"In diesem Sommer verliebte ich mich, und meine Mutter starb." Ein cooler nostalgischer Trip zurück in die 80er samt Playlist und ich war kurz davor, mit der Liste an Filmen, die ich jetzt (wieder)sehen möchte in die nächste Videothek zu rennen. Die Lektüre war für mich das perfekte Buch gegen den Corona-Blues. In diesem Sommer... Continue Reading →
Ellbogen – Fatma Aydemir
Ellbogen ist ein heftiges Buch, es haut direkt in die Magengrube und wenn man es zuklappt, nachdem man atemlos durchgerauscht ist, dann ist man erst mal fertig. Ich war es zumindest. Es ist ein anstrengendes Buch mit einer kratzigen Protagonistin, die es ihren Lesern nicht einfach macht, sie zu mögen, vielleicht auch, weil sie sich... Continue Reading →
The Catcher in the Rye – JD Salinger
Foto: Sabrina Q. Im Mai hat unser Buchclub DEN "Coming-of-Age"-Klassiker schlechthin in Angriff genommen: "Der Fänger im Roggen". Für die meisten von uns war es ein Wieder-Lesen und eine spannende Erfahrung, wie das Buch nach vielen Jahren beim erneuten Lesen wirkt. Zum Inhalt muss ich wahrscheinlich nicht viel sagen: Veröffentlicht wurde der Roman am 16. Juli... Continue Reading →
Chocolates for Breakfast – Pamela Moore
Pamela Moore hat nicht einfach nur ein großartiges Buch geschrieben, sondern ein außergewöhnliches, seinerzeit verpöntes, feministisches und äußerst freizügiges - und das mit gerade einmal 18 Jahren, in den ziemlich verklemmten 50er Jahren des voherigen Jahrhunderts. Das ist eine echte Leistung und ich kann es noch immer nicht fassen, dass ich bis vor Kurzem nichts über dieses Buch wusste.Erwartungsgemäss... Continue Reading →
Axolotl Roadkill – Helene Hegemann
Vielleicht sollte man öfter so an Bücher herangehen, unbelastet von Meinungen und Kommentaren, sich einfach in das Leseabenteuer stürzen und sich dann seine eigene Meinung bilden. Frau Hegemann war mir natürlich ein Begriff. Vor ein paar Jahren gab es ein wundervolles Literatur-Skandälchen, das ich aber nur am Rande mitbekommen habe. Ein sehr junges Mädchen hat in... Continue Reading →
Why be happy when you could be normal? Jeanette Winterson
Es gibt Bücher, die gehen so nah ran, da finde ich es unglaublich schwer, eine Rezension zu schreiben. Vielleicht habe ich daher so lange gewartet, bis ich mich an Jeanette Wintersons "Why be happy when you could be normal" herantraute. Es ist die Geschichte hinter ihrem Erfolgsroman "Oranges are not the only fruit", der Mitte... Continue Reading →
April – Angelika Klüssendorf
Wir treffen das Mädchen wieder, als sie das Kinderheim mit 18 verlassen muss. Die Jugendhilfe besorgt ihr ein Zimmer in der Wohnung einer ziemlich merkwürdigen Seniorin mit Kanarienvogel, einen Hilfsjob in einem Starkstrom-Kombinat und sie selbst versorgt sich mit einem Namen. "April" aus einem Song von Deep Purple. April stolpert durch die Freiheit ihres Erwachsenenlebens... Continue Reading →
Das Mädchen – Angelika Klüssendorf
Bevor ich in den nächsten Tagen "April" lese und die Rezension hier hochlade, wollte ich mich noch einmal mit dem Vorgänger "Das Mädchen" beschäftigen und meine Besprechung vom Sommer 2013 aus dem Archiv holen und hier hochladen. Ein Buch das mich sehr berührt hat. Mir gingen beim Schreiben 1000 Emotionen und Erinnerungen durch den Kopf, es... Continue Reading →
Der grosse Meaulnes – Henri Alain-Fournier
Ich glaube wirklich, viele Bücher haben so ihre Zeit. Der grosse Meaulnes scheint mir ein solches zu sein. Ein coming-of-age Roman, der in Frankreich spielt um die Jahrhundertwende des 20. Jahrhunderts herum und diese 100 Jahre fühlen sich selbst auch wie ein fremdes Land an. Ich bin nicht so wirklich in das Buch reingekommen. Es... Continue Reading →