Schönheit liegt ja immer im Auge des Betrachters, aber bei diesen kleinen Schmuckstücken kann man nicht anders als schwach zu werden und zuzugreifen. Ich hatte schon immer eine Schwäche für schöne Bücher, damit hat mich die Büchergilde schon vor gefühlten 100 Jahren zur Mitgliedschaft überzeugen können. Ich habe hier schon des Öfteren Bücher vorgestellt, die... Continue Reading →
Double Français
Ich hatte ursprünglich keine Ahnung, wie eng die beiden Bücher in vielfacher Hinsicht zusammengehören. Ich hatte mir Eribons "Rückkehr nach Reims" zum Geburtstag gewünscht, es auch recht schnell gelesen und kurz drauf bekam ich vom Fischer Verlag Édouard Louis' "Im Herzen der Gewalt" als Rezensionsexemplar zugeschickt und, obwohl so viele andere Bücher auf meinem Stapel lagen... Continue Reading →
How to be both – Ali Smith
Unsere Juli-Lektüre im Bookclub schlug ein wie eine Bombe. Ganz unerwartet, ob des nicht ganz einfachen Textes, waren sich fast alle einig, es mit großartiger Literatur zu tun zu haben. Ali Smith sprengt in "How to be both" alle möglichen Grenzen und tritt der standardisierten binären Weltsicht kräftig in den Hintern. Wie bei einem Fresko trägt... Continue Reading →
Girl in a Band – Kim Gordon
"I've always admired Kim Gordon. She is cool, smart and dignified. Girl in a Band is a fascinating and honest memoir full of raw emotion and insight" (Sophia Coppola) Kim Gordon, die Bassistin und Sängerin der Band Sonic Youth, hat definitiv bislang ein interessantes Leben geführt und auch keine Intention, es künftig in irgendeiner Weise... Continue Reading →
A Room of One’s Own – Virginia Woolf
“Lock up your libraries if you like; but there is no gate, no lock, no bolt that you can set upon the freedom of my mind.” Virginia Woolfs Essay „A Room of One’s Own“ ist ein Herzensbuch, bei dem ich aus dem Unterstreichen nicht herausgekommen bin und auch bei wiederholtem Lesen verliert es nichts von... Continue Reading →
Stefan Zweig – Die Welt von Gestern
„Als meinen einzig sicheren Besitz empfinde ich das Gefühl der inneren Freiheit“ In den Zwanziger und Dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts war Stefan Zweig einer der berühmtesten Autoren der Welt. Nachdem die Nazis ihn aus seiner Heimat Österreich vertrieben hatten, beginnt er im Exil seine Erinnerungen in dem Band „Die Welt von Gestern - Erinnerungen... Continue Reading →
Augustus – John Williams
Octavian ist ein junger Bücherwurm, eher an Philosophie als an Politik interessiert, schmächtig und häufig krank. Als sein Großonkel Caesar ermordet wird, findet er sich plötzlich damit konfrontiert, der mächtigste Mann Roms zu werden. Es gibt natürlich fiese Machtkämpfe, blutige Kämpfe and Tragödien, aber es scheint sein Schicksal zu sein, das korrupte Rom zu... Continue Reading →
Here I Am – Jonathan Safran Foer
Vor ein paar Monaten war ich auf einer Lesung von Jonathan Safran Foer im Literaturhaus München und schwer überzeugt davon, dass ich sein neues Buch "Here I Am" nicht kaufen und lesen werde. Zu dick, zu viel Religion, die Besprechungen in anderen Blogs überzeugten mich eigentlich immer mehr: garantiert ein tolles Buch, aber nicht für... Continue Reading →
#Lithund: Timbuktu – Paul Auster
Timbuktu ist kein typischer Auster-Roman, wir leben im Kopf des Hundes Mr. Bones und Mr. Bones wiederum ist kein typischer Hund. Er lebt zwar in der Welt der Gerüche, liebt sein Herrchen Willie und seine Spaziergänge, doch ist er ein ziemlich nachdenklicher Geselle und verdammt clever. Er versteht jedes Wort und ist frustriert, dass er... Continue Reading →
Short and Sweet – Gemischte Tüte
Short and Sweet kommt ja oft, wenn ich ein bisschen faul bin für elaborierte Rezensionen, das soll gar nicht wertend sein den Büchern gegenüber, die ich dann nur kurz bespreche. Habe mal die liegengebliebenen der letzten Wochen (und einmal fast schon Monate) zusammengesucht, damit ich sie endlich ins Regal räumen kann und sie aufhören, mich... Continue Reading →