Meine Woche

28061055_10211910672701696_927340663570465800_o

Gesehen: „The Shape of Water“ (2017) von Guillermo del Toro mit Sally Hawkins, Michael Shannon und Octavia Spencer. Wunderschöne Liebesgeschichte zwischen einer stummen Putzfrau und einem Monster in den USA während des Kalten Krieges. Unbedingt anschauen.

Source Code“ (2011) von Duncan Jones mit Jake Gyllenhaal. Spannender ungewöhnlicher und sehr cleverer Zeitreise-SciFi Thriller.

Black Mirror – Hang the DJ“ (2017) von Tim van Patten. Spannende Episode um ein Dating Programm das Beziehungen Verfallsdaten verpasst, bis am Ende die perfekte gefunden wird. Ein bisserl wie San Junipero (die beste Folge) für Heten 😉

Gehört: „Black & White“ – The Monk by the Sea, MopTops – EMA, Breathalyzer – EMA, „Glassworks“ – Philip Glass, „Netherworld Water“ – Wang Wen, „The Shape of Water“ Soundtrack, „Frozen Moment“ – Chris Bacon

Gelesen: Iranische Frauen kämpfen gegen den Kopftuch-Zwang, When Gentrification isn’t about Housing, Wohin entwickelt sich die Tech-Branche, How to maintain Friendships, der „Kult“ um Mary Beard, the novel we really need to read next

Getan: im Kino gewesen, den Bookclub zu Besuch gehabt, einen wunderschönen Schnee-Spaziergang gemacht und viel geschrieben

Geplant: Fever Ray live sehen und mit der Tokio Gang essen gehen

Gegessen: Vegetarische Königsberger Klopse

Getrunken: Australischen Wein

Gelacht: aber schon fast hysterisch-zynisch: über dieses Bild (what could possibly go wrong)

Geärgert: über den einfach nicht enden wollenden Waffen-Wahn der Amerikaner

Gefreut: über zumindest einen freigelassenen Journalisten – nun noch die anderen bitte

Geklickt: auf Yuval Noah Hararis Vortrag „Will the future be human“, auf diesen Radiolab Beitrag zu CRISPR

Gewünscht: dieses Tablett, diese Lampe, diese perfekte Bar-Ecke

Gefunden: Boethius „Trost der Philosophie“ im Bücherschrank

Gekauft: zwei schwarze Hosen

Gestaunt: über „Breathe“ – an 8k storm time-lapse film und über „The Sound of Ice

Gedacht: All good writing starts with terrible first efforts (Anne Lamott)

Advertisements

Meine Woche

dfad

Gesehen: „Nightcrawler“ (2014) von Dan Gilroy mit Jake Gyllenhaal. Film über einen Fotojournalisten auf der Suche nach ständig sensationelleren Bildern von Unfällen und Verbrechen. Gyllenhaal at his best – wow.

Newtown“ (2016) von Kim A. Synder. Dokumentation über die schreckliche Massenschießerei an der Sandy Hook Schule bei der 20 Kinder starben. Heftig. Vor allem der aussichtslose Kampf der Eltern für Background-Checks für Waffenbesitzer.

Gehört: „Children of the Eye“ – Amenra, „Green Light“ – Lorde, „Always Ascending“ – Franz Ferdinand

Gelesen: diesen Auszug aus Ann Carsons Essay „What I think about most“, diesen Artikel im New Yorker zum Home Office, Yuval Noah Harari über die Zukunft des Homo Sapiens, über die Kindergarten-Schlammschlachten der Brontë-Gesellschaft in England und über das Buch als Geheimwaffe für die Demokratie

Getan: für Freunde Paella gekocht und leider erfolglos gegen angreifende Erkältungs-Viren gekämpft

Geplant: die Erkältung gleich wieder loswerden dann hoffentlich schwimmen und boxen gehen zu können

Gegessen: Paella und Shakshuka

Getrunken: heiße Zitrone mit Honig

Gelacht: über diese Gute-Nacht-Geschichte

Geärgert: über einen Erbsenzähler

Gefreut: darüber wie Marietta Slomka Herrn Dobrindt auseinander gebaut hat und über „Rattatatam mein Herz“

Geklickt: auf dieses Interview mit Ursula Le Guin, wie es aussehen würde, wenn Vögel Tracks hinterlassen würden am Himmel

Gewünscht: diesen Katalog, diesen Toilettenpapier-Halter, diese Vitrine

Gefunden: nix

Gekauft: dieses Buch und dieses

Gestaunt: über den SpaceX Falcon 9 Rocket Launch

Day 21 – Can’t stop talking about it

sapient

After briefly checking with the people around me, it looks like it was pretty difficult to shut me up when it came to „Sapiens“ – I just totally loved that book. Read the book and the follow-up „Homo Deus“ (which is also pretty good) in a week, whilst on holiday on Crete and it was not easy to make me stop reading even just long enough to go for dinner…

I have turned into this annoying missionary-like person who tries to force the people around me to buy and read it already…

You can find the full review here.

Do you have one of this books that you just can’t shut up about? 😉

Meine Woche

21686999_1619896228062986_6246817440584251179_o

Foto: V Ketel

Gesehen: „Metalhead“ (2013) von Ragnar Bragason. Coming-of-Age Film eines isländischen Teenagers, die den Verlust ihres Bruders durch Death Metal zu verarbeiten sucht. Melancholisch mit tollem Soundtrack und wunderschönen Bildern.

Memento“ (2000) von Christopher Nolan mit Guy Pierce und Cary-Anne Moss. Noir Thriller um einen Mann der keine Kurzzeit Erinnerungen aufbauen kann. Immer noch gut.

Gehört: „Treefingers“ – Radiohead, „Something in the Air“ – David Bowie, „What will never be“ – Andrew Liles, „Primer“ – Miles, „The Gate“ – Björk, „Svarthamar“ – Pétur Ben, „Undoing a Luciferian Towers“ – Godspeed You! Black Emperor

Gelesen: diesen Artikel in der Vogue über Joan Didion, warum von zu Hause arbeiten Standard sein sollte, Noah Yuval Harari über die drohende AI Apokalpyse, Klimawandel – wir schweigen uns zu Tode, diesen Artikel im New Yorker über Margaret Atwood, Isaac Asimovs Empfehlungen wie man nie mehr ideenlos ist

Getan: Gewählt, so so viele Meetings und Interviews, einen Workshop vorbereitet, mit einer Freundin auf ein Glas Wein getroffen und nach einer Tasche gesucht

Geplant: einen richtig guten Workshop durchführen

Gegessen: ein excellentes Dinner zum bestandenen Examen der Bingereader-Gattin im Hunsinger

Getrunken: Hemingways Mojito und Sancerre

Gelacht: die AFD Wähler sollen doch ein Hakenkreuz statt eines Kreuzchen auf dem Wahlzettel machen, ist gleich besser erkennbar … und über Margaret Atwoods „The Handbags Tale“

Geärgert: das über die eigentlich wichtigen Themen Klimawandel und AI kaum jemand spricht und es im Wahlkampf fast keine Rolle spielt

Gefreut: über den wunderbaren Besuch aus Seattle

Gewünscht: diesen Johnnie Walker Black Label, dieses Geschirr, diesen Print

Geklickt: auf diesen Talk von Admiral William McRaven „Change the world by making your bed“

Gekauft: diese Tasche und ein paar Schuhe

Gefunden: die Biografie von Katharine Graham im offenen Bücherschrank

Gewundert: Lisa Simpson hat ihren eigenen Bookclub 🙂

Meine Woche

FullSizeRender

Gesehen: „Only Lovers left alive“ (2013) von Jim Jarmusch mit Tilda Swinton und Tom Hiddleston. Kann ich immer wieder sehen. Einer der schönsten Vampir-Filme, schon allein wegen des Soundtracks und diese Detroit-Bilder. Unbedingt ansehen.

The Witch“ (2015) von Robert Eggers. Indie-Horror mit kleinem Budget in nur 25 Tagen gedeht.  Übernatürlicher Hexen-Horror im puritanischen Neu England des 17. Jahrhunderts. Phantastisch. Tolle Bilder, sehr gruselig und der Soundtrack ist ebenfalls unglaublich.

The Discovery“ (2017) von Charlie McDowell mit Rooney Mara. Romantischer Sci-Fi Film in dem das Jenseits wissenschaftlich nachgewiesen wurde. Wurde irgendwie nicht warm mit dem Film, trotz guter schauspielerischer Leistung von Rooney Mara.

„Orange is the New Black“ (2017) Season 5 – Let’s riot 🙂

Gehört:  „Life’s what you make it“ – Placebo, „Harissa“ – Kasbah Rockers, „Under Skin or by Name“ – White Hills, „Red Eyes and Tears“ – Black Rebel Motorcycle Club, „Gamil“ – YAS, „Etimasia“ – Jozef Van Wissem & Jim Jarmusch, „Caleb’s Seduction“ – Mark Korven, „Pink Dust“ – Sqürl

Gelesen: „Mehr Luft für den Aufstieg“ in der Zeit, Das Wochenend Magazin der Berliner Morgenpost von THE HAUS, why the Silicon Valley still doesn’t care about Work/Life-Balance, What Women in Tech really want und wie Künstliche Intelligenzen denken

Getan: Skill Matrix Projekt ready for Kickoff, den geschundenen Rücken versucht in den Griff zu bekommen, am Hochzeitstag mit Bonnie und Wonnie gekuschelt

Geplant: Perspektive zu wechseln

Gegessen: Pide mit Schafskäse-Walnuss-Füllung

Getrunken: Sprudel

Gelacht: How to succeed in business and then die anyway

Geärgert: das ich momentan so anfällig bin

Gefreut: über den Bonnie-Besuch

Gewünscht: den Apple Home-Pod, diese Snake-Plant, den Orphan Black Season 5 pass

Geklickt: „Emotional Furniture“ von Christoph Nieman, auf die Buchempfehlungen von berühmten Leuten und auf das TED Interview mit Yuval Noah Harari

Gekauft: nix

Gefunden: Kurt Andersens „Turn of the Century“ im Offenen Bücherschrank

Gewundert: über die größte Qualle der Welt

Meine Woche

IMG_3848

Gesehen: „Lolita“ (1997) von Adrian Lyne mit Jeremy Irons und Dominique Swain. Gelungene Nabokov-Verfilmung, mit wunderschönen Bildern.

Une Femme est une femme“ (1961) von Jean-Luc Godard mit Anna Karina und Jean-Paul Belmondo. Die Farben ! Die Musik! Die Buch Szene ! Hatte trotz etwas abstruser Story viel Spaß.

Gehört: „Whisky and Wine“ – Planning for Burial „Forever More“ – Molokko, „Solis“ Hermione Harvestman „On Dockweiler Beach“ – Ana & Ina „Ragged Hollow“ Nevada Greene „Your halo is a swarm of bees“ – Clara Engel „Terrestrial Non“ Loop Goat „Hit to the Head“ – Actors

Gelesen: Nimmt das Silicon Valley sein Sexismus-Problem endlich ernst fragen Wired und The Atlantic ? Naomi Alderman über „How feminist science fiction predicted the future“, Yuval Noah Harari erkärt warum der Homo Sapiens verschwinden wird und wie sich das staubige Merriam Webster Wörterbuch neu erfunden hat

Getan: Leipzig erkundet, was für eine wunderbare Stadt, die Buchmesse unsicher gemacht, viele tolle Bloggerkollegen, Verlagsmenschen und Autoren getroffen, zu viele Bücher auf die „muss ich unbedingt lesen-Liste“ gepackt, Streetart fotografiert und abends die müden Füsse massiert.

Geplant: eine spannende Podiumsdiskussion in Prag zu „Redefining the role of Women in Telecom“ zu führen und danach auf nach Berlin zur „New Work Experience“ Konferenz

Gegessen: tschechisches Gulasch (mit Sättigungsbeilage) wie bei Oma im Kollektiv

Getrunken: Staropramen

Gelacht: wie Zebras über die Straße gehen

Geärgert: das ich keine Schlafbrille eingepackt hab

Gefreut: über die vielen spannenden Begegnungen und die mega freundlichen Menschen in Leipzig

Gewünscht: dieses Lowboard, dieses String-Regal und mein AirB&B Bett hier in Leipzig

Geklickt: auf den Unterschied zwischen Nerds und Geeks, wie die Tech Branche so männlich wurde und diesen TED Talk „4 Principles for an open world“

Gekauft: zu viele Bücher, Comics und Batman Tshirts

Gefunden: Inspiration

Gewundert: wieviele Kilometer man auf so einer Buchmesse abreissen kann

2016 – Das Jahr in Büchern

Good riddance you motherf*** of a Year – hoffen wir das nächste wird besser. Meine Oma sagte immer 7 ist eine Glückszahl, von daher stehen die Chancen gut.

Happy new Year on a brick wall, street-art style

Ein Jahresrückblick ist ja immer eine gute Ausrede für eine weitere Liste und das ich die liebe hat man ja sicherlich schon gemerkt.

Meine Goodreads Bücher-Challenge hatte ich bewusst recht hoch gesteckt und zwar auf 110 Bücher. Habe ich nicht ganz geschafft, aber 107 ist trotzdem gut, sind aber auch einige Comics, Graphic Novels und recht dünne Bücher dabei. Geschrieben habe ich über nahzu jedes Buch das ich gelesen habe. Jetzt zum Ende hin ist es knapp geworden und daher werde ich eine Rezension zu diesen Büchern hier leider nicht mehr schaffen:

fullsizerender

Gefahren des Lesens“ ist ein großartiges Buch – das perfekte Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk für alle Leseratten, Bücherwürmer, Bibliophile und ähnliche Verrückte. Habe es mit großem Vergnügen auf der langen Zugfahrt in den hohen Norden gelesen – ganz ohne Vollrausch, versprochen. Unbedingt kaufen eines für euch und eines zum Verschenken.

superhelden

Dafür brauchts das hier nicht unbedingt. Hatte mich sehr drauf gefreut, ich mag die Reihe von Reclam eigentlich sehr. Nur hier wurde ich nicht warm. Es klang so bemüht intellektuell, ging so in Verteidigungshaltung. Wäre ich Herr Scheck hätte ich das jetzt in die Tonne geworfen, sorry.

Hier noch eine literarische Überraschung. Hatte das Buch nicht auf dem Schirm, aber die Bingereader-Gattin hat mir fast körperlich gedroht, wenn ich nicht sofort und auf der Stelle dieses Buch lese … Und es hat mir wirklich sehr gefallen. Spielt in der Kunstszene der 80er Jahre in New York und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Unbedingte Empfehlung für:

tuesday

 

OK – aber jetzt kommt sie wirklich die Liste. Versprochen. Habe meine Best Books 2016 ein bisserl nach Genre sortiert. Ist ja immer ganz schön schwierig die Auswahl zu treffen. So viele die ganz knapp nicht genannt werden konnten.

OK Top 12 Belletristik (eines für jeden Monat sozusagen) 😉

Kein Ranking – zufällige Anordnung wie auf dem Bild von oben links im Uhrzeigersinn, die Mitte zuletzt.

The Vegetarian – Han Kang
Unterleuten – Juli Zeh
In Cold Blood – Truman Capote
Die Toten – Christian Kracht
The Pursuit of Love – Nancy Mitford
Die geheime Geschichte von Twin Peaks – Mark Frost
Atlas Shrugged – Ayn Rand
Chocolates for Breakfeast – Pamela Moore
Der Hals der Giraffe – Judith Schalansky
The Ship of Theseus – JJ Abrams & Doug Dorst
Carol – Patricia Highsmith
The Interestings – Meg Wolitzer

Habe auch sehr viel Science Fiction und Sachbücher gelesen, daher hier jeweils die Top 5:

Sci-Fi:

The Handmaids Tale – Margaret Atwood
Station Eleven – Emily St. John Mandel
Idoru – William Gibson
What we talk about when we talk about Clone Club – Gregory Pence
Normal – Warren Ellis

und zum Abschluss die Top 5 der Sachbücher:

Hoffnung in der Dunkelheit – Rebecca Solnit
Sapiens A Brief History of Humankind – Yuval Noah Harari
Von Beruf Schriftsteller – Haruki Murakami
The Selfish Gene – Richard Dawkins
History of Western Philosophy – Bertrand Russell

Hier die Bücherlisten der geschätzen Kollegen, hoffe ich habe niemanden vergessen 🙂

Was sagt ihr zu meiner Auswahl ? Lob, Kritik – fehlt euch was oder gabs Überraschungen ? Freue mich von Euch zu hören.
Morgen gibt es dann die Konzerte und Filme 2016 – juhuuu mehr Listen.

Ich wünsche Euch allen ein wunderbares 2017 – habt einen guten Rutsch und lasst es krachen 🙂