Wishing all of you a wonderful Reading Holiday with fabulous presents, meals and drinks with Friends and Family. Thank you so much for coming back here, giving me inspiration, food for thoughts, ideas and friendship.
Alice’s Adventures in Wonderland -Lewis Carroll
Yep schon klar, das ist einer der ganz großen Kinderbuch-Klassiker und vermutlich bekomme ich ordentlich die Hucke voll, aber das ist eines der Bücher, das mich schon als Kind in den Wahnsinn getrieben hat. Etwa 150 Jahre später dachte ich, es sei jetzt an der Zeit, es einfach noch mal zu versuchen, mit dem Brokkoli... Continue Reading →
The Heart Goes Last – Margaret Atwood
Gute Dystopien oder Atwoods bevorzugter Begriff "spekulative Fiktion" sagen viel mehr über unsere aktuellen Probleme und den Zustand unserer Gesellschaft aus, als über eine mögliche Zukunft. Dieses Genre beherrscht Atwood einfach. Dieser Roman ist nicht ganz so stark wie die "Oryx und Crake" Reihe, aber ein etwas schwächerer Atwood ist immer noch besser als vieles andere.... Continue Reading →
Geliebtes Wesen…Briefe von Vita Sackville-West an Virginia Woolf
Die Briefe anderer zu lesen hat immer etwas voyeuristisches. Häufig lässt die Spannung allerdings nach einer Weile nach, wenn der Kitzel des Verbotenen nachlässt und gelegentlich langweilt man sich nach einer Weile sogar wenn der Kontext fehlt oder man die Personen nicht einordnen kann, über die geschrieben wird. Nicht bei diesen beiden. Nicht eine Sekunde... Continue Reading →
The Buried Giant – Kazuo Ishiguro
Habe mich lange nicht mehr so schwer getan mit einer Rezension, wie mit dieser. Ich bin ein riesiger Ishiguro Fan. Ich mag seinen eleganten, simplen Schreibstil, die unterschiedlichen Welten die er bevölkert, man weiß bei ihm nie was als nächstes kommt und ich habe mich so sehr auf diesen neuen Roman seit Langem gefreut. Es ist... Continue Reading →
The Master and Margarita – Mikhail Bulgakov
"Manuscripts don't burn" schreibt ausgerechnet Bulgakov, dem brennende Manuskriptseiten vermutlich durchaus bekannt sein dürften. Die meisten seiner Werke landeten auf dem Index, seine Stücke wurden oft nach wenigen Aufführungen abgesetzt und verboten. Er selbst hat unermüdlich weitergeschrieben, wenn auch meist für die Schreibtischschublade und wer weiß, ob nicht die eine oder andere Manuskriptseite aus Frust im Feuer gelandet... Continue Reading →
Faust – Johann Wolfgang von Goethe
Ghetto-Faust Wem das Bildungsbürgertum - warum auch immer - das Asyl verweigert hat, hat mit dem "Buch als Magazin" die beste Möglichkeit, so einiges nachzuholen. Gerade "Faust" war für mich im Grunde das Synonym für "muss man gelesen haben, zitieren und inhalieren, wenn man dazugehören will" und hab lange einen Bogen drum gemacht, was ziemlich... Continue Reading →
Zwei Jahre Acht Monate und Achtunzwanzig Nächte – Salman Rushdie
Selten erschien mir ein Roman und die Lesung dazu aktueller als diese. Nur ein paar Tage nach den fürchterlichen Anschlägen des IS las Salman Rushdie im Münchner Cuvilliés-Theater aus seinem kürzlich erschienen Roman "Zwei Jahre Acht Monate und Achtundzwanzig Nächte". Weder Dennis Scheck, der durch den Abend führte, noch unser nahezu kompletter Bookclub ließen sich von... Continue Reading →
Die unheimliche Bibliothek – Haruki Murakami
Wenn man zum Geburtstag zweimal das gleiche Buch geschenkt bekommt, ist das üblicherweise verbunden mit hektischem Suchen nach Kassenbons oder, falls die nicht auftauchen, dem durchgehen der Freundesliste, wem das zweite Exemplare wohl noch gefallen könnte. In diesem Fall hat der doppelte Murakami nur riesige Freude ausgelöst, war doch eines die englische, das andere die... Continue Reading →
Herbstmix im Literaturhaus München
Die Aussicht auf spannende neue Literatur PLUS Musik UND interessante Drinks hatte meine Herzdame dann doch überzeugt, mich trotz nasskalter Oktobernacht ins Literaturhaus zu begleiten. Der Mix war dieses Mal nicht wie gewohnt im Foyer im 3. Stock, sondern in der Bibliothek des Literaturhauses. Das war in meinen Augen eher ein Gewinn, denn der Raum... Continue Reading →