Meine Woche

Gesehen: The Rite (2011) von Mikael Håfström mit Anthony Hopkins. Exorzismus-Horror mit atmosphärischen Rom-Bildern. Unterhaltsam.

Gehört: Blooms of oblivion – Emma Ruth Rundle, Ode to the blue – Grouper, Valentine – Snail Mail, Zorked – Julia Shapiro, N31 und Run to You – Maya Jane Coles, Caterpillar – Laura Lee & The Jettes, Vanishing – Circuit des Yeux, Here is the thing – Courtney Barnett, Clean Air – Hand Habits, Prisma – Girlwoman, Will people ever see – George Harrison

Gelesen: diesen Artikel über Patricia Highsmiths Tagebücher, Love in the Library – A brief guide to one of cinema’s most erotic spaces, diesen Artikel über David Graebers letztes Buch, The women who built the horror genre, diese Kurzgeschichte von Shirley Jackson, The moral equivalent of war

Getan: Corona Kontaktverfolgungen im Büro, einen PCR Test, einen Workshop durchgeführt, liebe Freunde getroffen und viel Zug gefahren

Gegessen: Kürbis-Quino-Chilitopf

Gefreut: über den erfolgreichen Onboarding Workshop in Köln

Gesorgt: um die ständig steigenden Infektionszahlen

Geärgert:

Geklickt: auf dieses Covid-Impfstoff-Erklärvideo, auf diese Food-Timeline,

Gestaunt: Sharks will soon have their own ‘superhighway’ in the Pacific Ocean

Gelacht: Maren Kroymanns Matheleugnerin

Gewünscht: diese Hai-Socken, diesen Reiskocher, diese Hütte

Gefunden: nix

Gekauft: einen Wollpullover

Gedacht: I don’t want to be a great problem-solver. I want to avoid problems – prevent them from happening and doing it right from the beginning // Peter Bevelin

Meine Woche

Gesehen: The Lodge (2019) von Veronika Franz und Severin Fiala mit Riley Keough. Eine angehende Stiefmutter ist mit den beiden Kindern ihres Verlobten in einem abgelegenen Ferienhaus eingeschneit. Gerade als die Beziehungen zwischen dem Trio aufzutauen beginnen, ereignen sich seltsame und beängstigende Ereignisse. Großartig.

Crimson Peak (2015) von Guillermo del Toro mit Mia Wasikowska, Jessica Chastain und Tom Hiddleston. Bei dem Versuch, den Geistern ihrer Vergangenheit zu entkommen, wird die junge Autorin Edith in ein Haus entführt, das atmet, blutet … und sich erinnert. Tolle Bilder, mag den Film sehr.

Errementari: The Blacksmith and the Devil (2017) von Paul Urkijo. Baskenland, Spanien, 1843. Ein Polizist kommt in ein kleines Dorf in Álava, um einen mysteriösen Schmied zu untersuchen, der allein tief im Wald lebt. Die Bilder waren ganz schön, aber der Film hat für mich nicht funktioniert.

Enola Holmes (2020) von Harry Bradbeer (2020) mit Millie Bobby Brown und Helena Bonham Carter. Hatte richtig Lust auf diesen Film, aber fand ihn dann ziemlich grottig, muss man nicht gesehen haben.

Gehört: Lonely Guest – Tricky ft Marta, Anna – Antje Duvekot, Return – Emma Ruth Rundle, À peu près – Pomme, And at this frequency – Max Richter, Raum – Tangerine Dream, The path of the clouds – Marissa Nadler, Omens to come – Karin Park

Gelesen: A literary history of witches, Horror fans have more fun during a pandemic, Are ghosts haunting the British Museum?, Want to see a country commit sucide, look at Britain, Antje Ravic Strubel – Literatur ist keine Kampfschrift

Getan: viele Meetings bescuht, den Halloween Bookclub bei uns entertaint, viel gelesen, spazieren gegangen und Yoga gemacht

Gegessen: warmen Lauch-Bohnen-Salat mit Croutons und Kürbissuppe

Gefreut: über eine kommende kurze berufliche Reise nach Kopenhagen und über die aufgehängten Bilder

Geweint: nein

Geärgert: nein

Geklickt: The most brilliant bookshops in the world, auf diese bezaubernde Dorito-Werbung, auf die großartigen Bilder des Astronomy 2021 Fotowettbewerbs

Gestaunt: Mind-bending Lego sculpture, A whale saved me life, Zeitreise mit IKEA-Katalogen

Gelacht: What if Wes Anderson directed X-Men?

Gewünscht: diese Tastatur, dieser Kühlschrank, dieses Regal

Gefunden: nix

Gekauft: Bücher

Gedacht: Deep in the human unconscious is a pervasive need for a logical universe that makes sense. //Frank Herbert

Meine Woche

Gesehen: The Others (2001) von Alejandro Amenábar mit Nicole Kidman. Wundervoll atmosphärischer Gothic Horror um eine Familie die in einem dunklen Haus lebt, in dem sie nicht alleine zu sein scheinen. Kann ich alle paar Jahre wieder schauen.

Spiderman 3 (2007) von Sam Raimi mit Tobey Maguire und Kirsten Dunst. Comic Spaß mit leider etwas seichtem Drehbuch. Um einen verregneten Abend aufzuheitern hat er ausgereicht.

Rendezvous mit einem Riesenkraken (2021) von Florian Garner. Spannende Doku die bei mir große Meeres-Sehnsucht ausgelöst hat.

The Fall of the House of Usher (1980) von Jan Švankmajer. Surreale 15minütige Verfilmung der gleichnamigen Kurzgeschichte von Edgar Allan Poe. Fühlt sich wie ein animiertes Hörbuch an.

Gehört: diesen tollen Jahresmix den ich mir von einer Freundin gewünscht hatte, Sainte Rave – Minuit Machine, Anhedonia – Chelsea Wolfe ft Emma Ruth Rundle, Tiny Desk Concert – Max Richter, Meet us where the night ends – Mono, Wild Eyes – SPOIWO, Exit Strategy to Myself – The Notwist, Hope – Arlo Parks, BIPP (Autechre Mix) – Sophie, Sounds of Blue – Morcheeba, Vervet – Martin Gore

Gelesen: Elizabeth Kolbert on Have we already been visited by aliens, Nachruf auf die viel zu früh verstorbene Sängerin und Produzentin Sophie, die großartige Kurzgeschichte Paper Menagerie von Ken Liu, How the work ethics became the substitute for good jobs, die Ideologie der Kapitol Stürmer

Getan: einen spannenden Videocall mit einer Freundin in Sierra Leone, Yoga, viel zu Fuß gegangen, unendlich viele Meetings und ein virtuellen Kickoff 2021

Gegessen: Kartoffel Couscous Bällchen und ein mega köstliches Bun Xa Dau Hu von Jack Glockenbach

Getrunken: Tee und Weißwein

Gefreut: über ein tolles nachträgliches Weihnachtspaket

Geweint: nein

Geärgert: nein

Geklickt: auf Marina Weisband beeindruckende Rede zur Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus im Bundestag, auf Mai Thi Nguyen-Kims Video wie Corona enden wird, Why Kamala Harris election matters, auf die „Northlandscapes“ von Fotograf Jan Erik Waider, auf den TED Talk von Shaolin Meister Shi Heng Yi

Gestaunt: über den Krümelmonster Stein, über diese Eislauf-Strecke in Colorado, über diese Taschenuhr mit eingebauter Kamera, wie man im Weltall seine Haare wäscht, und über 20 Mio Jahre alte Riesenwürmer

Gelacht: hierüber und über diese Live Aufnahme von mir im Büro

Gewünscht: Picknick Bank für unser Eichhörnchen, dieses Bad, dieses Schlafzimmer

Gefunden: nix

Gekauft: Eine Geschichte der Welt in 100 Ojekten

Gedacht: „Wie die Welt morgen aussehen wird, hängt im großen Maß von der Einbildungskraft jener ab, die gerade jetzt lesen lernen“ // Astrid Lindgren

Meine Woche

Gesehen: Amadeus (1984) von Miloš Forman mit Tom Hulce und F. Murray Abraham. Großartiger Film, den ich immer wieder sehen kann und natürlich wunderbarer Musik.

Don Giovanni (1979) von Joseph Losey mit Ruggero Raimondi und Kiri Te Kanawa. Die DVD war mein Weihnachtsgeschenk als Trost für die verpasste Opernvorstellung. Mozarts düsterste Oper – wirklich phantastisch verfilmt. Unbedingt ansehen!

The Lure (2015) von Agnieszka Smoczyńska. Polnischer Body-Horror – die Geschichte zweier Meerjungfrauen, die gerne mal menschliche Körperteile verspeisen. Ein sehr unterhaltsames Neon-Horror-Musical.

Despite the Falling Snow (2016) von Shamim Sarif. Puh – echt grottige Liebesschmonzette um einen russischen Spion. Das spannenste war der Schnee.

Das geheime Leben der Bäume (2020) von Jörg Adolph. Doku zum Weltbestseller von Peter Wohlleben. Das Buch ist deutlich informativer, aber die Zeitrafferaufnahmen waren klasse.

Gehört: The Valley – Emma Ruth Rundle, Glory Box – Beatsteaks, Whole Life – Perfume Genius, Fall from Grace – Paradise Lost, Nobody wants to party with us – Mrs Piss, Demon – War on Women, Whole new mess – Angel Olsen, Heather – Conan Gray, American Cars – Annie

Gelesen: Immobilien: Wer nichts erbt, geht oft leer aus, Cal Newport on the rise and fall of getting things done, Shayla Love on how to be bored, diesen Artikel über die 97jährige Gerda May, dieses Interview mit Jane Goodall

Getan: zu zweit Silvester gefeiert, die Songs 2020 zusammengestellt, 30 Tage Yoga mit Adriene gestartet, viel spazieren gegangen, gelesen und Filme geschaut

Gegessen: viel Gemüse mit dem Start des Veganuary

Getrunken: Champagner

Gefreut: über die erholsame Urlaubswoche

Geweint: nein

Geärgert: dass unsere Etepete Box jetzt zweimal nicht geliefert wurde

Geklickt: auf die besten Naturfotos 2020

Gestaunt: never touch anything that looks like Donald Trumps hair

Gelacht: I’m not buying a 2021 planner until I see a trailer

Gewünscht: diese Küche, dieses Baumhaus, diese Vitrine

Gefunden: Bücher im Bücherschrank

Gekauft: Wein

Gedacht: A foreign accent is a sign of bravery. — Amy Chua

Meine Woche

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Gesehen: „The Handmaid’s Tale“ (2017) Kanadische Serie mit Elizabeth Moss, Alexis Bledel und Samira Wiley. Habe selten etwas deprimierendes und gleichzeitig besseres gesehen.

Me and Earl and the Dying Girl“ (2015) von Alfonso Gomez-Rejon. Charmanter trauriger Coming-of-Age Film.

Gehört: „Heaven“ und „Shadows of my Name“ – Emma Ruth Rundle,  „Marry Us“ und Accepting – Jay Jayle, „Spinster“ – Sylvia Plath, „Fragments“ – Carminauta, Spektrmodule 52, „Vita Arkivet“ und „Deadbeat“ – Desiderii Marginis, „Invocation Sempiterna“ – Humanfobia

Gelesen: Why Science Fiction is the most important genre, To restore civility start with the library, In praise of idleness by Bertrand Russell, about a bookshop with sausages in Bad Soden-Allendorf, diesen Artikel über Deborah Eisenberg und diesen Artikel über die Vorstellung von Weltpuff Berlin auf der Buchmesse in Frankfurt und über sprachliche Grenzziehungen

Getan: ein tolles Step Up Camp durchgeführt und ein wirklich wunderbares Lesewochenende mit dem Bookclub im Zillertal verbracht (demnächst dazu mehr)

Geplant: eine ruhige Woche

Gegessen: After Work Pasta

Getrunken: Writer’s Tears

Geärgert: mal wieder großes Bruder-Drama 😦

Gefreut: das unser Reading Weekend so viel Spaß gemacht hat

Geklickt:  The Moby Dick Big Read, diesen TED Talk von Elizabeth Gilbert, auf die Harvard Commencement Speach von JK Rowling

Gewünscht: diesen Kürbis

Gekauft: nix

Gestaunt: über Space Art

Gefunden: den perfekten Ort für unsere Reading Weekends

Gedacht: Loneliness is a sign that you are in desperate need of yourself (Rupi Kaur)

Emma Ruth Rundle + Jaye Jayle @ Milla

Ein toller Abend in meiner Lieblings-Location:

KULTURFORUM

Nach außen gekehrte Seelen-Pein und Weiden am eigenen Weltschmerz, in klangvollen Tönen, am vergangenen Sonntagabend, im Doppelpack auf der Bühne des Münchner Milla. Wenige Lokalitäten dürften sich für derartige dunkel schimmernde Inszenierungen in der Stadt besser eignen als das Schlauch-artige Kellergewölbe im ehemals künstlichen, unterirdischen Flussbett des Glockenbachviertel-Clubs.

Das US-Quartett Jaye Jayle durfte den Boden bereiten und das Publikum mental einstimmen für den Auftritt der Königin der Nacht Emma Ruth Rundle, die Combo aus deren Plattenfirmen-Stall Sargent House formiert sich um Bandleader Evan Patterson, der daneben seit über einer Dekade bei der Indie-/Noise-Band Young Widows aus Louisville/Kentucky engagiert ist, zusammen mit dem Dark-Ambient-/Americana-Outfit Jaye Jayle erging sich der tätowierte Bär am Tag des Herrn in finsterem Neo- und Desert-Blues, verhallter, gespenstischer Southern-Gothic-Morbidität und schwerem Electronica-Drone in schwärzestem Moll.
Nachklingende, spartanische Gitarren-Akkorde, Kraut-rockende Synthie-/Keyboard-Nebel, das Gebetsmühlen-artige Psalmodieren beschwörender Mantren und ein stoisches Bass-Treiben lieferten im abgeklärt-illusionslosen Einklang den möglichen Soundtrack für…

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Meine Woche

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Gesehen: „The Discreet Charm of the Bourgeoisie“ (1972) von Luis Bunel. Etwas anstrengender aber interessanter Klassiker. Die Möbel und Muster überall waren der Knaller.

Death Bed – The Bed that Eats“ (1977) von George Barry. Völlig durchgeknallter psychedelischer Arthouse Horror um ein Menschen verspeisendes Bett. So abgedreht, dass der irgendwie schon wieder gut ist.

Gehört: „Dull Gret“ – Esben and the Witch,“Fever Dreams“ – Emma Ruth Rundle, „, „The Complete Landings“ – Richard Skelton, „Fragility“ and „Hiding„- An autumn for crippled children, „Heaven can wait“ – Khara, „Dancing and Blood“ – Low, „Far“ – The Soft Moon, „The White Rose“ – Imperial Black Unit

Gelesen: wieso es keinen Rechtsruck gibt, warum der Rechtspopulismus nicht auf der Straße entstand, über diesen Buchladen in Schottland den man in seinem Urlaub betreiben kann, ein Bildungskanon aus weiblicher Sicht, was in Städten passiert wenn wir dauerhaft 50 Grad C hätten,  A manifesto for renewing Liberalism, die Nachrufe auf bewundernswerte Frauen die die NYT nicht publizierte, wie Social Media die Gestaltung von Buchcovern beeinflußt,

Getan: 2 Tage Management-Offsite in Dortmund mit erstaunlich guten Ergebnissen, die Bingereader-Gattin für ihren Studienabschluß bejubelt und die Schwiegermama über die Wiesn begleitet

Geplant: viel lesen, lernen, schreiben

Gegessen: Gefüllte Tacos

Getrunken: Wiesn Bier

Gelacht: über diese Robbe

Geärgert: über das Verhalten von Supreme Justice Court Brett Kavanagh

Gefreut: über den sonnigen Herbst

Geklickt: auf diese Abschlußrede von Madeleine Albright  und auf den TED Talk „How we could teach our bodies to heal faster“ von Kaitlyn Sadtler

Gewünscht: diesen Oktopus Drachen, ein Wochenende im Aman Tokyo, diese Regale

Gekauft: Philosophie Bücher auf dem Isar Flohmarkt

Gestaunt: über den riesigen gerade entdeckten Dinosaurier Ledumahadi mafube

Gefunden: nix

Gedacht: „How well you take criticism depends less on the message and more on your relationship with the messenger. It’s surprisingly easy to hear a hard truth when it comes from someone who believes in your potential and cares about your success.” (Adam Grant)