Meine Woche

Gesehen: Tippi Hedren: The Birds and other wild animals (2022) von Marita Neher. Finde diese Arte Dokus immer total interessant, was für eine faszinierende Schauspielerin.

Wim Wenders: Der ewig Suchende (2025) von Marcel Wehn. Interessante Doku über den Regisseur und Fotografen. Hab ich sehr gerne gesehen.

Gehört: Is this all there is – Anna Calvi, Sometimes I feel like a motherless child – Bessie Griffin, Le bleu du ciel central – Michel Houellebecq, Knife in the heart – Lykke Li

Gelesen: Dieses Interview mit dem Paläontologen Henry Gee zur These hat der Homo Sapiens nur noch 10.000 Jahre, Nobody gets promoted for simplicity, Is our obsession with hypocrisy making things worse und diesen Artikel über Annette Kolb

Getan: Flyer verteilt für die OB-Stichwahl, auf die Leipziger Buchmesse gefahren und tolle Büchermenschen getroffen, einer Wohnzimmerlesung beigewohnt, eine großartige private Führung durch Naumburg und Umgebung bekommen, viel Zug gefahren und wieder auf sehr freundliches Bahnpersonal getroffen

Gefreut: über unseren neuen Oberbürgermeister Dominik Krause

Geärgert: über Christian Ulmen – einfach ohne Worte und über die unfassbar vielen AFD Wähler in Rheinland-Pfalz

Getrauert: nein

Gegessen: eine sehr leckere Pho

Getrunken: zuviel Kaffee

Geklickt: auf mein neues Video mit weiteren Buchtipps zum Iran, auf diese Science Tricks die man gut zu Hause nachmachen kann

Gestaunt: wie wunderbar die Bürgermeisterin Anne Hidalgo Paris verwandelt hat

Gelacht: wenn man statt Wildpark Windpark liest …

Gewünscht: so eine Ecke in meinem Bücherzimmer, einen San Limello, diese Tasche

Geplant: endlich mal wieder laufen gehen

Gefunden: nix

Gekauft: einen Saale-Unstrut Riesling vom Weingut Pawis

Gedacht: “Der Kapitalismus ist die verblüffende Überzeugung, dass die widerwärtigsten Menschen aus den widerwärtigsten Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.“ //John Maynard Keynes

4 Antworten auf „Meine Woche

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  1. Danke für den Link zu dem sehr interessanten Artikel über das Aussterben der Menschheit! Ich bin da ja ohnehin eher pessimistisch und vermute, dass wir schon früher aussterben, Klimawandel, Krieg, Pandemien und eine gefährliche Abhängigkeit von Technologien… da wird es immer schwieriger, auf eine Zukunft à la Star Trek zu hoffen.

    Muss dabei sehr an die Bücher The Machine Stops von E. M. Forster und Mockingbird von Walter Tevis denken.

  2. Die Assoziation mit „The Machine stops“ und „Mockingbird“ kann ich gut nachvollziehen.

    Ich mag mich noch nicht ganz von einer Star Trek Zukunft verabschieden. Wir müssen ganz ganz unbedingt anfangen uns positivere Zukünfte vorzustellen, über diese zu schreiben, darüber zu lesen und zu sprechen, denn wenn weiterhin nur noch Dystopien erzeugt und gelesen werden wird das bestimmt nix (und ich les sie ja auch gern die Dystopien, aber ich glaub es sollte Schluß damit sein)

    Ich glaube die Dystopien sind der heimliche Wunsch, dass ein Knall bei dem auf einmal alles anders/neu/more basic ist einen utopischen Neuanfang möglich machen und bei positiveren Geschichten man ggf ohne Knall auskommen muss und man sich anstrengend Stück für Stück aus der Kacke rausarbeiten muss 😉

    Ganz liebe Grüße, Sabine

  3. Da hast du schon recht, trotz meines diesbezüglichen Zynismus bin ich auch nicht bereit aufzugeben, das wäre sicher falsch. Und ja, selbst bei Star Trek gab es ja einen Atomkrieg… Aber die Hoffnung stirbt zuletzt! Ich halte Dystopien dennoch für sinnvoll, weil sie uns vor Augen halten, was wir unbedingt verhindern müssen.

    GlG zurück!

    1. Ja, da hast du auch echt recht und ich werde sie schon auch ab und an wieder lesen, aber ich will will will jetzt auch mal Utopien 😉

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