickman ? 😦

Amphi Festival Köln 2014

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Schön war es – wie jedes Jahr ! Tolle Musik, klasse Gesellschaft (ich wink auch mal zu artofconfusion :)), super Wetter – es hat alles gestimmt und wir werden auch sicher nächstes Jahr wieder dabei sein.

Nur schaut es beim Amphi Festival echt aus wie in Deutschlands Vorstandsetagen. Auf welche Bühne man auch schaut, man sieht eigentlich fast ausschließlich weiße, meist etwas ältere, singende Männer. Wenn es sehr radikal zugeht auch mal weiße, etwas jüngere singende Männer, aber Frauen gibts eigentlich nur beifallspendend im Publikum.

Falls sich tatsächlich mal eine auf die Bühne verirrt, dann aus der eher melodramatischeren Ecke, aber wenn ich sowas hören mag, geh ich in die Oper 😉 Ich hätte gerne mal ein paar Elektro-Damen. Also liebe Austra, Zola Jesus, Light Asylum, Chelsea Wolfe, Esben and the Witch etc. – auf zum Amphi um BingeReader glücklich zu machen. Aber jetzt genug gemosert – hier meine schönsten Erinnerungen. Der für mich beste Act war eindeutig Herr Klangstabil – der hat mich wahnsinnig beeindruckt. Da müssen jetzt endgültig sämtliche CDs ins Haus, geht nicht anders.

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