Der Mai war lesetechnisch herrlich abwechslungsreich, ein Monat, in dem man morgens Lust auf einen Klassiker hat und abends plötzlich bei Archäologie oder Gedichten landet. Es waren gleich mehrere Bücher dabei die schon lange auf meiner Leseliste standen: Edith Whartons "The Age of Innocence", "The Group" von Mary McCarthy und auch Annette Kolbs "Die Schaukel"... Continue Reading →
Stimmen die bleiben: Annette Kolb
Annette Kolb war Münchnerin und gleichzeitig vermutlich eine der un-münchnerischsten Stimmen ihrer Generation. Geboren 1870 in München, aufgewachsen zwischen bayerischem Bürgertum und französischer Kultur, fühlte sie sich früh in mehreren Welten zuhause. Während andere sich über Herkunft oder Nation definierten, dachte Kolb längst europäisch. München blieb dabei ein wichtiger Bezugspunkt: Kindheitsort, literarische Bühne, Ausgangspunkt eines... Continue Reading →