Meine Woche

11 aug

Gesehen: „Jules and Jim“ (1962) von Francois Truffaut mit Jeanne Moreau, Oskar Werner und Henri Serre. Obwohl mich alle Protagonisten nervten ein wirklich guter Film.

A simple favor“ (2018) von Paul Feig mit Anna Kendrick und Blake Lively. Thriller um Mami Vlogger Stephanie deren beste Freundin verschwindet. Unterhaltsam.

Videodrome“ (1983) von David Cronenberg mit James Woods und Debbie Harry. Nicht sicher, was Cronenberg hier eingeworfen hatte, sehr abgefahrene Body-Horror-Story.

Gehört: „Crier tout bas“ – Cœur de Pirate, „Poisson rouge“ – Saint Privat, „Laisse tomber les filles“ – France Galle, „Une histoire de plage“ – Brigitte Bardot, „Les passants“ – ZAZ, „Comment te dire adieu“ – Francoise Hardy, „Can I go on“ – Sleater-Kinney

Gelesen: Isaac Asimov „How do people get new ideas„, Jia Tolentino „How we became suckers for the hard labor of self-optimization„, Emily Guendelsberger „I was a fast food worker – let me tell you about burnout„, Sarah Jaffe „Cybergothic Acid Communisms Now“, Rejection letters sent to famous writers und Barack Obamas Sommer Lesetipps

Getan: Meinen kleinen Neffen kennengelernt, Freunde getroffen und mit dem Bookclub diskutiert

Geplant: ein Bergwanderwochenende

Gegessen: Briam

Gefreut: dass ich so einen schönen Tag mit meinem Bruder hatte

Geweint: nein

Geklickt: Nicola Sturgeon „Why governments should prioritize well-being„, Paula Stone Williams „I’ve lived as a man & a woman – here’s what I learned“ und auf diese bezaubernden Zeichnungen im Telefonbuch der Oma die nicht lesen kann

Gelacht: What are you struggling with? 😉

Gestaunt: This incredible skyscraper is also a farm, The vertical forest project

Gewünscht: diese Handtücher, diesen Vodka, diesen Pool

Gefunden: nix

Gekauft: nix

Gedacht: „There’s no prerequisites to worthiness. You’re born worthy, and I think that’s a message a lot of women need to hear.“ (Viola Davis)

Meine Woche

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Gesehen: „Birdman“ (2014) von Alejandro Gonzalez Inarittu mit Michael Keaton, Edward Norton und Emma Stone. Drama um einen alternden Ex-Superhero Darsteller, der sich und der Welt beweisen will ein echter Schauspieler zu sein. Fand ich richtig gut. Empfehlung.

eXistenZ“ (1999) von David Cronenberg mit Jennifer Jason Leigh und Jude Law. Puh der ist nicht gut gealtert. Den hab ich damals im Kino gesehen und fand ihn großartig. Heute eher so – hm seltsam aber not in a good way 😉 Nicht ganz schlecht aber hm.

Billy Lynn’s Long Halftime Walk“ (2016) von Ang Lee mit Kristen Stewart und Joe Alwyn. Der war nicht meins. 19jähriger Afghanistan Soldat auf Heimaturlaub der mit seinen Zweifeln zu kämpfen hat und sich diesen während eines Footballspiels stellt.

Gehört: „Mezzanine“ – Massive Attack, , „The Two Path“ – Jim Jarmusch, „Temporal“ Julia Kent, „Beneath a new sky“ – Death will tremble to take us, „Jenzeits cosmic Meditations“ – Jenzeits, „The Well Head“ – Hawthonn, „Curious Things“ – Eluvium, „Sanctum“ – Metatron Omega,

Gelesen: Populismus oder die entgleiste Aufklärung, Cal Newport on why we will look back on our smart phones like cigarettes, dieses Interview mit Michael Pollan, über das geheimnisvolle Gemälde das in einem Oscar de la Renta-Shop in Paris auftauchte, Ja zur privaten Social-Media Notwehr  und The Art of Decision Making

Getan: viele Meetings und lecker gegessen in der Goldmarie

Geplant: Yoga machen an der Nordsee

Gegessen: Tortellini mit Zucchini in Safran-Sahnesauce

Getrunken: einen Start in Life

Gefreut: über den überraschend freien Sonntag

Geärgert: über das nervige Massive Attack Konzert

Geklickt:  auf die grandiose Rede von Alexandria Ocasio-Cortez, auf den zauberhaften 2 Minuten Film „Stems“ von Ainslee Henderson, 8 Lessons on building a company people enjoy working for by Patty McCord,

Gelacht: Natalie Portman and Jude Law answer the web’s most searched questions 

Gewünscht: diesen Mantel, diese Pflanze, dieses Bild

Gestaunt: über den Hydrothermal Vent Polychaete Worm und über die Papierschneid-Künste dieser jungen Dame und über die fast zugefrorenen Niagara-Fälle

Gekauft: Bücher bei Momox

Gefunden: nix

Gedacht: “Octopus slime is sort of a cross between drool and snot. But in a nice way. And it’s very useful. It helps to be slippery if you’re squeezing your body in and out of tight places.“ – Sy Montgomery

Meine Woche

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Gesehen: „The Fly“ (1986) von David Cronenberg mit Jeff Goldblum und Geena Davis. Kult-Horror um ein misslungenes Experiment. Großartig.

„Citizen Kane“ (1941) von und mit Orson Welles. Zu Recht ein Meilenstein der Filmgeschichte.

Gehört: „Moon River“ – Jade Pearl Baker, „Mahajanaka“ – Sebastian Reynolds, Aricie – Black Polygons, Lot0019-2 – Oleg Rozov, „Markland“ – Northumbria, „Anthéne“ – 1834

Gelesen: How Joan Didion became Joan Didion, Wie Viktor Orbán vom flippigen Jung-Revolutionär zum gefährlichsten Autokraten Europas wurde, haben wir die Mathematik entdeckt oder erfunden? über die Astronomin Henrietta Leavitt, weird habits of famous writers und Maren Kroymann über die Behandlung älterer Darstellerinnen im TV

Getan: einen sehr interessanten Hannah-Arendt Abend im Literaturhaus erlebt, Gin angesetzt, im Gartencenter nach Balkonmöbeln gesucht und einen Geburtstagsbrunch besucht

Geplant: mal wieder Dortmund unsicher machen

Gegessen: Pasta Primavera

Getrunken: unseren Hibiskus-Kardamom-Gin

Gelacht: über die Geschichte der Religion und über den Begriff „Neat-Freak“

Geweint: nein

Gefreut: über die Nervenstärke meiner coolen Boss-Lady

Geklickt: auf „The Psychology of Human Misjudgement“ von Charlie Munger

Gewünscht: dieses Schlafzimmer, dieses Bad, dieses Regal und diese Pflanzen-Ecke

Gefunden: jede Menge Philosophie-Bücher

Gekauft: einen Kaktus

Gestaunt: über diesen Batfish (WTF Evolution?!? ;))

Gedacht: Überdies haben wir die allergrößte Gefahr erlebt, dass nämlich aus dem abgebrochenen Versuch, die Institutionen der Freiheit zu gründen, die gründlichste Abschaffung der Freiheit und sämtlicher Freiheitsrechte erwächst (Hannah Arendt)

Meine Woche

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Gesehen: „Scanners“ (1981) von David Cronenberg. Sci-Fi/Horror mit explodierenden Köpfen und wirrer Story. Fand ihn ziemlich gut.

Back to the Future“ (1985) von Robert Zemeckis. Kult-Film der immer noch genauso cool ist wie beim ersten Mal. Im Universal Picture Themepark in Japan haben wir vor kurzem noch eine Zeitreise im ungebauten DeLorean hingelegt.

Days of Heaven“ (1978) von Terence Malick mit Richard Gere. Drama mit atemberaubend schönen Bildern, die über die etwas simple Dreiecksgeschichte locker hinwegsehen lassen.

Gehört: „In Euren abgefuckten Clubs“ – Kommando Elefant, „M.T.M.E.“ – Alexandra Savior, „New Song“ – Warpaint, „Tilted“ – Christine & The Queens, „Homecoming“ – Tiger Lou

Gelesen: diesen Artikel von Rebecca Solnit über Clinton, Laurie Penny schreibt über die „Fear of a Feminist Future“ der alt-right Bewegegung, „The examined life is the only one worth living“ die Philosophie hinter Star Trek, langsam geht es wieder los mit den Best Of 2016 Listen, hier Autoren wählen ihre Lieblingsbücher Teil 1 und 2, die Rechten gewinnen weil sie keine Skrupel haben

Getan: einen Lunch & Share-Talk in Dortmund gehalten, einen Tag lang mit Migräne flachgelegen, mit Freunden aus London die Münchner Weihnachtsmärkte unsicher gemacht, ein sehr feines Abendessen mit guten Gesprächen, Getränken und Musik mit Freunden genossen

Geplant: hoffentlich meinen ersten größeren Vortrag erfolgreich meistern und die Weihnachtsfeier geniessen, mehr schreiben

Gegessen: wunderbar frische selbstgebackene Bagel

Getrunken: Hemingway Special

Gelacht: The easy way vs my way – so true

Geärgert: das Selbstbestimmtheit des Individuums und dessen Verantwortung für sich selbst so oft abgelehnt wird

Gefreut: das ich bei „Mein Klassiker“ auf Birgits Sätze und Schätze mitmachen durfte und über den Literatur-Spiegel den mir eine Kollegin mitgebracht hat

Gewünscht: diese Lampe, diese Adventsdeko, diese Lightbox, diese Untersetzer

Geklickt: auf diesen Kalender 2017 zum Selbstdrucken, auf diese zauberhaften Matchbox-Messages, auf diesen Artikel über Pubs & Books, diese TED-Playlist warum unser Hirn oft so irrational ist

Gekauft: ein Tshirt, einen Hoody und das FAZ Quarterly Magazin

Gefunden: den neuesten Spiegel im Zug

Gewundert: wie nahezu stoisch ich schon die schrecklichsten Wahlergebnisse aus Österreich und Italien erwarte

Meine Woche

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Gesehen: L’Accordeur“ von Olivier Treiner. Brillianter Kurzfilm (13 min) über einen blinden Klavierstimmer. Unbedingt angucken. Genauso wie diesen:

The Nest“ von David Cronenberg mit der wunderbaren Evelyne Brochu. Unglaublich was man in knapp 10 min für eine unheimliche Atmosphäre aufbauen kann. Richtig gut.

The Day after tomorrow“ von Roland Emmerich. Hmm der Film hat damals sicherlich eine Menge dafür getan die Klimawandel-Debatte anzustossen, aber mir hat er nicht gefallen. Muss man nicht gesehen haben.

Gehört: „Threat of Joy“ – The Strokes, „Big Cat“ – Wild Beasts, „Concrete“ – Crystal Castles, „Ghosts of the Garden City“ – Casbian

Gelesen: über Staus und selbstfahrende Autos, the field guide to black holes, über den Exoplaneten Proxima B, diesen Artikel über Elena Ferrante, dieses Interview mit Ian McEwan und über diese tolle Idee bei der Leute in Untersuchungshaft in London kostenlose Bücher bekommen.

Getan: die Star Wars Ausstellung besucht, Bookclub und Firmen-Sommerparty besucht, Kamele getroffen, die Aueralm erkraxelt, eine Migräne abgeschüttelt und abends bei der Familie eines lieben Kollegen im Garten gegrillt

Geplant: nach Dortmund reisen und eine Trillion Meetings machen

Gegessen: Burger von Grillin‘ me softly

Getrunken: Weißwein

Gelacht: what doesn’t kill you gives you a lot of unhealthy coping mechanisms and a very dark sense of humour 😉

Geärgert: hmmm glaub nicht

Gefreut: über eine wunderbare neue Kollegin und die Zufälle die einen im Leben so zusammenbringen und auf das Supernova Planetarium in Garching

Gewünscht: diesen Whisky, dieses Bild, diesen Lautsprecher

Gefunden und Gekauft: nix

Geklickt: auf die online Bauhaus Sammlung, diesen TED Talk über wunderschöne Anatomie-Kunst, und auf diesen TED Talk der erklärt warum unsere Gene nicht unser Schicksal besiegeln.

Gewundert: das ich heute abend voraussichtlich nicht auf ein Konzert gehe, nur weil ich morgen um 4.30 aufstehen muss, ich werde alt 😉

Meine Woche

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Gesehen: „Advantageous“ von Jennifer Phang – großartiger intelligenter und sozialkritischer Sci-Fi Film. Wunderschöne Atmosphäre.

Naked Lunch” von David Cronenberg mit Peter Weller. Abgefahrene Verfilmung von William S Burroughs gleichnamigen Kultroman. Hat mir gefallen, nur die Musik war ätzend.

Jessica Jones“ mit Krysten Ritter. Staffel 1 fertig geschaut. Klasse, freue mich schon auf Staffel 2.

Gehört: Soap & Skin „Mawal Jamar„, Maximilian Hecker „Love Hotel Hill„, Beak> „Broken Window„, Lena Platonos „Markos„,  The Haywains „Let’s twist the knife in my heart„, The Libertines „You’re my Waterloo„, Sam Cooke „Bring it Home to me

Gelesen: über diese 10 Frauen die die Science-Fiction Welt veränderten, warum unser Leben eher wie Tetris als Schach ist, dieses Interview mit Miranda July und diesen sehr amüsanten Artikel zu Detox und unser neues Pastell-Biedermeier

Getan: einen neuen Blog gestartet „Working Future Working„, die Januar Challenge „Celebrating Alcohol by not drinking it“ erfolgreich gemeistert und gespendet habe ich an „Room to Read„, auf Umwegen zur Arbeit gelaufen und dabei spannende Dinge in der Nachbarschaft entdeckt und ziemlich viel aufgeräumt und mal wieder mit einer guten Freundin in Paris telefoniert

Gegessen: Pho im Charlie und ich habe eine ganz leckere Zucchini-Lasagne gebastelt

Getrunken: Tee aus frischer Minze und Ingwer

Gefreut: alles verheilt

Geärgert: nö

Gelacht: Sometimes I think the surest sign that intelligent life exists elsewhere in the universe is that none of it has tried to contact us

und über diesen kleinen Fuchs

Geplant: Buchclub im Literaturhaus besuchen und eine Cocktailparty mit Freunden

Gewünscht: diese Lampe, diesen Fitness-Raum, dieses Outfit

Gekauft: Comics

Gefunden: einen wunderen Glitzer-Elch

Geklickt: auf diese Dokumentation über Karen Blixen – very gothic, dieses Video der London School of Life zum Thema „One Reason why Homes cost so much“, auf diesen TED-Talk über leuchtende Haie, auf diesen Comic zum Thema Privilegien, dieses Interview mit Orphan Black Star Tatiana Maslany

Gewundert: warum ich eigentlich so viel lieber auf englisch als auf deutsch schreibe und lese …