Meine Woche

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Gesehen: „The Four Faced Liar“ von Jacob Chase. Nette amerikanische LGBT Rom-Com, muss man aber nicht unbedingt gesehen haben.

Sherlock – A scandal in Belgravia“ ich liebe Cumberbatch als Sherlock Holmes. Keine Serie die süchtig macht, aber ab und an sehe ich mir sehr gern eine Folge an.

Gehört: „Fragile“ – God is an Astronaut, „Helios“ – God is an Astronaut, „Bodyline“ – Peaches, „Tell me does she like the bass“ – Lesbians on Ecstasy, „Eating Tootpaste“ – Bratmobile, „Dream Baby Dream“ – Alan Vega, „To know I’m ok not sorry“ – Terra Naomi

Gelesen: warum lesen glücklich macht erklärt der New Yorker, warum WAS man liest wichtiger ist als man denkt, warum man Statistiken nicht glauben sollte, wie man in Unternehmen Kreativität fördert, Harvard Business Review erklärt, warum soviele inkompetente Männer dennoch Führungskräfte werden

Getan: knietief durchs Gesellschaftsrecht gewatet, ein Gin-Tasting im „Wuid“ mit guten Freunden besucht, „God is an Astronaut“ im Ampere gesehen, den Beck-Verlag besucht und ein tolles Wochenende „Heimaturlaub“ verbracht

Geplant: trotz der vielen Arbeit zum Schreiben zu kommen

Gegessen: verrückte Pasta und Death by Chocolate durch einen etwas zu groß geratenen Eisbecher

Getrunken: Gin (The Botanist, Gordons Crisp Cucumber, Tanqueray)

Gefreut: liebe Freunde wiedergetroffen zu haben

Geheult: Nizza 😦 ich will hier nicht ständig was schreiben müssen

Gelacht: über das Pokemon-Fieber

Gewünscht: dieses Haus, diesen Barschrank

Gefunden: nix

Gekauft: 2 CDs und 2 Tshirts

Geklickt: „Begin with the end in mind“ von Ryan Carson, „Chemical scum that dream of distant quasars“ von David Deutsch

Gewundert: Erdogan der macht mich einfach nur noch sprachlos

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2015 – The Year in Songs

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Über der Bücher-Top 10 brüte ich noch, die Songs waren einfacher. Die TOP 30 in alphabetical order 😉

Peaches @Technikum München

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Bei der gender-bender queer-hypersexuellen Peaches muss man stets auf alles gefasst sein. Das fängt schon bei der Vorband an, die Peaches in Punkt Körperlichkeit nicht viel nachsteht. „Hyenaz“ waren abgedreht, außerirdisch und ziemlich gut. Die werde ich mal im Auge behalten.

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Nach kurzer Dunkelheit war es dann soweit, Ms Peaches höchstpersönlich. Im Ganzkörperkostüm und mit aufgemalter Zorro-Maske auf dem Podest wieeine Heldin aus einem Marvel-Comic und peng ging es auch direkt los. Stimmung von der ersten Sekunde.

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Peaches feiert den weiblichen Körper, unrasiert, ohne Schamlippenverkleinerungen oder irgendwelchen anderen Schönheitsidealen zu folgen.

 

Nach einer Weile dann die unschuldige Frage ans Publikum, ob man wohl bereit sei für sie. Nein, kein Stagediving sondern ein walk on the wild side, auf den Händen und Armen der Zuschauer, die sie hielten und trugen, doch den einen oder anderen Tritt musste man schon vertragen können. Zweite Reihe kann gefährlich sein, merkte ich besonders auf Peaches Rückweg, kurz vor der Bühne ist sie halb auf mich draufgeflogen, zum Trost gabs ein Peaches-Küsschen, ich will mich daher mal nicht beschweren.

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Andere hatten etwas weniger Glück:

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Die Show war spektakulär, Electroclash vom Feinsten. Bei „Dick in the Air,“ vom neuesten Album „Rub“ gabs den größten mir bekannten aufblasbaren Penis der über den Zuschauern aufgepustet wurde und das halbe Publikum bedeckte.

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Sie spielte bekannte Tracks wie „Fuck the Pain Away„, „Boys wanna be her“ oder „Talk to Me“ neben neueren Sachen wie „Rub„, „How you like my cut“ oder „Pickles„. Irgendwann schob sich Peaches zwei Schampus-Pullen zwischen die Beine und liess die dann schön übers Publikum spritzen, spätestens jetzt war es Zeit in Deckung zu gehen. Was nicht rausspritzte zog sie sich auf ex rein. Nach zwei Zugaben war das Spektakel zu Ende, Peaches und Publikum erschöpft aber glücklich.

Sie ist in den nächsten Tagen nochmal in München und gibt in den Kammerspielen „Peaches Christ Superstar“ – da komme selbst ich als vehemente Musical-Hasserin ein wenig ins Grübeln.

Was für eine krasse Show, krasse Frau – umwerfend. Wer sie noch nicht gesehen hat – hingehen. Ich mache das auch wieder und vielleicht bekomm ich dann wieder ein Bussi ? 😉

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Meine Woche

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Gesehen: „Equilibrium“ mit dem phantastischen Christian Bale – ein SciFi Streifen ganz nach meinem Geschmack, die Kritiken waren gemischt, ich sage unbedingt empfehlenswert!

We are what we are“ seltsamer Kannibalismus-Horror-Streifen. Nicht wirklich gruselig aber definitiv NICHT empfehlenswert

Gehört: „Talk to Me“ & „Fuck the Pain away“ – Peaches, „Burning Tonight“ – Hyenaz, „Radical Cello“ – Zoe Keating,

Gelesen: diesen Artikel in der FAZ ob die Linke doch Recht hat, Margaret Atwood „By the Book„, Best books 2015 part II vom Guardian, How to be a bad listener,

Getan: die nächsten sechs Türchen geöffnet, das Peaches-Konzert besucht, eine tolle Führung durch die Alte Pinakothek bekommen, die Firmenweihnachtsfeier besucht, Pause im Irish Pub gemacht und nach langer Zeit endlich mal wieder geradelt.

Gegessen: diese leckeren Amaranth-Florentiner und ich habe eine Blätterteig-Tarte mit karmellisierten Zwiebeln gebastelt

Getrunken: Kilkenny

Gefreut: ich freue mich noch auf wilden Jetsetter-Besuch heute nachmittag

Geärgert: das ich mein Step Up Camp wieder verschieben musste

Gelacht: Don’t take yourself too seriously. No one else does.

Geplant: meine Agile Zertifizierung machen, nach Dortmund reisen nächste Woche und meine Wissenslücken im Bereich Kunst und Philosophie zu stopfen

Gewünscht: diesen Pullover, dieses Bücherregal, diesen Bilderrahmen

Gekauft: eine Überraschung und „The Martian“

Gefunden: dieses Bild in der Pinakothek – abgefahren

Geklickt: auf die besten Science-Books 2015 und diesen wundervollen Brief von Charles Bukowski

Gewundert: Natur – einfach immer wieder wow

Meine Woche

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Foto: Bianca Kaustrup

Gesehen: “Der Junge mit dem Fahrrad“ von Jean-Pierre und Luc Dardenne, ein leiser berührender Film über einen kleinen Jungen der in ein Heim abgeschoben wird.

Orson Welles – Tragisches Genie“ – Dokumentation über den größten Regisseur aller Zeiten.

Gehört:  Peaches „Rub„, Sexwitch „Ghoroobaa Ghashangan„, Narek Hakhnazaryan – Rachmaninov Sonate for Cello and Piano

Gelesen: diesen Artikel über eine Frau die im legendären Buchladen Shakespeare & Co in Paris gelebt hat, diesen Nachruf auf Hellmuth Karasek und Stephen Hawkins Beitrag zum „National Poetry Day“

Getan: den roten Mond bestaunt, die Wiesn literarisch entdeckt, gute und spannende Gespräche geführt, meine Science-Fiction-Bücher neu sortiert und die richtige Messenger-Bag gesucht.

Gegessen: diese leckere Steckrübensuppe mit Kokosmilch, feine spanische Tapas und eine wunderbare Seezunge im Hunsinger in der Neuen Pinakothek

Getrunken: diesen Rotwein – ganz speziell für Bingereader 😉

Gefreut: über meine Batman-Pyjamahose, das mein Papa soviel Spaß hat bei der Kleiderausgabe für Obdachlose, das ich mein Radl wiederhabe, das Peaches in München ein Konzert geben wird

Geärgert: fällt mir nix ein

Gelacht: über den betrunkenen Minion und „The problem with close minded people is their mouth is always open“

Geplant: die Erich Kästner Ausstellung und die Peter Hoeg Lesung im Literaturhaus besuchen und LONDON !!!!

Gewünscht: diese Messenger Bag, dieses Schreibtisch-Bett, diese Stereo Konsole

Gekauft: nix

Geklickt: auf diese Hommage an HG Wells und diesen Artikel zu „The Perils of Perception“

Gewundert: wie sehr ein Tattoo jucken kann