Meine Woche

Gesehen: Miss Sloane (2016) von John Madden mit Jessica Chastain. Eine ehrgeizige Lobbyistist tritt gegen die mächtige Waffenlobby an, um eine Waffenkontrollgesetzgebung durchzusetzen. Wieso Jessica Chastain für diese Performance keinen Oscar bekommen hat ist mir ein Rätsel.

Gehört:  Billie Eilish tiny desk concert, Sad Day – FKA Twigs, Dark Year – Motion Sickness of Time Travel, Erase – Archive, You hear the secret wind – Shedir, Themyscira from Wonder Woman 84 Soundtrack, Sospiri – Edward Elgar, 24 Negro Melodies – Samuel Coleridge-Taylor

Gelesen: über 7 Menschen die in München den Flüchtlingen 2015 in unterschiedlichen Rollen halfen, Da war kein Mindestabstand zu Nazis bei den Demonstrationen in Berlin, What Chadwick Boseman means to black culture, The aims of education von Robert Maynard Hutchins

Getan: viele Meetings und Präsentationen, mit lieben Freunden getroffen und einen Diversity & Inclusion Kurs besucht

Gegessen: dieses megaleckere indische vegetarische Thali

Getrunken: 2015 Goru

Gefreut: über tolle Bücherpost – danke nach Berlin 🙂

Getrauert: um Chadwick Boseman und Sir Ken Robinson

Geärgert: über die Covidioten in Berlin und den neuen WordPress Editor

Geklickt: auf „Was ich Dich nie gefragt habe – Gespräche mit meiner muslimischen Mutter„, auf dieses Interview von Anne-Laure Le Cunff „Building a creativity inbox“

Gestaunt: über die wunderschönen Fotos von Yukari Chikura

Gelacht: über Gothic Fledermäuse und Pandas im Zoo

Gewünscht: dieses Outfit, dieses Wohnzimmer, diesen Babyhai

Gefunden: nix

Gekauft: nix

Gedacht: I’ll tell you what freedom is to me: no fear // Nina Simone

Meine Woche

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Gesehen: A secret Love (2020) von Chris Bolan. Doku um zwei Frauen, die ihre Liebe über Jahrzehnte verstecken mussten. Sehr berührend.

Killing Eve Season 3 (2020) von Sally Woodward mit Sandra Oh und Jodie Comer – immer wenn man denkt, jetzt schockt mich nichts mehr, legt die Serie noch mal einen drauf. Einfach nur genial.

The Neighbour’s Window (2019) von Marshall Curry mit Maria Dizzia. Kurzfilm um zwei Paare die glaube die anderen hätten das perfekte Leben…

Gehört: Again – Archive, Whole Life – Perfume Genius, Because the Night – Garbage & Screaming Females,  Time – Arca, XS – Rina Sawayama, Heather – Conan Gray, Sometimes Always – The Jesus & Mary Chain, Sigillum Diaboli – Lamia Vox, Vedro con mio diletto – Antonio Vivaldi, Sicilienne for violin and piano – Maria Theresia von Paradis

Gelesen: diesen Artikel über Futurist Barbara Marx Hubbard, A Neuroscientists Theory of Everything, die Welt nach Corona wird jetzt ausgehandelt, diesen Artikel über Ottessa Moshfegh, How to rebuild cities for caregiving, dieses Interview mit Jio Tolentino

Getan: die Bücherregale aufgeräumt und eine wunderschöne Wanderung durch Aying gemacht

Geplant: ein Picknick mit lieben Freunden

Gegessen: sehr gutes Sushi im Mangostin und heute Tomatensalat mit Bratbrot

Getrunken: Ayinger Weißbier

Gefreut: über unsere tolle DJ Nacht am Freitag

Geärgert: nö

Geklickt: auf diesen wunderbaren Tänzer

Gestaunt: Benjamin Bratton on „What is wrong with TED Talks

Gelacht: When you finally get your vaccine and start emitting your own Wifi signals

Gewünscht: diese Vitrine, dieses Gefäss für Keimlinge, dieses Haus

Gefunden: nix

Gekauft: Geburtstagsgeschenke

Gedacht: My entire life has been a protest // Viola Davis

Meine Woche

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Gesehen: Ex Libris: The New York Public Library (2017) von Frederick Wiseman. Doku darüber, wie eine dominante kulturelle Institution ihre traditionellen Aktivitäten aufrechterhält und gleichzeitig die Digitalisierung voranbringt.

Mean Girls (2004) von Mark Waters mit Lindsay Lohan, Rachel McAdams, Tina Fey und Amy Schumer. Einer der besten coming-of-age/High School Filme mit tollem Cast und wirklich witzig.

Clueless (1995) von Amy Heckerling mit Alicia Silverstone. Auch ein guter High School Film, der aber deutlich weniger gut gealtert ist finde ich.

Black Mirror: Bandersnatch (2018) von David Slade mit Fionn Whitehead. 1984 beginnt ein junger Programmierer, die Realität in Frage zu stellen, als er einen dunklen Fantasy-Roman in ein Videospiel adaptiert. Interaktiver Film mit multiplen Enden. War ok.

Gehört: Are you a magician – SOKO, , Viola da Gamba – Carl Friedrich Abel/Shirley Edith Hunt, Again – Archive, I just wanna live – Keedron Bryant, Intro – Besides

Gelesen: The truth behind filter bubbles, Margaret Atwoods Artikel über Aldous Huxleys „Brave New World„, Michael Pollan on the sickness in our food supply, diesen Artikel über Hilda af Klint, Will Covid-19 reverse globalisation? What will your office look after lockdown? Rebecca Solnit: the slow road to sudden change

Getan: ein virtuelles Bookclub Meeting, Dinner mit einer Freundin, ins Büro geradelt und nass geworden

Geplant: ein beruflicher Trip ins Rheinland

Gegessen: sehr lecker bei unserem sardischen Abend: Fregola, Käse und Pane Carasau

Getrunken: “Korem” Bovale Isola dei Nuraghi 2016

Gefreut: über unseren neuen Balkontisch und die Solar-Lämpchen

Geärgert: über JK Rowling und Warren Ellis

Geklickt: Barack Obama on cancel culture, Vote him away und auf diesen Twitter Feed von Anne Roth warum Politik oft so unlogisch ist

Gestaunt: über diesen Roboter

Gelacht: über diesen Adler

Gewünscht: diesen Messerblock, dieses Haus, diese Schuhe

Gefunden: nix

Gekauft: nix

Gedacht: „I like people who refuse to speak until they are ready to speak“
//Lillian Hellman:

Meine Woche

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Gesehen: Don’t look now (1973) von Nicolas Roeg mit Julie Christie und Donald Sutherland. Großartiger Film und wunderbare Venedig-Bilder. Zurecht ein Klassiker.

Blow the Man down (2019) von Danielle Krudy und Bridget Savage Cole. Zwei Schwestern in einem Fischernest in Maine und eine Leiche die eine Menge Probleme macht.

Orphée et Eurydice (2003) Aufzeichnung aus der Bayrischen Staatsoper von Christoph Willibald Gluck mit Vesselina Kasarova. Wunderschön, eine meiner liebsten Opern.

Gehört: J’ai perdu mon Eurydice – Vesselina Kasarova, Stranger – Anna von Hausswolff, Diabolo Menthe – Soko, Downer surrounded by Uppers – Mrs Piss, I finally understand – Charlie XCX, Nothing Else – Archive, Demo(n)s – Foie Gras

Gelesen: The real Lord of the Flies, Igor Levit is like no other pianist, Straight Women Are Marrying Each Other for Safety in Tanzania, Wenn die Eltern plötzlich an Verschwörungstheorien glauben, Nick Cave is showing us a new, gentler way to use the internet, What the corona virus can teach us about hope

Getan: Haare schneiden lassen

Geplant: hoffentlich mein neues Radl abholen

Gegessen: Griechische Pita-Platte

Getrunken: Rotwein

Gefreut: über eine überraschende wunderbare Büchersendung von der lieben Tante Masha

Geärgert: über die ganzen Weltverschwörungstheoretiker

Geweint: nein

Geklickt: auf diese Liste mit den 250 besten Abenteuerbüchern

Gestaunt: über Electrical mushroom-control techniques

Gelacht: über Life Re-Training

Gewünscht: diese Loft, dieses Bad, dieses Teleskop

Gefunden: nix

Gekauft: nix

Gedacht: We have begun to raise our daughters more like sons… but few have the courage to raise our sons more like our daughters // Gloria Steinem

2016 – Das Konzertjahr

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2016 war ein ganz gutes Konzertjahr. Kein wirklicher Ausfall dabei, ich kann mich nur schwer für ein Ranking entscheiden und lasse es daher. Hier meine Konzerte in diesem Jahr in alphabetischer Reihenfolge incl der jeweiligen Vorbands:

Und hier zum Abschluß noch meine Playlist 2016

David Bowie – Lazarus
Sia – Waving Goodbye
Russian Circles – Mota
Daughter – Doing the Right Thing
Massive Attack – The Spoils
Christine and the Queens – Tilted
Lea Porcelain – Warsaw Street
Archive – Bright Lights
Polica – Lime Habit
Trentemoller – Never Fade
Banks – 27 Hours
IAMX – Everything is Burning
Avec – Granny
Public Memory – Ringleader
The Kills – Heart of a Dog
Esben and the Witch – Sylvan
Get Well Soon – Marienbad
Austra – Utopia
Mono – Ely’s Heartbeat
Savages – Adore
Explosions in the Sky – Landing Cliffs
The Raveonettes – Run Mascara Run
Holy Esque – Rose
Garbage – Even Though our love is doomed
Skunk Anansie – Death to the Lovers
Warpaint – New Song
Pantha du Prince – The Winter Hymn
White Lies – Take it Out on Me
Johan Johannsson – Arrival
Aphex Twin – CHETAHT2
Swans – Finally Peace

Wie war euer musikalisches 2016 ? Haben wir Überschneidungen ? 2017 werde ich auf jeden Fall versuchen wieder häufiger in die Oper zu kommen.

Konzertmarathon

Im November hatte ich mich konzerttechnisch dann endgültig komplett überladen. Übers Jahr immer mal wieder ein Ticket gekauft und dann festgestellt – hilfe 5 Konzerte in 4 Wochen – puh. Jedes davon hat sich gelohnt, ich hätte keines missen wollen, aber ich bin froh, dass ich jetzt erst mal nur eines im Dezember habe.

Angefangen hat der Wahnsinn mit The Kills, die in der Tonhalle eine ziemliche Show abgezogen haben. Das sich Alison Mosshart nur ein paar Tage später bei einem Konzert in Italien beim Abtanzen selbst die Nase mit ihrem Knie zertrümmert hat, hat mich nicht wirklich überrascht. Die Frau ist Dynamit.

Support war Georgia Die hat mich komplett überrascht. Sie sah in ihrem Strampelanzug etwas seltsam aus, aber was für eine irre Performance. Das Album musste umgehend mit.

Georgia – Be Ache

Die Setlist hatte es in sich:

  1. Heart of a Dog
  2. U. R. A. Fever
  3. Kissy Kissy
  4. Hard Habit to Break
  5. Impossible Tracks
  6. Black Balloon
  7. Doing it to Death
  8. Baby Says
  9. Dead Road 7
  10. Tape Song
  11. Echo Home
  12. Cheap and Cheerful
  13. Whirling Eye
  14. Pots and Pans
  15. Monkey 23

Weiter ging es mit der 20jährigen Geburtstagsparty von Placebo in der Olympiahalle. So große Konzerte sind eigentlich nicht meins, aber bei den Placebo Jungs mache ich da gerne mal eine Ausnahme. War ein schöner Abend. Erste Reihe auch noch und eine gute Mischung an bekanntem und etwas weniger bekanntem. War ein wirklich schöner Abend.

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  1. Pure Morning
  2. Loud like Love
  3. Jesus‘ Son
  4. Soulmates
  5. Special Needs
  6. Lazarus
  7. Too many friends
  8. Twenty Years
  9. I know
  10. Devil in the Details
  11. Space Monkey
  12. Exit Wounds
  13. Protect me from what I want
  14. Without you I’m nothing
  15. 36 Degrees
  16. Lady of the Flowers
  17. For what it’s worth
  18. Slave to the Wage
  19. Special K
  20. Song to say Goodbye
  21. The Bitter End

Bei Without you I’m nothing schaute auch David Bowie kurz vorbei 😦

Bei Placebo hatte ich auf ähnlich guten Support gehofft, die Buben von „Deaf Havana“ waren allerdings so gar nicht meins. Langweilig.

Allein Allein war ich dann ein paar Tage später bei Polica im Technikum. Die Show war klasse, der Abend schön, aber ich gehe einfach nicht so sehr gerne alleine auf Konzerte und auf dem Heimweg wurde ich auch noch nass bis auf die Knochen. Was das angeht ein gemischtes Erlebnis wofür aber weder Channy Leaneagh noch ihr Support Fog etwas können.

Hier die Setlist von Polica:

  1. Berlin
  2. Wedding
  3. Lime Habit
  4. Lately
  5. Dreams Go
  6. Great Regret
  7. Lay your cards out
  8. Warrior Lord
  9. Agree
  10. Spilling Lines
  11. Dark Star
  12. Someway
  13. Melting Block
  14. Baby Sucks
  15. Violent Games
  16. Kind
  17. Lose You

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Support war Fog – ein Künstler, den ich mir merken werde. Sehr spannende Performance, hier mit „Made to Follow

Ein paar Tage durchschnaufen und schon traf ich Gerhard beim mega lauten Swans Konzert mit der wunderbaren Anna von Hausswolff als Vorband.

Was für ein Erlebnis – bin froh, dass sie sich noch zurückgehalten haben die Swans-Jungs, denn die können wohl noch lauter und mehr wie Schamamenbeschwörung in indianischer Schwitzhütte, da wäre ich dann eventuell auch aus den Latschen gekippt. Ich dachte während des ganzen Abends so müssen sich Konzerte in den 60er/70er Jahren angefühlt haben 😉

Hier noch mal die perfekte Zusammenfassung des Abends über Gerhards Kulturforum:

https://bingereader.org/2016/11/15/swans-anna-von-hausswolff-hansa39-muenchen-2016-11-11/

Den Abschluß im November machten dann Archive in der Muffathalle. Ich habe die Band vor genau einem Jahr ebenfalls in der Muffathalle gesehen und war total überrascht wie unterschiedlich eine Band was Bühnenshow und Performance betrifft sein kann. Ein visuelles und klangliches Gewitter dass da auf uns einstürmte. Wahnsinn!

Die Vorband haben wir leider verpasst, weil wir zu lange im Irish Pub waren 😦 Leider kann ich nicht einmal mehr rausfinden wer sie gewesen wären. Hätte schon gerne mal reingehört.

Hier die Setlist des Abends:

  1. Driving in Nails
  2. Sell Out
  3. Stay Tribal
  4. The False Foundation
  5. Crushed
  6. Hatchet
  7. Kid Corner
  8. Pulse
  9. Splinters
  10. The Weight of the World
  11. Bullets
  12. Blue Faces
  13. Bright Lights
  14. (Unknown new song)
  15. You make me feel
  16. Feel it
  17. Controlling Crowds
  18. Again
    15181244_10153895321402161_8729623062503137198_nSo, jetzt ein paar Tage aufs Sofa und nur lesen oder an die Decke starren. Ich brauche eine Konzertpause 😉

Meine Woche

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Gesehen: „Arrival“ (2016) von Denis Villeneuve mit Amy Adams. Grandioser Sci-Fi über die Kontaktaufnahme mit Außerirdischen die auf der Erde gelandet sind. Wann verdankt die Welt schon mal einer Linguistin die Rettung ? Unbedingt angucken.

The Dark Knight Rises“ (2012) von Christopher Nolan. Mit Batmans Unterstützung gelingt auch ein Adventskalender den man nebenher bastelt. Guter Film, guter Kalender – woohoo.

„Brooklyn“ (2015) von John Crowley.  Gelungene Verfilmung des Romans von Colm Toibin, recht dicht am Buch. Sehenswert.

„Lore“ (2012) von Cate Shortland. When your life is a lie – who can you trust. Lore muss ihre Geschwister quer durch Deutschland in Sicherheit bringen, als ihre Nazi-Eltern verhaftet werden. Heftig. Großartige Leistung der Hauptdarstellerin Saskia Rosendahl

Gehört: „Bullets“ & „Dangervisit“ – Archive, „Redefine“ – Trentemoller, „Music is Math“ – Boards of Canada, „Heptapod B“ – Jóhan Jóhannson, „On the nature of daylight“ – Max Richter

Gelesen: Sieben ungelöste Rätsel des Internets, Was wenn Jobs nicht mehr die Lösung sind, Radikal hoffen, warum wir nicht einfach mit Trump auskommen sollten, über ein Austauschjahr in der US-Provinz, Living in Transition, warum ich kein „Maker“ bin, diese Kurzgeschichte von Paolo Bacigalupi und über die Astronautin Peggy Whitson

Getan: Freunde getroffen und ein tolles Haus bewundert, das Archive-Konzert besucht, einen Talk vorbereitet, im Kino gewesen und diesen Adventskalender für die Bingereader-Gattin gebastelt

Geplant: Meetings in Dortmund, meinen Talk fertig vorbereiten und dieses spannende Art Book Projekt zu unterstützen

Gegessen: Käsefondue

Getrunken: 18 Jahre alten Glenfiddich und Kirsch-Schorle

Gelacht: Nope can’t go to hell. Satan still has that restraining order against me.

Geärgert: nope

Gefreut: das mein Adventskalender so gut geworden ist, ich bin sonst eher unterbegabt was so etwas angeht und über meinen tanzenden Darth Vader

Gewünscht: dieses Regal, diese Lampe, diese Entscheidungshilfe

Geklickt: warum Mathematik das Geheimnis zum Verständnis der Welt ist, diesen Talk zu Innovation von Markus Andrezak und auf diese Comics die nur Bücherwürmer verstehen,

Gekauft: Konzertkarten für die Russian Circles und Trentemoller

Gefunden: Aimee und Jaguar an der Bushaltestelle – ich hab es schon, mag es jemand haben ?

Gewundert: über diese „Weapon of Mass Instruction“ 🙂

Meine Woche

vvv

Gesehen: „Her“ (2013) von Spike Jones mit Joaquín Phoenix und Scarlett Johansson. Ein Film der in der nahen Zukunft in LA spielt, in dem ein sensibler jungen Mann sich in ein Operating System verliebt. Ein wunderschöner melancholischer Film, undbedingt anschauen. Der Soundtrack dazu ist vom Feinsten.Hätte ich meine Liste der 100 besten Filme nicht schon abgeschlossen, er wäre drauf gelandet. Ob ich doch noch mal ändere ? 😉

What happened, Miss Simone?“ (2015) – von Liz Garbus. Tolles Bio-Pic über Nina Simone. Sehr gut umgesetzt, kann ich auch unbedingt empfehlen, nicht nur für Fans.

The Councelor“ (2013) von Ridley Scott und Cormac McCarthy mit Michael Fassbender und Cameron Diaz. Ich glaube ich sollte einfach akzeptieren, dass einige Genre für mich einfach nix sind. Drogen-Thriller-Gangster Sachen zB. Fand ihn ziemlich langweilig.

Gehört: „Bright Lights“ – Archive, „Some other place“ – Arcade Fire, „The Moon Song“ – Karen O, „Ne me quitte pasNe me quitte pas“ – Nina Simone

Gelesen: „Googeln statt Wissen„, die Interpretationen von Clintons Schwächeanfall, The Power of Humility, über die Entstehung des Mondes, Is Homo Sapiens an obsolete Algorithm von Yuval Noah Harari, Hannah Arendt philosophiert über den politischen Sokrates, wie man eine Stadt wie Tokio am laufen hält, das Interview mit Carol Dweck zu Mathematik, Motivation, Mädchen und MINT Fächern.

Getan: in trockener Jogginghose und ansonsten vollkommen durchnässt die Lesung von Colm Toibin im Literaturhaus besucht, im Bookclub diskutiert, mit einer Freundin wunderbar die Nacht durchdiskutiert, dem dunklen Nero einen Besuch abgestattet oh und den Kampf um unsere Wohnung zwischen der Riesenspinne und uns gewonnen.

Geplant: nicht krank werden und mal wieder alles in Frage stellen

Gegessen: Erdnuss-Schoko-Cheesecake

Getrunken: zu viel Kaffee

Gelacht: „Sometimes, your total obliviousness just blows my mind“

Geärgert: das der TEDx Salon zur gleichen Zeit war wie unser Bookclub

Gefreut: über eine tolle Einladung vom Hanser-Verlag und über ein sehr gelungenes Treffen einer Freundin

Gewünscht: dieses Apartment, diese Biosphere besuchen, diesen Kleiderschrank

Gekauft: nix

Gefunden: Godzilla-DVD im offenen Bücherschrank – woohooo

Geklickt: auf James Burkes „Connections„, Neha Narula – „The Future of Money

Gewundert: das es immer noch Menschen gibt die glauben man kommt ohne Wertschätzung weiter als mit. Boy are you in for a surprise 😉

2015 – The Year in Songs

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Über der Bücher-Top 10 brüte ich noch, die Songs waren einfacher. Die TOP 30 in alphabetical order 😉

Archive @Muffathalle München

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Foto: Pressfoto Archive

Archive ist eine Band die ich mag seit mir das 1996 erschienene Album „Londinium“ in die Hände fiel und zack war ich dem Trip-Hop verfallen und von da an habe ich eine Weile fast ausschließlich Portishead, Massive Attack, Tricky etc gehört und höre das auch heute noch wahnsinnig gerne.

Archive hat sich zwar auch etwas von ihren ursprünglichen Trip-Hop Wurzeln entfernt, aber sie sind stets auf spannenden elektronischen Wegen unterwegs gewesen.

Die Muffathalle in München ist ein Venue das ich gerne mag, die Akkustik ist ok, man kann meistens ganz gut sehen und gut zu erreichen ist es auch. Archive trat ohne Vorband auf, stattdessen lief der Kurzfilm zum Axiom Album, der mir total gut gefallen hat. Wer düstere Trip-Hop-Dystopien mag in der Menschen durch Glockenklänge kontrolliert und das herrschende System von Distorted Angels (eine Gruppe Taubstummer) bekämpft wird, der ist auf einem Archive Konzert richtig.

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Das Konzert war ein hochkomplexes intensives Klangerlebnis. Da hämmern in einem Moment Gitarrenwände auf einen los um glich beim nächsten Song radikal das Tempo zu drosseln. Tolle Gesangspassagen die für Gänsehaut sorgen und die facettenreich zwischen den langsamen atmospherischen Songs und den schnellen rhythmischen Songs variieren.

Auch wenn ich den Gassenhauer „Fuck you“ schon gerne einmal live gehört hätte, hatte ich einen ganz tollen Abend und kann jedem empfehlen sich Archive mal live anzusehen, auch nicht als Riesen-Fan. Eine großartige Band – ein ganz toller Abend. Archive werde ich nicht zum letzten Mal live gehört haben denke ich.