Der Mai war lesetechnisch herrlich abwechslungsreich, ein Monat, in dem man morgens Lust auf einen Klassiker hat und abends plötzlich bei Archäologie oder Gedichten landet.
Es waren gleich mehrere Bücher dabei die schon lange auf meiner Leseliste standen: Edith Whartons „The Age of Innocence“, „The Group“ von Mary McCarthy und auch Annette Kolbs „Die Schaukel“ wobei letzteres eine erneute Lektüre war.
Außerdem war ich weiter in der Zeitschleife von Solvej Balles „On the Calculation of Volume IV“ gefangen und ehrlich gesagt genieße ich das inzwischen total. Diese Bücher haben so einen ganz eigenen Rhythmus, in den man sich hineindenkt und wo ich am liebsten irgendwie bleiben würde.
Dann gab es noch den wunderbaren Bildband von Tilda Swinton „Ongoing“ der mich ziemlich geflasht hatte. Richtig schöne Bilder und sehr interessante Interviews mit ihren Wegbegleiter*innen.
Ulrike Draesners „Schöne Frauen lesen“ hat dagegen zuverlässig dafür gesorgt, dass meine Wunschliste an Büchern noch länger geworden ist. Gefährliche Lektüre für Menschen mit chronischem Bücherkaufproblem.
Dazu kamen Gedichte von Jan Wagner, Archäologische Abenteuer mit Hermann Parzinger un im Rahmen meines „Read Around the World“ Projektes habe ich mit Abdulrazak Gurnahs Roman „Nachleben“ eine Reise nach Tansania unternommen.
Insgesamt war das ein Lesemonat voller Perspektivwechsel, schöner Entdeckungen und wer mehr über die einzelnen Bücher hören möchte, findet hier mein ausführliches Video zum Lesemonat Mai:
Wie war euer Lesemonat? Was waren eure Highlights?

Seit Wochen ‚Die Projektoren‘ von Clemens Meyer. Zieht sich (über 1000 Seiten), aber es gefällt mir gut. Liebe Grüße, Gerhard
Vielen Dank für die wie immer tollen Einblicke abseits der Bestsellerlisten und Neuerscheinungen. Liebe Grüße
Lauter neue Anregungen – das ist gut!
Sonntagsgrüße!
Astrid